DE320461C - Explosionspumpe mit frei schwingenden Massen - Google Patents

Explosionspumpe mit frei schwingenden Massen

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DE320461C
DE320461C DE1912320461D DE320461DD DE320461C DE 320461 C DE320461 C DE 320461C DE 1912320461 D DE1912320461 D DE 1912320461D DE 320461D D DE320461D D DE 320461DD DE 320461 C DE320461 C DE 320461C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
    • F04F1/16Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped characterised by the fluid medium being suddenly pressurised, e.g. by explosion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Explosionspumpe mit frei schwingenden Wassen. Gegenstand der Erfindung ist eine Explosionspumpe mit frei schwingenden Massen. Die Erfindung besteht darin, daß der Rückschwung der Masse durch den Druck von der Förderseite her dadurch eingeleitet und der Masse die für den Rückhub erforderliche Energie dadurch erteilt wird, daß das Druckförderventil erst eine gewisse Zeit nach Beginn der Rückschwingung zum Abschluß kommt. Es kann also der Druck von der Förderseite her auf. die schwingende Masse genügend lange einwirken, um ihr die für den Rückhub nötige Energie beizubringen.
  • Wie die Erfindung im einzelnen ausgeführt sein kann, geht aus der nachstehenden Beschreibung und aus der Zeichnung hervor, auf der die Erfindung in mehreren Beispielen veranschaulicht ist: In Fig. x bezeichnet i den Verbrennungsraum der Explosionspumpe, und 2 das Schwingungsrohr für die Flüssigkeitssäule. Die Einlaßventile für die Flüssigkeit heißen 3, und q. ist das Druckförderventil mit Schwimmer 5, der sich auf der Stange des Ventils q. führt. 6 ist das Flüssigkeitseinlaßrohr, und 7 die Flüssigkeitsförderleitung, die von dem am Ende des Schwingungsrohres 2 befindlichen Windkessel 8 abzweigt.
  • Arbeitet die Pumpe im Zweitakt, dann wird nach Zündung der verdichteten Ladung in i die auswärts schwingende Flüssigkeitssäule das Ventil q. öffnen und im Windkessel 8 ein Steigen des Flüssigkeitsspiegels veranlassen, so daß .der Schwimmer 5 in die Höhe geht. Kommt die nach auswärts schwingende Flüssigkeitssäule im Rohr 2 zur Ruhe, dann bleibt das Ventil q, durch den gehobenen Schwimmer 5 noch so lange geöffnet, bis der Flüssigkeitsspiegel im Windkessel B. wieder zur ursprünglichen Höhe gesunken-- ist. Währenddem fließt aus dem Windkessel 8 und aus der Förderleitung 7 unter dem Einfluß des Druckes von der Förderseite her Flüssigkeit in das Rohr 2 zurück, leitet dadurch den Rückschwung der Flüssigkeitssäule ein und erteilt ihr die für den Rückhub nötige Energie, die nach dem Schließen des Ventils q. anhält. Die verbrannten Gase können inzwischen ganz oder teilweise aus x ausgestoßen und durch frische Ladung ersetzt sein, die dann durch die rückschwingende, die Saugventile 3 öffnende Flüssigkeit. verdichtet wird. Wenn die neue Ladung in i verdichtet . ist und die einwärts schwingende Flüssigkeit in Rohr 2 zur Ruhe kommt, schließen die Ventile 3, und alles ist fertig für den Beginn eines neuen Arbeitsganges.
  • Wenn die Pumpe im Viertakt arbeiten soll, wird der erste Auswärtshub der Flüssigkeitssäule durch die Explosionsenergie in i verursacht. Der erste Einwärtshub wird durch die Flüssigkeit eingeleitet bzw. bewirkt, die wie vorher aus dem Windkessel 8 in das Rohr 2 zurückfließt, ehe Ventil q. schließt. Der zweite Auswärtshub wird durch die Expansion eines elastischen Kissens erzeugt,- das im Verbrennungsraum i beim ersten Einwärtshub verdichtet wurde, während der zweite Einwärtshub wieder durch die Flüssigkeit eingeleitet wird, die von dem Windkessel 8 vor dem Schließen des Ventils 4 in das Rohr 2 zurückfließt. Während des ersten Einwärtshubes werden die Abgase aus z ausgetrieben und frische Flüssigkeit durch die Ventile 3 eingesaugt, während beim zweiten Auswärtshub frische Ladung in den Raum i gesaugt wird, deren Verdichtung beim zweiten Rückhub erfolgt.
  • Das zyklische Steigen und Fallen des Flüssigkeitsspiegels im Windkessel 8 hängt zum Teil von der Flüssigkeitsmenge ab, die durch das Rohr 7 gefördert wird. Änderungen sind möglich, je nachdem man der Flüssigkeit im Rohr 7 ein größeres oder kleineres Trägheitsmoment gibt. Wird das Trägheitsmoment vergrößert, dann ist die Geschwindigkeit der Flüssigkeit durch das Rohr 7 konstanter.
  • In Fig. 2 nimmt ein schwimmerartiges Kugelventil 13 die Stelle des mit dem Schwimmer. 5 kombinierten Ventils 4 der Fig. i ein. Dieses Schwimmerventil 13 ist von einem Zylinder =4 umgeben, dessen Überlaufhöhe durch Höher- oder Niedrigerstellen geregelt werden kann. Auf diese Weise kann man den Senkhub des Schwimmers 13 regeln.
  • Beim Auswärtshub wird das Schwimmerventil 13 von seinem Sitz 15 abgehoben, so daß Flüssigkeit über die Überlaufkante des Zylinders 14 abfließt. Führungen 16 leiten den Schwimmer 13 so, daß er, wenn die ausschwingende Flüssigkeit im Rohr 2 zur Ruhe kommt, mit der Flüssigkeit im Zylinder =4 fällt und erst schließt, wenn der Rückschwung schon im Gange ist. Das Volumen der Flüssigkeit unter Druck, die nach dem Rohre 2 sich bewegt, entspricht im wesentlichen der Menge, die durch das Fallen des Schwimmers 13 aus seiner oberen Stellung in die Auflage auf dem Sitz 15 bis zur Unterbrechung- Verbindung mit dem Rohr 2 verdrängt wird. Dieses Volumen hat eine bestimmte Größe und der durchschnittliche Druck im Windkessel 8 ist ebenfalls bestimmt. Es ist also die Energiemenge, welche in der beschriebenen Weise zur Erzeugung eines Rückwärtshubes verbraucht wird, bekannt, von bestimmter Größe und unabhängig von dem zyklischen Wechsel des Flüssigkeitsspiegels in dem Windkessel 8 außerhalb des Zylinders 14, vorausgesetzt, daß der äußere Spiegel nicht über die obere Kante des Zylinders 14 steigt.
  • Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der Flüssigkeit unter Druck in einen kegeligen Wasserbehälter 22 abgegeben wird und ein Windkessel 23 mit dem Schwingungsrohr 2 vor dessen Übergang in den Behälter 22 in Verbindung steht. Das Druckförderventil 4 ist in diesem Falle als Kolben ausgebildet, der in einem nach der Förderleitung 7 bzw: dem Behälter 22 überleitenden Zylinder =4a hin und her läuft und .durch eine Stange 24 mit einem im Zylinder 26 gleitenden Dämpfungskolben 25 verbunden ist, der den Rückhub des Kolbens 4 bis zur Einleitung der Massenrückschwingung zu verzögern hat.
  • Unter der Annahme des Zweitaktes ist die Wirkungsweise folgende: BeimAuswärtsschwingen der Flüssigkeitssäule wird zunächst das elastische Kissen in 23- verdichtet, bis der Druck so groß ist, daß das Kolbenventil 4 nach rechts gedrückt und die Verbindung zwischen dem Rohr 2 und dem Wasserbehälter 22 geöffnet wird. Es wird dann in das Rohr 7 gefördert, bis die ausschwingende Flüssigkeitssäule zur Ruhe kommt. Der Rückschwung der Flüssigkeit aus 22 nach dem Rohr 2 unter dem Druck von der Förderseite her wird eingeleitet, weil der Kolben 4 durch den Dämpfer 25 noch eine Weile offengehalten wird. Das elastische Kissen in 23 expandiert, bis sich die Ventile 3 öffnen und der letzte Teil des Rückhubes das Einsaugen neuer Flüssigkeit durch die Ventile 3 verursacht. Das Luftkissen in 23 läßt die Flüssigkeit im Rohr 3 eine gewisse Geschwindigkeit erreichen, bevor Flüssigkeit durch das Ventil 4 nach außen abgegeben wird und ermöglicht daher einen größeren Hub oder größeren Druck, als dies mit der Vorrichtung nach Fig. i erreichbar ist.
  • Selbstverständlich kann der Dämpfer des Ventils 4 der Fig. 3 eine beliebige oder bekannte Form haben und regelbar sein. Z. B. können am Dämpfungszylinder 26 Hähne 27, 28 o. dgl. vorgesehen sein, durch die sich das Luftvolumen auf der einen oder anderen Seite des Dampferkolbens 25 verändern läßt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Explösionspumpe mit frei schwingenden Massen, dadurch gekennzeichnet, daß der Massenrückschwung durch den Druck von der Förderleitung her dadurcli eingeleitet und der Masse die für den Rückhub nötige Energie dadurch erteilt wird, daß das Druckförderventil erst eine gewisse Zeit nach Beginn 'der Rückschwingung zum Abschluß gelangt.
  2. 2.. Explosionspumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderventil (4) durch Schwimmerwirkung (5) geschlossen wird, sobald nach Beendigung der Auswärtsschwingung der Flüssigkeitsspiegel in einem am Ende des Schwingungsrohres (2) .angeordneten Windkessel (8) bis zu einer bestimmten Höhe gesunken ist.
  3. 3. Explosionspumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Senkhub des in an sich bekannter Weise von einer Flüssigkeitsschale (14) umgebenen Schwimmers (13) durch Einstellung der Überlaufhöhe der Schale (14) regelbar ist.
  4. 4. Explosionspumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckförderventil (4) ein Kolben dient, der in einem nach der Förderleitung (7) überleitenden Zylinder hin und her läuft und dessen Rückhub durch an sich bekannte Dämpfung bis zur Einleitung der Massenrückschwingung verzögert wird (Fig. 3).
DE1912320461D 1912-07-03 1912-07-03 Explosionspumpe mit frei schwingenden Massen Expired DE320461C (de)

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