DE326694C - Selbsttaetige Ladeeinrichtung fuer Akkumulatoren - Google Patents

Selbsttaetige Ladeeinrichtung fuer Akkumulatoren

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DE326694C
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battery
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charging
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/50Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries acting upon multiple batteries simultaneously or sequentially
    • H02J7/575Parallel/serial switching of connection of batteries to charge or load circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

  • Selbsttätige Ladeeinrichtung für Akkumülatorerr. Bei den bisher üblichen Ladeeinrichtungen für Akkumulatoren wird die Batterie selbsttätig, z. B. durch .Zähler, zum Laden ein- und ausgeschaltet. Der Vorgang erfolgt hierbei derart, daß die Batterie durch mechanische Einschaltung vollständig aufgeladen und eine bestimmte Amperestundenzahl entnommen wird, die durch einen geeigneten Zähler begrenzt ist. Nach Abnahme der Amperestunden wird der Ladeschalter selbsttätig ümgeschältet, so daB die Batterie wieder aufgeladen werden kann. Der Zähler läuft hierbei gleichzeitig in entgegengesetzter Richtung, bis die Batterie um den ihr vorher entnommenen Be= trag aufgeladen ist. Derartige Ladeeinrichtungen haben den Nachteil, daß die Batterie nie vollständig entladen wird. Auch ist es nicht möglich, mit Reservebatterien zu arbeiten.
  • Die ferner bekannten selbsttätigen Ladeeinrichtungen, welche mit der Differenz von stärkstem Ladestrom und kleinstem Ladestrom unter Benutzung von Maximal- und Minimalschaltern arbeiten, haben den Nachteil, daß sie infolge-tier zu kleinen in Betracht kommenden. Stromdifferenzen nicht genügend betriebssicher sind.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine automatische Ladeeinrichtung, die die vorstehenden Mängel beseitigt. Sie besteht im wesentlichen aus einem Maschinenaggregat, das sich selbsttätig ausschaltet, wenn die angeschaltete Batterie vollständig aufgeladen ist, und aus einer Schalteinrichtung; welche die entladende Batterie selbsttätig an das Maschinenaggregat legt, dieses einschaltet und die aufgeladene Batterie, selbsttätig an den Verbraucher anschließt.
  • Hierbei erfolgt die Umschaltung der Batterie ohne Stromunterbrechung, was beispielsweise bei Stromversorgung von Fernsprechämtern und Uhrenanlagen von besonderer Bedeutung ist.
  • Die Umschaltung wird ferner durch ein Zählwerk finit Kontakteinrichtung eingeleitet, das nur in einer Richtung umläuft und den gesamten Stromverbrauch beider Batterien in ablesbaren, fortlaufenden Zahlenwerten angibt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für zwei getrennte Batterien dargestellt, bei welchem Batterie a aufgeladen wird und Batterie b am Verbraucher liegt.
  • Die voraufgegangene Umschaltung hatte eingesetzt, al's Kontaktarm k des Zählers z den Kontakt z berührte. In diesem Augenblick ging Strom vom +-Pol Klemme r des Verbrauchers über Kontaktarm k, Kontakt z über die Windung des Magnetschaltwerkes ia, Klemme s zum -Pol des Verbrauchers. Der Anker y zog an und schloß über den Drehpunkt l die Kontakte 2, 3, 4 und 5, dabei legte sich der Anker y hinter die Nase des Ankers -- von Schaltmagnet w. Dadurch wird der Anker y so lange in seiner Lage festgehalten, bis die Wicklung des Magneten w Strom erhält. Gleichzeitig zog der Anker u :des Schaltmagneten n an und schloß die Kontakte s. Hierbei floß ein Ström vom -}--Pol, Klemme r des Verbrauchers zur Wicklung II des Schaltmagneten vra über Klemme s zum --Pol des Verbrauchers. Die Anker f und g des Schaltmagneten m ziehen an. Dadurch werden die Kontakte o und p sowie der Kontakt h ge- schlossen, und es fließt ein Strom wie folgt: +-Pol, Klemme r desVerbrauchers, Kontakt i am Maschinenaggregat, Kontakt h und Wicklung I des Schaltmagneten m, Klemme s und --Pol des Verbrauchers. Der Magnet s wird über Wicklung I so lange unter Strom gehalten, bis der Kontakt i am Maschinenaggregat unterbrochen wird. (Die über Kontakt o und i des Zählwerkes z gegebenen Stromstöße sind nur vorübergehend.) Durch das Schließen der Kontakte o und p des Schaltmagneten in erhält der Motor des Maschinenaggregates u, f, Strom aus dem Drehstromnetz und läuft an. Der mit dem Motor gekuppelte Generator läuft gleichfalls an und schließt, auf Vollauf gekommen, -mittels seines Regulators c und der Druckfeder e den Kontakt d. Dadurch fließt .der durch den Generator erzeugte Gleichstrom von seiner ---Seite über den Kontakt 3 des Schaltmagneten ia zum +-Pol der Batterie a, durch diese hindurch und vom- -Pol derselben über Kontakt :2 des Magneten n über Kontakt d des Maschinenaggregates zs, f, zur --Seite des Generators. Batterie a wird geladen. Mit dem Maschinenaggregat u, f, ist durch eine je nach Bedarf zu regulierende Schneckenradübersetzung die Nockenscheibe x gekuppelt, und zwar so, daß sie eine Umdrehung gemacht hat, wenn die Batterie a geladen ist. Der Nocken der Scheibe .v öffnet dann den Kontakt i und unterbricht den Speisestromder Wicklung I des Schaltmagneten m. Dadurch fallen die Ankerfund g ab, wodurch die Kontakte o, p und h geöffnet werden. Der Motor des Maschinenaggregates u, f, wird stromlos und kommt zum Stillstand. Das gleiche geschieht mit dem festgekuppelten Generator, der ebenfalls steht und dabei den Kontakt d durch seinen Regulator c öffnet. Die Ladung der Batterie a ist beendet und vom Maschinenaggregat 7z, f, abgetrennt. Es liegt der Zustand vor, daß Batterie a geladen ist und Batterie b, am Verbraucher geschaltet, auf Entladung steht. Inzwischen hat sich der Kontaktarm k des Zählwerkes z vom Kontakt i in der Richtung nach Kontakt o zu bewegt. Erreicht nach beendeter Entladung der Batterie b (die vom ---Pol. derselben über Kontakt 5, Zähler z, Klemme r des Verbrauchers zurück, Klemme s desselben, Kontakt q. des Magneten n --Pol der Batterie b erfolgt) der Kontaktarm k des Zählers z den Kontakt o, so erhält die Windung des Schaltmagneten w Strom. Diese zieht seinen' Anker z an und gibt die Nase vom Anker y des Magneten n frei. Anker y fällt ab und schließt die Kontakte 6, 7, 8 und 9, wodurch die Kontakte 2, 3, q. und 5 abgetrennt werden. Durch diesen Vorgang wird Batterie b an das Maschinenaggregat u, f, und Batterie a an den Verbraucher gelegt. Gleichzeitig mit Anker. z des Magneten w wird der Anker v desselben angezogen und der dazugehörige Kontakt t geschlossen. Wicklung II und I des Magneten m erhalten, wie vörbeschrieben, Strom, und das Spiel beginnt von neuem.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRücHE: i. Selbsttätige Ladeeinrichtung für Akkumulatoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladung zweier getrennter Batterien, welche abwechselnd Verbraucher speisen, durch ein Maschinenaggregat erfolgt, das durch einen Zähler mit Kontakteinrichtung eingeschaltet wird und sich nach Aufladen einer Batterie selbsttätig abschaltet.
  2. 2. Ladeeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in einer Richtung laufende Zähler bei Einschaltung des Maschinenaggregates gleichzeitig die Umschaltung der Batterien zwecks Ladung bzw. Entladung einleitet.
  3. 3. Ladeeinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der Batterien durch ein durch den Zähler gesteuertes Schaltwerk (n) derart erfolgt, daß Stromunterbrechung im Verbrauchskreis vermieden wird.
DE1919326694D 1919-12-13 1919-12-13 Selbsttaetige Ladeeinrichtung fuer Akkumulatoren Expired DE326694C (de)

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