DE281910C - - Google Patents
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- DE281910C DE281910C DENDAT281910D DE281910DA DE281910C DE 281910 C DE281910 C DE 281910C DE NDAT281910 D DENDAT281910 D DE NDAT281910D DE 281910D A DE281910D A DE 281910DA DE 281910 C DE281910 C DE 281910C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F1/00—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
- F04F1/06—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
- F04F1/16—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped characterised by the fluid medium being suddenly pressurised, e.g. by explosion
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
•KAISERLICHES
Bei den bis jetzt vorgeschlagenen, im Zweitakt arbeitenden Explosionspumpen mit schwingender
Flüssigkeitssäule für Flüssigkeiten oder Gase (s. Veröffentlichung im Engineering vom
i8. November 1910, Seite 715 und 716) wird
erwartet, daß das in den Verbrennungszylinder eintretende frische Gemisch wie ein Kolben
wirkend die Auspuffgase vor sich herschiebt und durch die Auspuffventile aus dem Zylinder
hinausdrückt. Da aber nicht erreicht werden kann, daß das Gemisch völlig wirbelfrei
in [den Zylinder tritt, ferner wegen der verschiedenen spezifischen Gewichte — die
Auspuffgase sind heiß, während das frische Gemisch Außenlufttemperatur besitzen kann —
und wegen der Länge der Zeit, während welcher der Lade- und Ausschubprozeß vor sich geht, wird eine Mischung der verbrannten
Gase mit dem frischen Gemisch unvermeidlich sein, andererseits aber auch unverbranntes Gas
durch den Auspuff ins Freie gelangen, da ja während der ganzen Ladezeit und darüber
hinaus die Auspuff ventile geöffnet sind. Daran wird auch wenig geändert werden, wenn während
des ersten Momentes ein wenig Spülluft durch den Zylinder geblasen und hierauf das
Gemisch hineingedrückt wird.
Vorliegende Erfindung stellt ein Arbeitsverfahren dar, bei dem von der an sich bekannten
Abzweigung einer Hilfsflüssigkeitssäule, also der Spaltung der schwingenden Flüssigkeitssäule,
Gebrauch gemacht wird. Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung geht beim Auswärtshub (d. h. Nutzhub) der gespaltenen
Flüssigkeitssäule im Verbrennungsraum Expansion, Auspuff und Spülen vor sich, während
gleichzeitig von der abgezweigten Flüssigkeitssäule in deren Behälter frisches Gas oder Verbrennungsgemisch
angesaugt wird. Erst beim Einwärtshub der beiden Flüssigkeitssäulen wird nun dieses Gas oder Gemisch mit oder nach
Schluß der Spülventile in den Verbrennungsraum geschoben und hier schließlich verdichtet.
In der Zeichnung ist im Schnitt eine nach dem Verfahren gemäß der Erfindung arbeitende
Zweitakt-Explosionspumpe dargestellt.
Es ist ι der Teil des Pumpenzylinders, in welchem die Expansion des entzündeten Gemisches
vonstatten geht, 2 ein zylindrischer Raum, der bei Pumpen, die gegen sehr kleine
Förderhöhen, etwa weniger als 4 m, zu drücken haben, mit Vorteil von größerem Durchmesser
als der Expansionsraum 1 gemacht wird. Der Zylinder 2 kann jedoch auch den gleichen oder
einen kleineren Durchmesser als der Zylinder 1 besitzen. 3 ist ein Krümmer, an den das
Förderrohr 4 anschließt. 5 ist der besondere Gaspumpenzylinder; derselbe ist gegen den
Krümmer 3 hin offen. 6 ist der Saugventilkörper; auf der Zeichnung ist derselbe rechtwinklig
zur Pumpenzylinderachse angebracht, wodurch die Tiefe der Fundamente reduziert
wird. Der Saugventilzylinder könnte auch zwischen den Teilen 2 und 3 oder 3 und 4
angebracht sein.
In der Kugelhaube des Verbrennungszylinders befinde sich komprimiertes Gemisch von
Luft mit Gas. Durch eine bei den Explosions- ' pumpen übliche Zündungsvorrichtung werde
dasselbe entzündet. Es verpufft und treibt das im Pumpenzylinder befindliche Wasser
durch den Krümmer 3 und das Förderrohr 4 in den GVberwasserbehälter. Die Gemischmenge
wird so bemessen, daß das expandierende Gas den Atmosphärendruck erreicht hat, wenn
der Wasserspiegel etwa in der Höhe a-a angekommen ist. Die der Wassersäule erteilte
kinetische Energie bewirkt, daß dann das Wasser noch nicht zur Ruhe gelangt, sondern
sich noch weiter in der Richtung des Förderrohres bewegt. In der Höhe b-b etwa befinde
sich der Saugwasserspiegel. Hat die Wassersäule im Pumpenzylinder die Höhe b-b unterschritten,
so fließt infolge des (statischen) Druckunterschiedes Wasser von außen durch die Ventile 7 in die Pumpe, und zwar so
lange, bis die bewegte Wassersäule zum Stillstand gekommen ist. Wir müssen nochmals
zum Niveau a-a zurückkehren.
In dieser Höhe hatten die Gase Atmosphärendruck erreicht, das Auspuffventil 8 öffnet sich
durch das eigene Gewicht; durch die Spülluftventile 9 und 10 wird von außen, z. B. unter
geringem Druck, Spülluft hereingeblasen und der Zylinder 1 von allen Abgasen gereinigt.
Da sowohl von oben als auch von unten die Spülluft in den Zylinder gelangt, wird die
Reinigung eine ziemlich gründliche sein. Zu gleicher Zeit wird auch die im besonderen Gaspumpenzylinder
5 befindliche Wassermenge zu fallen beginnen und nach dem Förderrohr 4 hin abströmen. Die hierdurch verursachte
Saugwirkung läßt durch das Saugventil 11 Gas eintreten. Das Rückschlagventil 12 hat sich
durch sein Gewicht geöffnet. Das Ventil 13 ist geschlossen. Durch ein vor dem Saugventil
11 angebrachtes Ventil (Hahnen) 14 läßt sich
die anzusaugende Menge von Gas regulieren. Ein Übertreten von Gas in den Pumpenzylinder
unten herum ist nicht möglich, da der Krümmer 5 stets mit Wasser gefüllt ist. Beginnt
die Wassersäule hier und in dem Förderrohr 4 wieder zurückzupendeln, so bewegen sich die ausbalancierten Spülluft ventile 9 und 10
in der Schlußrichtung. Die letzten Reste der Auspuffgase werden ausgestoßen, ebenso die
Luft im Räume 2. Der Schluß des Auspuffventils 8 findet erst statt, wenn die rückkehrende
Säule die Kante 15 überschritten hat. Während dieser Zeit ist aber auch die Wassersäule
im besonderen Gaspumpenzylinder 5 gestiegen und hat das hier befindliche Gas nach
der Kugelhaube des Explosionsraumes 1 hin verdrängt. Das Ventil 11 schloß sich mittels
seiner Feder, das Rückschlagventil 13 gab den Weg frei. Es ist nun der größte Teil des
Gasinhaltes von 5 nach 1 gelangt. Da das Gas meistens leichter ist als die Luft oder die
Verbrennungsrückstände, so wird das Gas eher die Tendenz haben, nach oben zu steigen als
gegen die noch offenen Auspuffventile 8 hin. Ferner ist die Strömung im Zylinder 1 nach
oben gerichtet, also schon wegen der Strömungsverhältnisse keine Möglichkeit vorhanden, daß
Gas durch die Auspuffventile 8 entweicht. Wegen der reichlichen Spülung wird das Gas
nur reine Luft vorfinden, das Gemisch somit ein gut brennbares werden. Um sofort eine
innige Mischung des Gases mit der Luft zu erhalten, soll das Gas in feiner Verteilung und
mit hoher Geschwindigkeit in den Explosionsraum gepreßt werden. Hat die Wassersäule
in 5 das Ventil 12 erreicht, so wird dasselbe durch Anschlag geschlossen. Der Rest des im
Zylinder 5 eingeschlossenen Gases dient als Puffer zur Aufnahme der noch nicht verbrauchten
kinetischen Energie dieser Wassersäule. Sind in 1 die Auspuffventile 8 geschlossen,
so beginnt die Kompression des Gemisches. Hat dieselbe eine gewisse Höhe erreicht, so erfolgt in bekannter Weise die
Zündung und damit ein neues Spiel. Die unteren Spülluftventile können auch fortfallen.
Damit, daß die Expansion des entzündeten Gemisches, das Spülen und der Auspuff während
eines Hubes (Auswärtspendelung) der Wassersäule, das Laden und die Kompression
des Ladegemisches während des folgenden Hubes (Einwärtspendelung) stattfindet, wird
eine genaue Anlehnung an den Zweitakt der Zweitaktgasmaschinen erreicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Betriebe von Zweitakt-Explosionspumpen, mit gespaltener schwingender Flüssigkeitssäule, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auswärtshub (d. h. Nutzhub) der letzteren im Verbrennungsraum (1) Expansion, Auspuff und Spülen vor sich geht, während gleichzeitig von der abgezweigten Flüssigkeitssäule in deren Behälter (5) frisches Gas oder Verbrennungsgemisch angesaugt wird, und daß dieses Gas oder Gemisch erst beim Einwärtshub der beiden Flüssigkeitssäulen mit oder nach Schluß der Spülventile (9, 10) in den Verbrennungsraum geschoben und hier schließlich verdichtet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE281910C true DE281910C (de) |
Family
ID=537606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT281910D Active DE281910C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE281910C (de) |
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0
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