DE127809C - - Google Patents
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- DE127809C DE127809C DENDAT127809D DE127809DA DE127809C DE 127809 C DE127809 C DE 127809C DE NDAT127809 D DENDAT127809 D DE NDAT127809D DE 127809D A DE127809D A DE 127809DA DE 127809 C DE127809 C DE 127809C
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- chuck
- clamping jaws
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- blocks
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
- B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
- B23B31/16—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
- B23B31/1627—Details of the jaws
- B23B31/16275—Form of the jaws
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping On Spindles (AREA)
Description
KAISERLICHES
Gegenstand der Erfindung ist ein Spannfutter, welches insbesondere für Drehbänke vortheilhaft
verwendbar ist, und bei welchem die Prefsblöcke der Spannbacken verstellbar angeordnet
sind, um Arbeitsstücke verschiedener Form leicht und sicher einspannen zu können.
Im Gegensatz zu bekannten, zum Einspannen keilförmiger Arbeitsstücke verwendbaren Spannfuttern
mit nur einer schräg einstellbaren Backe sind bei dem Spannfutter vorliegender Erfindung
beide Backen schräg einstellbar. Das neue Spannfutter eignet sich daher sowohl zum
Einspannen keilförmiger Arbeitsstücke, als auch für solche Arbeitsstücke, welche parallele Seitenflächen
haben und schräg zum Spannfutter eingespannt werden sollen , um beispielsweise Löcher schräg zu den parallelen Seitenflächen
des Arbeitsstückes bohren zu können. Das neue Spannfutter ermöglicht ferner nicht nur
ein concentrisches, sondern auch ein excentrisches Einspannen des Arbeitsstückes zur Achse
des Spannfutters.
Das wesentlich Neue besteht darin, dafs die beiden in Nuthen der Spannbacken angeordneten,
durch centrale Befestigungsschrauben mit dun Spannbacken verbundenen eigentlichen
Prefsbacken oder Prefsblöcke derart ausgespart sind, dafs der zum Drehen der Prefsblöcke
erforderliche Spielraum über und unter jenen Befestigungsschrauben gebildet wird bezw. die
Prefsblöcke in schräge Lagen gebracht werden können, im Gegensatz zu den bekannten Futtern,
bei denen nur die eine Prefsbacke mit Spielraum um ihre Befestigungsschraube versehen ist.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein derartiges Universalspannfutter in einer Ausführungsform.
Fig. ι ist eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht mit. theilweisem Schnitt. Fig. 3
ist eine Seitenansicht auf einen der Spannbacken. Fig. 4 zeigt den aus den Spannbacken
ausgehobenen Prefsblock von rückwärts, Fig. 5 und 6 sind Ausführungsformell des Spannfutters
zum excentrischen Einspannen des Arbeitsstückes. Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform des Prefsblockes. Fig. 8 zeigt eine andere
Stellung der Prefsblöcke und Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführungsform des Spannfutters.
α bezeichnet den Grundblock zur Aufnahme der Spannbacken b b, die in bekannter Weise
durch Drehen der mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Spindel c einander genähert
oder entfernt werden können. Die einander zugekehrten Seitenflächen der Spannbacken b b können, wie aus Fig. 2 erkennbar,
halbkreisförmig ausgespart sein und dienen zur Aufnahme der Prefsblöcke d d (Fig. 4). Jeder
der Prefsblöcke d ist mit einer kleineren Aussparung e versehen, an welche sich eine gegen
den Spannbacken erweiternde Aussparung f anschliefst; Die kleinere Aussparung e dient
zur Aufnahme eines entsprechend geformten Kopfes g, der die Mutter für einen Bolzen h
bildet. Letztere reicht durch die Aussparung/ des Prefsblockes und trägt einen Kopf i zum
Lösen und Feststellen des Bolzens h. Durch geringes Lösen des Bolzenkopfes i kann der
Spannblock d verstellt und in der durch die punktirten Linien in Fig. 2 angedeuteten Stellung
festgestellt werden, so dafs ein Arbeitsstück von keilförmigem oder ähnlichem Querschnitt
eingespannt werden kann. Die Prefsblöcke d d können auch so verstellt werden,
dafs deren Prefsfiächen parallel zu einander liegen,
wie dies die punktirte Stellung Fig. 6 veranschaulicht, wodurch es, wie erwähnt, ermöglicht
ist, ein Arbeitsstück mit parallelen Seitenflächen in schräger Lage festzustellen, um z. B.
Löcher schräg zu diesen Seitenflächen bohren zu können.
Um einen der Prefsblöcke der Mittelachse des Spannfutters mehr zu nähern als den anderen
Prefsblock und dadurch das Arbeitsstück excentrisch zum Spannfutter einspannen zu
können, sind vorzugsweise vier Schraubenbolzen k angeordnet, welche in die Spannbacken
b eingeschraubt sind. Die freien Enden dieser Schraubenbolzen greifen in Nuthen m
des Prefsblockes d (Fig. 4) und dienen dem Prefsblock als Stütze. Durch Einstellen dieser
Schraubenbolzen k können die Prefsblöcke, nachdem der Bolzen h entsprechend weit zurückgeschraubt
und der Prefsblock verschoben wurde, in Schräglagen gesichert werden. Das excentrische Einspannen kann auch durch Anordnung
eines Blockes η zwischen dem Spannbacken b und dem Prefsblock d erreicht werden,
wie dies Fig. 6 veranschaulicht, wobei in gleicher Weise wie bei der früheren Ausführung
nach Lösen des Bolzens h der Zwischenblock verschoben und durch Anziehen der
Schrauben k festgestellt werden kann, wodurch dann der eine Prefsblock d der Mittelachse des
Spannfutters näher gerückt ist als der andere.
Eine andere Ausführungsform des Spannfutters ist in Fig. 7 dargestellt, wobei die Aussparung
in den Spannbacken b rechteckig ist und die Prefsblöcke entsprechend prismatische
Form erhalten. Die Verstellbarkeit der Prefsblöcke d ist auch hier dieselbe wie bei der
zuerst beschriebenen Ausführungsform; die Stellungen der Prefsblöcke sind aus Fig. 7
und 8 erkennbar.
Es ist ferner eine Feststellvorrichtung für jeden der Prefsblöcke vorgesehen, die in bekannter
Weise durch Zwischenplatten ο zu beiden Seiten des Prefsblockes und Klemmschrauben ρ
gebildet sein kann, um dadurch stets die Prefsblöcke nach dem seitlichen Verschieben mittels
der Klemmschrauben ρ festzustellen.
In Fig. 9 ist die Anordnung der Prefsblöcke d
die umgekehrte wie in Fig. 1. Auch bei dieser Ausführungsform kann jeder der Prefsblöcke in
gleicher Weise, wie vorher beschrieben, verstellt und das Einspannen von Arbeitsstücken
verschiedenen Querschnitts vorgenommen werden.
Die beschriebenen Anordnungen der Prefsblöcke in den Spannbacken ermöglichen die
Anbringung einer Vorrichtung, um die Prefsblöcke in bestimmten Schräglagen zu halten
bezw. ihre Drehung zu begrenzen. Zu diesem Zwecke kann die Führungsfläche des Prefsbackens
Einschnitte oder Vertiefungen erhalten, die mit einer an einer Feder des Spannbackens
sitzenden Nase zusammenwirken, so dafs letztere in jene Einschnitte des Prefsbackens beim Drehen
derselben einschnappen kann. Durch diese Anordnung kann der Prefsbacken bei jedesmaliger
Drehung in der einen oder anderen Richtung in bestimmten Schräglagen gehalten und dann
festgestellt werden, wodurch ein sicheres und rasches Einstellen der Prefsbacken erreicht wird.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ι . Spannfutter mit zwei durch lösbare Schrauben in ihren Spannbacken feststellbaren Prefsblöcken zum centrischen oder excentrischen Einspannen von Arbeitsstücken, dadurch gekennzeichnet, dafs beide Prefsblöcke (d) mit Aussparungen (f) versehen sind, um die Prefsblöcke gegen ihre Befestigungsschrauben neigen und dadurch in schräge Lage zur Spannfutterachse bringen zu können.
- 2. Spannfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs zu beiden Seiten der Spannbacken Stellschrauben (p) vorgesehen sind, um die Prefsblöcke nach ihrer Verstellung festzustellen.
- 3. Spannfutter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs in den Spannbacken (b) Schraubenbolzen (k) angeordnet sind, die in Nuthen der Prefsblöcke eingreifen und die nach Verstellung der Prefs-- b\äcke.(d) derart eingestellt werden können, dafs Stützen für die Prefsblöcke gebildet werden, um deren Lage zu sichern.
- 4. Spannfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs Einschnitte an den Prefsblöcken vorgesehen sind, die mit der Nase einer Feder am Spannbacken in bestimmten Lagen der Prefsblöcke in Eingriff kommen, wodurch die Prefsblöcke festgestellt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE127809C true DE127809C (de) |
Family
ID=396378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT127809D Active DE127809C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE127809C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2612100A1 (fr) * | 1987-03-13 | 1988-09-16 | Akashi Tekkosho Yk | Dispositif de blocage rentrant, pour mandrin de tour ou analogue |
| WO2011137884A1 (de) * | 2010-05-05 | 2011-11-10 | Birgit Karlein | Zentrische spannvorrichtung |
-
0
- DE DENDAT127809D patent/DE127809C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2612100A1 (fr) * | 1987-03-13 | 1988-09-16 | Akashi Tekkosho Yk | Dispositif de blocage rentrant, pour mandrin de tour ou analogue |
| WO2011137884A1 (de) * | 2010-05-05 | 2011-11-10 | Birgit Karlein | Zentrische spannvorrichtung |
| US9156092B2 (en) | 2010-05-05 | 2015-10-13 | Birgitt Karlein | Centric clamping device |
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