DE452510C - Wasserroehrenkessel - Google Patents

Wasserroehrenkessel

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DE452510C
DE452510C DEL64001D DEL0064001D DE452510C DE 452510 C DE452510 C DE 452510C DE L64001 D DEL64001 D DE L64001D DE L0064001 D DEL0064001 D DE L0064001D DE 452510 C DE452510 C DE 452510C
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water
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water tube
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DEL64001D
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OTTO LEISSNER DR
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/02Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two header boxes in common for all sets, e.g. with flat header boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

  • Wasserröhrenkessel. Die Erfindung bezieht sich auf Wasserröhrenkessel, bei welchen eine oder mehrere Rohrreihen von den Wasserkammern nach unten gebogen sind und den Feuerungsraum an der Rückseite begrenzen. Es ist bei solchen Kesseln schon bekannt, die nach unten gebogenen Wasserröhren durch eine Kohlenstaubverbrennungskammer hindurchzuführen. Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich hiervon im wesentlichen dadurch, daB die nach unten gebogenen Wasserröhren zum Kühlen von über einem Rost angebrachten Staubalken, Schlackengliedern und ähnlichen Hilfseinrichtungen benutzt werden.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen üblichen Wasserröhrenkessel, dessen untere Rohrreihe nach dem hinteren Rostende zu nach unten gebogen ist, Abb.2 einen Wasserröhrenkessel, bei dem die die Abschlußwand bildende untere Rohrreihe in besondere Endkammern mündet, Abb.3 und q. sind verschiedene Ausführungen der Rohrwand im Querschnitt.
  • In den Abb. i und 2 sind a die beiden Endkammern des Wasserrohrkessels, die in den Oberkessel b münden und durch die Wasserröhren c miteinander verbunden sind. d ist der Feuerungsrost, der z. B. aus einem Wanderrost besteht, über dessen vorderen Ende das übliche Zündgewölbe liegt. Die aufsteigenden Feuergase werden durch die Zwischenwände f, z. B. in der durch Pfeile angedeuteten Richtung, durch den Wasserrohrkessel hindurchgeführt. Bei der Ausführungsform nach der Abb. i der Zeichnung ist die untere Rohrreihe c des Wasserröhrenkessels in bekannter Weise von der hinteren Wasserkammer a gelöst und nach dem hinteren Ende des Feuerungsrostes d zu nach unten gebogen.
  • Bei der Ausführungsform nach der Abb.2 der Zeichnung, die z. B. bei bereits vorhandenen Kesseln Anwendung finden kann, münden die Rohre c in besondere Endkammern 1Z, die durch Stutzen! mit der vorderen Wasserkammer a des Wasserröhrenkessels oder durch die Röhren k unmittelbar mit dem Oberkessel b verbunden werden können.
  • Die nach unten abgebogenen Wasserröhren c werden gemäß der Erfindung gleichzeitig zur Kühlung der über dem hinteren Wanderrostende angebrachten Hilfseinrichtungen (Stauvorrichtung, Schlackenabstreifer, Kühlbalken usw.) ausgenutzt. In der Zeichnung münden die nach unten abgebogenen Wasserröhren c in einem über dem hinteren Ende des Wanderrostes angeordneten hohen Kühlbalken m. Die Kühlwasserzuleitung zu dem Kühlbalken m kann von der einen Endkammer a durch die Rohren oder unmittelbar von dem Oberkessel b durch die Rohre c (Abb.2) erfolgen.
  • Die nach unten gebogenen Rohre c bilden am hinteren Ende des Feuerraumes eine Abschlußwand, welche durch die von der Feuerung aufsteigenden heißen Feuergase bestrichen wird. Die nach hinten ausstrahlende Hitze wird also unmittelbar von den Wasserröhren aufgenommen, und es kann das bisher übliche Abschlußmauerwerk am hinteren Ende des Feuerraumes, das bisher einen wesentlichen Teil der erzeugten Hitze aufnahm, gegebenenfalls ganz wegfallen. Zur Bildung der geschlossenen Rohrwand können die Röhren bzw. zwei Rohrreihen, wie in der Abb. 3 dargestellt ist, versetzt zueinander angeordnet werden, oder es können zwischen den einzelnen Röhren, wie in der Abb. q. dargestellt ist, Zwischenstücke g, z. B. aus Schamotte, eingeschaltet sein. Diese Zwischenstücke können nach der Feuerseite zu verlängert sein, um dadurch gleichzeitig einen Schutz für die Rohre c zu bilden.
  • Die Rohrwand kann je nach Erfordernis aus einer oder mehreren Rohrreihen gebildet werden. Die die Rohrwand bildenden Rohre können auch so abgebogen werden, daß sie den Feuerraum nicht nur an der Rückseite, sondern auch mehr oder weniger seitlich abschließen. So können die Rohrreihen z. B. in Form eines Halbkreises nach unten abgebogen werden. Im oberen Teil sind natürlich die die Abschlußwand bildenden Röhren im Abstand nebeneinander angeordnet, damit die aufsteigenden Feuergase zwischen den Rohren hindurchgehen und die darüberliegenden Rohre des Wasserröhrenkessels bestreichen können.
  • Die Erfindung kann bei Wasserrohrkesselanlagen mit Feuerungsrosten jeder Att Anwendung finden, sie eignet sich besonders für solche Anlagen, die einen hohen Feuerungsraum bedingen, bei welchen also durch das Mauerwerk eine große nutzbare Feuerfläche verlorengeht, die gemäß der Erfindung durch die hintere geschlossene Rohrwand nutzbar gemacht wird.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCIIR: i. Wasserröhrenkessel, bei dem eine oder mehrere Rohrreihen von den Wasserkammern nach unten abgebogen sind und den Feuerungsraum an der Rückseite begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß die nach unten gebogenen Wasserröhren (c) mit dem über dem Rost (d) angebrachten Staubalken (m) oder den am Rostauslauf befindlichen Schlackengliedern verbunden und durch Fallrohre (n bzw. o) an den Wasserumlauf angeschlossen sind.
  2. 2. Wasserröhrenkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nach unten gebogenen Röhren (c) eine rückseitige geschlossene Abschlußwand für den Feuerungsraum bilden.
  3. 3. Wasserröhrenkessel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abschlußwand bildenden Röhren (c) an ihrem unteren Teil versetzt zueinander sind und in dichter Berührung (Abb. 3) miteinander stehen.
DEL64001D 1925-09-06 1925-09-06 Wasserroehrenkessel Expired DE452510C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945092C (de) * 1951-06-20 1956-06-28 Henri Lardet S A R L Atel Teilkammerschraegrohrkessel

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