DE867514C - Plattenpresse - Google Patents

Plattenpresse

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Publication number
DE867514C
DE867514C DEST4021A DEST004021A DE867514C DE 867514 C DE867514 C DE 867514C DE ST4021 A DEST4021 A DE ST4021A DE ST004021 A DEST004021 A DE ST004021A DE 867514 C DE867514 C DE 867514C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crankshaft
pressure
plunger
cam
press
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Expired
Application number
DEST4021A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Stegemann
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Individual
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Individual
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/04Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with a fixed mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Plattenpresse Die Erfindung betrifft eine Presse zur selbsttätigen Herstell ung von keramischen Preßlingen, insbesondere keramischen Platten od. dgl., mit hin und her gehendem FÜllkasten und Ober- und Unterstempel und einer fÜr den Antrieb der Presse und deren Steuerung mittels Kurvengetriehe dienenden Kurbelwelle.
  • E s sind Pressen dieser Art bekannt, die einmal als Kurbel- oder Exzenterpressen gebaut sind oder als Reibungsspindelpressen arbeiten. Alle diese Pressen weisen viele Mängel auf, vor allem einen hohen Verschleiß, da die beweglichen Teile, wie Kurven- und Nockenscheiben, Hebel, Führungsschienen zum Füllkasten usw., gegen das Eindringen von Staub. schwierig zu schützen sind.
  • 'Man kennt auch hydraulische Pressen, die halb-oder vollautomatisch arbeiten, aber umfangreiche und kostspielige Nebenapparate benötigen, wie Akkumulatoren, Multiplikatoren, Preßpumpen usw. Für die Steuerung dieser Pressen sind viele Ventile und Sicherheitsvorrichtungen notwendig, die immer Anlaß zu Betriebsstörungen und Unterbrechungen geben. Außerdem itst es nachteilig, daß der für diese Pressen arbeitende Druckerzeugger ve#rh#ltnismä#ßig große Ölniengen für den Leerhub und Arbeitshub fördern muß und deshalb beträchtlicheAhmessungen aufweist und deshalb verhältnismäßig hohe Antriebskräfte erfordert.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile durch die Kombination einer mechanischen und einer hy- draulischen Presse, die darin besteht, daß die Aufundabbewegung des Oberstempels mit Ausnahme des eigentlichen Preßhubes mechanisch Über ein Kurvengetriebe erfolgt und mit dem Oberstempel ein Preßkolben verbunden ist, der beim Abwärtsgang Öl aus einem Behälter nachsangt, und der eigentliche Preßhub hydraulisch durch Einpumpen von Drucköl eines Druckerzeugers in den bereits mit nachgesaugtem Öl gefüllten Zylinder des Preßkolbens bewirkt wird.
  • Diese Ausbildung der Presse läßt ein selbsttätiges Ansaugen der Flüssigkeit im Preßzylinder beim Abwärtsgehen des Preßkolbens zu, bis die zu verpressende, lose gefüllte Masse in der Preßform mechanisch vorgepreßt ist. Es wird dann nur noch die, zur eigentlichen Verpressung benötigte Druckflüssigkeib vom Druckerzeuger in den Preßzylinder gedrückt. Hierdurch entsteht der Vorteil, daß der Druckerzeuger nur noch die für den eigentlichen Preßhub benötigte ölmenge von wenigen Millimetern fördern und den erforderlichen Preßdruch: auffinngen muß. Infolgedessen kann der Druckerzeuger kleiner als 'bisher bemessen sein, so daß ein kleiner Querschnitt am Kolben des Druckerzeugers einem großen Querschnitt am PreßkoJben gegenübersteht und trotzdem ein Kurbelgetriebe normaler Abmesstmg-en verwendet werden, kann. Hieraus ergibt sich edne Druckäbersetzung dergestalt, daß der Kolben des Druckerzeugers- im Durchmesser kleiner ausgeführt wird als, der Preßkolben. der Presse. Dadurch ist, der auf den Kolben dbs Druckerzeugers wirkende Gesamtdruck kleiner als der Gesamtdruck, der auf den Preßkolben, der Presse wirkt. Demzufolge ist die den Druckerzeuger antreibende Kurbelwelle weitgehend entlastet.
  • Demzufolge besteht eine vorteilhafte Ausführungsform darin, daß der Preßkolben im Leerhub von auf einer Kurbelwelle angeordneten Kurvenscheihen entgegen der Wirkung von Druckfedern verstellbar und der Zylinder des Preßkolbens durch Rohrleitungen. über ein Saugventil und ein gesteuertes Druckventil mit dem ölbehälter und dem Druckerzeuger verbunden ist und daß dieser durch die Kurbelwelle betätigt wird, wobe1 die auf der Kurbelwelle angeordneten Kurvenscheiben derart zur Kurbelwelle versetzt angeordnet sind, daß während einer halben Umdrehung der Kurbelwelle das Pressen des Formlings und während der zweiten halben Umdrehung das Ausstoßen des Formlings und Füllen der Preßform erfolgt. Der dadurch erzielte Vorteil besteht dar-in, daß von der Kurbelwelle während einer einzigen Umdrehung alle Preßfunktionen abgeleitet, werden-. Für den hydraulischen Druckbetrieb sind lediglich zwei Ventile notwendig, nämlich ein selbsttätig arbeitendes Saugventil und ein federbelastetes Druckventil, das mechanisch von einer auf der Kurbelwelle angeordnet-en Kurvenscheibe derart gesteuert wird, daß es während des Nachsaugens und des eigentliehen Preßhubes geschlossen und zum Lüften und zur Beendigung des Rreßhubes für den dann ergeöffnet ist, folgenden Rückgang des Preßkolbens - der unter Einwirkung von Hubscheiben entgegen der Kraft der Druckfedern erfolgt.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung' besteht darin, daß die Kurbelwelle mit den auf ihr angeordneten Kurvenscheiben, dem Antrieb des Druckerzeugers; und ihrem Getriebe in einem geschlossenen, mit Öl gefüllten Behälter, der sich im Maschinengestell befindet, gelagert ist, und die den Kurvenscheiben zugeordneten Verbindungsbolzen der Preßkolbenplatte sowie die Betätigungsgestänge für das Druckventil und den Füllkasten flüssigkeits- und staubdicht durch die Wandungen dieses Behälters hindurchgeführt sind. Dadurch wird die Gewähr gegeben, daß die Abnutzungen aller getrieblichen Teile äußerst gering sind. Außerdem wird die Betriebssicherheit der Presse dadurch erheblich verbessert, daß gegenüber der sonst notwendigen Vielzahl von Ventilen nur noch zwei Ventile benötigt werden.
  • Die Erfindung betrifft ferner die besondere Ausbildung der Füll lkastenführung, die bisher durch seitliche Führungsschienen oder Rollen ausgebildet war und nach der Erfindung durch eine Seil- oder Kettenführung mit Gegengewicht ersetzt wird. Dadurch werden die zu überwindenden Reibungskräfte bei der Hinundherbewegung des Füllkastens weitgehend verringert und es ist unmöglich, daß sich das zu verpressende Material zwischen die Führtmgen setzt und Störungen 7h2norruft. Auf diese Weise wird die Bletriebssicherheit der Presse verbessert und die Abnutzung der für die Füllkastenbewegung vorhandenen getrieblichen Mittel verringert. Außer-dem wird der Verschleiß weitgehend herabgesetzt und die unbedingte Sicherheit erreicht, daß der Fullkasten stets seitlich herausgeschoben ist, wenn die Pressung einsetzt, d. h. wenn der obere Stempel in die Form -eindringt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispfel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt der Presse und Fig. 2, einen Querschnitt A-A durch den Druckerzeuger.
  • In dem Untierholm i ist die Kurbelwelle 2 eingebaut. Diese treeibt die Schubstange 3, die Steuersch,eibell 4 für den Preßkolben 15, die Steuerscheibt 5 für den Ausstoß, die Stenerscheibe 6 für den Füllkasten:26 und die Steuerscheibe 7 für das Druckventil 3-2-,. Der Antrieb der I,'-urbe-I-#velle 2, erfolgt durch das Zahnradpaar 8 und 9 und die Schwungscheibe io. Die Schubstange 3 treibt den Kolben i i des Druckerzeugers, der in dem Zyliii.,der 12 beweglich ist. Der Oberholm 13 ist mit dem Unterholm i durch die Säulen 14 starr verbunden. In dem Oberholm 13, der gleichzeitig als Preßzylinder ausgebildet ist, führb sich der Proßkolben 15 mit der Kolbenplatte 16, die von den Federn 17 stets nuittels der Verbindungsbolzen 18 lind der Rollen ig auf die Steuerscheiben 4 gedrückt wird. Der um die Säulen 14 geführte Preßtisch 2o mit der Pre-ßform zi ruht auf den Federn 2,#2:. Der untere Stempel 23 führt sich mit der Rolle 24 auf der Steuerscheibe 5. An der Kolhenplattle 16 ist der obere Stempel 23 befestigt. Der Füllkasten- 26 wird durch das Seil oder die Kette --7 von der Steuerscheibe 6 ÜÜ-ber den Trieb :28 und vom Gegen-Cr gewicht 29 be:wegt Das Ventilgehäuse mit dem Saugventil 31 und dem von der Steuerscheibe 7 gesteuerten Druckventil 32 ist durch Rohrleitungen 33, 34 mit dem Behälter 30 und durch. die Rohrleitung 35 mit dem Zylinder i?- des Druckerzeugers und dem in, dem Oberhohn 13 befindlichen Zylinder des Preßkolbens, 15 verbunden.
  • Die Wirkungsweise der Presse ist folgende: Die Kurbelwelle 2 dreht sich beim Ablauf einer Pressung einmal. Während dieser Drehung werden alle-, Funktionen von der Kurb-.,lwelle gesteuert. Eine halbe Umdrehung der Kurbelwelle dient zur Ansübung der Preßfunl#-.tionen, wie Vorpressung, Entlüftung und Hochpressung; es ist die Zeit, in der der Kolben des Druckerzeugers in den Zylinder vorgeht; die andere Hälfte der Umdrehung, wenn der Kolben zurückgeht, ist für das Ausstoßen der Preßlinge und Fullen der Preßform bestimmt.
  • Der Füllkasten 26 wird von der Steuerscheibe 6 mittels Trieb 28 gesteuert, das Gewicht. zieht den Füllkasten vor, der die Preßform, 2#i füllt. Nachdem der Füllkasten wieder in, die Grundstellung zurückgefahren ist, geben die Steuerscheiben4 die Kolbenplatte 16 frei. Die Federn 17 drucken den Pre#ßkolben 15 nach unten; hierbei saugt der Preßkolben Preßflüssigkeit vom Behälter 3o durch das Saugventit 31 an. Außerdem wird der obere Stempel:25 in die Preßform 21 eingeführt, die Federn 17 drucken die lose gefüllte Masse in der Form so weit zusammen, bis die Federn entspannt sind. Dann setzt der Kolben ii des Druckerzeugers ein, der die Preßflüs,sigkeit vom Zylinder 12 in den Preßzylind-er der Presse drückt und damit die Pressung auslöst. Während des Vorgehens des Kolbens i i können eine oder mehrere Entluftungsstufen eingeschaltet werden, indem das Druckventil 32 mittels der Steuerscheibel 7 geöffnet wird. Ist der eingestellte Hochdruck erreicht, öffnet das Druckventil 32 und läßt die Preßflüssigkeit in den Behälter 30 fließen. Nach der Pressung drÜcken die S teuerscheiben 4 mittel s der Rollen 19 und der Bolzen, 18, die Kolbenplatte 16 und damit den oberen Stempel 25 nach oben. Die Flüssigkeit im Zylinder des Preßkolbens 15 strömt durch das von der Steuerscheibe 7 geöffnete Druckventil 32 in den Behälter bzw. in den Zylinder 12 des zurückgehenden Kolbens ii vom Druckerzeuger. Anschließend setzt die Steuerscheibe 5 ein und drückt die Rolle 24 und damit den unteren Preßsterripel:23 nach oben, um die gepreßte Platte auszustoßen. Nach dem Ausstoß geht der Füllkasten wieder vor, der die gepreßten, Platten abschiebt, der untere Stempel geht nach unten und die Preßform wird wieder gefüllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Plattenpresse mit hin und her gehendern Füllkasten und Ober- und Unterstempel und einer für den Antrieb der Presse und deren Steuerung mittels Kurvengetriebe dienenden Kurbelwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufundabbewegung des Oberstempels mit Ausnahme des eigentlichen Preßhubes mechanisch über ein Kurvengetriebe. erfolgt und mit dem Oberstempel ein Preßkolben verbunden ist, der beim Abwärtsgang 01 aus einem Behälter nachsangt, und der eigentliche Preßhub hydraulisch durch Einpumpen von Drucköl eines Druckerzeugers in den bereits mit nach-"esaulgtem Öl gefüllten Zylinder des Preßkolbens bewirkt wird. :2. Plattenpreisse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßkolben im Leerhub von auf ein-er Kurbelwelle anggeordneten Kurvenscheiben entgegen der Wirkung von Druckfedern verstellbar und der Zylinder des Preßkolbens durch Rohrleitungen Über ein Saugventil und ein, gesteuertes Druckventil mit dem Ölbeh2ter und dem Druckerzeuger verbunden ist und daß dieser durch die Kurbelwelle betätigt wird. 3. Plattenpres-se nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Kurbelwelle angeordneten Kurvenscheiben derart zur Kurbelwelle versetzt angeordnet sind, daß -während einer halben Umdrehung der Kurbelwelle dass Pressen des Formlings und während der zweiten halben Umdrehung das Ausistoßen des Formlings und Füllen der Preßform :erfolgt. 4. Plattenpresse nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckventil von einer auf der Kurbelwelle angeordneten Kurvenscheibe derart gesteuert wird, daß es während des Nach#saugens und des eige.ntlichen Preßhubesi geschlossen und zum Lüften und zur Be4mdi"-ung des Preßhubes geöffnet ist. 5. Plattenpresse nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet ' daß der Füllkasten mittels Seil- oder Kettentrieb entgegen einem Gegengeiwicht steuerbax ist. 6. Plattenpresse nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß dieKurbelwelle mit den auf ihr angeordneten Kurvenscheiben, dem Antrieb de-s Druckerzeugers und ihre#in Getriebe in einem geschlossenen, mit 01 gefüllten Behälter, der sich im Mas,chinengestell befindet, gelagert ist, und die den Kurvenscheiben zugeordneten Verbindungsbolzen der Preß-kolbenpla,tte.,,so,wi#e dieBetätigungsgestänge für das Druckventil und den Füllkasten flüssigkeits- und staubdicht durch die Wandungen dieses Behälters hindurchgeführt sind. 7. Plattenpresse nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß für alle Druckstufen nur ein Saugventil und. ein Druckventil angeo#rdnet sind. 8. Plattenpresse nach Anspruch i oder fol--enden, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche des Kolbens des Druckerzeugers kleiner ist als die Fläche des Preßkolbens.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0289638A1 (de) * 1987-05-07 1988-11-09 Gräbener Pressensysteme GmbH & Co. KG Presse, insbesondere zum Herstellen masshaltiger Presslinge aus pulverförmigen Werkstoffen, und Verfahren zum Betrieb einer solchen Presse
US5852970A (en) * 1995-11-27 1998-12-29 The Minster Machine Company Underdrive opposing action press

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0289638A1 (de) * 1987-05-07 1988-11-09 Gräbener Pressensysteme GmbH & Co. KG Presse, insbesondere zum Herstellen masshaltiger Presslinge aus pulverförmigen Werkstoffen, und Verfahren zum Betrieb einer solchen Presse
US4917588A (en) * 1987-05-07 1990-04-17 Theodor Grabener Pressensysteme Gmbh & Co. Kg Press for molding articles from powdered materials and drive means therefor
US5852970A (en) * 1995-11-27 1998-12-29 The Minster Machine Company Underdrive opposing action press

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