DE320002C - Schaltungsanordnung zur Stoerbefreiung in der drahtlosen Nachrichtenuebermittlung - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Stoerbefreiung in der drahtlosen NachrichtenuebermittlungInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/10—Means associated with receiver for limiting or suppressing noise or interference
- H04B1/12—Neutralising, balancing, or compensation arrangements
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Description
Gegenstand der Erfindung bildet eine Schaltungsanordnung zur Störbefreiung, insbesondere
zur Beseitigung atmosphärischer Störungen bei Empfangsanlagen der drahtlosen
Nachrichtenübermittlung, die von dem bekannten Verfahren Gebrauch macht, eine Antenne auf mehrere voneinander unabhängige
Wellen dadurch abstimmen zu können, daß die Antenne einen Zweig einer
ίο Brückenschaltung bildet, in welcher die Abstimm-
und Kopplungselemente der verschiedenen Wellen wechselseitig stromlose Brücken darstellen.
Zu diesem Zweck wird die an sich bekannte Brückenschaltung mit einer an sich gleichfalls bekannten Schaltung benutzt, bei welcher
zur Störbefreiung zwei Niederfrequenzkreise gegeneinander geschaltet sind.
Die neue Schaltungsanordnung hat den Vorteil, daß eine vollständige Störbefreiung
erzielt werden kann, ohne hierbei die Lautstärke der Sendezeitihen zu vermindern.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. ι beispielsweise dargestellt. Mit A
ist die Antenne bezeichnet, während die drei anderen Zweige aus mit entsprechendem
Index versehenen Kondensatoren c und Selbstinduktionen.? bestehen. In die wechselseitig
stromlosen Brücken sind Abstimmorgane, beispielsweise Variometer V1 bzw. vz
eingeschaltet, durch welche die Empfänger auf die Wellen X1 bzw. X2 abgestimmt werden.
Die Empfangskreise Z>x und &2 sind mit diesen
Brücken derart gekoppelt, daß ihre Niederfrequenzkreise gegeneinander geschaltet sind;
infolgedessen heben sich die Störungen auf .
und sind im Telephon t nicht wahrnehmbar. Die Abstimmelemente der beiden Empfänger
V1 und v„ können vereinigt werden, wobei
die für die Wirkung erforderliche Differenz der Abstimmung dadurch herbeigeführt wird,
daß in die eine Brücke eine zusätzliche elektrische Größe eingeschaltet wird. Diese besteht bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2
aus einem Kondensator c4, während die Variometer
V1 und vs an einer gemeinsamen Achse
sitzen und demnach gleichmäßig und gleichzeitig verstellt werden.
Benutzt man als Abstimmorgane der Empfänger an Stelle der in den Fig. 1 und 2
angedeuteten Selbstinduktionen ^1 und vz Kapazitäten,
so wird die Verstimmung zwischen den beiden Empfängern durch eine Selbstinduktion
herbeigeführt, die an die Stelle des Kondensators C4 in Fig. 2 tritt. Eine besondere
Abgleichung der beiden Empfangskreise bx und b2 kann mit Bezug auf das Telephon
t besonders noch durch einen Differentialtransformator erfolgen, wie in Fig. 2
angedeutet ist.
Zur vollständigen Aufhebung der durch die Störungen in den Detektorkreisen erzeugten
Ströme ist es vorteilhaft, den Detektoren vollkommen gleiche Charakteristik zu geben.
Dies wird vorteilhaft durch eine Schaltungsanordnung erreicht, bei welcher die beiden
gegeneinander wirkenden Empfänger einen gemeinsamen Detektor besitzen, beispielsweise
in Gestalt einer Strahlrohre mit einer Kathode und zwei oder mehreren Anoden,
eventuell unter Hinzufügung von zwei oder mehr Hilfsanoden. Eine derartige Schal-
tungsanordnung ergibt sich aus Fig. 3, in welcher im übrigen die gleichen Bezugszeichen gelten. Hier ist der Detektor mit d
bezeichnet, der eine Kathode k, zwei Anoden Cr1, a2 und zwei Hilfselektroden It1 und Zt2 enthält. Der · Detektor ist beiden Empfangskreisen gemeinsam und liegt zwischen diesen
und dem Telephonkreis. Auch bei dieser Schaltungsanordnung kann die Einstellung ·
beider Empfänger durch gemeinsame Änderung der Variometer V1 und V2 erfolgen, während
die Verstimmung zwischen den beiden Empfängern durch den Kondensator C4 gegeben
ist. Infolgedessen können die Selbst-Induktionen V1 und V2 gleiche Größe haben
und gleichmäßig verstellt werden. ι
Die vorstehend beschriebenen Schaltungs- ;
anordnungen lassen sich mit besonderem Vor- !
teil auch für Überlagerungsempfang benutzen, ί
indem mit einer der beiden Brücken ein ; Generator zur Erzeugung der Hilfschwin- !
gungen gekoppelt wird, wobei sich die einfachste Ausführungsform gemäß Fig. 3 dadurch
ergibt, daß die dort als Detektor benutzte Röhre gleichzeitig als Schwingungserzeuger
für die Hilfsschwingungen dient.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist in Fig. 4 dargestellt, auf welche im wesentlichen
das bezüglich der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 Gesagte zutrifft. Die Kopplung zwischen
Gitterkathode und Empfangskreis ist hier eine direkte, die Kopplung zwischen Anodekathode und) Empfangskreis induktiv.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur Störbefreiung in der drahtlosen Nachrichtenübermittlung,
dadurch gekennzeichnet, daß ein mittels Brückenschaltung gleichzeitig auf zwei Wellen verschiedener Frequenz abgestimmter
Luftleiter auf zwei Empfangskreise wirkt, deren Niederfrequenzkreise gegeneinander geschaltet sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstimmelemente für die Empfänger gleichzeitig und zwangläufig geändert werden, wobei die Verstimmung zwischen
den Empfängern durch eine zusätzliche Kapazität bzw. Selbstinduktion herbeigeführt
wird.
3. Ausführungsform der Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein beiden Kreisen gemeinsamer Detektor in Gestalt einer Strahlröhre Anwendung findet, der
für beide Kreise gleiche Charakteristik hat.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zwecks Schwebungsempfanges mit einer der Brücken ein Generator zur Erzeugung
ungedämpfter Schwingungen gekoppelt ist, der nach der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 4 der Detektor sein
kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE320002T | 1918-05-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE320002C true DE320002C (de) | 1920-04-06 |
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ID=6152577
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918320002D Expired DE320002C (de) | 1918-05-19 | 1918-05-19 | Schaltungsanordnung zur Stoerbefreiung in der drahtlosen Nachrichtenuebermittlung |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE320002C (de) |
-
1918
- 1918-05-19 DE DE1918320002D patent/DE320002C/de not_active Expired
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