DE213869C - - Google Patents

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DE213869C
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DE1908213869D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means
    • G01P3/10Devices characterised by the use of mechanical means by actuating an indicating element, e.g. pointer, for a fixed time

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Instrument Panels (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 213869.-■■■-KLASSE 42 o. GRUPPE
OTTO BOTHE und OTTO LÖSCHER in BERLIN.
mit zeitweise eingeschalteten Zeigern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. November 1908 ab.
Gegenstand vorliegender ■ Erfindung bildet ein Geschwindigkeitsmesser, bei welchem der Zeiger durch mehrere periodisch mit der zu messenden Welle gekuppelte Einstellstücke zwangläufig eingestellt wird. Die Verwendung derartiger Geschwindigkeitsmesser als Kontrollapparate für Kraftfahrzeuge macht es mit Rücksicht auf die diesen Fahrzeugen eigenen schnellen Geschwindigkeitsänderungen
ίο. wünschenswert, die Messungen durch die Einstellstücke recht häufig erfolgen zu lassen, um eine schnellere und daher richtigere Anzeige zu erhalten.
Gegenwärtige Erfindung richtet sich nun darauf, eine solche häufigere Messung zu erzielen, ohne hierzu die Zeit, während welcher das einzelne Einstellstück auf das Fahrzeug gekuppelt ist, verkleinern und ohne die Arbeitsgeschwindigkeit der Einstellstücke erhöhen zu müssen, dabei aber die Bedingung nicht außer Acht zu lassen, daß stets ein Einstellstück zur Anlehnung für den Zeiger zur Verfügung stehen muß, um eine dauernde Anzeige zu erhalten. '
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt nach gegenwärtiger Erfindung in der Weise, daß die Kupplüngsdauer des einzelnen Einstellstücks, die sich ja auch als Meßzeit für die während dieser Kupplungsdauer gewesene mittlere Geschwindigkeit des Fahrzeugs darstellt, in ihrer Eigenschaft als Meßzeit für die Zeigereinstellung dadurch verkürzt wird, daß die Zeit der Feststellung der Einstellstücke sowie die Zeit der Ruhestellung der Einstellstücke kürzer gemacht wird als die Kupplungszeit der Einstellstücke mit dem Fahrzeug. Im vorliegenden Falle ist die Dauer der Lage der Einstellstücke in der Anfangslage und in der Feststellage mit dem Zeiger je halb so lang gemacht wie die Kupplungsdauer der Einstellstücke mit dem Fahrzeug. Der Zeiger hat hierbei, wie das in der Zeichnung enthaltene Zeitdiagramm ergibt, erst bei Anwendung von vier Einstellstücken dauernd ein Einstellstück zum Anlehnen zur Verfügung. Der Vorteil der vier in vorstehender Weise ineinander wirkenden Einstellstücke ist die häufigere Messung der Geschwindigkeit, wodurch solche naturgemäß richtiger wird.
Der die Erfindung kennzeichnende Arbeite-Vorgang spielt sich wie folgt ab:
Im gleichen Augenblick, in welchem vom Uhrwerk ein Einstellstück III mit der zu messenden Welle gekuppelt wird, wird das vorletzt gekuppelte Einstellstück I losgekuppelt und in der erreichten Stellung festgestellt. Gleichzeitig wird das bisher in der erreichten Stellung festgestellt gewesene und den Zeiger festhaltende Einstellstück IV zum Rückgang in seine Anfangsstellung freigegeben, so daß der Zeiger nunmehr von dem soeben festgestellten Einstellstück I festgehalten wird. Das zuletzt gekuppelte Einstellstück II dagegen hat in diesem Augenblick erst die Hälfte seines Meßzeitabschnittes zurückgelegt und bleibt noch für die Dauer eines halben Zeit-
abschnittes mit der zu messenden Welle gekuppelt. Bei seiner alsdann erfolgenden Loskupplung und Feststellung wiederholt sich der vorbeschriebene Vorgang mit den entsprechenden anderen Einstellstücken.
Nach Ablauf je eines halben Meßzeitabschnittes wird also ein Einstellstück neu gekuppelt, ein Einstellstück ist bereits gekuppelt und in der Messung begriffen, ein Einstellstück wird zum Rückgang freigegeben und ein Einstellstück wird' in der erreichten Stellung festgestellt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus-" führungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt:
Fig. ι eine diagrammäßige Darstellung des vorbeschriebenen Arbeitsvorganges, wobei die Meßzeit als Abszissenachse, die Wege der Einstellstücke I bis IV als Ordinaten aufgetragen sind,
Fig. 2 den Geschwindigkeitsmesser im Aufriß nach Entfernung der oberen Platte des Gestells,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt nach Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 4 einen Horizontalschnitt nach Linie C-D der Fig. 1.
Auf den vom Fahrzeug aus in gleichem Drehsinne angetriebenen Wellen 1 sitzt je ein beiderseits gezahntes Klauenrad 2. Zu beiden Seiten jedes dieser Klauenräder, jedoch lose und verschiebbar gelagert, befindet sich je ein weiteres Klauenrad 3. Die letzteren vier Klauenräder werden nacheinander in den dem vorbeschriebenen Arbeitsvorgang entsprechenden Zeitabständen durch Umlegen der unter Federwirkung stehenden Hebel 4 mit dem entsprechenden der beiden vom Fahrzeug gedrehten Antriebsklauenräder 2 gekuppelt und dadurch mitgedreht. Das Umlegen der Hebel 4 geschieht durch Steuerscheiben 5, welche auf der von einem Uhrwerk gleichmäßig gedrehten Steuerwelle 6 sitzen. Durch die mit den Klauenrädern 3 fest verbundenen Zahnräder 7 wird die den Klauenrädern 3 erteilte Drehung auf die gegen Federwirkung drehbaren Einstellräder 8 übertragen, welche ihrerseits durch die Mitnehmer 9 die mit der Zeigerwelle 10 verbundenen Zahnräder 11 unter Anspannung der Feder 10' mitnehmen, wodurch die Einstellung des Zeigers bewirkt wird. Am Ende der Meßperiode wird jedes der Klauenräder 3 durch die Steuerwelle 6 bzw. die Hebel 4 wieder vom Antriebsklauenrad 2 losgekuppelt, gleichzeitig aber durch eine in das mit dem Zahnrad verbundene Sperrad 12 eingreifende, gleichfalls von der Steuerwelle 6 durch Nockenscheibe 13 gesteuerte Sperrklinke 14 in der erreichten Stellung festgestellt, wodurch auch das zugehörige Einstellrad 8 und damit die Zeigerwelle 10 in der erreichten Stellung festgehalten wird. Erst bei Loskupplung und Feststellung des währenddessen noch in der Messung begriffenen Klauenrades wird das festgestellte Klauenrad durch die von der Steuerwelle 6 bewirkte Auslösung der Sperrklinke 14 freigegeben, um dann mit dem zugehörigen Einstellrad 8 vermöge der auf letzteres wirkenden Feder 8' in seine kupplungsbereite Anfangsstellung zurückgedreht zu werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Verbessern der Anzeige von Geschwindigkeitsmessern mit zeitweise eingeschalteten Zeigern, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeit der Anfangslage der Zeigereinstellstücke sowie die Zeit ihrer Feststellung in der Höchstlage unter entsprechender Vermehrung der Zeigereinstellstücke kürzer gemacht wird als die Zeit, während der die Einstellstücke mit dem Fahrzeug gekuppelt .sind.
2. Zwangläufiger Geschwindigkeitsmesser mit vier von einem Uhrwerk nacheinander mit der zu messenden Welle während gleicher Meßzeiten gekuppelten und nach Ablauf derselben festgestellten Einstellstücken gemäß des Verfahrens nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Augenblick der Kupplung eines neuen Einstellstückes (III) mit der zu messenden Welle das vorletzt gekuppelte Einstellstück (I) in der erreichten Stellung festgestellt und gleichzeitig das bisher festgestellt gewesene Einstellstück (IV) zum Rückgang in seine Anfangsstellung freigegeben wird, während das zuletzt gekuppelte Einstellstück (II) noch während der Hälfte des neuen Meßabschnittes gekuppelt bleibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908213869D 1908-11-27 1908-11-27 Expired DE213869C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE213869T 1908-11-27

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DE213869C true DE213869C (de) 1909-10-07

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ID=34624882

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DE1908213869D Expired DE213869C (de) 1908-11-27 1908-11-27

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DE (1) DE213869C (de)
FR (1) FR409371A (de)
GB (1) GB190927237A (de)

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GB190927237A (en) 1910-04-07
FR409371A (fr) 1910-04-21

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