DE320348C - Mit achsial beeinflusster Reibungskupplung versehene Vorrichtung zum Antrieb, insbesondere von Luftschrauben, Kreiselpumpen oder sonstigen Vorrichtungen mit von der Drehgeschwindigkeit abhaengigem Lastdruck - Google Patents

Mit achsial beeinflusster Reibungskupplung versehene Vorrichtung zum Antrieb, insbesondere von Luftschrauben, Kreiselpumpen oder sonstigen Vorrichtungen mit von der Drehgeschwindigkeit abhaengigem Lastdruck

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DE320348C
DE320348C DE1913320348D DE320348DD DE320348C DE 320348 C DE320348 C DE 320348C DE 1913320348 D DE1913320348 D DE 1913320348D DE 320348D D DE320348D D DE 320348DD DE 320348 C DE320348 C DE 320348C
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G15/00Mechanical devices for initiating a movement automatically due to a specific cause
    • G05G15/08Mechanical devices for initiating a movement automatically due to a specific cause due to the load or torque on a member, e.g. if exceeding a predetermined value thereof

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Description

  • mit achsiäl beeinflußter Reibungskupplung versehene Vorrichtung zum Antrieb, insbesondere von Luftschrauben, Kreiselpumpen oder sonstigen -Vorrichtungen. mit von der Drehgeschwindigkeit abhängigem Lastdruck. Gegenstand der Erfindung ist eine besondere Einrichtung zur Verbindung von umlaufenden Maschinen oder Maschinenteilen mit ihrer Welle oder sonstigen Maschinenelementen, von denen sie den Antrieb empfangen. Für die Anwendung der Einrichtung kommt namentlich der Antrieb von Luftschrauben (z. B. Propellern, Ventilatoren usw.) in Betracht; indessen eignet sie sich allgemein für alle Fälle, in welchen der angetriebene Maschinenteil einen Widerstand zu überwinden hat, insbesondere bei denen der Lastdruck von der Umlaufsgeschwindigkeit abhängig ist.
  • Es ist bekannt, die Kraftübertragung bei Maschinenteilen der gekennzeichneten Art mittels achsial angedrückter Reibungskupplung zu bewirken. Von den bekannten Anordnungen dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß der Kupplungsschluß nicht durch eine konstante Kraft (Federbelastung) bewirkt wird, sondern durch eine der jeweils vorhandenen Antriebskraft entsprechende Kraft, indem der Reibungsschluß mittels eines der Kupplung vorgeschalteten Achsialdruck hervorbringenden Rädergetriebes erzeugt wird. Auf diese Weise wird offensichtlich eine Verbesserung des Antriebes erzielt, indem die beiden Kupplungsteile nicht immer unter dem Höchstdruck stehen. Ein besonderes Anwendungsgebiet bilden die Antriebsvorrichtungen für Ventilatoren, die bei Automobilmotoren, Flugzeugmotoren usw. zur Kühlung der letzteren dienen.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine für einen Automobilmotor bestimmte Einrichtung dargestellt.
  • Feg. z zeigt dieselbe im wagerechten Schnitt, Fig. z einen senkrechten Schnitt gemäß der Linie 2-2 in vig. i.
  • Der Ventilator a ist auf der zu seinem Antrieb dienenden Welle d nicht fest aufgekeilt, sondern frei drehbar angeordnet; die Mitnahme erfolgt dadurch, daß die Nabe a1 des Ventilators an einen verbreiterten Teil der Welle, zweckmäßig eine an dessen freiem Ende sitzende Scheibe dl, angepreßt wird. Diese beiden Teile bilden also zusammen eine Art Reibungskupplung, deren Wirkung dadurch erhöht werden kann, daß zwischen Nabe und Scheibe eine Zwischenlage aus Leder y angeordnet wird.
  • Die Nabe a1 des Ventilators ist ferner in achsialer Richtung gegenüber der Welle d verschiebbar. Sie kann so abgestützt sein, daß sie gegenüber den festen Teilen der Vorrichtung eine achsiale Verschiebung nicht ausführen kann. Besser ist es jedoch, sie in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise auch gegenüber den festen Teilen achsial verschiebbar zu lagern und sie mittels eines elastischen Teiles in beständiger Berührung mit dem verbreiterten " Wellenende oder der an diesem angebrachten Scheibe dl zu halten. Der Andruck erfolgt durch eine Feder m, die mittels des einen ebenfalls auf der Welle d verschiebbar angeordneten - Kugellagers f und mittels eines R- *n-es k auf die Nabe a1 des Ventilators wirkt. Das andere Ende der Feder stützt sich gegen ein die Welle umhüllendes Rohr L, welches an einem zweiten Kugellager g anliegt; von diesem wird der Rückdruck der Feder auf einen festen Teil des Motors, im vorliegenden Falle auf einen Innenflansch, des an dem Motor angeschraubten Rohrstutzens i übertragen, in welchen die die Kugellager f und g der Welle d tragende Büchse h eingeschoben ist. Bei passender Anordnung des Ventilators a kann die Wirkung der Feder m noch durch den achsialen Rückdruck unterstützt werden, der beim Umlauf des ersteren entsteht. Der Antrieb der Welle d erfolgt mittels eines Achsialdruck erzeugenden Rädergetriebes, nämlich der Schraubenräder c und e, von denen das erstere auf einer Welle b des Motors und das letztere auf der Ventilatorwelle d, eingespannt zwischen einem Bund n derselben und der Mutter o, sitzt. Wenn die Welle b in der durch den Pfeil gekennzeichneten Richtung umläuft, so sucht sie die Welle d in ih er Längsrichtung zu verschieben und bewirkt demnach die Anpre! sung der Seheibe dl an die Nabe a1 des Ventilators. De - zur Erzielung des Reibungsschlusi,es dienende Klemmd_uck ist also abhängig von der durch die Vorrichtung übertragenen Antriebskraft.
  • Die Antriebsvorrichtung kann noch durch eine Einrichtung vervollständigt werden, welche den Ventilator gegebenenfalls gänzlich abzuschalten gestattet. Bei der in der Zeic: nung dargestellten Ausführungsform ist zu diesem Zweck die Welle h mittels der Kugellager g und h nicht zentrisch, sondern exzentrisch zur Büchse h gelagert, die ihrerseits im Rohrstutzen i -drehbar angeordnet ist. Durch Drehen der Büchse h wird dann die Welle d der festen Welle b des Motors mehr oder weniger genähert, wodurch dde Räder c und e nach Belieben in oder außer Eing iff gebracht werden können. Zur Verstellung der Büchse h dient ein Handgriff hl. Dieser ist zweckmäß'g mit einem federnden Stift h0 versel-en, der bei den beiden in Frage kommenden Schaltstellungen in Rasten des festen Stutzens i einschnappt. Bei der Verstellung gleitet er zweckmäßig in einer Nut oder sonstigen Führungsbahn i° und hält hierdurch die Büchse h an dem Stutzen i gegen achsiale Verschiebung gesichert.
  • Die Reibungskupplung kann auch durch eine wirkliche Kupplung ersetzt sein, beispielsweise einfach dadurch, daß in die Vorrichtung eine Feder eingebaut ist, die den kuppelnden Teil der Welle, im vorliegenden Falle den Bund dl, außer Eingriff hält, so lange, als die vom Rade c auf das Rad e ausgeübte Kraft nicht groß genug ist. .

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH-: Mit achsial beeinflußter Reibung,kupplung versehene Vorrichtung zum Antrieb, insbesondere von Luftschrauben, Kreiselpumpen oder sonstigen. Vorrichtungen mit von der Drehgeschwindigkeit abhängigem Lastdruck, di durch gekennzeichnet, daß der Kupplungsschluß zwischen der treibenden Welle (d) und dem getriebenen Teil, z. B. den Luftschraubenflügeln (a). mit Nabe (a i), m ttels eines Achsialdruck erzeugenden Räde. getrieben (c, e) bewirkt wird.
DE1913320348D 1913-06-11 1913-06-29 Mit achsial beeinflusster Reibungskupplung versehene Vorrichtung zum Antrieb, insbesondere von Luftschrauben, Kreiselpumpen oder sonstigen Vorrichtungen mit von der Drehgeschwindigkeit abhaengigem Lastdruck Expired DE320348C (de)

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