DE323178C - Explosionspumpe mit im Zweitakt schwingender Fluessigkeitssaeule - Google Patents

Explosionspumpe mit im Zweitakt schwingender Fluessigkeitssaeule

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DE323178C
DE323178C DE1912323178D DE323178DD DE323178C DE 323178 C DE323178 C DE 323178C DE 1912323178 D DE1912323178 D DE 1912323178D DE 323178D D DE323178D D DE 323178DD DE 323178 C DE323178 C DE 323178C
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Germany
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liquid
valve
combustion chamber
fluid column
stroke cycles
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Application number
DE1912323178D
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HUMPHREY PUMP Co Ltd
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HUMPHREY PUMP Co Ltd
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
    • F04F1/16Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped characterised by the fluid medium being suddenly pressurised, e.g. by explosion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

  • Explosionspumpe mit im Zweitakt schwingender Flüssigkeitssäule. Durch das Hauptpatent 27178o ist eine Explosionspumpe geschützt, bei der eine Flüssigkeitssäule durch den auf sie wirkenden Gasdruck freischwingend fortgeschleudert wird, wobei ein Arbeitsspiel folgendermaßen verläuft: Durch die Explosion in der Verbrennungskammer wird die Flüssigkeitssäule aus der Verbrennungskammerfortgeschleudert. Sobald sie ihre Geschwindigkeit verloren hat und im Begriff ist, zur Verbrennungskammer zurückzuschwingen, werden die- Abgase aus der Verbrennungskammer entfernt und eine neue Ladung wird eingeführt. Während des letzten Teiles der Einwärtsschwingung der Flüssigkeitssäule wird diese neue Ladung verdichtet.
  • Das Wichtigste bei der Durchführung eines solchen Zweitaktbetriebes ist die Entfernung der verbrannten Gase aus der Verbrennungskammer und die Einführung des neuen Gemisches. Bei den Ausführungsbeispielen des Hauptpatentes werden hierzu besonders aufgestellte Saug- oder Spülpumpen verwendet. Gegenstand der vorliegenden Zusatzerfindung ist eine einfachere Einrichtung hierzu. Sie besteht aus einer oder mehreren Auspuffleitungen, durch die Wasserkolben getrieben werden, entweder durch ihr eigenes Gewicht oder durch ihre lebendige Kraft, hervorgerufen durch noch vorhandenen Überdruck der expandierenden Verbrennungsgase.
  • Die Zeichnung, in der ein Querschnitt der Pumpe dargestellt ist, zeigt ein Ausführungsbeispiel. Die Verbrennungskammer i, an die sich das Schwingungsrohr - anschließt, ist mit einem Lufteinlaßventil3 und einem Gaseinlaßventil ¢ ausgerüstet. Zwischen der Verbrennungskammer i und dem Schwingungsrohr 2 ist ein Schwimmerventil vorgesehen. Das Schwimmerventil besteht aus einem Schwimmer 6 und einem Ventilsitz 7, der durch eine federnde Unterlage 8 gestützt wird und beim Sinken des Flüssigkeitsspiegels der auswärts schwingenden Flüssigkeitssäule durch die Wucht des sich aufsetzenden Schwimmers und durch die Saugwirkung der strömenden Flüssigkeit niedergedrückt wird und dabei die Öffnungen 9 freigibt. Die Öffnungen 9 sind verbunden mit Rohrleitungen io, die zur Atmosphäre oder zu dem Speisebrunnen leiten. Das letztere ist zweckmäßiger, da dann die Flüssigkeit, die durch die Rohre io ausfließt, immer wieder zu dem Vorratsbehälter zurückkehrt. Die Zeichnung zeigt das Schwimmerventil in einem Augenblick des Arbeitsganges, in dem die Flüssigkeitssäule im Schwingungsrohr nach auswärts strömt.
  • Die-Ventile sind folgendermaßen angeordnet: Die Spindel i i des Lufteinlaßventiles 3 geht durch eine Bohrung des Hebels 12 hindurch und besitzt an ihrem oberen Ende einen Bund 13. Durch eine leichte Feder 14 wird das Ventil 3 für gewöhnlich geschlossen gehalten. Der Hebel 12 ist drehbar gelagert an dem festen Arm 16 und ruht auf dem oberen Ende der Spindel 15 des Gaseinlaßventiles 4.. Im Ruhezustand sind beide Ventile 3 und 4 durch ihre Federn gegen die Sitze gedrückt. Wenn aber der Druck in der Verbrennungskammer unter den atmosphärischen Druck fällt, öffnet sich allmählich das Ventil 3 und läßt Luft zutreten. Sobald die Ventilspindel weit genug gesunken ist, setzt sich der Bund 13 auf den Hebel 12 auf und öffnet dadurch auch das Gaseinlaßventil 4. , Ein einfaches Verfahren, den Zeitpunkt der Öffnung des Gasventiles und dadurch auch dasMischungsverhältnis derLadung zu regeln, besteht darin, den Bund 13 auf der Spindel i i zu verschieben. Das Ventil 3 hat dann eine größere oder ,geringere Strecke zu durchlaufen, bevor der Bund 13 auf den Hebel 12 auftrifft und das Gaseinlaßventil öffnet.
  • Der Einfachheit halber wird vorläufig angenommen, daß das Hilfsventil, das auf der rechten Seite der Figur vorgesehen ist, nicht vorhanden wäre und daß' die Verbrennungskammer, wie in punktierten Linien angedeutet, durch eine .Wandung abgeschlossen wäre.
  • Die Pumpe arbeitet dann folgendermaßen: Zunächst sind dieVentile 3 und 4 geschlossen, ein verdichtetes brennbares Gemisch befindet sich in der Verbrennungskammer, und der Spiegel der Flüssigkeitssäule steht etwa bei der Linie a-a. Jetzt erfolgt Zündung-durch irgendwelche geeignete Vorrichtung. Der Spiegel derFlüssigkeitssäule beginnt zu fällen, und die Flüssigkeit wird durch das Schiwingungsrohr2 auswärts getrieben. DerSchwimmer 6 fällt mit dem Spiegel der Flüssigkeit, schlägt auf seinen Sitz 7 auf, drückt ihn nieder, und die Auslaßöffnungen 9 werden frei.
  • Die Abmessungen des Schwimmers 6 und die Anordnung der Öffnungen 9 sind derart, daß dann, wenn der Schwimmer eben auf seinem Sitz angelangt ist, eine verhältnismäßig geringe Menge Wasser noch in der Verbrennungskammer i zurückgeblieben ist. Unmittelbar nachdem die Auslaßöffnungen 9 freigegeben sind, strömt diese Flüssigkeit infolge ihres Gewichtes oder ihrer lebendigen Kraft oder noch durch die Wirkung des expandierenden Gases unterstützt, in die Rohre i o und bildet dabei flüssige Absaugekolben. Der Druck in der Verbrennungskammer ist in dem Augenblick, in dem die Kugel 6 ihren Sitz 7 erreicht, größer als der Atmosphärendruck, wird aber durch die Wirkung der Wasserkolben, die in den Rohren io hinabfliegen, allmählich vermindert.
  • Sobald dieser Druck unter die Atmosphäre gefallen ist, öffnet sich das Einlaßventil 3 und läßt Luft in die Kammer i eintreten. Das fortgesetzte Sinken der Wasserkolben in den Rohren io verursacht einen stetigen Eintritt von Luft durch das Ventil 3, die die Verbrennungsrückstände ersetzt, welche durch die Rohre io abgesaugt werden. Die Ventilstange i i öffnet beim weiteren Fallen des Lufteinlaßventils 3 das Gaseinlaßventil 4 durch den Hebel 12; Gas strömt in die Verbrennungskammer und mischt sich mit der Luft.
  • Inzwischen hat die im Förderrohr auswärts strömende Flüssigkeitssäule allmählich ihre lebendige Kraft abgegeben und hat gleichzeitig frische Flüssigkeit durch das Saugventil s eingesaugt. Sie kehrt dann unter ihrem statischen Druck oder dem Druck eines Windkessels in die Verbrennungskammer zurück.
  • Der Sitz 7 des Schwimmerventils hebt sich unter der Wirkung der elastischen Unterlage 8 und verschließt die Auslaßöffnungen g. DerDruck in derVerbrennungskammer steigt wieder auf atmosphärischen Druck, und die Ventile 3 und 4 schließen sich durch die Wirkung ihrer Federn. Der Spiegel der Flüssigkeitssäule steigt in der Verbrennungskammer i schnell weiter, nimmt den Schwimmer 6 mit, bis er die Höhe c-d erreicht, und verdichtet die über der Flüssigkeitsoberfläche befindliche Ladung. Darauf erfolgt wieder die Zündung und der Arbeitsgang wiederholt sich.
  • In der beschriebenen Einrichtung liegt nach der Zündung der Druck der expandierenden Gase noch über der atmosphärischen Spannung, wenn der Schwimmer 6 seinen Sitz 7 erreicht. Es wird dadurch erreicht, daß die in der Verbrennungskammer zurückbleibende Flüssigkeit rasch durch die Auslaßöffnun;en 9 herausgetrieben wird.
  • Zu richtiger Bemessung der Ladung kann auf der rechten Seite der Zeichnung eine besondere, an sich bekannte Vorrichtung angebracht werden. Diese besteht aus einem Ventil 17, das die Öffnung des Rohres i8 verschließt. An dem äußeren Ende dieses Rohres ist eine Rückschlagklappe i9 angebracht. Die Wirkung der Anordnung ist folgende: Angenommen, eine frische Ladung habe die Abgase aus der Verbrennungskammer verdrängt und die Rückschwingung der Flüssigkeit habe gerade begonnen. Der ganze Gasinhalt der Verbrennungskammer, der unter der Höhe der Öffnung des Ventilrohres i8 liegt, wird beim Steigen des Flüssigkeitsspiegels durch das Ventil 17 hinausgetrieben. Letzteres schließt sich durch den Anprall der steigenden Flüssigkeitssäule, und nun erst beginnt die Kompression der Ladung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Explosionspumpe mit im Zweitakt schwingender Flüssigkeitssäule nach Patent 2,71780, gekennzeichnet durch Flüssigkeitskolben in der Auspuffleitung (io), durch deren Bewegung die verbrannten Gase abgesaugt werden.
DE1912323178D 1912-01-05 1912-01-05 Explosionspumpe mit im Zweitakt schwingender Fluessigkeitssaeule Expired DE323178C (de)

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