DE528352C - Entwaesserungsmaschine fuer Papier- und Pappenstoff - Google Patents

Entwaesserungsmaschine fuer Papier- und Pappenstoff

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DE528352C
DE528352C DEP48290D DEP0048290D DE528352C DE 528352 C DE528352 C DE 528352C DE P48290 D DEP48290 D DE P48290D DE P0048290 D DEP0048290 D DE P0048290D DE 528352 C DE528352 C DE 528352C
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suction
roll
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box
paper
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DEP48290D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F9/00Complete machines for making continuous webs of paper
    • D21F9/02Complete machines for making continuous webs of paper of the Fourdrinier type

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  • Paper (AREA)

Description

  • Entwässerungsmaschine für Papier- und Pappenstoff Es ist bekannt, siebumspannte Saugwalzen als Brustwalzen bei Papiermaschinen anzuwenden und den Saugkasten, welcher gegen einen Teil der Innenwand der Saugwalze (Brustwalze) angedrückt wird, so anzuordnen, daß das Stoffwasser vor der Saugkammer in einem Kasten angestaut werden kann, aus welchem es abgesaugt wird.
  • Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß sich keine gleichmäßige Stoffbahn bildet und die Umlaufsgeschwindigkeit der Brustwalze (Saugwalze) stark begrenzt werden muß, weil sonst die angesaugte Stoffschicht unter dem Druck des angestauten Stoffwassers von dem Siebe abgespült wird. Außerdem reichen auch mehrere Saugkästen nicht aus, um bei schnellem Gang der Maschine die anfallenden großen Mengen an Siebwasser aufzunehmen und abzuleiten.
  • Diese übelstände sollen durch vorliegende Erfindung dadurch beseitigt werden, daß das Stoffwasser aus einer tangential aufwärts zur Brustwalze gerichteten und regelbaren Auslaufdüse, welche an einem feststehenden Stoffeinlaufkasten angebracht ist, der Brustwalze in breitem Freistrahl zufließt, während im Auslaufkasten eine schwebende, aus senkrecht stehenden, ungelockten oder gelochten Blechen bestehende und außerhalb des Kastens aufgehängte hin und her schwingbare Rührvorrichtung angeordnet ist. Zur Aufnahme und Ableitung der anfallenden großen Mengen an Siebwasser erstreckt sich in an sich bekannter Weise der zylinderförmige Saugkasten im Innern der Saugwalze über deren inneren Umfang.
  • Bei Papiermaschinen ist es bekannt, das Stoffwasser beispielsweise bei Anwendung von Stoffauslaufdüsen durch am Boden derselben in Nuten geführte hin und her bewegliche Rührkörper zwangsweise zu durchmischen, jedoch entsteht hierbei durch Reibung ein Verschleiß, dessen Rückstände das Stoffwasser verschmutzen.
  • Dieser Übelstand soll bei dem gemäß vorliegender Erfindung verwendeten Einlaufkasten durch das in letzterem aufgehängte und daher in Schwebe gehaltene Rührwerk beseitigt werden.
  • Auf den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführung dargestellt. Es zeigen Abb. i einen Ouerschnitt der Brustwalze und des Einlaufkastens, Abb. z einen Längsschnitt des Einlaufkastens, Abb.3 eine schematische Anordnung der Maschine, Abb. q. eine Stirnansicht des Einlaufkastens und einen weiteren Ouerschnitt der Brustwalze.
  • Ein gelochter Zylinder a ist drehbar gelagert. Im Innern des zu beiden Seiten offenen, gelochten Zylinders a ist ein hohler, an sich bekannter Saugzylinder d in solchen Abmessungen angeordnet, daß er fast den ganzen inneren Hohlraum des gelochten Z_ylinders einnimmt. Der offene Teil des Saugzylinders d, welcher die Saugzone e bildet, ist mit Dichtungsleisten f versehen.
  • Längsseitig der als Saugwalze ausgebildeten Brustwalze ist ein entsprechend hoher, eigenartig ausgebildeter Einlaufkasten r derartig angeordnet, daß das Stoffwasser gezwungen wird, zwangsweise in tangentialer Richtung zur Brustwalze unter Druck in freiem Strahl in entsprechender Breite derselben aufzufließen. Die Menge des auffließenden Stoffwassers wird durch eine vorzugsweise aufwärts gerichtete Düse mit beweglicher Klappe s geregelt.
  • In dem Einlaufkasten r sind auf einer Welle t ungelochte oder gelochte Bleche u. in genügender Zahl parallel oder auch schräg zueinander angeordnet, welche durch ein Kurbelgetriebe v in kurz aufeinanderfolgende Schwingungen versetzt werden, um Pulsationen des Stoffwassers, die ein gleichmäßiges zwangsweises Durchmischen des Stoffwassers bezwecken, hervorzurufen. Die Welle t ist an Hebeln zr, außen aufgehangen und durch Gummiplatten x an den Seitenwänden des Einlaufkastens r nachgiebig abgedichtet.
  • Bei y erfolgt der Zulauf des Stoffwassers und bei z sind Stauleisten angebracht, um die Stauhöhe h. nach Bedarf zu regulieren. Ein verhältnismäßig kurzes, endloses Sieb K, welches über Nachsauger F durch die Gautschpresse G geführt wird, umspannt die als Saugwalze ausgebildete Brustwalze etwa zur Hälfte.
  • Nach Abb. .4 ist die Brustwalze mit einem Sieb völlig umspannt und der Saugzylinder d mit zwei Saugkästen S, S1, welche weitere Saugzonen e1, e. bilden, ausgestattet. Ferner ist der Saugzylinder mit einer Spritzwasserkammer W zum Reinigen des Siebes und mit einem Druckluftrohr L zum Abblasen der Stoffbahn versehen.
  • :'Nachdem die Brustwalze a in Drehung versetzt ist, tritt das Stoffwasser bei v in den Einlaufkasten r ein, ergießt sich über die Stauleisten z und gelangt infolge der eigenartigen Ausbildung des Einlaufkastens r zwangsweise in tangentialer Richtung zur Brustwalze unter Druck in breitem Freistrahl zum Auffluß auf die siebumspannte Brustwalze. Hierbei stellt sich eine gewisse Stauhöhe h und damit ein gewisser Überdruck ein, und die Ausflußgeschwindigkeit, die durch die Regulierklappe s der aufwärts gerichteten Stoffauslauf düse eingestellt wird, paßt sich der Umlaufsgeschwindigkeit der Brustwalze an.
  • Die Richtung, welche das Stoffwasser bei seinem senkrecht nach unten gerichteten Durchfluß durch den Einlaufkasten r einnimmt, wird durch die in der waagerechten Ebene kurz aufeinanderfolgenden Schwingungen der ungeldchten oder gelochten Bleche is gekreuzt und- dadurch eine innige Durchmischung der Bestandteile des Stoffwassers hervorgerufen, wodurch eine gleichmäßige Bildung des Papierblattes gewährleistet ist, indem das Stoffwasser diese Durchmischung kurz vor dem Auffließen auf die Brustwalze erfährt.
  • Unter der Einwirkung der Luftverdünnung erfährt das Stoffwasser am Anfang der Saugzone e, bei welcher dasselbe in freiem Strahl auffließt, eine sofortige Entwässerung, die sich bis zum Ende der Saugzone e fortsetzt, wodurch eine' gleichmäßige Verfilzung der Stoffasern erreicht wird. Die so gebildete, auch unter dem Einfluß der Saugwirkung beiderseits scharf begrenzte Stoffbahn ist bis zu einem gewissen Grade vorentwässert, und es bedarf unter dem Siebe K entweder keiner oder nur weniger Nachsauger F, um die Stoffbahn für die erste Auspressung in der Gautschpresse G geeignet zu machen.
  • Die Saugzone e der Brustwalze erstreckt sich hierbei etwa von der waagerechten Achsenmittelebene bis zum Scheitel der Brustwalze. Der'Saugzylinder d nimmt vorzugsweise den ganzen Innenraum der Brustwalze ein, um die bei der Erreichung hoher Leistungen anfallenden großen Siebwassermengen aufzunehmen und ungehindert an die Siebwasserpumpe abzugeben. Letztere ist an der tiefsten Stelle bei p des Saugzylinders d angeschlossen, während die Saugluftpumpe oben bei o angeschlossen ist und den oberen Teil des Saugzylinders d unter Luftverdünnung hält, so daß Luft und Siebwasser getrennt abgesaugt werden.
  • In Abb. 3 ist die Maschine schematisch dargestellt.
  • Die mit einem Sieb völlig umspannte Brustwalze nach Abb. 4 bietet durch die am Saugzylinder d angeordneten SaugkästenS,Sl usw. auch die Möglichkeit, die Entwässerung der Stoffbahn gleich auf der Brustwalze derart auszudehnen und zu verstärken, daß die Stoffbahn, auch ohne durch die Gautschpresse oder über eine weitere Saugwalze gehen zu müssen, von der Brustwalze auf den Naßfilz N der ersten Naßpresse bei L durch Druckluft abgeblasen werden kann. -Die unter Druck stehende Spritzwasserkammer W ist mit einer oder mehreren Reihen von Spritzlöchern versehen, um das Sieb bei seinen Rücklauf zur Stoffauflaufstelle durch Ausspritzen von. noch anhaftenden Stoffasern u. dgl. zu befreien.
  • Die neue Maschine beschränkt die Sieblänge auf ein Mindestmaß und macht die Registerpartie mit ihrem Brustleder, den vielen Absaugwalzen und ihrer Schüttelung, die Deckelriemen und die Siebwasserauffangrinnen sowie Nachsauger oder einen Teil derselben entbehrlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Entwässerungsmaschine für Papier- und Pappenstoff mit einer als Saugwalze ausgebildeten Brustwalze, deren zylinderförmiger Saugkasten sich über den inneren Umfang der Saugwalze erstreckt, und mit einer Rührvorrichtung im Stoffauflauf, dadurch gekennzeichnet, daß in einem feststehenden Einlaufkasten (r) mit tangential aufwärts zur Brustwalze gerichtetem regelbarem Auslauf (s) eine im Auslaufkasten schwebende, aus senkrecht stehenden, ungelochten oder gelochten Blechen (u) bestehende und außerhalb des Einlaufkastens aufgehängte hin und her schwingbare Rührvorrichtung angeordnet ist.
DEP48290D 1924-06-19 1924-06-19 Entwaesserungsmaschine fuer Papier- und Pappenstoff Expired DE528352C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2418600A (en) * 1944-02-01 1947-04-08 Scott Paper Co Method and machine for forming paper
US2535732A (en) * 1946-02-13 1950-12-26 Beloit Iron Works Sealed wet end for paper machines
US2658430A (en) * 1950-01-28 1953-11-10 Samuel S Stevens Papermaking machine
US2734429A (en) * 1956-02-14 Dewatering apparatus
US3252853A (en) * 1960-11-16 1966-05-24 Scott Paper Co Cylindrical former type papermaking machine and method of operation
US3325350A (en) * 1963-08-09 1967-06-13 Johns Manville Sa Machine for the manufacture of plates from fiber loaded paste, such as asbestos-cement paste

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