DE3225680C2 - Fahrgerät für die Bewegung eines Lastenträgers, z.B. Rollstuhl - Google Patents
Fahrgerät für die Bewegung eines Lastenträgers, z.B. RollstuhlInfo
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Abstract
Mit der Erfindung wird aufgezeigt, wie man einen Lastenträger (3) (Rollstuhl) mit Hilfe eines Fahrgerätes (1) über Treppen bewegen kann, ohne daß die Stufen hinderlich sind. Das Fahrgerät (1) weist ein über Raupen (5) motorisch bewegbares Fahrgestell (2) auf, dessen schwenkbar und in der Schwenkstellung arretierbares Griffteil (1) den Lastenträger (3) hält, der außerdem am Fahrgestell (2) geführt ist. Das in der Schwenkstellung automatisch einrastende Gesperre (9) kann nur bei ebener Fahrt mit Hilfe des Pedals (8) gelöst werden. Bei Abwärtsfahrt über eine Treppe, also bei Neigung des Fahrgestelles (2), hindert ein pendelförmig frei bewegbares Arretiergesperre die Bewegung des Pedals (8), so daß die Schwenkstellung des Lastenträgers (3) nicht ungewollt gelöst werden kann.
Description
F i g. 4 und 5 Seitenansichten auf eine Ausführungsvariante
der Anordnung nach F i g. 2 in zwei verschiedenen Betriebsstellungen.
Im Ausführungsbeispiel der F i g. 1 ist ein Fahrgerät 1
in Abwärtsfahrt auf einer Treppe gezeigt Das Fahrgerät 1 weist ein Fahrgestell 2 auf, in dem zwei im Abstand
nebeneinander angeordnete umlaufende Raupen 5 gelagert sind, die durch einen motorischen Antrieb 4 angetrieben
werden. An dem Fahrgestell 2 ist ein Griffteil 29 um eine Schwenkachse 28 drehbar gelagert Mit dem
Griffteil 29 und einer Führung 6 des Fahrgestelles 2 wird
ein Lastenträger 3 (Rollstuhl) verbunden. Eine Halterung 7 dient zur Verspannung des Lastenträgers 3 gegenüber
dem Griffteil 29.
In der nicht gezeigten Grundstellung wird das Fahrgestell 2 unter den Lastenträger 3 bewegt, und zwar
dergestalt, daß die Führung 6 des Fahrgestelles 2 mit dem Lasienträger 3 gelenkig verbunden werden kann.
Diese Führung 6 ist außerdem längs des Fahrgestelles 2 verschieblich. Durch Hochschwenken des Griffteiles 29
kann die Halterung 7 geschlossen werden. Zugleich ist es möglich durch nicht dargestellte Maßnahmen den
Lastenträger 3 um eine gewisse Strecke vom Boden abzuheben. In dieser Stellung läßt sich der Lastenträger
3 mit Hilfe des Fahrgestelles 2 entlang einer ebenen oder glatten schrägen Fläche bewegen, wobei der Vorschub
des Fahrgerätes 1 durch den Antrieb 4 für die Raupen 5 erzeugt wird.
Wenn nun ein solches Fahrgerät 1 eine Treppe abwärtsbewegt werden soll, würde die Last (Rollstuhlfahrer)
nach vorn überkippen. Um dies zu vermeiden, wird der Lastenträger 3 in die in F i g. 1 dargestellte Lage
verschwenkt, während sich das Fahrgerät 1 noch auf ebener Strecke befindet Diese Verschwenkung erfolgt
durch Drehung des Griffteiles 29 um dessen Schwenkachse 28. Der Rollstuhlfahrer kippt dabei um einen gewissen
Winkel nach hinten, was leicht in Kauf genommen werden kann. Sobald aber das Fahrgestell 2 mit den
Raupen 5 entlang der Treppe abwärtsbewegt wird, stellt sich das Fah-gestell 2 — wie in F i g. 1 dargestellt —
schräg ein, wohingegen der Lastenträger 3 wieder in seine ungefähr normale horizontale Lage kommt Das
Abwärtsfahren des Fahrgerätes 1 auf einer Treppe ist demnach für den Lastenträger 3 bzw. für den darin sitzenden
Rollstuhlfahrer ungefährlich.
Die Schwenkbewegung des Griffteiles 29 gegenüber dem Fahrgestell 2 wird durch ein Gesperre 9 arretiert,
welches mit einem Pedal 8 betätigbar ist. Dieses Gesperre 9 umgreift einen Holm 10 des Griffteiles 29. Es ist
aber auch denkbar, einen Holm 10 am Lastenträger 3 zu umfassen. Das Pedal 8 ist seinerseits am Fahrgestell 2
gelagert. Drs Gesperre 9 kann hierbei so ausgebildet
sein, daß es von selbst einrastet, wenn das Griffteil 29 in die Schrägstellung gem. F i g. 1 verschwenkt wird. Betätigt
man das Pedal 6, dann löst sich das Gesperre 9 und das Griffteil 29 kann mit dem Lastenträger 3 wieder in
seine ursprüngliche Lage zurückschwenken. Dieses Betätigen des Pedals 8 darf jedoch nicht erfolgen, so lange
das Fahrgerät 1 eine Treppe abwärtsbewegt wird. Die F i g. 2 bis 5 zeigen in zwei Ausführungsbeispielen Lösungen,
welche diese unerwünschte Möglichkeit automatisch verhindern.
Im Beispiel der F i g. 2 bzw. 3 ist ersichtlich, daß das
Pedal 8 an einem Gesperrhebel 12 sitzt, der um eine Achse 11 verschwenkbar ist. Der Holm 10 wird durch
eine Gesperrenase iS umgriffen, wobei eine Feder 14
den Zwangsschluß dieser Arretierung sichert. Mit 15 ist symbolisch ein Rahmen bezeichnet, der Bestandteil des
Griffteiles 29 oder des Lastenträgers 3 sein kann. Die Schräglage des Rahmenteiles 15 in F i g. 2 soll eine Stellung
bei ebener Strecke andeuten.
In Nachbarschaft zum Gesperrehebel 12 befindet sich ein Arretierhebel 16, der um die Schwenkachse 17 drehbar
ist und an seinem unteren Ende ein Gewicht 20 trägt An einem kurzen Winkelschenkel dieses Arretierhebels
16 ist eine Arretiernase 18 vorgesehen, die bei Verschwenkung des Arretierhebels 16 im Gegenuhrzeigersinn
in eine Bohrung 19 der Nabe 23 des Gesperrehebels 12 eingreifen kann. Die Lage des Arretierhebels
16 wird durch die Schwerkraft d. h. durch das Gewicht
20 bestimmt welches bei jeder Stellung des Fahrgerätes senkrecht unter der Schwenkachse 17 zu liegen bestrebt
ist Außerdem sind zwei Anschläge 21 und 22 vorgesehen, welche den Schwenkweg des Arretierhebels 16 begrenzen.
Wenn also das Fahrgerät (in der Zeichenebene der F i g. 2 gesehen) nach rechts bewegt wird, dann kann
der Arrtierhebel 16 wegen des Anschlages 21 nicht pendelnd ausweichen.
In F i g. 3 ist nun die gleiche Anorcräang wie in F i g. 2
dargestellt, und zwar in einer Schrägsteliang des Fahrgestelles
2 im Sinne der Fig. 1. Diese Schrägstellung
wird in F i g. 3 durch die nunmehr fast vertikale Lage des Rahmens 15 symbolisiert Man sieht nun, daß der Arretierhebei
16 bei dieser Schrägstellung sich vom Anschlag 21 gem. F i g. 2 gelöst und gegen den anderen
Anschlag 22 angestellt ist Diese Schwenkbewegung des Arretierhebels 16, welche unter der Schwerkraft des
Gewichtes 20 erfolgt führt dazu, daß die Ärretiernase 18 in die Bohrung 19 der Nabe 23 des Gesperrehebels 12
eingreift Wenn bei der in dieser Stellung erfolgenden Abwärtsfahrt des Fahrgerätes 1 über eine Treppe das
Pedal 8 ungewollt betätigt werden sollte, läßt sich der Gesperrehebel 12 wegen des Eingriffes Nase 18 und der
Bohrung 19 nicht verdrehen. Infolgedessen bleibt die Arretiernase 18 im ständigen Eingriff mit dem Holm 10
und verhindert das Verschwenken des Lastenträgers 3 gegenüber dem Fahrgestell 2. Wird die Treppenabfahrt
beendet und kehrt das Fahrgerät 1 wieder in eine horizoniale
Fahrsteilung zurück, dann schwingt der Arretierhebel 16 unter der Last seines Gewichts 20 wieder in
die Lage gem. Fig.2 zurück und gibt das Gesperre (18/19) frei, ohne daß dort Reibung hinderlich wäre. Da
nämlich der Gesperrehebel 12 über die Feder 14 gegen den Holm 10 gezogen wird, greift die Arretiernase 18
mit Spiel in die Bohrung 19. Im Ausführungsbeispiel der F i g. 4 und 5 ist der Gesperrehebel 12 gem. F i g. 2 durch
ein exzentrisches Gewicht 24 ersetzt, welches um die
so Schwenkachse 25 drehbar ist. Diese Drehachse 25 kann beispielsweise am Fahrgestell 2 gem. F i g. 1 angeordnet
sein. Am Gewicht 24 befindet sich ein Anschlag 26, def bei der horizontalen Fahrsteilung des Fahrgerätes 1
gem. I- i g. 4 an einem Anschlag 21 anliegt Betätigt man
das Pedal 8, dann kann der Schwenkhebe1 12 um die Achse 11 mühelos geschwenkt werden, so daü die Gesperrenase
13 vom Holm 10 freikommt. Kippt man aber das Fahrgestell aus der horizontalen Lage gem. F i g. 4
in die schräge Treppenabfahrts-Lage gem. F i g. 5, dann verdreht sich das Gewicht 24 im Gegenuhrzeigersinn
um die Schwenkachse 25, so daß nunmehr der Anschlag 26 einem Anschlag 27 des Gesperrehebe's 52 gegenüberliegt.
Eine Betätigung des Pedals 8 führt damit zum Anstoßen beider Anschläge 26 und 27, ohne daß die
Gesperrenase 13 von. Holm )0 freikommen kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Fabrgerät für die Bewegung eines Lastenträ- sondere bei Abwärtsfahrt auf Treppen, durch eine
gers, z. B. Rollstuhl, über eine Treppe, bestehend aus 5 selbsttätige Steuerung unmöglich gemacht wird,
einem Fahrgestell mit einer motorisch angetriebe- Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe benen Raupenanordnung sowie mit einer Führung zur steht in der Anwendung der Merkmale des Kennzei-Aufnähme des Lastenträgers, die ein pedalbetätigtes chens des Anspruchs 1.
einem Fahrgestell mit einer motorisch angetriebe- Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe benen Raupenanordnung sowie mit einer Führung zur steht in der Anwendung der Merkmale des Kennzei-Aufnähme des Lastenträgers, die ein pedalbetätigtes chens des Anspruchs 1.
Gesperre zur kippsicheren Verbindung des Fahrge- In vorteilhafter Anwendung dieser Lehre ist' Orgesesteiles
mit dem Lastenträger aufweist, dadurch to hen, daß als Arretiervorrichtung ein schwenkbar gelagekennzeichnet,
daß eine zusätzliche, in den gerter Arretierhebel mit einem gewichtsbelasteten He-Bewegungsbereich
des Gesperres (9) bewegbare beiarm im Bereich des pedalbetätigten Gesperres ange-Arretiervorrichtung
(Teile 10 bis 20) vorgesehen ist, ordnet und mit einer Arretiernase versehen ist, die bei
mittels welcher durch Neigen des Fahrgestelles (2) Schrägstellung des Fahrgestelles in eine Anschlagstelbei
der Treppenfahrt das Gesperre (9) blockierbar is lung mit einem Bauteil des Gesperres gelangt Als Anist
schlag kann hierbei eine radiale Bohrung in der Lager-
2. Fahrgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- nabe des Gesperres — Pedals vorgesehen sein,
zeichnet, daß als Arretiervorrichtung ein schwenk- Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfinbar gelagerter Arretierhebel (16) mit einem ge- dung ist vorgesehen, daß als Arrtiervorrichtung an eiwichtsbelasisten Hebelarm im Bereich des pedalbe- 20 nem exzentrisch gelagerten Gewicht ein Anschlag vortätigten Gfesaerres (9) angeordnet und mit einer Ar- gesehen ist der bei Schrägstellung des Fahrgestelles in retiernase (18) versehen ist, die bei Schrägstellung den Bewegungsbereich eines Anschlags des pedalbetädes Fahrgestelles (2) in eine Anschlagstellung mit tigten Gesperres eingreift In allen Fällen kann der einem Bauteil (Nabe 23) des Gesperres (9) gelangt Schwenkbereich des arretierenden Elementes zwischen
zeichnet, daß als Arretiervorrichtung ein schwenk- Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfinbar gelagerter Arretierhebel (16) mit einem ge- dung ist vorgesehen, daß als Arrtiervorrichtung an eiwichtsbelasisten Hebelarm im Bereich des pedalbe- 20 nem exzentrisch gelagerten Gewicht ein Anschlag vortätigten Gfesaerres (9) angeordnet und mit einer Ar- gesehen ist der bei Schrägstellung des Fahrgestelles in retiernase (18) versehen ist, die bei Schrägstellung den Bewegungsbereich eines Anschlags des pedalbetädes Fahrgestelles (2) in eine Anschlagstellung mit tigten Gesperres eingreift In allen Fällen kann der einem Bauteil (Nabe 23) des Gesperres (9) gelangt Schwenkbereich des arretierenden Elementes zwischen
3. Fahrgerät nach Anspruch 2, dadurch gekenn- 25 Anschlägen begrenzt sein.
zeichnet daß als Anschlag eine radiale Bohrung (19) Die Erfindung geht also von einer Arretierung aus,
in der Lagernabe (23) des Gesperre-Pedals (8) vor- die auf die Schrägstellung des Fahrgestelles, insbeson-
gesehen ist dere bei Abwärtsfahrt auf einer Treppe, reagiert Ver-
4. Fahrgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- wendet man zu diesem Zweck ein unter Schwerkraft
zeichnet daß als Arretiervorrichtung an einem ex- 30 pendelfähiges Arretierelement dann kann man dessen
zentrisch gelagerten Gewicht (24) ein Anschlag (26) Pendelweg im Verhältnis zum pedalbetätigten Gespervorgesehen
ist, der bei Schrägstellung des Fahrge- re so festlegen, daß das Pedal bei Schrägstellung des
stells (2) in »den Bewegungsbtieich eines Anschlags Fahrgestelles gar nicht betätigbar ist Wird das Fahrge-(27)
des pedalbetätigtenCesperres (9) eingreift stell hingegen wieder in seine horizontale Lage zurück-
35 geschwenkt dann löst sich das Arretiergesperre unter der veränderten Neigung des Fahrgestelles wieder aus
seiner Sperrstellung und gibt das Pedal zur gewollten
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrgerät für die Lösung des Gesperres frei.
Bewegung eines Lastenträgers, z. B. Rollstuhl, über eine Wie bereits eingangs erwähnt, k^an der erfindungs-
Treppe, bestehend aus einem Fahrgestell mit einer mo- 40 gemäße Grundgedanke in verschiedener Weise ausge-
torisch angetriebenen Raupenanordnung sowie mit ei- führt werden. Anstelle eines Pendelhebels kann auch ein
ner Führung zur Aufnahme des Lastenträgers, die ein exzentrisch gelagertes Gewicht als Arretiergesperre
pedalbetätigtes Gesperre zur kippsicheren Verbindung verwendet werden, daß mit einer Sperrnase in den Be-
des Fahrgestelles mit dem Lastenträger aufweist wegungsbereich des Pedals oder eines mit ihm verbun-
Derartige Fahrgeräte sind durch offenkundige Vor- 45 denen Bauteiles eingreift Damit diese Arretieranord-
benutzung der Anmelderin unter der Bezeichnung nungen während der normalen Fahrt auf horizontalen
»Treppenraupe« bekanntgeworden. Strecken nicht in pendelnde Schwingungen geraten.
Im Falle der Bewegung eines Rollstuhles über eine sind die erfindungsgemäß ausgebildeten Anschläge vor-Treppe
wird der Rollstuhl mit seinem Fahrer auf ebener gesehen, an denen sich das Arretierelement kraftschlüs-Strecke
zunächst mit dem Fahrgerät verbunden. Zu die- 50 sig in jeder der beiden Kippstellungen anlegt
sem Zweck führt man das Fahrgestell unter dasjenige Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die Anwendes Rollstuhles, wobei gegenseitige Halte- bzw. Füh- dung des Fahrgeräts für die Bewegung von Rollstühlen rungsglieder ineinandergreifen und arretieren. Mit ei- über Treppen sondern erstreckt sich auch auf solche nem schwenkbar gelagerten Handgriffteil kann dann Fahrgeräte, die zum Bewegen anderer Lasten ausgebilder Fahrstuhl in eine schräge Lage gegenüber der Hori- 55 det sind. So können beispielsweise Einkaufswagen, zontalen verstellt werden, damit der Rollstuhlfahrer Transportwagen, Hebegeräte, Stapelgeräte und dgl. in beim Abwärtsfahren auf einer Treppe eine bequeme, der geschilderten Weise mit einem Fahrgestell verbunleicht nach rückwärts geneigte Sitzhaltung einnehmen den werden, das die erfindungsgemäß ausgebildete Arkann. Diese Schrägstellung des Handgriffteiles gegen- retieranordnung aufweist
sem Zweck führt man das Fahrgestell unter dasjenige Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die Anwendes Rollstuhles, wobei gegenseitige Halte- bzw. Füh- dung des Fahrgeräts für die Bewegung von Rollstühlen rungsglieder ineinandergreifen und arretieren. Mit ei- über Treppen sondern erstreckt sich auch auf solche nem schwenkbar gelagerten Handgriffteil kann dann Fahrgeräte, die zum Bewegen anderer Lasten ausgebilder Fahrstuhl in eine schräge Lage gegenüber der Hori- 55 det sind. So können beispielsweise Einkaufswagen, zontalen verstellt werden, damit der Rollstuhlfahrer Transportwagen, Hebegeräte, Stapelgeräte und dgl. in beim Abwärtsfahren auf einer Treppe eine bequeme, der geschilderten Weise mit einem Fahrgestell verbunleicht nach rückwärts geneigte Sitzhaltung einnehmen den werden, das die erfindungsgemäß ausgebildete Arkann. Diese Schrägstellung des Handgriffteiles gegen- retieranordnung aufweist
über dem Fahrgestell muß durch ein Gesperre gesichert 60 Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
werden, welches bei der vor bekannten Anordnung mit- Zeichnung schematised dargestellt Es zeigt
tels eines Pedalhebels gelöst werden kann. Bei einer F i g. 1 eine Seitenansicht auf ein Fahrgerät mit einem
solchen Konstruktion kann nicht ausgeschlossen wer- daran angeordneten Rollstuhl,
den, daß bei Abwärtsfahrt über eine Trepppe das Pedal F i g. 2 eine Seitenansicht einer Arretiervorrichtung
ungewollt betätigt wird, was zum Abkippen des Fahr- 65 für die Kippbewegung des Lastenträgers (Rollstuhles)
Stuhles und daher zur Gefährdung des Fahrstuhlfahrers gegenüber dem Fahrgestell,
führen würde. Fig. 3 eine Seitenansicht der Anordnung gemäß
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein F i g. 2 in abgekippter Stellung und
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