DE320710C - Anlassvorrichtung fuer mehrzylindrige umlaufende Explosionsmotoren mit Anlassen durch eine besondere Anlasszuendstromquelle - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer mehrzylindrige umlaufende Explosionsmotoren mit Anlassen durch eine besondere Anlasszuendstromquelle

Info

Publication number
DE320710C
DE320710C DE1914320710D DE320710DD DE320710C DE 320710 C DE320710 C DE 320710C DE 1914320710 D DE1914320710 D DE 1914320710D DE 320710D D DE320710D D DE 320710DD DE 320710 C DE320710 C DE 320710C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
starting
ignition current
current source
ignition
special
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1914320710D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE320710C publication Critical patent/DE320710C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P15/00Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits
    • F02P15/12Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits having means for strengthening spark during starting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Anlaßvorriohtung für mehrzylindrige umlaufende Explosionsmotoren mit Anlassen durch eine besondere Anlaßzündstromquelle. Gegenstand der Erfindung ist eine Anlaßvorrichtung für mehrzylindrige Explosionsmotoren mit umlaufenden Zylindern. Die \ -orrichtung -gehört zu derjenigen Gattung von Anlaßvorrichtungen, bei welcher das Anlassen durch eine Hilfszündung von einer besonderen Stromquelle aus bewirkt wird. Die wesentliche Eigenart der vorliegenden Vorrichtung besteht darin, daß der besondere Anlaßzündstrorn nicht mir einem einzelnen, im Expansionshub stehengebliebenen Zylinder, sondern noch während des Stillstehens des Motors mehreren Zylindern kurz hintereinander zugeführt wird, alsdann an einem festen Kontakt angeschaltet verbleibt, von dem aus laufend, bis die Betriebszündung in Wirksamkeit getreten ist, die den Expansionshub beginnenden Zylinder gezündet werden. Hierbei können alle Organe der Hilfsanlaßzündung völlig unabhängig bleiben von den Organen der Betriebszündung, die ohne Störung neben der Anlaßzündung in Funktion treten kann, bis schließlich die Hilfszündung ausgeschaltet wird und die Betriebszündung allein arbeitet. Hierbei kann als Stromquelle für den Anlaßstrom, da dieser unabhängig von dem Betriebsstrom arbeitet, nach Belieben eine besondere Zündmaschine, eine Batterie oder ein sonst zur Funkengebung geeigneter Stromerzeuger benutzt werden. Eine vorteilhafte Ausführung der Vorrichtung für die Zündung eines umlaufenden Motors besteht beispielsweise darin, daß der Strom der Hilfsstromquelle an einem Verteilungssehalter in einen Hebelarm geleitet wird, der bei einer kurzen Umdrehung schnell hintereinander mit der Stromzuleitung verschiedene Kontakte verbindet, die ihrerseits je mit einem in der Laufbahn der Zylinder befindlichen Übergangskontakt verbunden sind, von denen aus der Strom den betreffenden Zylindern schnell hintereinander zugeleitet wird. Da diese Übergangskontakte nun an den Teilen der Kreisbahn der Zylinder angebracht sind, wo sich jeweils die im Expansionshub stehenden Zylinder befinden, so werden kurz hintereinander alle im Expansionshub befindlichen Zylinder zur Zündung gebracht. Der Stromverteilungshebel bleibt nach Durchlaufen seines Drehwinkels auf einem Kontakt stehen, der seinerseits mit einem Übergangskontakt verbunden ist, der um ein geringes Maß hinter der normalen Zündstelle der Kreisbahn sich befindet, so daß nunmehr, solange bis die Hauptzündung in Kraft tritt, die vorüberlaufenden und am Beginn des Expansionshubes befindlichen Zylinder gezündet werden. Die Übergangskontakte müssen in solcher Länge und solcher gegenseitigen Stellung angebracht werden, daß mit Sicherheit mehrere der im Expansionshub befindlichen Zylinder beim Anlassen gezündet werden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Anwendung der Anlaßzündung an einem siebenzylindrigen Umlaufmotor (z. B. einem Gnomemotor) dargestellt. Fig. r zeigt die Anordnung schematisch in Vorderansicht; Fig.2 zeigt das Schaltbrett in Oberansicht; Fig.3 zeigt eine Seitenansicht der den Strom nach den Zylindern überleitenden Teile; Fig. q. zeigt die Gesamtanordnung in Seitenansicht.
  • Eine von der Betriebszündmaschine unabhängige Stromquelle Q, z. B. eine elektromagnetische Zündmaschine, ist mit dem einen Pol durch Leitung 5 an dem Motorkörper angeschlossen, mit dem anderen Pol durch Leitung q. an dem Drehzapfen d eines auf dem Verteilungsschalter s angebrachten Schalthebels h. Auf dem Schaltbrett sind vier Kontakte k°, k1, k2, k3 im Bereich des Hebels 1a angebracht. Der Kontakt k° ist durch Leitung 6 mit dem Motorkörper verbunden, k1 durch Leitung z mit einer Übergangskontaktschiene b1, k2 mit einer entsprechenden Kontaktschiene b2, k3 mit einer Kontaktschiene b3. An der Zündstromverteilerscheibe v sind Kontakte f1, f2 usw. vorgesehen, die entsprechend mit den Zündkerzen y1, r2 usw. der Zylinder z l, z2 usw. verbunden sind.
  • Es sei angenommen, daß die Zylinder beim Stillstand die in Fig. i dargestellte Lage einnehmen, wobei die rechts von der durch den festen Kurbelzapfen gedachten senkrechten Mittellinie liegenden Zylinder z'l und z2 sich im Expansionshub befinden. Die Kontaktschiene b3 erstreckt sich von der genannten Kurbelzapfenmittellinie aus um ein Stück nach rechts, d. h. in der durch den Pfeil in Fig. i angedeuteten Pfeilrichtung des Motors. Wird jetzt die elektrische Zündmaschine von Hand oder in sonst geeigneter Weise in Gang gesetzt und dann der Schalthebel h von der in Fig. 2 dargestellten Lage aus in schneller Drehung über die Kontakte k1, k2 hinweg auf den Kontakt k3 hinübergeführt, was von Hand oder mechanisch in Verbindung mit der Drehung der elektrischen Zündmaschine oder durch Auslösung einer Feder- oder anderen Kraft bewirkt werden kann, so wird der Anlaßzündstrom, nachdem er in der Ruhelage durch Leitungen 5 und 6 kurzgeschlossen war, schnell hintereinander den Zündkerzen r1 und r2 der Zylinder z1 und z2 zugeführt und bleibt dann an die Leitungsschiene b3 angeschlossen. Hierbei werden die in den Zylindern z1 und z2 vorhandenen oder, falls Entleerung stattgefunden hat, eingefüllten Gasgemische entzündet, und der Motor setzt sich in Gang. Sobald der Zylinder z3 hierbei mit seinem Kontakt f3 an der Schiene b3 vorüberkommt, wird auch ex gezündet usw., bis die Stromquelle 0 ausgeschaltet wird.
  • Die Betriebszündung, deren Kontakt sich in der Nähe des in Fig. q. gezeichneten Kontaktes f 3 befindet, kann hierbei von vornherein eingeschaltet sein oder erst eingeschaltet werden, nachdem der Motor auf eine gewisse Tourenzahl gebracht ist, und übernimmt die Zündung, sobald vom Motor aus die magnetelektrische Zündmaschine der Betriebszündung genügend schnell angetrieben wird, um einen genügend kräftigen Zündfunken zu erzeugen. Die Betriebszündung arbeitet also vollkommen unabhängig von der Anlaßzündung, und es tritt daher auch keinerlei Störung ein, wenn die Anlaßzündstromquelle eingeschaltet bleibt, nachdem bereits die normale Betriebszündung in Funktion getreten ist.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcgE: i. Anläßvorrichtung für mehrzylindrige umlaufende Explosionsmotoren mit Anlassen durch eine besondere Anlaßzündstromquelle, dadurch gekennzeichnet, daß noch .bei stillstehendem Motor mehreren im Expansionshub stehenden Zylindern kurz hintereinander Anlaßzündstrom zugeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlaßzündstrom einem Schalthebel zugeführt wird, der über eine Anzahl Kontakte hinweggeführt werden kann, welche je mit einer im Expansionsbereich des Umlaufkreises fest angeordneten, mit Kontakten der umlaufenden Zylinder in Verbindung tretenden Übergangsschiene verbunden sind, während der Anfangskontakt kurzgeschlossen und der Endkontakt mit einer Übergangsschiene verbunden ist, die an der Hubwechselstelle des Kreisumlaufs angebracht ist.
DE1914320710D 1914-04-23 1914-04-23 Anlassvorrichtung fuer mehrzylindrige umlaufende Explosionsmotoren mit Anlassen durch eine besondere Anlasszuendstromquelle Expired DE320710C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE320710T 1914-04-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE320710C true DE320710C (de) 1920-04-30

Family

ID=6156866

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1914320710D Expired DE320710C (de) 1914-04-23 1914-04-23 Anlassvorrichtung fuer mehrzylindrige umlaufende Explosionsmotoren mit Anlassen durch eine besondere Anlasszuendstromquelle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE320710C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE320710C (de) Anlassvorrichtung fuer mehrzylindrige umlaufende Explosionsmotoren mit Anlassen durch eine besondere Anlasszuendstromquelle
DE1810481A1 (de) Zuendeinrichtung fuer Mehrzylindermaschinen
DE338452C (de) Hochspannungszuendeinrichtung fuer Verbrennungsmotoren
DE414096C (de) Anlasszuendung fuer Explosionsmotoren
DE397028C (de) Vorrichtung zum Ein- und Auskuppeln der einzelnen Motoren von Gruppenmotoren fuer Luftfahrzeuge u. dgl.
DE165584C (de)
DE2050757B2 (de) Magnetischer zuendverteiler
DE701480C (de) Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen
DE435283C (de) Zuendstromsteuerung fuer Verbrennungsmotoren
DE449068C (de) Einrichtung zur Einstellung der Drehrichtung fuer Motoren mit umlaufenden Zylindern
DE269075C (de)
DE532867C (de) Vorrichtung zur Kenntlichmaschung des Stromschlusses fuer die Magnetzuender
DE934554C (de) Elektrische Andreh- und Zuendanlage fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere Zweitaktmaschinen fuer Kraftfahrzeuge
DE651905C (de) Zuendmagnet
DE381471C (de) Kontrollvorrichtung fuer die Zuendung von mehrzylindrigen Explosionskraftmaschinen
DE847999C (de) Aus Magnetzuender, Lichtmaschine und gegebenenfalls Verteiler bestehendes Aggregat
DE2050757C (de) Magnetischer Zündverteiler
DE963385C (de) Sicherheitsvorrichtung an Magnet-Zuendapparaten fuer Brennkraftmaschinen
DE323384C (de) Anlasszuendung fuer Umlaufmotoren
DE388959C (de) Abreisszuendvorrichtung fuer Verbrennungsmotoren
DE333512C (de) Zuendstromverteiler fuer elektrische Zuendvorrichtungen
AT59353B (de) Magnetelektrische Zündmaschine für Verbrennungskraftmaschinen mit unregelmäßiger Zündfolge.
DE502970C (de) Elektrische Zuendvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE611850C (de) Schaltanordnung zur Erzielung stossfreier Schaltvorgaenge bei elektrisch betriebenen, mit mehreren Verbundmotoren ausgeruesteten Fahrzeugen
DE468532C (de) Zuendstromverteiler fuer elektrische Zuendvorrichtungen