DE32077C - Weichenstellriegel mit Kontroivorrichtung für das Auffahren der Weichen - Google Patents
Weichenstellriegel mit Kontroivorrichtung für das Auffahren der WeichenInfo
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- DE32077C DE32077C DENDAT32077D DE32077DA DE32077C DE 32077 C DE32077 C DE 32077C DE NDAT32077 D DENDAT32077 D DE NDAT32077D DE 32077D A DE32077D A DE 32077DA DE 32077 C DE32077 C DE 32077C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/02—Mechanical devices for operating points or scotch-blocks, e.g. local manual control
- B61L5/023—Mechanical devices for operating points or scotch-blocks, e.g. local manual control using funicular driving means
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. September 1884 ab.
Bei vorliegendem Stellriegel wird nicht die ganze Bewegung der Transmission zum Umstellen
der Weiche verbraucht, sondern ein Theil derselben dient zum Ausgleich der Längen-
und Spannungsdifferenzen derselben.
Die Neuerungen bestehen aus der auf der Kettentrommel A angebrachten eigenthümlichen
Coulisse b, den Nasen cc1, den Ankern dd1
und dem Umstellhebel B, Fig. 1 und 2.
Die Coulisse bildet eine stetige Curve, bestehend aus Kreisen, welche aus verschiedenen
Mittelpunkten 1 und 2, Fig. 2, geschlagen sind.
Derjenige Kreis, welcher aus dem Punkt 2 geschlagen ist, bewirkt die Umstellung der Weiche,
diejenigen, welche aus 1, dem Mittelpunkt der Rolle selbst, geschlagen sind, dienen als Leergang
bezw. Compensation.
Der allmälige Uebergang des einen Curvenstückes in das andere bezweckt, die Anfangsund
Endbewegung bei gleich schnellem Drehen der Trommel sehr klein zu machen, um sowohl
die Ruhereibung als auch das Anpressen der Zungen an die Mutterschiene am Ende der
Bewegung leichter zu überwinden, und so die zu leistende Arbeit am Stellhebel gleichmäfsiger
auf seinen ganzen Ausschlag zu vertheilen.
In Fig. ι und 2 ist die Trommel so gezeichnet , dafs die Weichenzunge eben zur
Anlage gekommen ist, der Leergang also noch zu erfolgen hat.
Es wird sich dann die Nase c hinter den Anker d stellen. Wird nun in dieser Stellung
die Weiche aufgefahren, so bricht die Schraube i und der Anker legt sich vor die Nase und
verhindert das Zurücklegen des Stellhebels.
Die aufgefahrene Stellung ist in Fig. 3 dargestellt.
Um ein durchaus präcises Anliegen der W'eichenzungen bei in gewissen Grenzen gehaltener
Kraftübertragung durch den Apparathebel einerseits zu veranlassen, und andererseits
dafs die Weiche auf das Sorgfältigste in Bezug auf leichte Beweglichkeit ■ unterhalten wird,
ferner um die Erneuerung des beim Auffahren der Weiche zerstörten Bolzens überflüssig zu
machen, dient die Vorrichtung, welche in Fig. 4 bis 8 dargestellt ist.
Hiervon zeigt Fig. 4 eine Draufsicht, Fig. 5 eine Seitenansicht; Fig. 6 und 7 sind zwei
Querschnitte, Fig. 8 ist ein Längenschnitt, Fig. 9 eine Ansicht des Hebels F von unten und
Fig. 10 eine Ansicht der Feder g von unten; letztere drei Schnitte und Ansichten in vergröfsertem
Mafsstabe.
An dem mit Hebel B gekuppelten Winkelhebel F ist nicht wie früher ein für die
Schraube i genau passendes Loch, sondern ein Schlitz eingearbeitet, Welcher eine Verdrehung
dieses Hebels, entsprechend dem Zungenausschlag, zuläfst. Dieser Verdrehung entgegen
wirkt die Druckfeder k in Verbindung mit der Walze /, in den Nuthen h /t1, der federnden
Platte g und dem Hebel F liegend, und der Schraube z, und zwar so, dafs im Anfang der
Verdrehung durch Aufsteigen der Walze / auf die schiefen Nuthflächen h h1 ein Zusammendrücken der Feder k stattfinden mufs.
Um die zu dieser Verdrehung erforderliche Kraft allein abhängig zu machen vom Federdruck auf die schiefe Nuthfläche, liegen unterhalb
von F in einer Rinne Kugeln 0, welche
mit ihrer Peripherie so weit aus der Rinne stehen, dafs die Hebelflächen sich nicht berühren
und keine gleitende Reibung entstehen kann. Der Feder k wird eine solche Anfangsspannung gegeben, dafs vermittelst des Hebels
B eine ganz bestimmte Kraft zu übertragen ist, z. B. zwei Zungenpaare umzustellen.
Treten aber aufsergewöhnliche Widerstände ein, z.B. Schnee, der von der Zunge gegen
die Schiene geschoben wird, so dafs die Weichenzunge nicht vollkommen zur Anlage
gebracht werden kann, so wird bei weiter fortgesetzter und erhöhter Krafteinwirkung auf den
Apparathebel der Hebel B, welcher, wie anfangs schon gesagt, nur eine ganz bestimmte
abgemessene Kraft zu übertragen vermag, nicht in seine Endstellung gebracht werden können.
Da nun aber die Stellung des Ankers d zu den Nasen c eine solche ist, dafs sie nur dann
neben einander vorbei gehen können, wenn die Weichenzungen wirklich schliefsen, d. h.
wenn B seine Endstellung erreicht hat, so wird, tritt dieser Fall nicht ein, die Umstellrolle
A durch den Anker d arretirt werden und der Apparatstellhebel, welcher, ehe er in
seine Endstellung gelangt, noch den Leergang zurücklegen mufste, ebenfalls festgehalten. Bei
dieser Anordnung kann also niemals ein zu grofser Druck auf die Verbindungsteile zwischen
Compensation und Weiche, sowie auf die Weiche selbst ausgeübt werden, welche erfahrungsmä'fsig dabei nachgeben und Unsicherheit
im Weichenschlufs bedingen.
Wird die Weiche aufgefahren, dann rollt die Walze / bei der Verdrehung von B aus den
Nuthen h h1 und fällt je nach der aufgefahrenen Richtung in die Lücken m oder m1; gleichzeitig
legt sich eine der Nasen η in m\ wodurch
der Hebel B in der aufgefahrenen Lage erhalten bleibt. Da nun die Apparathebelstellung
nicht mehr der Stellung des Weichenstellhebels B entspricht, so wird auch ein Umlegen
der ersteren so lange ausgeschlossen sein, bis B wieder in seine ursprüngliche Stellung
gebracht ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Nasen c c1 der Rolle A, die Anker d dτ des Umstellhebels B, sowie die Druckfeder k in Verbindung mit der Walze /, den-Nuthen hh1, den Lücken mm1 und den Nasen nn1.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32077C true DE32077C (de) |
Family
ID=308119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32077D Expired - Lifetime DE32077C (de) | Weichenstellriegel mit Kontroivorrichtung für das Auffahren der Weichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32077C (de) |
-
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- DE DENDAT32077D patent/DE32077C/de not_active Expired - Lifetime
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