DE32161C - Vorrichtung zum Schneiden ovaler Löcher in Metallplatten - Google Patents

Vorrichtung zum Schneiden ovaler Löcher in Metallplatten

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DE32161C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q27/00—Geometrical mechanisms for the production of work of particular shapes, not fully provided for in another subclass
    • B23Q27/006—Geometrical mechanisms for the production of work of particular shapes, not fully provided for in another subclass by rolling without slippage two bodies of particular shape relative to each other

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1885 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden ovaler Löcher in Metallplatten und dergleichen, beispielsweise des Mannloches oder der Salz- oder Schlammthür in Dampfkesseln.
Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung in Fig. ι im Aufrifs und- in Fig. 2 im Grundrifs dargestellt.
Die Erfindung besteht in der Anordnung und Combination folgender Theile:
Eine kurze Säule A wird auf der mit Ausschnitt zu versehenden Platte B durch Schraubenbolzen oder auf andere Weise befestigt. In die Kopfseite dieser Säule sind zwei Nutben eingearbeitet, welche die Form eines umgekehrten V oder T haben und einander in der Mitte rechtwinklig kreuzen. Die Nuthen können in einer Horizontalebene liegen, zweckmäfsiger jedoch ist die eine so vertieft, dafs ihre Oberfläche mit der Bodenfläche der anderen zusammenfällt, so dafs die in diesen Nuthen geführten Gleitstücke CD frei über einander weggehen können. Diese Gleitstücke haben die Form ihrer betreffenden Nuth und tragen je einen Bolzen C D', welche aus der Nuth senkrecht hervorstehen und durch einen Ring E hindurchgehen, der auf der Kopfseite der Säule A frei gleiten und sich drehen kann, während er durch Muttern oder andere Sicherungen am oberen Ende der Bolzen CD' gehalten wird. ' An dem Ring E ist ein sich zu beiden Seiten des Säulenkopfes erstreckender Arm -F befestigt oder angeformt. An dem einen Ende dieses Armes ist eine Handkurbel oder ein Kurbelarm G, welcher mit der Spindel G' einer senkrechten Bohrmaschine in Verbindung gebracht ist, eingesetzt. Die auszuschneidende Platte B ist zwischen der Säule A und dem Tisch B' dieser Bohrmaschine eingespannt.
Durch die Drehung des Ringes E werden die Gleitstücke C D mit ihren Nuthen c d vor- und zurückgeschoben, wodurch der Ring E und Arm F gezwungen wird, anstatt einer kreisförmigen eine elliptische oder ovale Drehung zu beschreiben. Das am anderen Ende des Armes F senkrecht zur Platte B befestigte Schneidwerkzeug k schneidet demnach um die Säule A herum ein ovales Loch, und die gröfseren und kleineren Achsen dieses Ovals werden von dem Abstand der Mittelpunkte der Gleitstücke CD oder der Bolzen· C D' abhängen. An dem einen Ende des Armes F ist eine Spindel / eingesetzt, welche mit einem radial geschlitzten Arm J versehen ist, der den Werkzeughalter K aufnimmt. Letzterer ist im Schlitz j des Armes J verstellbar und kann gegen die Säule hin oder in gröfserem Abstande von derselben eingestellt werden; hierdurch wird die Gröfse des zu schneidenden Loches bestimmt. Das Schneidwerkzeug k wird gegen die auszuschneidende Platte durch eine Schraube / niedergeschoben, welche auf die Spindel I mit dem Arm / und Werkzeughalter K drückt; die Schraube Z wird mittelst eines Hand- oder Sternrades L oder einer Vorrichtung gedreht, welche bei jedem Umgang des Werkzeuges k einmal mit einem festen Anschlag in. Berührung kommt.
Hält man mehrere Ringe E mit verschiedener lichter Weite vorräthig, um sie bei verschiedenem Abstande der Bolzen CD' jedesmal passend auszuwechseln, so können die entsprechenden Längen der längeren und kürzeren Achsen des Ovals nach Bedarf verändert werden.
Der Apparat empfängt seinen Antrieb entweder, wie dargestellt, durch eine senkrechte Bohrmaschine oder von einer Drehbank oder einem anderen Mechanismus, welcher den Arm F des Ringes E in Drehung setzt; auch kann der Antrieb von Hand geschehen, in welchem Falle an der Säule A zweckmäfsig ein Träger mit Zahnradgetriebe befestigt wird, welches, durch Handkurbel gedreht, den Arm F in Bewegung setzt. Die Räderübersetzung dient zur Verstärkung der Kraft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Schneiden ovaler Löcher, charakterisirt durch einen mit dem Schneidwerkzeug ausgerüsteten Arm (F) eines auf einer Säule (A) drehbaren Ringes (E), durch welchen die in Nuthen der Säule verschiebbaren Gleitbolzen (C D) hindurchgehen, deren Verschiebung während der Drehung des Ringes eine ovale Rundbewegung des letzteren und folglich des Werkzeuges hervorruft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32161D Vorrichtung zum Schneiden ovaler Löcher in Metallplatten Expired - Lifetime DE32161C (de)

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