DE242008C - - Google Patents
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- DE242008C DE242008C DENDAT242008D DE242008DA DE242008C DE 242008 C DE242008 C DE 242008C DE NDAT242008 D DENDAT242008 D DE NDAT242008D DE 242008D A DE242008D A DE 242008DA DE 242008 C DE242008 C DE 242008C
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- clamped
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- 238000003801 milling Methods 0.000 description 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B1/00—Vices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jigs For Machine Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 242008 KLASSE 49 #. GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine. Einspannvorrichtung für Werkzeugmaschinen, beispielsweise Fräsmaschinen, die vorzugsweise zum
Einspannen runder Werkstücke zwischen zwei auf beiden Seiten des Werkstückes arbeitenden
Werkzeugen dient. Um das Werkstück gegenüber der Achse der Werkzeuge zu zentrieren,
hat man bereits eine Backe der Einspannvorrichtung mit winkelförmiger Aussparung
versehen, deren Winkelhalbierende durch die Achse der Werkzeuge geht. Die Erfindung
bezweckt eine Umgestaltung dieser bekannten Einrichtung, vermöge deren sowohl
Werkstücke von kleinem Durchmesser als auch Werkstücke von großem Durchmesser festgespannt werden können. Wenn es sich
um das Einspannen von Werkstücken von großem Durchmesser handelt, so werden die Werkstücke durch eine ebene Platte in der
ao winkelförmigen Aussparung der feststehenden Backe festgespannt, welche mittels Schrauben
auf der letzteren befestigt wird. Soll nun mittels einer solchen Einrichtung ein Werkstück
von kleinem Durchmesser aufgespannt werden, so müßte man zunächst die Schrauben um ein unter Umständen recht erhebliches
Maß in die feste Backe einschrauben. Hiermit wäre ein großer Zeitverlust verbunden.
Bei sehr kleinen Werkstücken tritt es sogar ein, daß die bewegliche Backe das Werkstück
überhaupt nicht mehr faßt. Um nun in solchen Fällen das umständliche Anziehen der
Schrauben abzukürzen, und um solche Werkstücke einspannen zu können, die über; die
Vorderfläche der festen Backe nicht hinausragen, wird die bewegliche Backe auf einer
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.Seite mit einem-Vorsprung versehen, der in
die Aussparung hineinragt. Soll nun anstatt eines Werkstückes von großem Durchmesser
ein solches von kleinem Durchmesser eingespannt werden, so dreht man die bewegliche
Backe um, derart, daß sich der Vorsprung" gegen das Werkstück legt. Man braucht nun
die Schrauben nur um ein verhältnismäßig geringes Maß anzuziehen. Man könnte allerdings
den Vorsprung der beweglichen Backe auch zum Einspannen -von Werkstücken
größeren Durchmessers verwenden. Indessen ist die Verwendung einer ebenen Fläche zum
Einspannen der Werkstücke größeren Durchmessers für den Arbeiter bequemer.
In der Zeichnung ist
Fig. ι eine Vorderansicht der Einspannvorrichtung
und einzelner Teile einer Fräsmaschine und
Fig. 2 eine Seitenansicht von Fig.. 1.
In den auf dem Maschinenbett 2 angeordneten Spindelstöcken 3 sind die Frässpindeln 4
gelagert. Diese erhalten neben ihrer Drehbewegung jedesmal am Ende des Hubes des
das Werkstück tragenden Schlittens 5 eine Vorschubbewegung. Sie sind auf beiden Seiten
des Schlittens angeordnet und können gleichzeitig auf beiden Seiten des Werkstückes
angesetzt werden. Der Schlitten 5 erhält eine hin und her gehende Bewegung quer zur Mittellinie der beiden Frässpindeln. Durch
die Vorschubbewegung der Spindeln und die hin und her gehende Bewegung des Schlittens
kann in dem Werkstück' ein Langloch gebohrt werden, dessen Länge von dem Hub des
Schlittens abhängt.
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Auf dem Schlitten ist ein Reitstock 6 mit Reitnagel 7 angeordnet. Der Reitnagel kann
mittels einer Klemmschraube 8 in der der Länge des Werkstückes entsprechenden Lage
festgestellt werden. Der Reitstock 6 kann längs und quer zum Schlitten 5 eingestellt
werden. Er dient in Verbindung mit der Spannvorrichtung zum Einspannen des Werkstückes.
Das Werkstück ist in der Zeichnung in strichpunktierten Umrißlinien dargestellt.
In Fig. ι sind zwei Werkstücke von verschiedenem Durchmesser angedeutet.
Die Einspannvorrichtung besteht aus einem feststehenden und einem beweglichen Teil.
Der feststehende Teil kann zum Zwecke des Zentrierens des Werkstückes auf dem Schlitten
5 eingestellt werden. Die bewegliche Backe kann je nach der Größe des Werkstückes
in zwei verschiedenen Lagen verwendet werden.
Die feste Backe 10 ist auf einer Platte 12
angeordnet, die auf dem Schlitten 5 in der Längsrichtung eingestellt und durch einen
oder mehrere T - förmige Bolzen 13 festgespannt werden kann. Sie enthält eine schwalbenschwanzförmige
Nut 14, in die eine entsprechend geformte Schiene 15 der Platte 12
eingreift. Diese Führung ermöglicht eine Einstellung der Backe 10 quer zum Schlitten
5. An die Nut 14 schließt sich ein Schlitz 16 der Backe 10 an, der ein Festspannen der
Backe 10 auf der Schiene 15 mittels einer Klemmschraube 17 gestattet. Ein Verstellen
der Backe 10 auf der Platte 12 ist nur dann erforderlich, wenn der Durchmesser der zu bearbeitenden
Werkstücke sich ändert.
Die Backe 10 enthält auf ihrer inneren, der Backe it zugekehrten Seite eine winklige
Aussparung 20, in die sich das Werkstück hineinlegt. In dieser Aussparung werden
zylindrische Werkstücke jeder Größe an zwei Stellen des Umfanges festgehalten, so daß
nach dem Festspannen der beweglichen Backe 11 ein Verdrehen des Werkstückes unmöglich
ist.
. Die bewegliche Backe 11 enthält auf einer
Seite eine Rippe 19, die zum Einspannen von Werkstücken kleinen Durchmessers dient. Sofern
es sich um das Einspannen großer Werkstücke handelt, wird die. Backe 11 in der in
vollen Linien dargestellten Lage verwendet. Sollen jedoch Werkstücke von kleinem Durchmesser
eingespannt werden, so wird die Backe 11 in die in strichpunktierten Linien dargestellte
Lage umgewendet, in der sich die Rippe 19 gegen das Werkstück legt. Zum Festspannen
dienen Klemmschrauben 21. Diese ragen durch offene Schlitze 22 und 23, deren
Mittellinien vorzugsweise senkrecht zueinander liegen. Hierdurch läßt sich die Backe
11 besonders leicht von den Schrauben abnehmen und umwenden.
Um das Werkstück einzuspannen, wird dasselbe zwischen die Backen 10 und 11 hineingebracht
und in die Aussparung 20 gelegt. Darauf werden die Schrauben 21,21 angezogen.
Wenn bei der Benutzung der Einspannvorrichtung zunächst ein Werkstück von dem
größeren, in strichpunktierten Linien dargestellten Querschnitt eingespannt und gegenüber
dem Reitstock und den Spindeln zentriert war, und nun ein Werkstück von dem dargestellten kleineren Querschnitt eingespannt
wird, so steht dasselbe offenbar exzentrisch zum Reitnagel 7 und zu den Spindeln 4.
Zum Zwecke des Zentrierens des Werkstückes wird nun die Backe 10 auf der Platte 12 verschoben, und zwar nach rechts in Fig. 1, bis
das Werkstück sich genau in der Mitte zwisehen den beiden Spindeln 4 befindet.
Der Reitstock kann quer zu den Spindeln 4 auf einer in der Längsrichtung des Schlittens
5 verschiebbaren Platte 27 eingestellt werden. Hierzu dient eine schwalbenschwanzförmige
Nut 25 des Reitstockes, in die eine entsprechende Schiene 26 der Platte 27 eingreift.
Das Festspannen des Reitstockes erfolgt mittels einer Schraube 28 in ähnlicher Weise wie das Festspannen der festen Backe
10 auf der Platte 12.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung für Werkzeugmaschinen zum Einspannen von runden Werkstücken, die aus einer festen Backe mit winkelförmiger, zui Aufnahme des Werkstückes dienender Aussparung und aus einer gegenüber dieser festen Backe angeordneten beweglichen Backe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Backe (11) zum Einspannen von Werkstücken großen Durchmessers auf, der einen Seite eben gestaltet ist, dagegen auf der anderen Seite einen Vorsprung (19) besitzt, der unter Umwendung der Backe beim Einspannen von Werkstücken kleinen Durchmessers benutzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE242008C true DE242008C (de) |
Family
ID=501260
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT242008D Active DE242008C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE242008C (de) |
-
0
- DE DENDAT242008D patent/DE242008C/de active Active
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