DE317478C - - Google Patents

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DE317478C
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colander
piston
filling
pistons
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/26Permeable casings or strainers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/06Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with permeable casings or strainers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

Der Bau selbsttätig beschickter Ölpressen ist sehr schwierig und teuer, da man die Seiherhöhe nur sehr klein nehmen kann. Der Druckverlust infolge der Reibung des Preßgutes an den Seitenwänden setzt sehr enge Grenzen. Mit Rücksicht auf einen guten Ölabfluß muß der Seiherquerschnitt klein gewählt werden. Je kleiner er ist, desto größer wird der Reibungsverlust, und man ist in der ίο Wahl der Höhenabmessung äußerst behindert. Nach der Erfindung wird die Seiherhöhe unterteilt. Es folgen in der Druckrichtung gewissermaßen eine Anzahl kleiner, niedriger Seiher aufeinander, zwischen denen sich Unterbrechungsstellen befinden: Diese dienen zum ölabflusse. Die Höhen der kleinen Einzelseiher sind gering, und der Reibungsverlust, ist niedrig.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsarten in mehreren Beispielen dargestellt.
Bei der ersten Art, die in den Fig. 1 bis 3 schematisch wiedergegeben ist, besteht der Seiher aus übereinander angeordneten Einzelseihern 2 mit zwischenliegenden Unterbrechungen 6, den Kolben 3 und 4 und dem Einführtrichter ι. Fig. ι stellt einen Röhren-. seiher dar, die Fig. 2 und 3 j e · einen Ringseiher.
• Bei dem Röhrenseiher nach Fig. 1 wird wie folgt gearbeitet.
Zuerst geht der untere Kolben 4 bis zur Hälfte in den obersten Seiherringa hinein. Dann preßt der Kolben 3 durch den Zuführungstrichter ι Preßgut hinein, bis der Ring 2 voll ist. Der Kolben 3 geht dann hoch und preßt von neuem Gut hinein, wobei durch eine entsprechende Steuerung bei einem bestimmten Druck der Kolben 4 bis zuni unteren Rande des genannten Seiherringes 2 zurückgeht. Es ist somit" in diesem Seiherringe eine bestimmte Menge Arbeitsgut vorgepreßt und vorgeformt worden, bildet also einen festen Kuchen, und dieser feste Kuchen wandert bei weiterem Arbeitsgange durch den ganzen Seiher hindurch, um schließlich unten ausgestoßen zu werden..
Bei dem weiteren Spiel der Kolben 3 und 4 wird immer neues Gut in den obersten Seiher 2 eingeführt und gepreßt, während der zuerst gepreßte Kuchen weiter nach unten wandert. Hierbei unterliegt er dauernd einer Druckwirkung, die nun aber das in dem obersten Seiher 2 vorgeformte Gebilde in der Gestaltung nicht mehr wesentlich verändert, sondern in der Hauptsache nur noch Öl aus ihm herausbringt, das nicht nur durch die gelochten Seiherwände, sondern auch durch die Zwischenräume 6 abfließt. Um dem vorwandernden Kuchen den Eintritt in die einzelnen aufeinanderfolgenden Seiher bei etwaiger geringer Formänderung zu erleichtern, sind die einzelnen Seiherringe oben kegelig ausgebildet.
Schließlich ist der zuerst geformte Kuchen am Ende des Gesamtseihers herausgekommen; dann wird er ausgestoßen, und es bleibt
der Kolben 4 immer als Gegenkolben in dieser Höhe, geht aber bei jedem Hube zurück, um den Austritt eines Kuchens zu gestatten.
Soll statt dieses fortdauernden Arbeitens in Batterien gepreßt werden, also die Pressung längere Zeit anhalten, so wird der Gang unterbrochen, sobald der erste Kuchen am Ende des Seihers angekommen ist. Der Seiher wird dann mit einem einfachen Ausstoßkolben entleert oder im Zusammenhange mit der nächsten Füllung genau so, als ob fortlaufend gearbeitet wird. Der alte ausgepreßte Kuchen bildet den Widerstand. Eine derartig gebaute Presse kann somit sowohl als selbsttätige Presse wie auch als Füll- und Entleerungspresse für -Batterien verwendet werden, sofern der Seiher beweglich ist.
Die Ringpresse nach Fig. 2 ist nach dem Obigen ohne weiteres verständlich. Bei der Ringpresse nachiFig·.^ liegen nicht, wie bei den Ausbildungen nach den Fig. 1 und 2, die Unterbrechungsstrecken 6 der Seiherwände in einer Ebene, sondern in dem inneren Zylinder versetzt zu den Unterbrechungsstellen des äußeren Zylinders.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, wobei ebenfalls wieder die gesamte Seiherhöhe aus einzelnen Teilseihern mit zwischenliegenden Unterbrechungsstellen gebildet wird, aber im Innern des Seihers Hilfseinrichtungen zur Ergänzung der Preßwirkung· durch die Kolben 3 und 4 angeordnet sind.
Der Seiher besteht aus · den Teilseihern 2 und den zwischenliegenden Unterbrechungen 6, die sich als Erweiterungen darstellen.
Im Innern befindet sich eine Stange 10, auf der sich' kleine Kolben 7, einer zu jedem, Seiher 2 gehörend, befinden, die in die zuge-
. hörigen Seiher hineinpassen. Oberhalb dieser Kolben 7 sitzen Abstreicher 8. Sie stellen ein Tellergebilde dar, das nach oben aufsatzartig abnimmt. Die Stange 10 ist achsial auf und ab beweglich. Hierzu kann ein besonderer Antrieb, etwa durch den Kolben 11, dienen, oder es kann die Stange 10 in Verbindung mit dem Hauptpreßkolben 3 stehen. Zum Ölabflusse ist die Stange 10 gelocht. Das Gut. fällt aus dem Einfülltrichter 1 in den Seiher hinein oder wird von dem Kolben 3 hineingestoßen. Bei dem Füllvorgange befinden sich (s. Fig. 4) die Kolben 7 in den Erweiterungen 6, so daß das Gut um die Kolben 7 und die Abstreicher 8 herum fallen kann.
Da es sich um ölige Stoffe handelt, so füllt das Gut den Seiher nicht von selbst vollständig, sondern muß durch Auf- und Abwärtsbewegen der Stange 10 mit den Kolben 7 und den Abstreichern 8 bis unten hin befördert werden.' Hierbei wird1 es schwach vorgepreßt. Ist der Seiher voll, so beginnt die eigentliche Pressung dadurch, daß durch die Stange 10 die Kolben 7 aus den Erweiterungen 6 heraus in die zugehörigen Teilseiher 2 hineingestoßen werden. Beim Ein- treten in diese Verengungen begegnen die Kolben 7 erhöhtem Widerstände. Dieser rührt einmal von der Gesamtfüllung des Seihers her, anderseits drücken auch die Kolben 3 und 4, und in den Verengungen ist der Druck erheblich stärker als in den Erweiterungen 6. . .
Hat sich eine bestimmte Druckhöhe innerhalb des Seihers eingestellt, so geht der untere Kolben 4 zurück, und es wird ein Teil des
j untersten Kuchens ausgestoßen, indem der letzte kleine Kolben 7 bis in die Hälfte der untersten Verengung 2 folgt. In der därüberliegenden Erweiterung 6 wird dadurch etwas Raum frei, in den aus der nächsten Seiher-Verengung 2 etwas Kuchen hineingestoßen ■ wird. So setzt sich das bis nach oben hin fort. Dann geht der Kolben 3 in die Höhe, um neues Gut in den Seiher hineinzustoßen. Hierbei hebt er die Stange 10 mit den KoI-ben 7 so weit hoch1, daß sie wieder in den Erweiterungen 6 stehen. Bei dieser Bewegung lockern die oben scharf ausgebildeten Kolben 7 und Abstreicher 8 das in den Erweiterungen 6 liegende Gut, so daß es beim
j nächsten Niedergang des Kolbens 3 und der dadurch verursachten Abwärtsbewegung der Stange 10 von den Kolben 7 mit heruntergerissen wird und in die Seiherringe 2 gelangt! In diesen bietet der Rest des Kuchens sogleich Widerstand dar und es findet Pressung statt.
Die Wege der Stange 10 mit den Kolben 7 sind gering. Die Grenzen werden erstens durch die Stellung der Kolben 7 während des Füllens in den Erweiterungen 6, zweitens durch die Stellung der Kolben bei jeder Pressung, drittens durch die Stellung der Kolben beim Leerarbeiten gegeben; denn hierbei treten die Kolben bis an den unteren Rand der Seiherverengungen 2, um den ganzen Kuchen zu entfernen. . .
In der Ausführungsform nach Fig. 5· ist eine Verbindung der Ausbildungen nach den .-Fig. 2 und 4 dargestellt. Unter Röhrenseihern mit der Ausbildung nach Fig. 4 befindet sich ein Ringseiher mit den Ringkolben 3 und 4. Zu den Röhrenseihern gehören Preßkolben 30 und 40. Um die Röhrenseiher geht der obere Ringkolben 3 für den Ringseiher herum. Der Ringseiher ist mit Unterbrechungen 6 ausgebildet; die Röhrenseiher weisen zwischen den Seihen^erengungen 2 Er-. Weiterungen 60 auf. An die Mündungen der Röhrenseiher schließen- sich Überleitungen 9 an, die zu den Einführtrichtern 1 des Ringseihers führen. Die auf den Stangen 10 zu
unte.rst sitzenden Kolben 7 sind der Gestalt der Ausstoßrinnen 9 angepaßt. Die Gesamtanordnung hat den Vorteil, daß man bequem zwei verschiedene Drucke nacheinander zur Geltung kommen lasseh kann.
Es sei bemerkt, daß man bei der Ausführungsform nach Fig. 4 dadurch' Druckänderungen fortschreitend herbeiführen kann, daß man die Durchmesser der Seiherverengungen 2 und dementsprechend auch der zugehörigen Kolben 7 von oben nach unten abnehmen läßt. . ..

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    15. i. Seiher für Ölpressen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Unterbrechungen (6) die Gesamtseiherhöhe in eine Mehrzahl Teilseiher (2) von geringer Höhe und damit geringem Reibungswiderstand'e zerlegt ist.
    . 2. Seiher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Gesamtseihers eine achsial bewegbare Stange (10) mit so viel Einzelkolben (7) sich befindet, wie Teilseiher (2) vorhanden sind.
    3. Seiher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß über jedem Einzelkolben (7) eine Abstreich- und Ablöseeinrichtung'(8) an der Stange (10) angeordnet ist. ■ ■ ·
    4. Seiher nach den Ansprüchen 2 und 3, gekennzeichnet durch eine derartige Bewegung der Einzelkolben (7), daß diese beim Beginn der Füllung in den Erweiterungen (6) liegen, . während der Füllung auf- und abwärts bewegt werden und nach der Füllung entsprechend dem Arbeiten des Hauptdruckkolbens (3) abwechselnd zwecks Pressung in die zugehörigen Teilseiher (2) eindringen und zwecks Lockerung des Gutes für den Nachschub aufwärts gehen, hierbei mit ihren Abstreich- und Lockerungseinrichtungen (8) arbeitend.
    5.. Seiher nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine ringförmig angeordnete Mehrzahl von Röhrenseihern mit den Merkmalen der Ansprüche 2 bis 4 oberhalb eines Ringseihers mit den Merkmalen des Anspruches 1 angeordnet ist und mit ihrem Arbeitsgut den Ringseiher speist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT317478D 1919-03-20 Active DE317478C (de)

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