DE320577C - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbaeumen von Kettenfaeden fuer die Zwecke einer spaeteren Nassbehandlung in der Faerberei - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufbaeumen von Kettenfaeden fuer die Zwecke einer spaeteren Nassbehandlung in der Faerberei

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DE320577C
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
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  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Aufbäumen von Kettenfäden für die Zwecke einer späteren Naßbehandlung in der Färberei. Wenn Kettenfäden auf dem Baum gefärbt oder sonstwie mit Flüssigkeit behandelt werden sollen, ist es wünschenswert, die Dichtigkeit des Aufwickelns und die Härte des Materials auf dem Baum je nach der Natur der betreffenden Nachbehandlung verändern, zu können; beispielsweise muß man für manche Farben oder Flüssigkeiten, die die Garne zusammenziehen bzw. härten, das Aufwickeln der Garne auf den Baum weicher und lockerer ausführen, als es bei normalem Zug und normaler Geschwindigkeit möglich ist. Für andere Farben oder Flüssigkeiten kann die Spannung des aufgewickelten Garns dieselbe bzw. größer sein als bei normalem Zug und normaler Geschwindigkeit.
  • Nach vorliegendem Verfahren laufen die Kettenfäden auf ihrem Wege von den Spulen zu dem Baum über den Umfang einer Walze, der man eine ganz bestimmte eigene Geschwindigkeit erteilt. Die Walze läuft in derselben Richtung um wie der Baum, " und ihre Umfangsgeschwindigkeit ist entweder etwas größer oder etwas kleiner als die Umfangsgeschwindigkeit des aufwickelnden Baumes.
  • Ist die Umfangsgeschwindigkeit der Kontrollwalze größer als die Normalgeschwindigkeit des Garnes, so werden die Fäden in ihrer Bewegung von der Kontrollwalze gegen den Baum beschleunigt und in lockerem Zustande an diesen abgegeben, als es normalem Zuge entsprechen würde. Diese etwas höhere Geschwindigkeit der Kontrollwalze hat ein lokkeres Aufwinden der Garne auf -dem Baum zur Folge. Ist die Umfangsgeschwindigkeit der Walze geringer als die Normalgeschwindigkeit, so wird die Bewegung des Garnes etwas verzögert und eine Extraspannung auf dasselbe ausgeübt, und. das Aufwickeln erfolgt etwas fester und härter als es normalem Zuge und normaler Geschwindigkeit entspricht.
  • Diese verschiedenen Umfangsgeschwindigkeiten der Kontrollwalze können auf verschiedene Weise erreicht werden, beispielsweise indem man die Walze vermittels eines Geschwindigkeitswechselgetriebes antreibt, oder indem man den Durchmesser der mit konstanter Umlaufgeschwindigkeit umlaufendenWalze wechselt, oder durch Auswechselung der Walze gegen eine andere von anderem Durchmesser. Bei einer zweckmäßigen Anordnung erhält die Walze einen solchen Durchmesser und wird so angetrieben, daß sie eine etwas geringere Umfangsgesch-,vindigkeit hat als die normale. Uni die Umfangsgeschwindigkeit auf den normalen Betrag zu bringen, kann die Walze mit Leder, Papier oder Stoff oder auch mit Farbe bedeckt werden, bis der nötige Durchmesser erreicht ist, der der gewünschten Umfangsgeschwindigkeit entspricht. Auf diese Weise kann man allmählich durch weitere Vergrößerung des Durchmessers die Umfangsgeschwindigkeit über die normale Geschwindigkeit hinaus erhöhen. Um mit der Umfangsgeschwindigkeit wieder herabzugehen, wird der -Überzug von der Walze entfernt.
  • Die Rolle kann in geeigneter Weise und durch irgendwelche geeigneten Vorrichtungen angetrieben werden, vorzugsweise jedoch durch eine Kupplung, die ausgerückt wird, bevor man den Baum ausrückt, und die nicht früher eingerückt wird, als bis der Baum eingerückt ist und auf normalen Zug gekommen ist. Auf diese_ Weise vermeidet man ein Schlagen und Verwickeln der Garne beim Anlassen und Ausrücken des Baumes.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i eine schematische Ansicht der Maschine in verkleinertem Maßstab bei geschnittenem Baum, Fig. 2 eine -vergrößerte Ansicht der in Betracht kommenden einzelnen Teile, Fig. 3 eine Einzelheit.
  • A ist der Baum, auf den die Garne aufgewickelt werden, und B die ihn treibende Reibungstrommel. C ist der Kamm oder das Riet, durch das die Garne B vom Spulenrahmen und Kettenbaum A auflaufen. Alle diese Teile sind von bekannter Bauart und Wirkung, so daß sie nicht näher beschrieben zu werden brauchen. Gemäß der Erfindung ist nun eine Kontrollwalze E vorgesehen, die durch die Kette F in der Richtung der Pfeile zwangläufig getrieben wird. Der Antrieb erfolgt vermittels einer Reibungskupplung, wobei die Kette F über Kettenräder H, HI läuft, die einerseits auf der Welle der Reibungstrommel B und andererseits auf der Welle der losen Kupplungshälfte J angebracht sind. Der feste Teil J' der Kupplung kann auf der Welle gleiten und läuft mit ihr um. Gummischeiben sind zwischen den .beiden Kupplungsgliedern J, li eingelegt.
  • Nimmt man an, daß die Maschine steht und die Kupplung, wie in Fig. 2 dargestellt, offen ist, so wird zum Anlassen der Reibungstrommel B das Trittbrett niedergedrückt, wobei sodann in bekannter Weise die Reibungstrommel den Kettenbaum in Umlauf versetzt und gleichzeitig vermittels der Kette F das lose Glied l der Kupplung dreht. Der Vorsprung K des Tritthebels KI läuft zuerst frei abwärts in einem Schlitz L am unteren Ende der Stange M, durch welche die Kupplung eingerückt wird. In Fig. 3 ist der Schlitz in Vorderansicht dargestellt. Demzufolge fängt die Maschine an, aufzuwickeln, bevor der Vorsprung K den Boden des Schlitzes der Einrückstange M erreicht. Das weitere Niederdrücken des Tritthebels bringt sodann den VorsprungK gegen den Boden des SchlitzesL, und die Stange wird herabgedrückt, wodurch der Winkelhebel 1l2 um seinen Drehzapfen NI gedreht wird und das feste Kupplungsglied JI gegen das lose umlaufende Kupplungsglied J bringt, wodurch die Kontrollwalze E nunmehr ihren Antrieb erhält. je nach der Umfangsgeschwindigkeit der jetzt in Drehung versetzten Walze, die in bereits beschriebener Weise je nach den Erfordernissen geändert werden kann, erfolgt der Ablauf der Garne zum Kettenbaum in beschleunigter, normaler oder verzögerter (gespannter) Form.
  • Beim Anhalten der Maschine wird durch das Hochgehen des Fußhebels zuerst die Kupplung der Leitrolle unter der Wirkung der Feder P ausgerückt und hierauf erst die Reibungstrommel außer Eingriff gebracht.

Claims (2)

  1. PATr.NT-ANsPRÜcHL' i. Verfahren zum Aufbäumen von Kettenfäden für die Zwecke einer späteren Naßbehandlung in der Färberei, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Spulen und dem Baum eine zwangläufig angetriebene Kontrollwalze (E) eingeschaltet ist, deren Umfangsgeschwindigkeit etwas größer oder etwas kleiner als die Umfangsgeschwindigkeit des aufwickelnden Baumes ist, und über die das Garn in gleitender Berührung geführt wird, zum Zwecke, den Abzug des Baumes nach Belieben zu verändern und die Kettenfäden auf den Baum locker oder straff aufwikkeln zu können.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrolhvalze (E) zwangläufig mit Hilfe einer Kupplung angetrieben wird, deren Einrückung nach dem Einrücken des Kettenbaumes und deren Ausrückung vor dem Ausrücken des Kettenbaumes-erfolgL.
DE1913320577D 1912-12-27 1913-11-25 Verfahren und Vorrichtung zum Aufbaeumen von Kettenfaeden fuer die Zwecke einer spaeteren Nassbehandlung in der Faerberei Expired DE320577C (de)

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