DE435283C - Zuendstromsteuerung fuer Verbrennungsmotoren - Google Patents

Zuendstromsteuerung fuer Verbrennungsmotoren

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DE435283C
DE435283C DEH98063D DEH0098063D DE435283C DE 435283 C DE435283 C DE 435283C DE H98063 D DEH98063 D DE H98063D DE H0098063 D DEH0098063 D DE H0098063D DE 435283 C DE435283 C DE 435283C
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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Undstromsteuerung für Verbrennungsmotoren. Gegenstand der Erfindung ist eine Steuerung für den Zündstrom von Verbrennungsmotoren, und z,%?#ar insbesondere solchen Motoren, die sowohl als Stand- als auch Umlaufmotor oder kombiniert als Stand- und Umlaufmotor arbeiten, wobei also die sich bewegenden Teile (Motorgehäuse bzw. Zylinderstern und Kurbelwelle) entgegengesetzte Drehrichtung haben und mit evtl. verschiedener Geschwindigkeit in wechselnder Drehrichtung arbeiten. Eine Inbetriebnahrne dieser besonderen Art von Verbrennungsmotoren war bisher infolge der Unmöglichkeit der Anwendung stationärer Zündvorrichtungen nicht möglich. Die Zündstrornsteuerung so züi gestalten, daß sie eine völlig freie Handhabung des Motors seiner Eigenart entsprechend sowie hinsichtlich seiner Geschwindigkeit als auch wechselnder und ge , genläufiger Drehrichtung von Zylinderstern und Kurbelwelle gestattete, ist Zweck der Erfindung, und das Neue beruht nun darin, daß die Zuführung von Primär- und Sekundärstrom vermittels Schleifkontakte durch geschlossene Schleifringe erfolgt, von denen die Ableitung auf die Verteilerpole je vermittels eines Verteilerkontaktes erfolgt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht und zeigt Abb. i die Zündstromsteuerung im Längsschnitt, Abb.:2 einen Querschnitt nach LinieA-B der Abb. i, Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie C-D der Abb. i, Abb. 4 das Schaltungsschema im Anschluß an Abb. 2 und -3.
  • Die Zündstromstetierung besteht aus einer zentrisch zum Drehzapfen a und der Kurbel b und diesen übergreifend am Kurbelgehause c lösbar befestigten Kappe d, die an ihrem vorderen Ende als Lagerzapfen z ausgebildet sein kann. Auf der Kappe d ist ein aus Isoliermaterial bestehender Ring e angeordnet, in den geschlossene Kontaktringe f, - für die Zuleitung des Primär- und Sekundärstromes eingebettet sind. Den Kontaktringen wird vermittels feststehender Schleifkontakte h, h' der Strom zugeführt, und zwar durch den Schleifkontakt h der Prirnärstrom dem Kontaktring f, durch den Schleifkontakt h' der Sekundärstrom dem Kontaktring g. Vermittels gegen die Kappe d isolierter Leiter i, il stehen die Kontaktringe f, g mit einer der Zylinderzahl entsprechenden Anzahl Kontaktlamellen k, kl in Verbindung, die symetrisch in die Wandung der Bohrung in. einer in der Kappe d befestigten und aus Isoliermaterial bestehenden Büchse n eingebettet sind. jeder der Kontaktlamellen k, kl steht eine Kontaktlamelle o und o' gegenüber, die ebenfalls in die Büchseit eingebettet sind und von denen die Lamellen o des Primärstromkreises durch Leiter p an die Masse (Kappe d) angeschlossen sind, während die Lamellen o' des Sekundärstromkreises durch einen Leiter r in an sich bekannter Weise je mit einer Zündkerze in Verbindung steen. Als Verteiler dient ein aus Isolierrnaterial bestehender und init einer Bohrung s versehener Kopf t, der, auf dem Kurbeldrehzapfen a befestigt, frei in die Bohrung in der Büchse n einragt. In dem Kopf t sind den Kontaktlamellen k, kl und o, o' entsprechend angeordnete Kontaktkohlen zt, til-und v v' einander gegenüberstehend verschiehbar gelagert und geführt -sowie-paarweise leitend miteinander verbu'-nden. Zwischen den Kontaktkohlenpaaren u, v und Itl, v' sind Federn zu angeordnet, durch welche die einzelnen Kontaktkohlen it, ul und v, v' als Schleifkontakte nach außen gegen die Wandung der Bohrung in der Büchse n bzw. der in diese eingebetteten Kontaktlamellen k, kl und o, o' gepreßt werden und so bei Drehung des Gehäuses bzw. der Kurbelwelle die Lamellen k, o und kl. und o" fortlaufend verbinden und unterbrechen.
  • Durch vorliegende Erfindung wird es ermöglicht, daß bei beliebiger Drehung von Motor und Kurbel eine unbedingt richtige und zuverlässige Stromverteilung erfolgt, wobei außerdem beliebig von der einen Arbeitsweise zur anderen übergegangen werden kann derart, daß i. der Motor stillsteht und die Kurbel bzw. Kurbelwelle sich rechts oder links dreht, :2. die Kurbelwelle stillsteht und der Motor sich rechts oder links dreht ' 3. der Motor und die Kurbelwelle sich geggenläufig drehen, 4. Motor und Kurbelwelle sich mit verschiedener Geschwindigkeit in gleichem Drehsinn drehen.
  • Die beschriebene Art der Ausführung ist gedacht für primäre und sekundäre Stromführung, wobei darauf hingewiesen wird, daß die Anwendung einer- gleichen Zündstromsteuerung jedoch auch für nur eine Einheit, also eines Schleifringes und eines Verteilers ausgeführt werden kann, wenn beispielsweise der Akkumulator dauernd direkt an die Spule angeschlossen ist und daher nur Zuleitung und Verteilung des sekundären Zündstrornes erfolgt.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSPRÜCHL i. Zündstromsteuerung für primäre und sekundäre Stromführung, wobei die Zuführung durch feststehende Schleifkontakte erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Primär- als auch Sekundärstrom vermittels feststehender Schleifkontakte geschlossenen Schleifringen am Zylinder zugeführt wird, von denen die Ableitung auf die Verteilerpole vermittels als Schleifkontakte ausgebildeter Verteilerkontakte der Kurbelwelle erfolgt. :2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifringe (f, g), in einem Isolierring (e) eingebettet, auf einer zentrisch zum Drehzapfen (a) der Motorkurbel (b) mit dem Kurbelgehluse (c) verbundenen Kappe (d) angeordnet -sind . und . mit- einer der - Zylinderzabl entsprechenden Anzahl Lamellen (k, kl) in Verbindung stehen, die in die Wandung der Bohrung (m) einer in die Kappe (d) eingesetzten Büchse (n) eingebettet sind. 3. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Kontaktlamellen (k, kl) und diesen gegenüberstehend eine gleiche Anzahl Kontaktlamellen (o, o) in die Büchse (n) eingebettet 'sind,- von denen die Lamellen (o) des Primärstromkreises unmitt elbar an die Masse angeschlossren sind, während die Lamellen (o1) - des Sekundärstrolnkreises vermittels der Zündkabel. je mit einer Zündkerze in Verbindung stehen. 4. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Verteiler ein auf dem Drehzapfen (a) der Kurbel (b) angeordneter Kopf (t) dient, der, in die Kappe (d) eingreifend, radiale und den Kontaktlamellen (k, o und kl, o) entsprechend angeordnete Schleifkontakte besitzt, die sich von innen gegen die Bohrung (-in) der Lamellenbüchse (n) anlegen. 5. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkontakte je aus zwei leitend miteinander verbundenen und unter Federwirkung (a,) stehenden Kontakthälften (ii, v und ul, v') bestehen.
DEH98063D 1924-08-05 1924-08-05 Zuendstromsteuerung fuer Verbrennungsmotoren Expired DE435283C (de)

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DE (1) DE435283C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1131052B (de) * 1954-06-17 1962-06-07 Smitsvonk Nv Niederspannungszuendvorrichtung fuer Strahltriebwerke, Gasturbinen oder OElfeuerungskessel
DE4396359T1 (de) * 1992-12-09 1995-12-07 Sydney Gilbert Hodgins Verbrennungsmotor mit Niederspannungsverteilung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1131052B (de) * 1954-06-17 1962-06-07 Smitsvonk Nv Niederspannungszuendvorrichtung fuer Strahltriebwerke, Gasturbinen oder OElfeuerungskessel
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