DE324331C - Rost fuer Lokomotivkessel - Google Patents

Rost fuer Lokomotivkessel

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DE324331C
DE324331C DE1918324331D DE324331DD DE324331C DE 324331 C DE324331 C DE 324331C DE 1918324331 D DE1918324331 D DE 1918324331D DE 324331D D DE324331D D DE 324331DD DE 324331 C DE324331 C DE 324331C
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locomotive boiler
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00Revolving-grates; Rocking or shaking grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Rost für Lokomotivkessel. Die Erfindung betrifft einen Rost füt Lokomotivkessel, bei welchem der Kipprost einen exzentrisch gelagerten zweiarmigen Hebel darstellt. Zweck der Erfindung ist, die Umwandlung vorhandener Roste jeder Art in eine die Reinigung und Entschlackung der Rostfläche gestattende Kipprosteinrichtung durch einfachen Austausch einer größeren oder kleineren Anzahl der alten Einzelroststäbe zu ermöglichen, ohne daß also hierbei irgendwelche Umbauarbeiten an in dem Feuerungsraum der Lokomotive o. dgl. fest eingebauten Teilen (Traggestell des Rostes usw.) notwendig wären. Eine derartige Umwandlung ist bisher für kleinere, einreihige Roste, bei welchem also die Länge des Gesamtrostes der Länge eines einzigen Roststabes gleich ist, gar nicht -möglich gewesen, da die Möglichkeit der Lagerung der Kippteile nur durch nachträgliche Umbauarbeiten geschaffen werden konnte. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Kipprost unabhängig vom Traggestell des Gesamtrostes in zwei mit ihren Schenkeln gegeneinander gerichteten, U-förmigen, seitlichen Gruppenrosten gelagert ist, derart, daß er die von den beiden Gruppenrosten umschlossene mittlere Öffnung abdeckt und mit dem längeren Arm auf dem der Feuertür abgewendeten Schenkel der Gruppenroste aufliegt. Durch diese vom festen Traggestell des Gesamtrostes vollkommen unabhängige Lagerung der Kippteile in den einsetzbaren U-förnügen Gruppenrosten wird erreicht, daß die neue Einrichtung nachträglich einfach an die Stelle der alten Roststäbe eingesetzt werden kann, wobei bei breiteren Rosten mehr, bei schmäleren Rosten weniger alte Roststäbe belassen werden; die durch die U-Form der Gruppenroste ermöglichte Lagerung des Kipprostes verhältnismäßig weit entfernt von der die Feuerrohre enthaltenden, in bezug auf Dichtung sehr empfindlichen Rohrwand hat hierbei im Gefolge, daß während. der Entschlackung die einströmende kalte Luft die Rohrwand nicht unmittelbar, sondern angewärmt trifft, so daß ein Leckwerden nicht zu befürchten ist. Die neue Einrichtung bietet auch den Vorteil, daß sie ohne Schwierigkeit für verschiedene Rostgrößen und alle Rosttypen in Massenhergestellt werden kann. Denn die Kippteile selbst können für alle Rostgrößen ständig in derselben Größe hergestellt werden, während die zur Lagerung der Kippteile dienenden U-förmigen Gruppenroste auch nur in der einen Richtung, nämlich in ihrer die Kippteile überragenden Verlängerung geändert werden müssen.
  • Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform, und zwar in Fig. i im Längsschnitt, in Fig. 2 in Oberansicht.
  • In der Feuerbüchse ist für den Rost das übliche Traggestell a angeordnet, auf welchem in einer Reihe die üblichen, einfachen Roststäbe b ruhen. Ein Teil dieser Roststäbe ist durch zwei Gruppenroste cl und c2 ersetzt, die U-förmig ausgebildet sind und mit ihren Schenkeln derart nebeneinander liegen, daß sie etwa in der Mitte eine Öffnung umschließen. Die Gruppenroste cl, c.., dienen zur Lagerung der Achse d eines zweiteiligen Kipprostes g, der mit seinem längeren Arm g. auf einer Stufe c1 der von der Feuertür j abgewendeten Schenkel f der Gruppenroste aufliegt.
  • Der Gebrauch der neuen Einrichtung geschieht auf folgende Art Zwecks Reinigung des Feuers verschiebt man vermittels des Schürhakens teilweise das Feuer und die Schlacke von den Kipprosten, greift dann mit dem Haken des Schüreisens zwischen die Zweige g1 der Kipproste hinein (Fig. i) und -kippt die Roste in die gestrichelte Stellung um. Durch die entstandene Öffnung läßt man die Schlacke ab, kippt die Kipproste in ihre ursprüngliche Stellung zurück und breitet das frische Feuer über den Rost aus.
  • Die gegenseitige Längsverschiebung der Gruppenroste cl und c, ist durch einen Zapfen c3 verhindert, der in den einen Gruppenrost eingegossen ist und in den Hohlraum des anderen eingreift. Die Kipproste ruhen in der Schließlage auf der Stufe c4 der Gruppenroste auf. Die Gruppenroste können auch so hergestellt werden, daß die beiderseits befindlichen Gruppenroste zusammengefaßt bzw. aus einem Stück gegossen werden. Man kann ferner zwischen den Gruppenrosten Einsatzstücke vorsehen, die die Stufe c-, ersetzen. Man kann auch statt der Achse der Kipproste, z. B. nur zapfenartige Fortsätze anordnen.
  • Die Kipprosteinrichtung nach der Erfindung kann natürlich auch bei vollkommen neuen Lokomotiven, nicht nur bei Umbauten Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rost für Lokomotivkessel, bei welchem der Kipprost einen exzentrisch gelagerten zweiarmigen Hebel darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipprost (g) unabhängig vom Traggestell (a) des Gesamtrostes in zwei mit ihren Schenkeln gegeneinander gerichteten, U-förmigen, seitlichen Gruppenrosten (cl, c2) gelagert ist, derart, daß er die von den beiden Gruppenrosten umschlossene mittlere Öffnung abdeckt und mit dem längeren Arm (g2) auf dem der. Feuertür abgewendeten Schenkel der Gruppenroste aufliegt.
DE1918324331D 1918-02-14 1918-02-27 Rost fuer Lokomotivkessel Expired DE324331C (de)

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