DE183649C - - Google Patents

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DE183649C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor

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  • Toys (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE .42g". GRUPPE
PAUL JEANRENAUD in ST. CROIX, Schweiz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1906 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
Vorliegende Erfindung betrifft eine Sprechmaschine, bei welcher sich die Platten selbsttätig umschalten sollen, und besteht darin, daß zwei Wellen vorgesehen sind, von denen die eine eine schrittweise Drehung erhält, während die andere beständig umläuft und nacheinander mit mehreren von der ersten Welle getragenen Platten in Eingriff gebracht wird. In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 eine Draufsicht, Fig. 2 eine Seitenansicht der Sprechmaschine, während die Fig. 3 eine Einzelheit in vergrößertem Maßstabe darstellt.
In einem Gehäuse I ist ein gebräuchliches
Uhrwerk untergebracht, durch welches zwei Wellen angetrieben werden sollen. Die Welle 2 trägt die Platte 3, auf welcher etagenförmig verschiedene Sprechmaschinenplatten 4 untergebracht sind. Die Welle 5 trägt das Zahnrad 6 und ein Zahnrad 7, mit welchem nacheinander die Zahnräder 8 in Eingriff kommen können, welche auf den Wellen 9 der Platten 4 befestigt sind. Die Welle 5 wird beständig angetrieben, während die Welle 2 unter Einfluß eines Sperrgetriebes steht, welches auf der Welle 2 angebracht ist und gegen welches sich ein Stift anlegt, nachdem die Welle 5 eine voraus bestimmte Anzahl Umdrehungen gemacht hat. Durch diesen Stift wird die Sperrvorrichtung ausgelöst, und es vermag sich dann die Welle 2 um ein Sechstel der Gesamtumdrehung zu drehen. In dem Gehäuse ι. ist ein Block 10 befestigt, der einen Träger ii, 12 trägt. Letzterer trägt eine Stange 13, welche sich unter einen Haken 14 erstreckt, der an dem Arm 15 angebracht ist, letzterer nimmt den nicht dargestellten Schalltrichter auf. Die Stange 13 ist durch eine senkrechte Stange 16 mit dem einen Schenkel eines Winkelhebels 17 verbunden, welcher bei 18 schwingbar an einem Träger 19 auf dem Block 10 befestigt ist. Die Stange 16 steht unter Einwirkung einer an dem Träger 11 angebrachten Zugfeder 20, welche bestrebt ist, die Stange 16 in die Höhe zu ziehen und hierdurch die Stange 13 zu heben. An einem Trägerarm 21 des Trägers 11 ist schwingbar ein Hebel 22 befestigt, dessen eines Ende eine Einkerbung besitzt, welche einen Stift 23 der Stange 13 umfaßt. Das andere Ende des Hebels 22 ist mit einer Stange 24 verbunden, welche unter der Platte 3 hindurchführt und die Sperrklinke für ein Sperrad 25 bildet, das auf der Welle 2 angebracht ist.
In dem Augenblick, in welchem die Welle 2 ihre Sechstelumdrehung nahezu vollendet, bewirkt das Rad 25 einen Zug auf die Stange 24, wodurch der Hebel 22 so geschwungen wird, daß er den Stift 23 freigibt. Infolge-

Claims (2)

dessen vermag die Stange 13 unter Einwirkung der Feder 20 sich zu heben, wobei der Arm 15 mitgenommen wird. Diese Bewegung ist möglich, da der Arm 15 durch ein Gelenk 26 an dem Gehäuse 1 angebracht ist. Dieses Gelenk trägt den Schalltrichter. Sobald sich durch die Sechsteldrehung der Welle 2 die Umschaltung der Sprechmaschinenplatten 4 völlig vollzogen hat, wird' ein Draht 27, welcher mit dem zweiten Schenkel des Hebels 17 verbunden ist, einen Zug auf diesen Winkelhebel 17 ausüben, wodurch die Stange 13 und folglich, auch der Arm 15 rait dem Diaphragma 28 gesenkt werden. Der Hebel 22 greift dann wieder mit seiner Einkerbung an den Stift 23 an. Das andere Ende des Drahtes 27 ist an einem Hebel 31' befestigt, gegen weichen sich beim Beginn einer jeden Umdrehung ein Stift 32 anlegt, der an der Trommel 33 des Uhrwerkes angebracht ist. Paten τ-Ansprüche:
1. Sprechmaschine mit selbsttätiger Umschaltung der Platten, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Wellen (2 und 5) vorgesehen sind, von denen die eine (2) eine schrittweise Drehung erhält und eine die Sprechmaschinenplatten etagenförmig haltende Platte trägt, während die andere Welle (5) sich beständig umdreht und außer einem Schwungrad ein Zahnrad (7) trägt, mit welchem die Zahnräder (8) auf den Wellen der Sprechmaschinenplatten abwechselnd in Eingriff kommen.
2. Ausführungsform der. Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Drehung der schritt-, weise angetriebenen Welle (2) mit Hilfe eines Hebelwerkes (Fig. 3) selbsttätig der Träger des Diaphragmas mit Spitze angehoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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