DE325751C - Freischwingender Plansichter - Google Patents

Freischwingender Plansichter

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DE325751C
DE325751C DE1919325751D DE325751DD DE325751C DE 325751 C DE325751 C DE 325751C DE 1919325751 D DE1919325751 D DE 1919325751D DE 325751D D DE325751D D DE 325751DD DE 325751 C DE325751 C DE 325751C
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plansifter
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pendulum shaft
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DE1919325751D
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Buehler AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens

Landscapes

  • Developing Agents For Electrophotography (AREA)

Description

  • Freischwingender Plansichten Gegenstand des Hauptpatents ist ein freischwingender Plansichter, bei dem ein die kreisschwingende Bewegung- hervorrufendes Ausgleichsgewicht für sich an einer Pendelwelle aufgehängt ist und sowohl während des Betriebes als auch in der Ruhelage des Sichters keine wesentlich andere Lage gegenüber dem Schwerpunkt" des Siebkastens einnimmt. Das Eigentümliche dieses Plansicht ers besteht darin, daß die Pendelwelle, an der. das Ausgleichsgewicht hängt, mit letzterem gelenkig verbunden ist. Dabei kann zweckmäßig der Punkt, an dem das Äusgleichsgewicht mit der Pendelwelle verbunden ist, verstellbar angeordnet sein, so daß die wagerechte Kraftkomponente vergrößert oder verkleinert werden kann.
  • Es hat sich nun im Betriebe gezeigt, daß bei diesem Plansichter dfe Übertragung des Antriebsmomentes von der Pendelwelle auf das Ausgleichsgewicht, welche durch das die Pendelwelle mit dem Ausgleichsgewicht verbindende Gelenk stattfinden muß, eine große Reibung und Abnutzung dieses Gelenkes hervorbringt, wenn es endliche Abmessungen besitzt. Diese auftretende Reibung und Abnutzung der Gelenkteile können zum Anfressen führen, wobei der gute Gang des Sichters gefährdet wird und die angefressenen Stellen die Beweglichkeit des ganzen Plansichters so behindern können, daß der aus irgendeinem Grunde, z. B, durch Stoßen, aus seiner- tiefsten Tage gebrachte Sichten nicht mehr in die tiefste Lage zurückkommen kann und die Welle nicht mehr rund läuft, sondern einen Kegelmantel beschreibt. Bei einer gewissen Größe der in diesem Gelenk auftretenden Reibung kann das unruhige Laufen des Sichters einen solchen Grad erreichen, daß der Gang des Sichters gefährdet wird.
  • Der erwähnte Nachteil soll gemäs der vorliegenden Erfindung durch die Ausbildung es Plansichters, wie sie in der Zeichnung schematisch und beispielsweise veranschaulicht ist, vermieden werden.
  • 5 ist der Siebkasten, der aufgehängt ist, aber auch gestützt sein könnte. q. ist der zwischen den beiden Hälften des Siebkastens in ungefähr halber Höhe angeordnete Antriebszapfen, welcher in eine Bohrung des Ausgleichsgewichtes x ragt. Das Ausgleichsgewicht x ist an dem als erweiterten Kopf 7 ausgebildeten unteren Ende der für sich aufgehängten Pendelwelle 2 aufgehängt, indem. eine au diesem Ausgleichsgewicht i vorgesehene gehärtete Stahlspitze $ in einer entsprechenden Pfanne 9 des Kopfes 7 ruht. Der Kopf 7 weist mehr als eine solcher Pfannen auf. Um das Antriebsmoment von der. Pendelwelle 2 auf das Ausgleichsgewicht i zu übertragen, ist eine Feder io vorgesehen, welche am einen Ende am Kopf 7 der Pendelwelle 2 und am anderen Ende am Ausgleichsgewicht i befestigt ist. Das Ausgleichsgewicht i nimmt zum Schwerpunkt des Siebkastens 5 im Betriebe keine wesentlich andere Lage ein als in der Ruhelage -des- Sichters, da das Ausgleichsgewicht derart zum Antriebszapfen q. angeordnet ist, daß es durch die während des Betriebes auftretenden Fliehkräfte nicht veranlaßt werden kann, seine relative Lage zum Schwerpunkt des Siebkastens wesentlich zu verändern. Bei der beschriebenen Spitzenlagerung des aufgehängten Ausgleichsgewichtes i ist die Reibung fast Null, eine Abnutzung der glasharten Spitze 8 ist ausgeschlossen. Dadurch, daß für das Mitnehmen des Ausgleichsgewichtes i durch die Pendelwelle 2 eine Feder io . vorgesehen wird, werden die Vorteile erreicht, daß die Beweglichkeit des Sichters 5 in keiner Weise beeinträchtigt wird, und daß diese Feder io, welche bei regelrechtem Gang nur von dem -Antriebsmoment gespannt wird, dagegen von der gegenseitigen Lage von Pendelwelle 2 und Ausgleichsgewicht i unbeeinflußt bleibt, bei Störungen im Gang eine weitere Spannung infolge der gegenseitigen Lagenveränderung zwischen Pendelwelle 2 und Ausgleichsgewicht i erfährt, welche das Bestreben hat, den Sichter 5 wieder in die normale Lage zurückzuführen Es ist nicht durchaus erforderlich, -daß die Aufhängung des Ausgleichsgewichtes i an der Pendelwelle 2 mittels einer in einer Panne lagernden Stahlspitze zu erfolgen hat, vielmehr kann das Ausgleichsgewicht auch auf andere Weise, z. B. mittels einer Schne_de, an der Pendelwelle aufgehängt sein. Es ist sogar möglich, das ganze Ausgleichsgewicht an ein federndes Zwischenmittel oder Verbindungsstück zu hängen, wenn nur dafür gesorgt ist, daß lctzteres stark genug. ausgebildet ist. In diesem Falle übernimmt das federnde Verbindungsstück sowohl das Antriebsmoment, als auch das Gewicht des Ausgleichsgewichtes.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE i. Freischwingender Plansichter, bei dem der Siebkasten und das entsprechende Ausgleichsgewicht nach Patent 29o615 je für sich aufgehängt ist, dadurch gekennze:chnet, daß das Ausgleichsgewicht mittels einer _ ein relatives Schwingen zwischen ihm und. der Pendelwelle zulassenden, möglichst wenig Reibung erzeugenden Lagerung an der Pendelwelle aufgehängt ist, wobei zur Übertragung des Antriebsmomentes von der Pendelwelle auf das Ausgleichsgewicht ein an beiden Teilen befestigtes federndes Zwischenstück vorgesehen ist.
  2. 2. Freischwingender Plansichter .nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ausgleichsgewicht eine Stahlspitze (8) und in einem als erweiterter Kopf ausgebildeten Ende (7) der Pendelwelle Lagerpfannen (9) vorgesehen sind.
  3. 3. Freischwingender Plansichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Ausgleichsgewicht und Pendelwelle allein durch ein federndes Zwischenstück verbunden sind, das sowohl das Antriebsmoment wie auch das Gewicht des Ausgleichsgewichtes übernimmt.
DE1919325751D 1919-06-14 1919-06-14 Freischwingender Plansichter Expired DE325751C (de)

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