DE322667C - Peilvorrichtung fuer U-Boots-Bunker - Google Patents

Peilvorrichtung fuer U-Boots-Bunker

Info

Publication number
DE322667C
DE322667C DE1918322667D DE322667DD DE322667C DE 322667 C DE322667 C DE 322667C DE 1918322667 D DE1918322667 D DE 1918322667D DE 322667D D DE322667D D DE 322667DD DE 322667 C DE322667 C DE 322667C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
bunker
oil
bunkers
submarine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918322667D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DIETRICH SCHAEFER
Original Assignee
DIETRICH SCHAEFER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DIETRICH SCHAEFER filed Critical DIETRICH SCHAEFER
Application granted granted Critical
Publication of DE322667C publication Critical patent/DE322667C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G8/00Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
    • B63G8/08Propulsion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Pellvorrichtung für U-Boots-Bunker. Bei U-Boots,-Bunkern, deren Ölinhalt auf Wasser schwimmt, und bei denen Ölförderung und Druckausgleich mit dem Außenwasser durch offene Steigrohre erfolgen, ist es schwierig oder bisher unmöglich, die Lage des Trennspiegels zwischen Öl und Wasser festzustellen, also den jeweiligen CSlvorrat zu bestimmen. Einfache Wasserstands- oder Ölstandsgläser zeigen leicht falsch und sind für den U-Boots-Betrieb an sich ungeeignet wegen der vielen Druckkörperdurchbrechungen und der Raumverhältnisse im Boot. Es gibt zur Zeit leine, auch nur annähernd .befriedigende Art, den Ölvorrat in solchen Bunkerur -festzustellen. Nachstehend beschriebene Erfindung soll diesem Mangel abhelfen. Sie geht davon aus, daß bei solchen Bunkern der -Druck unter der Bunkerdecke abhängig ist vom Füllungsgrad des Bunkers mit Öl oder Wasser. Es kann somit aus der Bestimmung dieses Druckes auf die Lage des Trennspiegels zwischen Öl und Wasser, also auf die Füllung geschlossen werden.
  • Zur Erläuterung der Vorrichtung dienen die Fig. I und 2.
  • Fig. r veranschaulicht das Gesetz obiger Druckverhältnisse und das Wesen der Messung. In ihr bedeutet: a den Druckkörper eines U-Bootes, b einen Treibölbunker, c das Steigrohr, d die Druckwasser- und Ausgleichleitung, e die Ölentnahmeleitung, f den Trennspiegel zwischen Öl und Wasser, g ein U-förmiges Rohr mit Sperrflüssigkeit, H die Höhe des Steigrohres; la die Höhe des Bunkers.
  • Bezeichnet man ferner mit y", das Kenngewicht des Wassers und mit y6 das Kenngewicht des Öles, so ist der Druck unter der Bunkerdecke bei vollem Bunker: , . P voll -Y",-It7ö.
  • Ist der Bunker leer, d. h. ganz mit Wasser gefüllt, so ist der Druck dagegen: p leer - H y", - h y, Zwischen diesen beiden Grenzwerten »p voll« und »p leer« wechselt der Druck je nach der Füllung. Zu ihrer Ermittlung steht somit ein Druckunterschiedsbereich von: »p voll« - »p leer« - h # (y", - yo) zur Verfügung. Bei einer Bunkerhöhe von h - 3 m und einem Unterschied der Kenngewichte für Wasser und Öl von: (Ysv--7ö) =I-0,8%=0,=3 wären das beispielsweise 3 X o,=3 = 0,39 m W. S. Dieser Ausschlag läßt sich an der Verschiebung der Sperrflüssigkeit im U-förmigen Rohr g ablesen; wenn dessen einer Schenkel (wie in Fig. z gezeichnet) an die Druckwasserleitung d angeschlossen ist, während der andere mit der Ölentnahmeleitung e verbunden ist. Auf dem ersten Schenkel steht dann dauernd der Steigrohrdruck, also H y", - h y"" auf dem anderen der mit der Bunkerfüllung veränderliche Druck unter der Bunkerdecke. Wird der= Ausschlag der Sperrflüssigkeit im U-förmigen Rohr g entsprechend der Bunkerfüllung geeicht, so kann letztere ohne weiteres abgelesen werden.
  • Da Quecksilber zu kleine Ausschläge geben würde, wird als Sperrflüssigkeit am besten gefärbtes Wasser genommen.
  • Uin jedoch hierbei die Vermischung des Wassers der Leitung d oder des Öles der Leitung e mit dem Sperrwasser im U-förmigen Rohr g zu verhindern, sollen nach der Erfindung zwischen diese Leitungen und das U-förmige Rohr g Luftkissen eingeschaltet werden, die in Windkesseln oberhalb des Rohres g untergebracht sind.
  • Fig.2 gibt die Einrichtung eines hiernach ausgebildeten Meßgerätes wieder. Es ist eine Windkesselkammer für Wasser k", und eine für 01 kö vorgesehen. Die Wasser-5 ist an die Druckwasser- und Ausgleichleitung d angeschlossen, während von der Ölkammer eine Leitung e an den sogenannten Bunkerventilkasten führt, in welchem sich die Ölentnahmerohre aller Bunker vereinigen. Außerdem sind die Luftkissen der beiden Kammern k", und Aa durch die ein U-förmiges Rohr bildenden Rohre g miteinander verbunden. .
  • Die beiden Stränge des Rohres g münden in ihrem tiefsten Punkt in eine besondere Kammer v; um zu verhindern, daß beim Anstellen des Meßgerätes Luft aus der Wasserkammer in die Ölkammer dringt, wenn das Öl besonders bei Kälte seine Kammer ka infolge seiner Zähflüssigkeit langsamer füllt als das Wasser die Wasserkammer.
  • Das eine Rohr g ist mit einem Wasserstandsglas Z ausgerüstet, hinter dem eine Tafel mit einer für jeden Bunker geeichten Teilung zi und einer Zeigervorrichtung t vorgesehen ist. Letztere läßt sich längs Wasserstandsglas und der der Teilung verschieben.
  • Die Anschlußleitungen an Druckwasser und Öl sind vor den Windkesseln mit Dreiwegehähnen na und xz -versehen, während an den Schenkeln g einfache Hähne o zur Entlüftung angebracht sind. Die Hähne sind derart gekuppelt, daß sie durch einen Handgriff q gleichzeitig geöffnet oder geschlossen werden können.
  • Soll der Bunkerinhalt bestimmt werden, so ist das Ventil des zu peilenden Bunkers am Bunkerventilkasten zu -öffnen, alle übrigen Ventile am Bunkerventilkasten sind vorher zu schließen. Wasser und Öl treten dadurch in ihre Kammern kn, und kö ein und verschieben das Wasser im U-förmigen Rohr entsprechend dem Druckunterschied zwischen Wasser- und Ölkammer. Diese Verschiebung gibt die Bunkerfüllung an. Sodann . schließt man durch Anheben des Handgriffes q die Hähne o, während gleichzeitig durch die Hähne -in und n die Windkesselkammern k", und kö mit den Leitungen e und d; also mit dem Bunker und mit dem Druckwasser verbunden werden. Der Handgriff q ist durch ein Gewicht so belastet, daß die Hähne w, n und o für gewöhnlich stets zur Bilge bzw. zum Leckölkasten oder nach dem Freien hin offen sind, die Kammern kr und kg also Leerlaufen, indem das Wasser durch die Leitung r in die Bilge und das Öl durch die Leitung s in einen Leckölkasten abfließt. Infolge der offenen Entlüftungshähne o ist gleichzeitig das Wasser im U-förmigen Rohr ausgeglichen und in Nullage: Der Veränderlichkeit des Kenngewichtes des Öles kann dadurch Rechnung getragen werden, daß für jeden Bunker mehrere Teilungen für die verschiedenen Kenngewichte nebeneinander angebracht werden.
  • Ist das Kenngewicht nicht bekannt, so kann es bei vollem Bunker, z. B. nach der Übernahme, ohne 'weiteres *an der Teilung u abgelesen werden, indem man den vollen Bunker peilt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Peilvorrichtung für U-Boots-Bunker, bei denen Öl auf Wasser schwimmt, dadurch gekennzeichnet, daß durch 1Jessung der hydrostatischen Teildrücke die Höhenlage des Trennspiegels (f) zwischen Öl und Wasser im Bunker (b) bestimmt wird, indem unter Zwischenschaltung von Sperrluft der eine Schenkel eines U-förmigen Rohres (g) an das Steigrohr (c), der andere mittels der Leitung (e) an den Bunkerventilkasten angeschlossen wird.
DE1918322667D 1918-09-17 1918-09-17 Peilvorrichtung fuer U-Boots-Bunker Expired DE322667C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE322667T 1918-09-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE322667C true DE322667C (de) 1920-07-06

Family

ID=6168603

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918322667D Expired DE322667C (de) 1918-09-17 1918-09-17 Peilvorrichtung fuer U-Boots-Bunker

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE322667C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE322667C (de) Peilvorrichtung fuer U-Boots-Bunker
DE2160717B2 (de) Tanker mit in Längs- und Querrichtung angeordneten Schotten und weiteren Trennschotten
DE423352C (de) Ventil mit Selbstoeffnung zum Abzapfen kohlensaeurehaltiger Fluessigkeiten
DE422486C (de) Vorrichtung zur Bestimmung des Tiefganges von schwimmenden Fahrzeugen
DE202016003012U1 (de) Vorrichtung zum Erfassen eines diskreten Füllstands in einem Speicherbehälter für Flüssigkeiten, insbesondere in einem Druckwasserbehälter einer Anlage zur Eigenwasserversorgung
DE259601C (de)
DE522821C (de) Fahrtmesser fuer Wasserfahrzeuge
DE470698C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer Druckwasserspeicher mit Druckluftbelastung
DE337823C (de) Unterseeboot mit ausserhalb des Druckkoerpers angeordneten, nicht druckfesten OElbehaeltern
DE6920801U (de) Druckbehaelter.
AT61735B (de) Einrichtung zur Anzeige bzw. Registrierung oder Signalisierung von Flüssigkeitsständen.
DE911943C (de) Vorrichtung zum Messen der Wasserverdraengung und der Trimmlage eines Schiffes
DE590838C (de) Kolbenloser hydraulischer Akkumulator mit Druckluftbelastung
DE602470C (de) Gleitschiff
DE506793C (de) Fernanzeigevorrichtung zur Messung von Druecken oder Fluessigkeitsstaenden
DE444622C (de) Tankwagen mit mehreren Tankkammern
DE630827C (de) Verfahren zur nur teilweisen Auffuellung von Behaeltern mit Fluessigkeit
DE853361C (de) Vorrichtung zur Messung der Tiefeneinstellung von Fischnetzen
DE579713C (de) Kohlensaeure-Absperrventil fuer Ausschankvorrichtungen
AT101133B (de) Pneumatischer Vorratsanzeiger bei Anlagen zum Abfüllen feuergefährlicher Flüssigkeiten.
DE606970C (de) Druckluftakkumulator
DE884755C (de) Vorrichtung zur Messung des Tiefgangs von Schiffen
DE417513C (de) Vorrichtung zum Ableiten von Wasser, z. B. Dampfwasser, aus einer Druckleitung
DE614888C (de) Einrichtung zur Aufrechterhaltung des OEldruckes mittels OElpumpe in oelgefuellten elektrischen Kabelanlagen
DE407720C (de) Unterseeboot mit aussen liegenden Vorratsbehaeltern fuer Brennstoff oder Schmieroel