DE515104C - Zuendvorrichtung fuer Gasbrenner - Google Patents

Zuendvorrichtung fuer Gasbrenner

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DE515104C
DE515104C DEA57840D DEA0057840D DE515104C DE 515104 C DE515104 C DE 515104C DE A57840 D DEA57840 D DE A57840D DE A0057840 D DEA0057840 D DE A0057840D DE 515104 C DE515104 C DE 515104C
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gas
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DEA57840D
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OTTO BROCKI
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q1/00Mechanical igniters
    • F23Q1/02Mechanical igniters using friction or shock effects
    • F23Q1/04Mechanical igniters using friction or shock effects on a part moved by the fuel-controlling member, e.g. by a tap on a gas cooker

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Zündvorrichtung für Gasbrenner Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, welche das selbsttätige Entzünden des Gases beim Öffnen des Absperrhahnes durchführen. Diese Vorrichtungen sind unmittelbar von der Bewegung des Gashahnes abhängig und wird hierbei ein Zündorgan beliebiger Art tragender Hebel gegen die Gaszone gebracht, wobei gleichzeitig die Zündorgane in Tätigkeit treten. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art gehen jedoch die Zündorgane nur an die Gaszone des Brennerkopfes heran und schwingen sofort nach Hervorbringung der Zündfunken wieder zurück. Es tritt daher sehr leicht der Fall ein, daß die Zündung nicht durchgeführt wird, da aus irgendeinem Grund der Zündstein gerade in der zur Zündung günstigen Entfernung zu geringe oder überhaupt keine Funkenbildung ergibt.
  • Durch die vorliegende Erfindung werden nun die bisherigen Übelstände vollkommen beseitigt. Es wird eine Einrichtung geschaffen, bei welcher infolge der eigenartigen Anordnung eine zwangsläufige Zündung des ausströmenden Gases erfolgen muß. Dies wird gemäß der Erfindung bei einer aus einem vierschwenkbaren, mit Feuerzeug ausgestatteten Hebel, dessen Verschwenkung von der Bewegung des Absperrorgans der Gaszuführung abhängig ist, bestehenden Zündvorrichtung dadurch erreicht, daß der durch die Verdrehung des Steharmes -des Gasabsperrorganes mit dem funkenbildenden Organ durch die Gaszone am Brennerkopf vorbeibewegte Hebel mit einem mit dem die Funkenbildung des Stahlrädchens des Feuerzeuges in Verbindung stehenden Zahnrad ausgestattet ist, welches mit einem entsprechend angeordneten Zahnsegmentkranz kämmt.
  • Es wird also das Feuerzeug durch die ganze Gaszone des Brennerkopfes geführt, so daß auf dieser verhältnismäßig langen Strecke, welche von den Zündorganen durchlaufen wird, zuverlässig eine Zündung eintritt, denn selbst.unter der Annahme eines kürzeren oder längeren Versagens der Zündung tritt trotzdem zuverlässig auf der ganzen vom Feuerzeug zurückzulegenden Strecke durch die Gaszone mindestens einmal eine ausreichende Funkenbildung auf, welche gnügt, um das Gas zu entflammen.
  • Durch die Erfindung ist daher in einfachster und wirksamster Weise eine zuverlässig arbeitende Zündv orrichtung geschaffen, welche den in bezug auf Betriebssicherheit zu stellenden Anforderungen voll und ganz genügt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Abb. r eine Oberansicht des Gasbrenners, Abb. :2 eine Seitenansicht desselben, Abb. 3 eine teilweise Oberansicht auf die Verbindung von Stellarm und den die Zündvorrichtung tragenden Hebel.
  • i stellt den Brennerkopf des Gasbrenners dar, welchem das Gas durch ein Rohr a zugeführt wird. In diesem Rohr z ist ein Absperrorgan 3 vorgesehen zum Öffnen und Absperren. so3vie Regulieren des Gaszutrittes zum Brennerkopf. Dieses Absperrorgan 3 wird durch einen Stellarm 4 betätigt. Mit diesem Stellarm ist ein Hebel 5 in zwangsläufige Verbindung gebracht, an dessen vorderem Ende ein Cereisenfeuerzeug 6 befestigt ist. Dieser Hebel ist auf dein Rohrteil 7 drehbar gelagert und wird in der Richtung des Öffnens des Gashahnes von dem Steharm .4 durch einen Anschlag 8 mitgenommen. In der Offenstellung des Steharmes wird der Hebel 5 verriegelt. Beim Rückführen des Stellarmes 4. zum Kleinstellen der Gasflamme verbleibt der Hebel 5 und somit das Feuerzeug in der Endlage, bis die Verriegelung durch die Weiterbewegung des Stellarmes q. des Gashahnes gelöst wird, Die Einrichtung zum Verriegeln des Hebels 5 kann in einer an diesem vorgesehenen Nase 9 bestehen, die hinter eine an einer Feder to angeordneten Nase 11 greift. Diese Feder 1o schleift unter dein Stellarm4 und ist so ausgebildet, daß sie bei der Rückführung des Stellarmes d. aus der Offenstellung beim Überschreiten der Kleinstellager aus der Nase 9 des Hebels 5 gedrückt wird. Der Hebel 5 wird alsdann durch eine Feder 12 zurückgeführt. Die Einrichtung kann aber auch in einer beliebigen anderen Weise ausgebildet sein.
  • Das an dem Hebel 5 am vorderen. Ende angeordnete Feuerzeug 6 besteht in bekannter Weise aus dem Cereisen 13 und dem Stahlrädchen 14, welches auf einer auf dem Hebel 5 gelagerten Welle 15 befestigt ist. Auf der Welle 15 ist ferner ein Zahnrad 16 angeordnet, welches in einem ortsfesten Zahnsegmentkranz 17 kämmt und bei einer Bewegung des Hebels 5 auf diesem abrollt, wodurch die Funkenbildung bewirkt wird. Der Hebel s ist so lang ausgebildet, daB bei seiner Bewegung die die Funkenbildung bewirkenden Organe 13, 14 durch den Bereich des am Brennerkopf 1 ausströmenden Gases geführt werden.
  • Es liegt irn Bereich der Erfindung, die Anordnung und zwangsläufige Verbindung des die Organe zur Funkenbildung tragenden Hebels in einer anderen zweckmäßigen Weise, entsprechend den jeweiligen örtlichen Verhältnissen am Gasbrenner, vorzunehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zündvorrichtung für Gasbrenner, bestehend aus einem verschwenkbaren, mit Feuerzeug ausgestatteten Hebel, dessen Verschwenkung von der Bewegung des Absperrorgans der Gaszuführung abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Verdrehung des Stellarrnes des Gasabsperrorgans mit den funkenbildenden Organen durch die Gaszone am Brennerkopf vorbeibewegte Hebel (5) mit einem mit dem die Funkenbildung bewirkenden Stahlrädchen des Feuerzeuges in Verbindung stehenden Zahnrad (16) ausgestattet ist, welches mit einem entsprechend angeordneten ortsfesten Zahnsegmentkranz (17) kämmt.
DEA57840D 1929-05-17 1929-05-17 Zuendvorrichtung fuer Gasbrenner Expired DE515104C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2138801A1 (de) * 1970-08-05 1972-02-10 Application Des Gaz, Paris Zündvorrichtung fur Gasbrenner
US3743472A (en) * 1971-07-20 1973-07-03 Applic Gaz Sa Lighters, having a flint and knurled wheel, for burners
GB2160302A (en) * 1984-05-21 1985-12-18 Ahn Byung Ryul Mechanical ignitions for gas burners

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