DE323374C - UEberverbrauchszaehler - Google Patents

UEberverbrauchszaehler

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DE323374C
DE323374C DE1919323374D DE323374DD DE323374C DE 323374 C DE323374 C DE 323374C DE 1919323374 D DE1919323374 D DE 1919323374D DE 323374D D DE323374D D DE 323374DD DE 323374 C DE323374 C DE 323374C
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counter
springs
gears
torque
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Überverbrauchszähler. Die Erfindung bezieht sich auf einen Überverbrauchszähler mit mechanischem Gegendrehmoment. Solche Zähler sind bereits aus-7eführt worden, und zwar wird bei diesen Zählern von der Zählerachse ein Zahnsegment angetrieben, welches mit einer Feder verbunden ist, die ein bestimmtes Drehmoment iuf das Zahnsegment ausübt. Je nach Spannung der Feder kann das Drehmoment ver-"rößert oder verkleinert werden. Diese Zähler !iaben den Nachteil, daß das Gegendreh-,noment sich während einer Umdrehung des Zählerankers ändert. Die vorliegende Erfin-:lung bezweckt nun das von der Feder aus-;eübte Drehmoment gleichmäßig zu gestalten. 7,u diesem Zwecke sind sowohl das auf der 7ählerachse sitzende als das mit der Feder verbundene Zahnrad nicht 'in ihrer Mitte, -ondern exzentrisch gelagert, oder die Zahn--äder bleiben zentrisch gelagert, wohingegen lie Federkraft während einer Umdrehung in verschiedenen Hebelarmen angreift, so daß .ich die Umfangskraft in Abhängigkeit vom Drehwinkel derart ändert. daß das Drehmoment :onstant bleibt.
  • Die Fig. i bis 3 zeigen zwei Ausführungsieispiele des Zählers. Die Ankerachse a des Wählers trägt exzentrisch gelagertes Zahnradegment b, welches in zwei ebenfalls exzentrisch ;elagerte Zahnräder e und ei eingreift. Die ?ahnräder e und e,, welche frei beweglich geagert sind, stehen unter Spannwirkung der ipiralfedern f und f,, die an dem einen Ende in den Zahnrädern selbst und an dem anderen ?nde in den Punkten g und g, befestigt sind. n der gezeichneten Lage befindet sich die 'inrichtung nach Fig. i und 2 im Anfang der Spannperiode. In dieser Lage drücken die Federn f und f, die Zahnräder e und e, mit den Anschlagstiften s und s, gegen die Anschläge p und P l. Beginnt die Zählerscheibe z im Sinne der Pfeilrichtung zu rotieren, so wird zunächst die Feder f gespannt und durch diese Spannung ein der Pauschalgrenze entsprechende,- Gegendrehmoment erzeugt, welches durch die exzentrische Lagerung der Zahnräder b und e während der ganzen Spannperiode unverändert bleibt. Nach einer halben Umdrehung der Zählerachse a kommen die Zahnräder b und e außer Eingriff, und das Rad e kehrt infolge der rücktreibenden Kraft der Feder f in seine ursprüngliche Lage zurück. Bei weiterer Umdrehung der Zählerachse setzt das Zahnrad b das Zahnrad e1 in Bewegung, und derselbe Vorgang wiederholt sich wie oben geschildert. Durch das abwechselnde Spannen der beiden Federn wird ein dauerndes gleichmäßiges Gegendrehmoment erzeugt.
  • Die Einrichtung kann aber auch nur mit einem Federrad und einem Zahnsegment auf der Achse ausgeführt werden. Hierbei ist jedoch die vorn Zähler zu leistende Arbeit eine ungleichmäßige, da durch Fortfall des zweiten Federrades nur während einer halben Umdrehung ein gleichmäßiges Gegendrehmoment vorhanden ist.
  • Eine andere Ausführungsform der obigen Einrichtung stellt weiter die Fig. 3 dar; in derselben ist der Augenblick kurz vor Beendigung einer Spannperiode veranschaulicht. Der Gegensatz dieser Einrichtung gegenüber der oben geschilderten besteht im wesentlichen darin, daß die in der Fig. 3 gezeichnete Lagerung der Zahnräder eine konzentrische ist. Um nun bei die-,er Ano_dnung dieselbe Wirkungsweise, d. h. ein gleichmäßiges Gegendrehmoment zu erzielen, erhalten die Zahnräder exzentrisch aufgesetzte Rollen, um welche die Enden der Zugfedern abwechselnd gewickelt werden.
  • Man kann an Stelle zweier mit Federn versehener Räder auch nur ein solches Rad benutzen und auf die Zählerachse zwei Zahnräder aufsetzen, von denen das eine das Spiegelbild des anderen ist.
  • Bei Verwendung von mit den festgelagerten Zahnrädern verbundenen Gewichten läßt sich der Unterschied im Gegendrehmoment, der infolge der Änderung der Hebel-arnie der Gewichte hervorgerufen wird, durch passende Form der Zahnräder und deren Lagerung so wählen, daß der Zähler ebenfalls gleichmäßige Arbeit leistet.

Claims (3)

  1. PATE NT-ANsPRÜcuE: i. Überverbrauchszähler mit mechanischem, periodisch wirksamem Gegendrehmoment, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den das Gegendrehmoment erzeugenden Federn oder Gewichten und der Zählerach-:e Übertragungen von solcher Ausbildung angeordnet sind, daß die allniähliche Zunahme der Spannkraft der Federn oder die zunehmenden Gewichtsmomente durch entsprechende Abnahme der Hebelarme jedesmal so ausgeglichen werden, daß das Gegendrehmoment annähernd konstant bleibt.
  2. 2. Überverbrauchszähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Übertragung benutzten Teile als exzentrisch gelagerte Zahnräder oder passend geformte Kurvenräder ausgebildet sind.
  3. 3. Überverbrauchszähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Übertragung der Arbeit der Zähler achse benutzten Teile aus konzentrisch gelagerten Zahnrädern bestehen, während die mit den Zahnrädern fest verbundenen. zum Spannen der Federn dienenden Scheiben exzentrisch gelagert sind.
DE1919323374D 1919-06-19 1919-06-19 UEberverbrauchszaehler Expired DE323374C (de)

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