DE320645C - Webschuetzen mit einem in der Arbeitsstellung geschlossenen, zum Zwecke des Einfaedelns zu oeffnenden Auge - Google Patents

Webschuetzen mit einem in der Arbeitsstellung geschlossenen, zum Zwecke des Einfaedelns zu oeffnenden Auge

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DE320645C
DE320645C DE1914320645D DE320645DD DE320645C DE 320645 C DE320645 C DE 320645C DE 1914320645 D DE1914320645 D DE 1914320645D DE 320645D D DE320645D D DE 320645DD DE 320645 C DE320645 C DE 320645C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • D03J5/24Tension devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

  • Webschützen mit einem in der Arbeitsstellung geschlossenen, zum Zwecke des Einfädelns zu öffnenden Auge. Es sind bereits Webschützen bekannt, bei welchen der Faden durch ein in der Arbeitsstellung geschlossenes Auge hindurchgeführt wird und eine besondere Einrichtung getroffen ist, um dieses Auge zum Zwecke des Einfädelns zu öffnen. Von den bekannten Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß das Auge durch je- einen Schlitz in dem Schützenkörper und in einem dem Körper gegenüber beweglich angeordneten und sich der Form des Schützens anpassenden Teil gebildet wird, wobei die Schlitze sich in der Arbeitsstellung teilweise überdecken, aber von Hand außer Eingriff gebracht werden können, um den Faden einzuführen. Es wird hierdurch eine besonders einfache Bauart erzielt, und das Öffnen des Auges kann auf einfachste Weise durch dieselbe Hand erfolgen, mit welcher der Webschützen gehalten wird.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele von Webschützen gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar ist Fig. i eine Seitenansicht, Fig. 2 ein Grundriß der einen Ausführungsform, Fig. 3 ein Grundriß, und Fig. 4 ein Querschnitt einer abgeänderten Ausführungsform.
  • In Fig. i und z bezeichnet i den Schützen aus Holz oder anderem Material, welcher in der üblichen Weise mit einer Spulenspindel a versehen ist. Die. Austrittsöffnung für den Faden wird durch einen im Schützenkörper angeordneten Schlitz gebildet, der durch eine mit einem Schlitz ro versehene Platte 9 teilweise abgedeckt ist, so daß der Faden durch eine rings geschlossene Öffnung hindurchgeht. Die Platte 9 ist an einer zweckmäßig stählernen biegsamen Stange oder einem Draht 4. angeordnet, der an der dem Fadenablieferungsende abgekehrten Seite an dem Schützen befestigt ist. Die Form der Stange 4 entspricht der Kante des Schützens; sie kann an ihrem mittleren Teil 5 etwas schwächer gemacht werden, damit sie biegsamer wird. An diesem Teil des Schützens ist eine Aussparung 6 vorgesehen, und zwar derart, daß bei Ausübung eines Druckes auf den . dünneren Mittleren Teil 5 der Stange 4 dieser Teil in die vertiefte Stelle 6a der Aussparung 6 eintritt und das freie Ende 7 der Stange 4 von der als Drehpunkt dienenden Stütze 8 aus angehoben wird. Hierbei nimmt sie die Platte 9 mit und öffnet den Schlitz im Schützen zum Zwecke des Einfädelns. Wenn der Druck auf die Stange fortfällt, kehrt sie in ihre in Fig. i gezeichnete Ruhelage zurück und schließt die Austrittsöffnung des Fadens. Die Enden der Stange 4 liegen nahe den Spitzen des Schützens und sind zweckmäßig ein wenig in den Schützenkörper eingelassen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 hat die Stange 4 über ihre ganze Länge die gleiche Stärke, und die Vertiefung 6a ist fortgefallen. Dafür ist an dem freien Ende der Stange ein Ansatz ii vorgesehen, welcher sich nach einer Öffnung 12 in dem Schützen erstreckt, dann nach abwärts durch die Öffnung 12 hindurchgeht und einen Druckkopf 14 (Fig. 4) trägt. In der Arbeitslage wird die Stange 4 mit der daran befestigten Platte 9 durch ihre eigene Elastizität und durch die Feder 16 in ihrer unteren Lage gehalten. Um das Ende der Stange 4. anzuheben und den Faden durchzuführen, drückt man auf den Kopf 14. Man kann .auch das Ende 13 der Stangenverlängerung ii zur Führung des Fadens mit einem gekröpften Teil 16 versehen, der bei der Arbeitslage der Stange 4 in gleicher Richtung mit der Öffnung io liegt.

Claims (4)

  1. PATENT-ANsPRücHE: i. Webschützen mit einem in der Arbeitsstellung geschlossenen, zum Zwecke des Einfädelns zu öffnenden Auge, dadurch gekennzeichnet, daß das Schützenauge durch j e einen Schlitz in dem Schützenkörper und in einem dem Körper gegenüber beweglich angeordneten und -sich der Form des Schützens anpassenden Teil gebildet wird, wobei die Schlitze sich in der Arbeitsstellung teilweise überdecken, aber von Hand außer Eingriff gebracht werden können.
  2. 2. Webschützen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Abschlußteil eine biegsame, an dem einen Ende des Schützenkörpers befestigte Stange verwendet wird, die mit einer den Schlitz enthaltenden Platte versehen ist und von Hand federnd von dem Schützenkörper wegbewegt werden kann.
  3. 3. Webschützen nach Anspruch x und 2, dadurch gekennzeichnet, da ß der Schützenkörper unterhalb der Stange mit einer Aussparung (6a) versehen ist, so daß durch Druck auf die Stange (6) oberhalb der Aussparung das den Schlitz tragende Ende angehoben wird.
  4. 4. Webschützen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der biegsamen Stange mit einer durch eine Öffnung in dem Schützenkörper hindurchgeführten Verlängerung versehen ist, so daß ein Öffnen des Schlitzes erfolgt, wenn auf das Ende der Verlängerung ein Druck .ausgeübt wird.
DE1914320645D 1913-08-14 1914-05-17 Webschuetzen mit einem in der Arbeitsstellung geschlossenen, zum Zwecke des Einfaedelns zu oeffnenden Auge Expired DE320645C (de)

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