DE316627C - - Google Patents

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DE316627C
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knives
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/20Hand- or power-operated devices for opening closed containers for breaking vacuum seals between lids or covers and bodies of preserving jars, e.g. by wedge action

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing Of Containers (AREA)

Description

Vorrichtungen zum Öffnen von Einmachgefäßen, bei denen mehrere zwischen die zu trennenden . bzw. voneinander abzuhebenden Teile des Einmachgefäßes mittels Schraubwirkung einzuführende, unter Abständen angeordnete und. in einer gemeinsamen Ebene liegende Messer mit einander - zugekehrten Schneiden zur Anwendung kommen, sind bereits bekannt.
ίο Diese bekannten Vorrichtungen sind jedoch nicht so beschaffen, daß innerhalb bestimmter Grenzen Gefäße verschiedener Durchmesser auch von weniger geschickten Personen gleich vorteilhaft geöffnet werden, können, ohne hierbei weder das Glas noch die Gummidichtung irgendwie zu beschädigen.
Die gegenwärtige Vorrichtung besitzt diese Eigentümlichkeit und zeichnet sich dem Bekannten gegenüber insbesondere dadurch vorteilhaft aus, daß zwei der mit genügend langen, geradlinigen Schneiden ausgebildeten Messer um feste Zapfen schwingbar sind, während das dritte feststehende Messer von und gegen die beiden anderen bewegbar ist, wobei nach dem Aufsetzen der Vorrichtung auf das Einmachgefäß und der erfolgenden Radialverstellung" des dritten Messers sich das federnde Langteil des Messerträgers durchsenkt und infolge des unter Einfluß seiner Federkraft bewirkten Rückganges in die gestreckte Lage den Gefäßdeckel, selbsttätig hebt.
Dadurch, daß die Messer mit genügend langen, geradlinigen Schneiden ausgeführt sind und daß zwei derselben um feste Zapfen schwingen, läßt sich die Vorrichtung innerhalb bestimmter Grenzen jedem Gefäßdurchmesser leicht anpassen, wobei sich ihre Messer selbsttätig zu diesem einstellen.
Das gegen die beiden anderen verstellbare dritte Messer wird von einem Schlitten getragen, der sich auf dem federnden Langteil des Messerträgers führt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform, der Vorrichtung in
Fig. ι im senkrechten Längsschnitt unmittelbar nach dem Aufsetzen auf das punktiert angedeutete Einmachgefäß , dargestellt.
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung ebenfalls im senkrechten Längsschnitt, nachdem die Messer unter geringem Anheben ihrer äußeren Enden gegeneinander unter den Gefäßdeckel eingeführt sind und das federnde Langteil des Messerträgers durchgesenkt ist. '55
Fig. 3 ist hierzu ein Grundriß.
Fig. 4 ist in etwas vergrößertem Maßstabe ein senkrechter Querschnitt nach Linie A-B in Fig. i, und
Fig. 5 ist eine vordere Stirnansicht.
Die Vorrichtung besitzt zweckmäßig drei gleich große, mit ihren geradlinigen Schneidkanten in einer gemeinsamen wagerechten Ebene liegende und mit diesen Schneidkanten einander zugekehrte Messer 1, 2 und 3, von denen die Messer 1 und 2 um fest am bügeiförmigen Ouerteil 4 des Messerträgers χ sitzende Zapfen 5 schwingbar sind, während das nicht schwingbare Messer 3 von diesen und gegen sie bewegt werden kann, eines-
teils, um die Vorrichtung· zum Öffnen von Ge- ] fäßen verschieden großen Durchmessers be-' nützen zu können, wobei sich die schwingbaren Messer dem jeweiligen Durchmesser des Gefäßes selbsttätig anpassen, und andernteils, um die Messer i, 2, 3 mit ihrer Basis 6 zwecks selbsttätigen Hebens des Versclilußdeckels 7 des Einmachgefäßes 8 auf dessen Gummidichtung" 9 entlang unter den Verschlußrand 14 des Verschlußdeckels 7 allmäh lich einführen zu können.
Das verstellbare Messer 3 wird von einem Schlitten 10 getragen, der sich auf dem Langteil des Messerträgers χ führt und von einer in dem nach unten abgebogenen Lappen 11 desselben Muttergewinde vorfindenden Gewindespindel 12 vor und zurück bewegt werden kann. Die Gewindespindel 12 trägt an ihrem freien Ende einen Handgriff 13 und ist mit ihrem anderen Ende am Schlitten 10 drehbar, aber nicht achsial verschiebbar befestigt.
Beim öffnen eines auf der Zeichnung punk- " tiert angedeuteten Einmachgefäßes 8'wird die Vorrichtung an ihrem Handgriff 13 zunächst auf den Durchmesser des Gefäßes 8 eingestellt. Dann werden die Messer i, 2 und 3 mit ihrer Basis 6 auf die Gummidichtung 9 des Einmachgefäßes 8 aufgesetzt. Hierauf dreht man den Handgriff 13 der Vorrichtung, indem man das Gefäß 8 festhält, so, daß das verstellbare Messer 3 in radialer Richtung gegen das Gefäß bewegt wird. Hierbei werden die Messer 1,2 und 3 allmählich zwischen Deckel 7 und Dichtungsring 9 eingeführt, wobei sich das Langteil des Messerträgers χ durchsenkt (Fig. 2). Unter Einwirkung des sich nun wieder streckenden federnden 'Langteiles des Messerträgers χ wird' der Deckel des Gefäßes 8 selbsttätig von diesem abgehoben und bleibt auf den Messern r, 2 und .3 zur Entnahme liegen.
Dadurch, daß. die Messer i, 2 und 3λ mit ihrer glatten, wagerecht verlaufenden Basis 6 beim Einführen zwischen Deckel 7 und Dichtungsring 9 auf diesem langsam entlanggleiten, bleibt letzterer in allen Fällen unverletzt, während die schrägen Flächen der Messer unter Einwirkung der Federkraft des Langte i.les des Messerträgers χ bebend: auf den Gefäßdeckel einwirken.
Will man den allenfalls fest auf dem Verschlußrand 14 des Gefäßes 8 haftenden Dichtungsring 9 beim Öffnen . des Deckels 7 mit lösen, so können die Messer 1, 2, 3 selbstverständlich auch zwischen den Dichtungsring 9 und den Verschlußrand' 14 des Einmachgefäßes 8 eingeführt werden.
Die'Vorrichtung· kann in jeder beliebigen Größe, Bauart und Ausstattung auch mit mehr als drei Messern hergestellt werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche :
    τ. Vorrichtung zum Öffnen von Einmachgefäßen, mit mehreren zwischen die zu trennenden Teile des Gefäßes mittels Schraubwirkung einzuführenden, unter Abständen in «einer gemeinsamen Ebene liegenden und mit ihren Schneiden einander zugekehrten Messern, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der mit genügend langen, geradlinigen Schneiden ausgebildeten Messer um feste Zapfen (5) schwingbar sind, während das dritte feststehende Messer (3) von und gegen die beiden anderen (τ, 2) bewegbar ist, wobei nach dem Aufsetzen der Vorrichtung auf das Einmachgefäß und der erfolgenden Radialverstellung des dritten Messers sich das federnde Langteil des Messerträgers (.1·) durchsenkt und infolge des unter Einfluß' seiner Federkraft bewirkten Rückganges in die gestreckte Lage den Gefäßdeckel selbsttätig hebt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Vorrichtung innerhalb bestimmter Grenzen jedem ' Gefäßdurchmesser' leicht anpaßt und ihre Messer (r, 2, 3) sich selbsttätig
    zu diesem einstellen. /'
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gegen die beiden anderen verstellbare dritte Messer (3) von einem Schlitten (10) getragen wird, der sich auf dem federnden Langteil des Messerträgers (x) führt. . ■ '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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