DE330587C - Anordnung bei selbsttaetig wirkenden gasanalytischen Apparaten - Google Patents
Anordnung bei selbsttaetig wirkenden gasanalytischen ApparatenInfo
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Description
- Anordnung bei selbsttätig wirkenden gasanalytischen Apparaten. Bei registrierenden gasanalytischen Apparaten, mit denen die Zusammensetzung des Gases in der Weise bestimmt wird, daß man das Gas zuerst in einem primären Meßgefäß mißt, es dann durch ein Absorptionsgefäß leitet, in dem das zu messende Gas absorbiert wird, und endlich den Rückstand in einem sekundären Meßgefäß mißt, wird letzteres nach jeder Analyse in Verbindung mit der freien Luft gesetzt. Für die Registrierung ist jedoch bei jeder Analyse im sekundären Meßgefäß ein bestimmter Druck erforderlich, um die nötige Kraft zur Ausführung der Registrierung zu erhalten. -Zu diesem Zweck wird ein Teil des gemessenen Gases im primären Gefäß verwendet, um den Druck auf den erwünschten Betrag zu steigern. Bei der Dimensionierung des primären Meßgefäßes müssen also auch die in den Rohrleitungen, im Absorptionsgefäß und im sekundären Meßgefäß vorkommenden schädlichen Räume- berücksichtigt werden. Es ist klar, daß, je größer die schädlichen Räume sind, desto größer der im primären Meßgefäß zur Bewirkung der Drucksteigerung vorgesehene Teil des Gases sein muß. -Enthält jedoch die analysierende Gasmischung im wesentlichen im Absorptionsgefäß absorbierbares Gas, so wird ein sehr großer Teil der Gasmischung im ersten Meßgefäß verbraucht, um die notwendige Drucksteigerung zu erzielen, und bei einem bestimmten Verhältnis zwischen der Größe der schädlichen Räume und dem Gehalt der Gasmischung an absorbierbaren Gasen genügt die nicht absorbierbare Gasmenge der Gasmischung nicht, um den gewünschten Druck im sekundären Meßgefäß herzustellen.
- Aus diesen Verhältnissen erklärt es sich, daß, da ein Teil der Gasmischung im ersten Gefäß ausgenutzt werden muß, um die notwendige Drucksteigerung zu bewirken, bevor die Registrierung der Analyse stattfinden kann. Die bis jetzt ausgeführten gasanalytischen Apparate registrieren nicht bis auf ioo Prozent, sondern so viel weniger als ioo Prozent, als demjenigen Teil der Gasmischung im ersten Gefäß entspricht, der zur Herbeiführung der nötigen Drucksteigerung verbraucht wird.
- VorliegendeErfindungbezweckt, diesenNachteil zu beseitigen, und zwar in der Weise, daß die Drucksteigerung im Absorptionsgefäß und im sekundären Meßgefäß dadurch bewirkt wird, daß ein besonderes, gegenüber dem Absorptionsmittel neutrales Gas in das zweite Meßgefäß in solcher Menge eingeleitet wird, daß die gewünschte Drucksteigerung erhalten wird, ohne daß das Gas im ersten Meßgefäß für diesen Zweck in Anspruch genommen zu werden braucht. Dies wird dadurch erzielt, daß eine mit dem Absorptionsgefäß oder mit dem sekundären Meßgefäß unmittelbar oder mittelbar verbundene Röhre ein Meßgefäß enthält, in dem bei jeder Analyse eine bestimmte Gasmenge abgemessen wird. Diese wird in das Absorptionsgefäß oder in das sekundäre Meßgefäß gleichzeitig mit dem Gas aus dem primären Meßgefäß derart eingelassen, daß aus diesem Grunde die für die Analyse erforderliche Drucksteigerung erhalten wird, ohne daß das Gas dabei überhaupt irgendwelche Volumenänderung, oder doch höchstens einekonstanteVolumenänderungerleidet. Durch die vorliegende Erfindung kann also ein gasanalytischer Apparat bis auf =oo Prozent registrieren, was bei Vornahme mehrerer Untersuchungen von größter Bedeutung ist.
- Übrigens ist es nicht unbedingt erforderlich, daß das dem Absorptionsapparat und dem sekundären Meßgefäß zugeführte neutrale Gas gegenüber dem Absorptionsmittel neutral ist, sondern das Gas kann auch absorbierbare Teile enthalten unter der Voraussetzung, daß das Gas konstanter Zusammensetzung ist. . Es wird dann selbstverständlich nur der neutrale Teil des Gases für die durch die Erfindung verfolgten Zwecke wirksam, aber das Meßgefäß für das neutrale Gas muß in diesem Falle mit Rücksicht auf die Verdünnung bemessen werden, die dieses durch den Zusatz des absorbierbaren Gases erfährt. Auch nicht neutrales Gas mit verschiedener Zusammensetzung- kann verwendet werden, sofern es nicht mit dem Absorptionsmittel in Berührung kommt, was in verschiedener Weise bewirkt werden kann, z. B. dadurch, daß das Gas unmittelbar nach der Meßglocke geleitet wird oder durch Vermittlung von Sperrflüssigkeit usw.
- Drei Ausführungsformen. der Erfindung sind auf beiliegender Zeichnung in Fig. r, 2 und 3 schematisch veranschaulicht.
- a bezeichnet eine zum Antrieb des Apparates dienende Pumpe. b ist ein mit der Pumpe verbundenes Rohrsystem, während c, d und e Steigrohre sind, die von diesem Rohrsystem b abgezweigt sind. In das Steigrohr c mündet das Rohr fein, das von dem Rohr g zwischen dem Absorptionsgefäß h und dem sekundären Meßgefäß oder der Meßglocke i abgezweigt ist. Durch das Rohr f wird der Inhalt der Gas- j Blocke i nach beendeter Analyse und Messung in die freie Luit ausgelassen.
- Das Rohr d führt nach dem primären Meß gefäß k, in dem beim Fallen der Pumpflüssig keit das zu analysierende Gas durch- das Rohr l und die Flüssigkeitssperre m eingesaugt wird und von dem bei dem darauffolgenden Steigen der Pumpflüssigkeit das Gas durch die Flüssigkeitssperre n nach dem Absorptionsgefäß h eingepreßt wird. Das Rohre führt nach dem gemäß der Erfindung angeordnetem kleineren Meßgefäß o, das durch das Rohr p mit dem Rohr g verbunden ist.
- Wenn bei der Arbeit der Pumpe a die Pumpflüssigkeit (Quecksilber) in den Rohren c, d und e fällt und- steigt, wird infolge der Bewegung in e Gas von der Leitung g abwechselnd in das Meßgefäß a eingesaugt und daraus wieder nach dem Rohre g und der Meßglocke i gedrückt. In diesem Falle kann also das in das Gefäß o eingesaugte Gas in keiner Weise auf das Resultat der Analyse einwirken. Das Gas entspricht der Zusammensetzung des Gases nach der Absorption.
- Die Flüssigkeitssperre n kann gegebenenfalls fortgelassen werden, wobei das in die Absorptionsflüssigkeit hineintauchende Rohr r als Flüssigkeitssperre dient.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist das Meßgefäß o in der Rohrleitung f angeordnet. Die Rohre e und P können dabei fortgelassen werden. Die Wirkungsweise ist jedoch dieselbe wie bei Fig. x.
- Das Meßgefäß o kann auf dieselbe Weise wie das Meßgefäß k mit einem besonderen Einlaß für Luft oder neutrales Gas und mit einem besonderen Auslaß p versehen sein.
- Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform wird das Gas durch das Rohr p durch Vermittlung einer Sperrflüssigkeit im Gefäß t nach dem sekundären Meßgefäß geleitet. Das Gefäß t _steh-t mit dem Gefäß u in Verbindung, nach dem die Sperrflüssigkeit gedrückt wirrt, um dort von dem Gas durchgesetzt zu werden.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRU cH: Anordnung an selbsttätig wirkenden gasanalytischen Apparaten, die mit einem primären Meßgefäß, einem Absorptionsgefäß und mit einem sekundären Meßgefäß versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Absorptionsgefäß (h) oder dem sekundären Meßgefäß (i) unmittelbar oder mittelbar verbundenes Rohr ein Meßgefäß (o) enthält, in dem bei jeder Analyse eine bestimmte Gasmenge gemessen wird, die in das Absorptionsgefäß, wenn ein neutrales Gas verwendet wird, oder in das sekundäre Meßgefäß gleichzeitig mit dem Gas aus dem primären Meßgefäß derart eingeleitet wird, daß dadurch die für die Analyse erforderliche Drucksteigerung erhalten wird, ohne daß das Gas dabei irgendeine Volumenänderung, oder doch höchstens eine konstante Volumenänderung erleidet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE330587X | 1919-01-02 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE330587C true DE330587C (de) | 1920-12-18 |
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|---|---|---|---|
| DE1920330587D Expired DE330587C (de) | 1919-01-02 | 1920-01-23 | Anordnung bei selbsttaetig wirkenden gasanalytischen Apparaten |
Country Status (1)
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1920
- 1920-01-23 DE DE1920330587D patent/DE330587C/de not_active Expired
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