DE320510C - Rundsieb-Selbstabnahme-Papiermaschine zum Herstellen von schmalen Spinnpapierstreifen - Google Patents
Rundsieb-Selbstabnahme-Papiermaschine zum Herstellen von schmalen SpinnpapierstreifenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F11/00—Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines
- D21F11/16—Making paper strips for spinning or twisting
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
- Rundsieb-Selbstabnahme-Papiermaschine zum Herstellen von schmalen Spinnpapierstreifen. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Rundsieb-Selbstabnahme-Papiermaschine zum Herstellen von schmalen Spinnpapierstreifen besteht im wesentlichen darin, daß der Siebzylinder selbsttätig gegen die mit dem Abnahmefilz bespannte fest gelagerte Abnahmewalze angedrückt wird.
- Hierbei kann vorgesehen sein, daß die untere mit dem Naßfilz bespannte Preßwalze selbsttätig gegen die obere fest gelagerte Walze der Naßpresse oder die Abnahmewalze angedrückt wird und daß ein Luftsauger außen gegen den Siebzylinder an der Stelle angeordnet ist, wo das Obertuch mit der Papierbahn den Siebzylinder verläßt.
- Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Maschine.
- Gegen die als obere Preßwalze einer zweiten Presse dienende Blasenwalze d drückt sich selbsttätig mittels des Gewichtshebels l die untere mit Naßfilz i bespannte Preßwalze e an, von der das herausgequetschte in einen unter der Walze e angeordneten Behälter sich sammelnde Wasser durch ein Rohr in den Stoffkasten f zurückfließt. Der Luftsauger g arbeitet gegen den Siebzylinder a, nachdem ihn das Obertuch b mit der hieran hängenden Papierbahn verlassen hat, wodurch eine gute Entwässerung und ein rasches Arbeiten auf der Maschine sowie eine gründliche Reinigung des Siebes ermöglicht wird. Auf dem durch den Druck des Gewichtshebels k angehobenen Rundsiebzylinder a. wird die Papierbahn mittels Wasserstrahlen in feine Bahnen geteilt. Der Rundsiebzylinder a kann auch mit aufgebrachten Drähten versehen sein, wodurch schmale Papierstreifen entstehen. Die Maschine, die mit einem angeschlossenen Nitschelwerk h versehen ist, liefert brauchbares Vorgarn zum Spinnen von Zellstoffgarn.
- Die Anordnung des Siebzylinders a unmittelbar unter der Hauptpresse stellt eine Vereinigung der bisher bei Rundsiebmaschinen üblichen Gautsch- und Abnahmepresse dar.
- Die erzielten Vorteile sind folgende: Die Maschine wird einfach, daher billig und leicht zu bedienen. Das Obertuch hat, da es statt durch zwei Pressen zu laufen, nur durch eine zu gehen braucht, wenig Verschleiß, also eine lange Lebensdauer.
- Der Siebzylinder a wird durch den Gewichtshebel k gegen die Abnahmepresse gedrückt. Ein besonderer Vorteil dieser Anordnung ist, daß der Siebüberzug des Zylinders a bei der beweglichen Anordnung des Siebzylinders a sehr geschont wird, wenn Holzstücke und andere Fremdkörper vom Sieb mitgenommen werden, indem der Siebzylinder sich einfach von der Presse abhebt. Bei Störungen läßt sich durch Entlastung des beweglichen Siebzylinders a rasch die Papiermasse von der Maschine nehmen; es entsteht also bei einer plötzlich notwendig werdenden Abstellung der Maschine weniger Stoffverlust gegenüber den gebräuchlichen Maschinen.
- Während im allgemeinen bei Pressen an Papiermaschinen die obere Walze gegen die untere feststehende Walze gepreßt wird, wird beim Erfindungsgegenstand umgekehrt die untere Walze selbsttätig gegen die obere feststehende Walze gedrückt. Dies hat den Vorteil, daß das ausgepreßte Papier nicht so leicht Blasen bildet, wenn die nasse Bahn an den heißen Trockenzylinder gelangt. An und für sich ist die Blasenwalze bekannt; die Wirkung wird aber durch die Pressung auf der Blasenwalze verstärkt, außerdem noch Wasser ausgepreßt. Ein fernerer Vorteil der Anordnung ist, daß das herausgepr eßte leim- und stoffhaltige Abwasser unmittelbar in den Stoffkasten geleitet wird, so daß wenig Stoffverlust entsteht.
- .Durch den Luftsauger g wird nicht nur eine gründliche Reinigung des Siebes von Fremdkörpern, Stoffresten usw. erzielt, sondern auch eine gründliche Entwässerung. Ein vollständig wasserfreies- Sieb nimmt aber den Stoff viel leichter auf und entwässert besser wie ein Sieb, das beim Eintauchen in die wässerige Stoffmasse bereits voll Wasser ist. Auch wird auf diese Weise eine bessere Verfilzung erzielt. Durch den Luftsauger g wird also dem Papier Feuchtigkeit entzogen, um die schmalen Bänder leicht trennen und getrennt zum Zweck des weiteren Verspinnens abwickeln zu können.
Claims (3)
- PATENT-AN sPRÜcHE _. Rundsieb - Selbstabnahme - Papiermaschine zum Herstellen von schmalen Spinnpapierstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebzylinder (a) selbsttätig gegen die mit dem Abnahmefilz (b) bespannte fest gelagerte Abnahmewalze (c) angedrückt wird.
- 2. Maschine nach Patentanspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die untere mit dem Naßfilz (i) bespannte Preßwalze (e) selbsttätig gegen die obere fest gelagerte Walze (d) der Naßpresse (e, d) oder die Abnahmewalze (c) angedrückt wird.
- 3. Maschine nach Patentanspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß ein Luftsauger(g) außen gegen den Siebzylinder (a) an der Stelle angeordnet ist, an der das Obertuch (b) mit der Papierbahn den Siebzylinder (a) verläßt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE320510T | 1918-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE320510C true DE320510C (de) | 1920-04-20 |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918320510D Expired DE320510C (de) | 1918-08-07 | 1918-08-07 | Rundsieb-Selbstabnahme-Papiermaschine zum Herstellen von schmalen Spinnpapierstreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE320510C (de) |
-
1918
- 1918-08-07 DE DE1918320510D patent/DE320510C/de not_active Expired
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