DE242008C - - Google Patents

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DE242008C
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clamped
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B1/00Vices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 242008 KLASSE 49 #. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine. Einspannvorrichtung für Werkzeugmaschinen, beispielsweise Fräsmaschinen, die vorzugsweise zum Einspannen runder Werkstücke zwischen zwei auf beiden Seiten des Werkstückes arbeitenden Werkzeugen dient. Um das Werkstück gegenüber der Achse der Werkzeuge zu zentrieren, hat man bereits eine Backe der Einspannvorrichtung mit winkelförmiger Aussparung versehen, deren Winkelhalbierende durch die Achse der Werkzeuge geht. Die Erfindung bezweckt eine Umgestaltung dieser bekannten Einrichtung, vermöge deren sowohl Werkstücke von kleinem Durchmesser als auch Werkstücke von großem Durchmesser festgespannt werden können. Wenn es sich um das Einspannen von Werkstücken von großem Durchmesser handelt, so werden die Werkstücke durch eine ebene Platte in der
ao winkelförmigen Aussparung der feststehenden Backe festgespannt, welche mittels Schrauben auf der letzteren befestigt wird. Soll nun mittels einer solchen Einrichtung ein Werkstück von kleinem Durchmesser aufgespannt werden, so müßte man zunächst die Schrauben um ein unter Umständen recht erhebliches Maß in die feste Backe einschrauben. Hiermit wäre ein großer Zeitverlust verbunden. Bei sehr kleinen Werkstücken tritt es sogar ein, daß die bewegliche Backe das Werkstück überhaupt nicht mehr faßt. Um nun in solchen Fällen das umständliche Anziehen der Schrauben abzukürzen, und um solche Werkstücke einspannen zu können, die über; die Vorderfläche der festen Backe nicht hinausragen, wird die bewegliche Backe auf einer 40
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.Seite mit einem-Vorsprung versehen, der in die Aussparung hineinragt. Soll nun anstatt eines Werkstückes von großem Durchmesser ein solches von kleinem Durchmesser eingespannt werden, so dreht man die bewegliche Backe um, derart, daß sich der Vorsprung" gegen das Werkstück legt. Man braucht nun die Schrauben nur um ein verhältnismäßig geringes Maß anzuziehen. Man könnte allerdings den Vorsprung der beweglichen Backe auch zum Einspannen -von Werkstücken größeren Durchmessers verwenden. Indessen ist die Verwendung einer ebenen Fläche zum Einspannen der Werkstücke größeren Durchmessers für den Arbeiter bequemer.
In der Zeichnung ist
Fig. ι eine Vorderansicht der Einspannvorrichtung und einzelner Teile einer Fräsmaschine und
Fig. 2 eine Seitenansicht von Fig.. 1.
In den auf dem Maschinenbett 2 angeordneten Spindelstöcken 3 sind die Frässpindeln 4 gelagert. Diese erhalten neben ihrer Drehbewegung jedesmal am Ende des Hubes des das Werkstück tragenden Schlittens 5 eine Vorschubbewegung. Sie sind auf beiden Seiten des Schlittens angeordnet und können gleichzeitig auf beiden Seiten des Werkstückes angesetzt werden. Der Schlitten 5 erhält eine hin und her gehende Bewegung quer zur Mittellinie der beiden Frässpindeln. Durch die Vorschubbewegung der Spindeln und die hin und her gehende Bewegung des Schlittens kann in dem Werkstück' ein Langloch gebohrt werden, dessen Länge von dem Hub des Schlittens abhängt.
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Auf dem Schlitten ist ein Reitstock 6 mit Reitnagel 7 angeordnet. Der Reitnagel kann mittels einer Klemmschraube 8 in der der Länge des Werkstückes entsprechenden Lage festgestellt werden. Der Reitstock 6 kann längs und quer zum Schlitten 5 eingestellt werden. Er dient in Verbindung mit der Spannvorrichtung zum Einspannen des Werkstückes. Das Werkstück ist in der Zeichnung in strichpunktierten Umrißlinien dargestellt. In Fig. ι sind zwei Werkstücke von verschiedenem Durchmesser angedeutet.
Die Einspannvorrichtung besteht aus einem feststehenden und einem beweglichen Teil.
Der feststehende Teil kann zum Zwecke des Zentrierens des Werkstückes auf dem Schlitten 5 eingestellt werden. Die bewegliche Backe kann je nach der Größe des Werkstückes in zwei verschiedenen Lagen verwendet werden.
Die feste Backe 10 ist auf einer Platte 12 angeordnet, die auf dem Schlitten 5 in der Längsrichtung eingestellt und durch einen oder mehrere T - förmige Bolzen 13 festgespannt werden kann. Sie enthält eine schwalbenschwanzförmige Nut 14, in die eine entsprechend geformte Schiene 15 der Platte 12 eingreift. Diese Führung ermöglicht eine Einstellung der Backe 10 quer zum Schlitten 5. An die Nut 14 schließt sich ein Schlitz 16 der Backe 10 an, der ein Festspannen der Backe 10 auf der Schiene 15 mittels einer Klemmschraube 17 gestattet. Ein Verstellen der Backe 10 auf der Platte 12 ist nur dann erforderlich, wenn der Durchmesser der zu bearbeitenden Werkstücke sich ändert.
Die Backe 10 enthält auf ihrer inneren, der Backe it zugekehrten Seite eine winklige Aussparung 20, in die sich das Werkstück hineinlegt. In dieser Aussparung werden zylindrische Werkstücke jeder Größe an zwei Stellen des Umfanges festgehalten, so daß nach dem Festspannen der beweglichen Backe 11 ein Verdrehen des Werkstückes unmöglich ist.
. Die bewegliche Backe 11 enthält auf einer Seite eine Rippe 19, die zum Einspannen von Werkstücken kleinen Durchmessers dient. Sofern es sich um das Einspannen großer Werkstücke handelt, wird die. Backe 11 in der in vollen Linien dargestellten Lage verwendet. Sollen jedoch Werkstücke von kleinem Durchmesser eingespannt werden, so wird die Backe 11 in die in strichpunktierten Linien dargestellte Lage umgewendet, in der sich die Rippe 19 gegen das Werkstück legt. Zum Festspannen dienen Klemmschrauben 21. Diese ragen durch offene Schlitze 22 und 23, deren Mittellinien vorzugsweise senkrecht zueinander liegen. Hierdurch läßt sich die Backe 11 besonders leicht von den Schrauben abnehmen und umwenden.
Um das Werkstück einzuspannen, wird dasselbe zwischen die Backen 10 und 11 hineingebracht und in die Aussparung 20 gelegt. Darauf werden die Schrauben 21,21 angezogen.
Wenn bei der Benutzung der Einspannvorrichtung zunächst ein Werkstück von dem größeren, in strichpunktierten Linien dargestellten Querschnitt eingespannt und gegenüber dem Reitstock und den Spindeln zentriert war, und nun ein Werkstück von dem dargestellten kleineren Querschnitt eingespannt wird, so steht dasselbe offenbar exzentrisch zum Reitnagel 7 und zu den Spindeln 4. Zum Zwecke des Zentrierens des Werkstückes wird nun die Backe 10 auf der Platte 12 verschoben, und zwar nach rechts in Fig. 1, bis das Werkstück sich genau in der Mitte zwisehen den beiden Spindeln 4 befindet.
Der Reitstock kann quer zu den Spindeln 4 auf einer in der Längsrichtung des Schlittens 5 verschiebbaren Platte 27 eingestellt werden. Hierzu dient eine schwalbenschwanzförmige Nut 25 des Reitstockes, in die eine entsprechende Schiene 26 der Platte 27 eingreift. Das Festspannen des Reitstockes erfolgt mittels einer Schraube 28 in ähnlicher Weise wie das Festspannen der festen Backe 10 auf der Platte 12.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung für Werkzeugmaschinen zum Einspannen von runden Werkstücken, die aus einer festen Backe mit winkelförmiger, zui Aufnahme des Werkstückes dienender Aussparung und aus einer gegenüber dieser festen Backe angeordneten beweglichen Backe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Backe (11) zum Einspannen von Werkstücken großen Durchmessers auf, der einen Seite eben gestaltet ist, dagegen auf der anderen Seite einen Vorsprung (19) besitzt, der unter Umwendung der Backe beim Einspannen von Werkstücken kleinen Durchmessers benutzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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