DE328784C - Vorrichtung zur Entlastung der Walzen an Kalandern - Google Patents
Vorrichtung zur Entlastung der Walzen an KalandernInfo
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- DE328784C DE328784C DE1920328784D DE328784DD DE328784C DE 328784 C DE328784 C DE 328784C DE 1920328784 D DE1920328784 D DE 1920328784D DE 328784D D DE328784D D DE 328784DD DE 328784 C DE328784 C DE 328784C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21G—CALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
- D21G1/00—Calenders; Smoothing apparatus
- D21G1/002—Opening or closing mechanisms; Regulating the pressure
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
- Vorrichtung zur Entlastung der Walzen an Kalandern. Während d9s Stillstandes der Kalander ist es erforderlich, die Walzen zu entlasten, d. h. so zu stellen, daß sie sich. mit ihren Oberflächen nicht. berühren, -weil sonst die Hartvalzen sich in die Papierwalzen einguß,r drücken und diese unrund machen würden. Um die Entlastung der Walzen zu erreichen, hat man an den obersten Walzenlagern Knaggen angegossen und hier eine Zugstange aufgehängt, die mit Gewinden versehen war. Auf diese Gewinde würden dann Muttern geschraubt, die ihrerseits unter die an den Lagern der anderen Walzen befindlichen Vorsprünge faßten, wodurch diese letzteren dann beim Heben der obersten Walze mitgehoben wurden. Abgesehen davon, daß die Muttern sich) manchmal lösen und .die Gewinde ihrer gefährdeten Lage wegen leicht beschädigt werden können, erscheint die ganze Anordnung wenig fest, da der Gußkörper der obersten Lager und seine Knaggen die große Last der Walzentragen müssen. Wollte man diese Anordnung wirklich festmachen, so würde sie Ziel zu schwer werden und unschön wirken. Eine andere Anordnung zum Entlasten der Wälzen ist, daß man seitlich der Walzen ein doppeltes Gestänge anbringt, bei dem die einzelnen Lage- oder Walzenzapfen durch Querstücke unterfangen werden. Auch diese Anordnung ist beim Gang des Kalanders sehr hinderlich. Wenig fest sind auch diejenigen Einrichtungen zum Heben der Walzen, bei denen man Zugstangen anordnet, auf denen Konsolen aufgereiht sind.
- Um unter Berücksichtigung des großen Ge- wichtes der zu hebenden Walzen bei großen Kalandern eine kräftige, in keiner Weise den Betrieb hindernde und unschön wirkende Hebevorrichtung zu schaffen, wird nach der Erfindung die ganze Vorrichtung zum Heben der Walzen in den Innenraum der Ständer des Kalanders verlegt. Diese Anordnung erlaubt. die Vorrichtung so stärk wie j edesmal nötig zu machen, ohne daß sie hinderlich sein oder unschön aussehen würde.
- Fig. z zeigt den oberen Teil eines Kalanderständers in aufgebrochenem Zustande, Fig. 2 die Zugstange mit Spindel _ und Zahnrad von der Seite gesehen.
- In den Kalanderständern ist gewöhnlich hinter der Führungsleiste der Lager noch ein freier Raum. In diesem freien Raum ist eine Zugstange a von rechteckigem Querschnitt angeordnet, die den Räum annähernd ausfüllt. Auf der Zugstange a werden Konsolen b derartig angeordnet, daß sie mit ihrer Oberkante j e unter ein Walzenlager fassen. DieKonsolen b werden so verteilt, daß, wenn das oberste Walzenlager sich etwa einen Millimeter gehoben hat, das zweite Walzenlager angegriffen wird, nach abermals einem Millimeter Hebung das dritte Walzenlager usf.
- Die Zugstange a ist durch ein Gelenk c mit einer Spindel d verbunden, die oberhalb des Kalanderständers durch ein Zahnrad e geht, in dessen Bohrung ein der -Spindel entsprechendes Gewinde -geschnitten ist, so daß das Zahnrad e eine Mutter bildet. Dieses Zahnrad e greift in ein auf (der bekannten Druckspindel ,; des Kalanders befindliches, unter ihrem Handrad h, an seiner Nabe befestigtes Zahnrad el von gleichen Abmessungen. Wird am Hand rad 1c gedreht; so hebt sich durch die Verbindung der Zahnräder e und e1 die Spindel d mit, ohne sich selbst zu drehen, indem sie die Zugstange a mit den Konsolen und damit auch die Walzenlage mithebt.
- Bei kleinen Kalanderri mit geringer Walzenzahl kann die Spindel d entbehrt werden, indem man die Zugstange unmittelbar am obersten Walzenlager befestigt. Zur Erleichterung beim Drehen des Handrades 1a liegen die Zahnräder e und e1 auf Kugellagern k und k1.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH: Vorrichtung zur Entlastung der Walzen an Kala-Udern mit Hilfe von an Zugstangen angeordneten, 'die einzelnen Kalanderwalzenlager unterfassenden Konsolen, dadurch gekennzeichnet, daB die zur Hebung der Walzenlager dienenden Zugstangen (a) in den Innenraum der Stünder des Kalanders hinter die Führungsleisten der Lager verlegt sind und. von der Druckspindel (g) aus durch einen Zahnräderantrieb (e, e1) gehoben und gesenkt werden.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE328784T | 1920-01-30 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE328784C true DE328784C (de) | 1920-11-04 |
Family
ID=6186368
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1920328784D Expired DE328784C (de) | 1920-01-30 | 1920-01-30 | Vorrichtung zur Entlastung der Walzen an Kalandern |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE328784C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3183826A (en) * | 1963-07-11 | 1965-05-18 | Beloit Corp | Calender stack |
-
1920
- 1920-01-30 DE DE1920328784D patent/DE328784C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3183826A (en) * | 1963-07-11 | 1965-05-18 | Beloit Corp | Calender stack |
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