DE756080C - Empfangseinrichtung zur Auswahl einer Drahtfunksendung aus mehreren ueber das gleiche Netz mit verschiedenen Traegerfrequenzen gegebenen Sendungen - Google Patents

Empfangseinrichtung zur Auswahl einer Drahtfunksendung aus mehreren ueber das gleiche Netz mit verschiedenen Traegerfrequenzen gegebenen Sendungen

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Publication number
DE756080C
DE756080C DEL92591D DEL0092591D DE756080C DE 756080 C DE756080 C DE 756080C DE L92591 D DEL92591 D DE L92591D DE L0092591 D DEL0092591 D DE L0092591D DE 756080 C DE756080 C DE 756080C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement according
resonance
circuits
resonance circuits
carrier
Prior art date
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Expired
Application number
DEL92591D
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Hagen
Alfred Dipl-Ing Wiessner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE756080C publication Critical patent/DE756080C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/65Arrangements characterised by transmission systems for broadcast
    • H04H20/76Wired systems
    • H04H20/77Wired systems using carrier waves
    • H04H20/81Wired systems using carrier waves combined with telephone network over which the broadcast is continuously available

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Filters And Equalizers (AREA)

Description

Es ist bekannt, auf Leitungsnetzen eine Nachrichtenübermittlung mittels hochfrequenter Trägerwechselströme (Drahtfunk) durchzuführen, die beispielsweise in Vermittlungsämtern Telephonnetzen aufgedrückt und an den Empfangsstellen diesen Netzen mittels elektrischer Weichen wieder abgenommen werden. Im allgemeinen wird dabei den Netzen eine Anzahl von Wellen gleichzeitig ίο aufgedrückt, so daß an der Empfangseinrichtung Siebmittel vorhanden sein müssen, um eine Trennung der verschiedenen Trägerwellen zu ermöglichen. Bei der Verwendung
normaler Rundfunkempfänger mit stetiger Abstimmung zeigt es sich, daß deren Kreise häufig nicht selektiv genug sind, um eine genügende Trennung zu erzielen.
Es ist bekannt, in den Empfangseinrichtungen für die über Draht übertragenen Einrichtungen umschaltbare Bandfilter vor zusehen, die jeweils nur eines der übertragenen Frequenzbänder durchlassen. Hierdurch fällt das jeweilige Abstimmen auf die Empfangsfrequenz weg. Diese Bandfilter haben den Nachteil, daß sie bei einer Änderung der Senderwelle nur schwer nachstellbar sind.
Es ist weiterhin bekannt, an den Empfangsstellen einen Schwingungskreis vorzusehen, dessen Induktivität Anzapfungen besitzt, die eine Einstellung auf verschiedene Frequenzen ermöglichen. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß eine saubere und übersprechfreie Trennung der über Draht übertragenen Wellen nicht möglich ist und die notwendige Selektivität mit einem einzigen Kreis nicht erreicht ίο werden kann.
Erfindungsgemäß wird zur Vermeidung dieser Nachteile vorgeschlagen, daß bei Empfängern, ■ die Resonanzkreise aufweisen, von denen jeder auf eine der Trägerfrequenzen abgestimmt ist und bei denen der eigentliche Empfänger durch eine Umschaltvorrichtung an den Resonanzkreis angeschlossen wird, der auf die aufzunehmende Trägerfrequenz abgestimmt ist, die übrigen Resonanzkreise jeweils als Sperr- bzw. Saugkreise für die anderen Trägerfrequenzen wirken. Durch diese Maßnahme ist erreicht, daß die Selektivität der Empfangseinrichtung bedeutend erhöht ist, ohne daß besondere Schaltelemente notwendig sind. Die Resonanzkreise, die nicht auf die gerade zu empfangende Trägerfrequenz abgestimmt sind, werden dazu benutzt, als Sperrbzw. Saugkreise zu wirken, so daß die Frequenzen, die im Empfänger nicht .aufgenommen werden sollen, vom Eingang des Empfängers ferngehalten werden.
Abb. ι zeigt eine derartige Anordnung, die aus drei Parallelresonanzkreisen 1, 2 und 3 besteht, die hintereinandergeschaltet sind. Diesen wird über einen Übertrager 4 die über das Leitungsnetz übertragene Hochfrequenz zugeführt. Die drei Parallelresonanzkreise 1, 2 und 3 sind jeweils auf eine der Empfangswellen eingestellt und werden in geeigneter Weise an den übrigen Teil der Empfangseinrichtung angeschaltet. Die Empfangswelle wird an dem auf sie eingestellten Resonanzkreis abgenommen. Da gleichzeitig die beiden anderen Kreise auf die von der Empfangswelle zu trennenden Frequenzen eingestellt sind, wirken diese als Sperrkreise, so daß eine sehr gute Selektionswirkung eintritt.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung zeigt die Abb. 2. In dieser werden zur Einstellung drei Serienresonanzkreise 5, 6 und 7 verwandt, die parallel liegen. Diesen wird über den Übertrager 8 von dem Leitungsnetz die Hochfrequenz zugeführt. Die Abnahme der Hochfrequenz von den Resonanzgliedern erfolgt zwischen dem Endpunkt £ und dem nicht geerdeten Ende der Induktivität der Schwingungskreise. Die Umschaltung erfolgt beispielsweise durch einen Schalter 9, der die Kreise an den Eingang eines Rundfunkapparates 10 anschaltet. Auch in diesem Fall ist der jeweils eingeschaltete Resonanzkreis als Siebkreis wirksam, während die beiden parallel liegenden als Saugkreise wirken. Durch die Übertrager 4 und 8 erfolgt eine Anpassung des Wellenwiderstandes der Leitung an den der Resonanzkreise.
Die in den Abbildungen dargestellte Anordnung kann als Zusatzglied zu einem normalen Rundfunkempfänger verwandt werden, indem dieselbe z. B. in einem Kästchen angeordnet ist. Weiterhin kann die Anordnung als Eingangsschaltung für einen besonderen Draht- funkempfänger dienen, bei dem die Abstimmkreise direkt an der ersten Verstärkerröhre liegen.
Bei Veränderung einer oder mehrerer der Senderwellen erfolgt beispielsweise eine Neueinstellung der in den Resonanzkreisen liegenden Kondensatoren.
In Abb. 3 sind die Resonanzkurven der in Abb. ι und 2 dargestellten Siebkreise wiedergegeben. Es zeigt sich, daß z. B. bei Verwendung \-on drei Trägerfrequenzen von 150, 180 und 220 kHz ein Unterschied in der Schärfe der Resonanzkurven vorhanden ist, indem bei der höheren Frequenz eine Verbreiterung derselben eintritt. Um nun bei den drei Frequenzen eine gleiche Kurve zu erzielen, die zwecks Anpassung des niederfrequenten Teiles der Anlage notwendig ist, ist es möglich, in einen oder mehrere der Resonanzkreise zusätzliche ohmsche Widerstände einzuschalten oder das Verhältnis von Induktivität zu Kapazität entsprechend zu bemessen.
Falls die Anordnung noch keine genügende Selektionswirkung zeigt, können die Siebkreise in mehreren Stufen hintereinander angeordnet werden, die beispielsweise auch gemeinsam einstellbar sind.
Eine weitere Ausführung ist in Abi). 4 dargestellt. In dieser findet \ror der ersten Röhre 16 eine Selektion in drei parallel liegenden Kreisen 17 entsprechend der Abb. 2 statt, während vor der zweiten Röhre 18 eine Selektion in drei hintereinanderliegenden Resonanzkreisen 19 vorgenommen wird. In den drei hintereinanderliegenden Selektionskreisen 19 werden die Spulen der Resonanzglieder gleichzeitig als Primärwicklung von Übertragern verwandt, die zur Ankopplung an die nächste Verstärker stufe dienen.
Die Resonanzkreise in den verschiedenen Stufen können weiterhin etwas gegeneinander verstimmt sein, um dadurch eine Bandfilterwirkung für jeden der drei Bereiche herzustellen.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Empfangsanordnung zur Auswahl einer Drahtfunksendung aus mehreren über das gleiche Netz mit verschiedenen Trägerfrequenzen gegebenen Sendungen,
    dadurch gekennzeichnet, daß bei Empfängern, die Resonanzkreise aufweisen, von denen jeder auf eine der Trägerquenzen abgestimmt ist und bei denen der eigentliche Empfänger durch eine Umschaltvorrichtung an den Resonanzkreis angeschlossen wird, der auf die aufzunehmende Trägerfrequenz abgestimmt ist, die übrigen Resonanzkreise jeweils als to Sperr- bzw. Saugkreise für die anderen
    Trägerfrequenzen wirken.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Zahl der Trägerwellen entsprechende Zahl von Parallelresonanzkreisen hintereinander angeordnet ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Zahl der Trägerwellen entsprechende Zahl von Serienresonanzkreisen parallel angeordnet ist.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankopplung der Kreise an das Netz über einen Übertrager erfolgt, durch den der Wellenwiderstand der anzukoppelnden Glieder aneinander angepaßt ist.
  5. 5. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, . dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe als Zusatzgerät zu einem normalen Rundfunkempfänger vorgesehen ist.
  6. 6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung für alle Frequenzen gleicher Resonanzkurven Zusatzwiderstände in den einzelnen Kreisen liegen.
  7. 7· Anordnung nach Anspruch ι oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebmittel in mehreren Stufen angeordnet sind.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebmittel der einzelnen Stufen gemeinsam einstellbar sind.
  9. 9. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivitäten und Kapazitäten der einzelnen Kreise ein derartiges Verhältnis besitzen, daß eine gleiche Resonanzkurve bei den verschiedenen Frequenzen erzielt wird.
  10. 10. Anordnungnach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivitäten der Resonanzkreise als Wicklungen von Übertragern dienen.
  11. 11. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Stufe eine Reihenschaltung und in einer weiteren Stuf e eine Parallelschaltung von Resonanzkreisen vorgesehen ist.
  12. 12. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonanzkreise in verschiedenen Stufen etwas gegeneinander verstimmt sind, um dadurch eine Bandfilterwirkung zu erzielen.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:
    Deutsche Patentschriften Nr. 397 869,
    459292, 504 171, 574810.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    I 9535 7.54
DEL92591D 1937-05-20 1937-05-21 Empfangseinrichtung zur Auswahl einer Drahtfunksendung aus mehreren ueber das gleiche Netz mit verschiedenen Traegerfrequenzen gegebenen Sendungen Expired DE756080C (de)

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DEL92591D DE756080C (de) 1937-05-20 1937-05-21 Empfangseinrichtung zur Auswahl einer Drahtfunksendung aus mehreren ueber das gleiche Netz mit verschiedenen Traegerfrequenzen gegebenen Sendungen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE203557X 1937-05-20
DEL92591D DE756080C (de) 1937-05-20 1937-05-21 Empfangseinrichtung zur Auswahl einer Drahtfunksendung aus mehreren ueber das gleiche Netz mit verschiedenen Traegerfrequenzen gegebenen Sendungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE756080C true DE756080C (de) 1954-07-26

Family

ID=25759455

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DEL92591D Expired DE756080C (de) 1937-05-20 1937-05-21 Empfangseinrichtung zur Auswahl einer Drahtfunksendung aus mehreren ueber das gleiche Netz mit verschiedenen Traegerfrequenzen gegebenen Sendungen

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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3228449A1 (de) * 1982-07-30 1984-02-09 Richard Hirschmann Radiotechnisches Werk, 7300 Esslingen Filterschaltung

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