DE321000C - Sich selbst regelnde Gleichstrommaschine veraenderlicher Drehzahl mit bewickelten Haupt- und Hilfspolen und zwischen diesen liegenden Buersten - Google Patents

Sich selbst regelnde Gleichstrommaschine veraenderlicher Drehzahl mit bewickelten Haupt- und Hilfspolen und zwischen diesen liegenden Buersten

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DE321000C
DE321000C DE1913321000D DE321000DD DE321000C DE 321000 C DE321000 C DE 321000C DE 1913321000 D DE1913321000 D DE 1913321000D DE 321000D D DE321000D D DE 321000DD DE 321000 C DE321000 C DE 321000C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/20DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having additional brushes spaced intermediately of the main brushes on the commutator, e.g. cross-field machines, metadynes, amplidynes or other armature-reaction excited machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Sich selbst regelnde Gleichstrommaschine veränderlicher Drehzahl mit bewickelten Haupt- und Hilfspolen und .zwischen diesen liegenden Bürsten. Die Erfindung betrifft selbstregelnde Dynamomaschinen und insbesondere Dynamomaschinen jener Art, wie sie in Verbindung mit einer Akkumulatorenbatterie ,zum Zwecke der Beleuchtung von Zügen und Fahrzeugen benutzt werden.
  • Durch die deutsche Patentschrift .z61696 ist eine umkehrbare, mit veränderlicher Geschwindigkeit laufende, sich :selbst regelnde Gleichstrommaschine bekanntgeworden, welche bewickelte Haupt- und Hilfspole und zwischen diesen liegende Haupt- und Hilfsbürsten besitzt und nachfolgende charakteristische Merkmale aufweist: Die Haupt-und Hilfsbürsten sind an die Verbindungspunkte der Haupt und Hilfserregerwicklungen,welche zyklisch untereinander verbunden sind, angeschlossen; das Ankerquerfeld der Ankerleiter unter ;den Hauptpolen, welches in Richtung der Hilfspole wirkt, kehrt die Ankerspannung der Hilfserregerwicklungen, nachdem der remanente Magnetismus der Hilfspole überwunden ist, um,; hierauf wirkt dieses Ankerquerfeld, gleich denn Ankerfelde der Ankerleiter unter den Hilfspolen, deren Ankerfeld in derselben Achse wie das Hauptfeld liegt, nämlich .entgegengesetzt zu dem Erregerfeld, welches sich in derselben -Achse befindet, d..h. entgegengesetzt .zu .dem Felde der Hilfspole, und zwar in überwiegendem Maße; infolgedessen entsteht eine resultierende Quermagnetiserung, welche durch die Hauptpole in derselben Richtung wie das resultierende Hauptfeld geht und bei zunehmender Geschwindigkeit rasch geschwächt wird, da das Feld der Hilfspole schneller zunimmt als glas ihm entgegenwirkende Ankerquerfeld.
  • Erfinder haben festgestellt, daß, wenn die Eigenschaft der Umkehrbarkeit aufgegeben wird, bessere selbstregelnde Wirkungen und weitere im nachstehenden näher beschriebenen Vorteile erhalten werden, indem man sämtliche obenerwähnten Merkmale beibehält, mit der einzigen Ausnahme, daß, anstatt die Enden der Wicklungen der Haupt- und Hilfspole zyklisch miteinander zu verbinden; die Enden einer jeden Hilfspolwicklung mit der Haupt- und der Hilfsbürste verbunden werden. Die Hauptpole werden mit gewöhnlichen Nebenschluß- oder Fremderregerwicklungen versehen, wobei besagte Wicklungen von den Hilfsbürsten und im Falle von Fremderregung auch von dien Hauptbürsten vollständig getrennt sind.
  • Da die Hauptpole der Dynamo gemäß der Erfindung von einem Strom erregt werden, der von den die Hälfte des Ankers überspannenden Hauptbürsten, und nicht von einer Haupt- und Hilfsbürste, die nur .einen Teil der -Ankerhälfte überspannen, entnommen wird, ist das Erregungsfeld stärker und die Dynamo- liefert schon bei niedrigerer Geschwindigkeit denselben Strom wie die Maschine nach Patent 2,61696, wodurch die Stromerzeugungsgeschwindigkeit niedriger und die Maximalstromstärke und Maximalleistung höher ausfallen als bei der vorerwähnten Maschine, während man gleichzeitig eine günstigere Charakteristik in bezug auf die Konstanz der Maximalleistung bei zunehmender Geschwindigkeit erhält. Man bekommt noch günstigere Resultate, wenn die Hauptpole mit Fremderregungs- anstatt mit gewöhnlichen Nebenschlußwicklungen versehen sind.
  • Auf der Zeichnung zeigt: Fig. i eine Dynamomaschine, bei welcher die Hauptpole mit gewöhnlichen Nebenschlußwicklungen versehen sind, und Fig. 2 bis 6 verschiedene Diagramme, welche die in der Maschine erzeugten verschiedenen Kraftlinienströme und deren Wirkung in verschiedenen Stadien des Ganges veranschaulichen.
  • In der Fig. i bezeichnen a, a die Haupt- und b, b die Hilfspole, während mit e, c die auf den Hauptpolen a, a vorgesehenen gewöhnlichen Nebenschlußwicklungen bezeichnet sind. Weiterhin bezeichnend, d, die auf den Hilfspolen b, b' vorgesehenen Wicklungen, e, e1 die Haupt-- und f, fl die Hilfsbürsten. Die beiden Enden einer jeden der auf den Hilfspolen b, b angeordneten Erregerwicklungen d sind entsprechend mit einer Hauptbürste e (bzw. e,.) und einer Hilfsbürste f (bzw. f,.) verbunden.
  • In einer gemäß der Erfindung eingerichteten Dynamomaschine werden, wenn die Maschine läuft, zwei Felder erzeugt, nämlich ein Kraftlinienhauptstrom, welcher das Joch, die Hauptpole und den Anker. durchfließt, sowie ein Kraftlinienhilfsstrom, welcher durch das Joch und den Anker und durch je einen Haupt und Hilfspol fließt und in den Hauptpolen in derselben Richtung wirkt wie der Kraftlinienhauptstrom. Dies ist deutlich ersichtlich aus Fig. 2, in welcher g den Kraftlinienhauptstrom und lz den Kraftlinienhilfsstrom bezeichnet. Die Drehrichtung der Maschine ist durch einen Pfeil angedeutet.
  • Die Wirkungsweise der Dynamomaschine ist folgende: Wenn der Anker in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles gedreht wird, hat die in den Leitern i unter den Hauptpolen a erzeugte elektromotorische Kraft eine derartige Richtung, daß der Strom, welcher von den Hauptbürsten e, e,_ abgenommen wird und durch die Wicklungen c der Hauptpole a, a fließt, diese Pole erregt, indem er den remanenten Magnetismus-verstärkt. Der .remanente Magnetismus der Hilfspole b, b hat die Richtung des Pfeiles j (Fig. 3) und wird geschwächt, wenn die Geschwindigkeit wächst, da die Wicklungen d auf die Pole b in derartiger Richtung aufgewunden sind, daß der Strom, welcher in den Ankerleitungen unter den Hilfspolen durch den remanenten Magnetismus erzeugt wird, durch die Wicklungen d zuerst in der durch den Pfeil l (Fig. 3) angedeuteten Richtung fließt, d. h. in einer Richtung, welche der in Fig. i durch den Pfeil m angedeuteten entgegengesetzt ist; das durch diesen Strom erzeugte Feld wirkt in der Richtung des Pfeiles 7a, d. h. entgegengesetzt dem Felde des remanenten Magnetismus. Das Feld, welches durch den durch die Ankerleiter i fließenden Strom erzeugt wird, wirkt gleichfalls entgegengesetzt dem rernanenten Magnetismus der Pole b und überwindet denselben allmählich in dem 'Maße, als die (=eschwindiglireit der Maschine wächst, so daß nunmehr in den Leitern h ein Strom erzeugt wird, welcher die Wicklungen d in der Richtung des Pfeiles in durchfließt und ein Feld erzeugt, welches entgegengesetzt dem Felde der Ankerleiter i wirkt. Dieses Stadium des Ganges der Maschine ist in Fig. q. schematisch dargestellt, wobei der Pfeil o die Richtung des Kraftlinienquerstromes des Ankers und der Pfeil p die Richtung des durch die Wicklungen d erzeugten Feldes andeutet. In dem Maße, wie die Potentialdifferenz zwischen den die Ankerleiter k überspannenden Bürsten e und f wächst, wächst auch der durch die Wicklung d in der Richtung des Pfeiles in. durchfließende Strom, wodurch das Feld der Wicklung d, welches in der Richtung des Pfeiles p, d. h. entgegengesetzt dem Felde der Ankerleiter i wirkt, entsprechend verstärkt wird. Der von den Bürsten e, e, abgenommene Arbeitsstrom fließt durch die Ankerleiter k und erzeugt hierdurch ein Feld, welches dem Felde der Hauptpole a entgegenwirkt.
  • Wenn, nachdem die Dynamomaschine ihre normale Arbeitsgeschwindigkeit erreicht hat, die Schnelligkeit des Laufes erhöht wird, so wird die in den Ankerleitern i induzierte elektromotorische Kraft gleichfalls erhöht, was zur Folge hat, daß das in der Richtung des Pfeiles o wirkende Feld der Ankerleiter i verstärkt wird. Infolge dieser Feldverstärkung wird auch die Potentialdifferenz zwischen den die Ankerleiter k überspannenden Bürsten e und f erhöht und hierdurch wieder der die Wicklung d in der durch den Pfeil in angedeuteten Richtung durchfließende Strom verstärkt. Dieser Strom erzeugt ein Feld, welches entgegengesetzt dem Felde der Ankerleiter i wirkt. Gleichzeitig wird die* Potentialdifferenz zwischen den die Ankerleiter k überspannenden Bürsten e und f erhöht, lediglich infolge der Geschwindigkeitszunahme, wenn man von der Erhöhung absieht, welche von der Verstärkung des Feldes der Ankerleiter i herrührt. - Das in der Richtung des Pfeiles p wirkende Feld der Wicklung d wächst also schneller als das Feld der Ankerleiter i, welches in entgegengesetztem Sinne, d. h. in der Richtung des Pfeiles o wirkt, so daß das resultierende Hilfsfeld 1c (Fig. ?) schnell geschwächt wird, sobald die Geschwindigkeit gesteigert wird. In den Fig. 5 und 6 zeigt der Pfeil r die Richtung des von der Erregerwicklung c des Hauptpoles`a erzeugten Hauptfeldes, der Pfeile die Richtung des durch den die Ankerleiter k durchfließenden Strom erzeugten Entmagnetisierungsfeldes und der Pfeil 3 die Richtung des Kraftlinienhilfsstromes h in dem Hauptpol an. Fig. 5 stellt hierbei den Zustand der Maschine nach Erreichung ihrer normalen Arbeitsgeschwindigkeit dar, während Fig. 6 bei einem Vergleich mit Fig. 5 die Ab- und Zunahme der verschiedenen Kraftlinienströme veranschaulicht, welche eintritt, wenn die Geschwindigkeit der Maschine über die Normalgeschwindigkeit hinaus gesteigert wird; die betreffen, den Veränderungen sind hierbei durch die verschiedene Stärke der Pfeile I, 2 und 3 zur Anschauung gebracht.
  • Statt die Dynamomaschine mit vorspringenden Hilfspolen zu bauen, kann man die Wicklungen, welche ein dem Ankerquerfeld entgegengesetztes Feld erzeugen, unmittelbar auf dem Joch der Maschine anordnen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFI: Sich selbst regelnde Gleichstrommaschine veränderlicher Drehzahl mit bewickelten Haupt- und Hilfspolen und zwischen diesen liegenden Bürsten, bei welcher die Enden der Wicklungen eines jeden Hilfspoles je an eine Haupt- und Hilfsbürste angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen der Hauptpole fremderregt oder in üblicher Weise zu den Hauptbürsten in Nebenschluß geschaltet sind.
DE1913321000D 1912-08-01 1913-07-15 Sich selbst regelnde Gleichstrommaschine veraenderlicher Drehzahl mit bewickelten Haupt- und Hilfspolen und zwischen diesen liegenden Buersten Expired DE321000C (de)

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DE1913321000D Expired DE321000C (de) 1912-08-01 1913-07-15 Sich selbst regelnde Gleichstrommaschine veraenderlicher Drehzahl mit bewickelten Haupt- und Hilfspolen und zwischen diesen liegenden Buersten

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