DE193645C - - Google Patents

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DE193645C
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DE
Germany
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annular gap
pressed
pressed material
annular
oil
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DENDAT193645D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/06Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with permeable casings or strainers
    • B30B9/062Extrusion presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■-'te 193645-KLASSE 58 δ. GRUPPE
Ölpresse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1904 ab.
Die neue Ölpresse gehört zu der allgemeinen Gattung, bei welcher das Preßgut in den aus einem äußeren und einem inneren Seiher gebildeten Ringraum eines Preßzylinders eingefüllt und von einem regelmäßig bewegten Ringkolben zusammengepreßt wird, so daß jede eingefüllte Menge des Preßgutes wiederholt dem Preßdruck ausgesetzt ist, wobei das ausgepreßte Öl durch die Seiherlöcher
ίο nach außen und innen abfließen kann.
Derartige Pressen haben bisher so gearbeitet, daß der im Kolbenwege zylindrische, unten konische und unten dicht in den Außenseiher passende Innenseiher zur Erzeugung des für die Pressung nötigen Gegendruckes durch eine nachgiebige Vorrichtung dem Preßkolben entgegen bewegt wurde, bis die überwiegende Kraft des letzteren Preßgut und Innenseiher wieder nach unten drückte und nach Freilegung eines Ringspaltes einen Teil des entölten Preßgutes herausfallen ließ. Da der Gegendruck durch eine nachgiebige, auf einen bestimmten Höchstdruck eingestellte Vorrichtung (hydraulischen Druck) erzeugt wird, ist eine schnelle, den Eigenschaften des Preßgutes entsprechende Regelung schwierig. Gleichzeitig entsteht der Nachteil, daß der Innenseiher beim Zurückweichen des Preßkolbens wieder in die Höhe geht und zur
Überwindung der Reibung nutzlos Arbeit verbraucht und vermehrte Abnutzung des Außenseihers hervorruft. Außerdem erhöht die zur Erzeugung des Gegendruckes erforderliche hydraulische Einrichtung die Anlagekosten.
Im Gegensatze hierzu ist bei der vorliegenden Erfindung der im Kolbenwege zylindrische oder prismatische, unten konische Innenseiher zwar leicht verstellbar, wird aber während der Pressung festgehalten, wobei er einen stets offenen Ringspalt freiläßt, durch dessen regelbare Breite der erforderliche, von den Eigenschaften des Preßgutes abhängige Gegendruck bequem erzeugt werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist α ein stählerner Preßzylinder, der in bekannter Weise den Außenseiher b enthält. Dieser ist mit Bändern c umgeben, die mit geeigneten Durchbohrungen d zum Abfluß des Öles versehen sind. Eine am unteren Rande des Außenseihers angebrachte Rinne q nimmt das ausgepreßte Öl auf. Der im Kolben wege zylindrische oder prismatische, nach unten sich verdickende Innenseiher f, welcher mit einer zum Abfluß des eingedrungenen Öles dienenden Öffnung r versehen ist, kann mittels der Schraube g in seiner Höhenlage verstellt werden, um die Größe des Ringspaltes u den Eigenschaften des Preßgutes entsprechend zu ändern. An seinem oberen Teile kann er durch die Arme s im Außenseiher b geführt werden. Der über dem Seiher befindliche ringförmige Kolben h paßt innen und außen dicht in den zylindrischen oder prismatischen Teil des Seiherraumes und wird durch eine geeignete, bekannte Vorrichtung zweckmäßig mit langsamem Niedergang und schnellem Aufgang bewegt. Zur oberen Seiheröffnung führt ein Schienengleis, auf dem der Beschickungswagen ρ automatisch hin und her bewegt
wird. Dieser führt von einem Wärmkessel das Preßgut über die obere Seiheröffnung. Dann öffnet sich sein Boden t und läßt das Preßgut niederfallen. Beim Niedergang des Kolbens h wird das Preßgut nach unten gepreßt. Vor der ersten Pressling muß der Ringspalt u möglichst eng eingestellt werden, um das erste Preßgut, das noch ohne Druck an den Ringspalt gelangt und dort den
ίο Gegendruck für das nachfolgende erzeugen soll, möglichst am. Durchfallen zu verhindern. Die Einstellung der richtigen Spaltbreite kann erst erfolgen, nachdem das Gut am Spalt genügend verdichtet ist. Das während der Pressung aus dem Ringspalt austretende Preßgut fällt in loser Form in die Rinne v,
aus der es in geeigneter Weise abgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    -. ölpresse mit geregelter Einfüllung des Preßgutes von oben in einen ringförmigen Preßraum und mit Ausstoßung der Rückstände aus einem unteren Ringspalt, dadurch gekennzeichnet, daß der unten sich verdickende Innenseiher einen dauernd offenen Ringspalt für das ausgepreßte Gut offen läßt und in senkrechter Richtung verstellbar eingerichtet ist, um den Gegendruck entsprechend den Eigenschäften des Preßgutes durch Veränderung der Ringspaltbreite regeln zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3035878A1 (de) * 1980-09-23 1982-05-06 Schenk Filterbau Gmbh, 7076 Waldstetten Vorrichtung zum entwaessern von fluessigkeit enthaltenden produkten
EP0392340A3 (de) * 1989-04-08 1993-03-31 SCHOTTEN, Alfons Pressfilter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042365B (de) * 1955-06-08 1958-10-30 Hydraulik Gmbh Schneckenpresse zum stetigen Entoelen von aufbereiteten oelhaltigen Massen, z. B. aus vermahlenem Kakaokernbruch

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FR372566A (fr) 1907-04-11

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