DE313666C - - Google Patents

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DE313666C
DE313666C DENDAT313666D DE313666DA DE313666C DE 313666 C DE313666 C DE 313666C DE NDAT313666 D DENDAT313666 D DE NDAT313666D DE 313666D A DE313666D A DE 313666DA DE 313666 C DE313666 C DE 313666C
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glass
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disks
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/20Hand- or power-operated devices for opening closed containers for breaking vacuum seals between lids or covers and bodies of preserving jars, e.g. by wedge action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

Beim Öffnen von Konserven- oder Einmachegläsern werden stets die zwischen ,Glasdeckel und Glasbehälter befindlichen Gummidichtungsringe. ,verletzt, wodurch eine weitere Benutzung der Gummiringe ausgeschlossen ist. Ebenfalls lassen sich die Konservenbüchsen mit den gebräuchlichen Büchsenöffnern schwer öffnen, und außerdem ist die Öffnung meistens eine unvollkommene, weil .der Büchsenrand nicht
ίο glatt durchschnitten wird und daher die Büchse nicht wieder genügend verschlossen werden kann, um die noch in der Büchse zurückgebliebenen Konserven gut erhalten zu können. Diese schwerwiegenden Mängel beseitigt vollständig vorliegende Erfindung, und es ist eine Vorrichtung geschaffen, die als Einmacheglasöffner und auch als Büchsenöffner dient.
Der neue Glas- und Büchsenöffner besteht aus zwei von verschiedener Länge rechtwinklig verbundenen Flacheisen, wobei das eine Ende des längeren Schenkels in der Mitte am kleineren Schenkel befestigt ist. Das kürzere Flacheisen trägt an seinen beiden Enden je eine auswechselbare, mit stumpfem Rand versehene Scheibe. Eine dritte Scheibe ist auswechselbar an einer auf dem längeren Flacheisen durch einen Schraubengang verschiebbaren Führung so befestigt, daß sämtliche drei Scheiben in einer Ebene sich befinden. Die Scheiben können auch durch scharfe runde Scheiben oder durch segmentartig gestaltete Messer ausgewechselt werden, welche dann zum Öffnen von Konservenbüchsen dienen. Beim Öffnen eines Glases wird der Gummiring nicht beschädigt, weil die Scheiben unter diesen entlang gleiten, infolge Drehung der Schraube..
Sind scharfe Scheiben oder Messer eingesetzt, so können leicht und schnell Konservenbüchsen geöffnet werden, indem nach genügender Anpressung der Messer — und durch Drehung der Schraube sind sämtliche Messer um die Büchse zu bewegen —,' wodurch ein gerades Abschneiden des Büchsendeckels erfolgt.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht die Erfindung, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht eines Konservenglasöffners,
Fig. 2 eine Drauf sieht der Fig. 1, .
Fig. 3 eine Seitenansicht mit ausgewechselten Messern zum öffnen von Konservenbüchsen.
Der neue Konservenglas- und Büchsenöffner besteht aus zwei rechtwinklig zueinander von verschiedener Länge verbundenen Flacheisen a, b. Der längere Schenkel b ist mit seinem einen Ende in der Mitte des kleineren Schenkels a ·*5 befestigt, und das andere Ende ist nach unten umgebogen, welches zur Aufnahme einer Schraubenspindel c dient. Zwei kreisrunde auswechselbare Scheiben d oder segmentartig gestaltete Scheiben werden durch Schrauben f an den umgebogenen Enden des kleineren Schenkels α und eine Scheibe d an einem Schieber g gehalten, welcher auf dem langen Schenkel verschiebbar ist. Die Schraubenspindel c ist so drehbar im Schieber g gelagert, daß bei Drehung der Spindel eine Verschiebung des Schiebers auf dem Schenkel b stattfindet. Die Drehung erfolgt durch eine Kurbel h oder · einen Handgriff. Zur Zentrierung dient eine Schraube k, welche je nach Umfang einer 7 ο Büchse in ein entsprechendes Loch I mit Gewinde im Schenkel b geschraubt" werden kann
und stets im Mittelpunkt des Deckels zentriert sein muß. Zum Öffnen von Konservenbüchsen benutzt man scharfschneidigeScheibenm(Fig.3). Durch Lösung der Schrauben f sind, die stumpfen Scheiben d abnehmbar und können dann die scharfschneidigen Scheiben mittels der Schrauben f an dem Schenkel α und Schieber g angeschraubt werden, so daß mit derselben Vorrichtung nur durch Auswechselung der Scheiben ein Glas- und Büchsenöffner geschaffen ist.
Die Wirkungsweise des neuen Konservenglas- und Konservenbüchsenöffners ist folgende:
Zum Öffnen eines Konservenglases benutzt man stumpfrändige Scheiben d und führt dieselben unter den Gummiring des Konservenglases 0 (Fig. 1,2). Durch Drehung der Kurbel A wird der Schieber g infolge der Schraubenspindel 0 auf dem Schenkel b verschoben, gleichzeitig gleitet die an dem Schieber befestigte Scheibe unter den Gummiring. Diese Scheibe hebt nun den Gummiring nebst Glasdeckel vom oberen Glasrand ab, , und die Außenluft dringt unter Gummiring und Glasdeckel, wodurch der Glasdeckel leicht vom Glas abnehmbar ist. Eine Verletzung des Gummiringes findet nicht statt, weil die Scheiben nur gleitend wirken. Die Schraube k hat den Zweck, eine gute Einstellung der Scheiben zu erzielen.
Zum öffnen einer Konservenbüchse verwendet man scharf geschliffene Scheiben. Es ist nur nötig, die stumpfrändigen Scheiben abzunehmen und diese durch Anschrauben scharf geschliffener Scheiben zu ersetzen. Diese scharfen Scheiben werden um den Umfang dicht unter den Deckelrand der Büchse geführt. Nach genügendem Anpressen der Scheiben m (Fig. 3) an den Umfang der Büchse mittels der Schraubenspindel c kann noch die Schraube k auf die Mitte des Büchsendeckels geschraubt werden. Der Büchsenöffner wird um den Mittelpunkt des Deckels gedreht, wobei die Messerscheiben m die Wandung durchschneiden. Es erfolgt eine glatte Abtrennung des Büchsendeckels, so daß der Deckel nach Abtrennung wieder auf die Büchse aufgelegt werden kann, um die noch in der Büchse befindlichen Konserven o. dgl. von der Außenluft dicht abzuschließen.
Ebenfalls lassen sich die Büchsendeckel mit den segmentförmigen Messern glatt von der Büchse trennen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Konservengläser- und Büchsenöffner, dadurch gekennzeichnet, daß in der. Mitte eines Flacheisens, (a) ein längeres Flacheisen (δ) rechtwinklig mit seinem Ende befestigt ist und an , den Enden der kürzere Schenkel («) je eine . durch Schraube (f) lösbare kreisrunde Scheibe (d) (oder segmentartig gestaltete Messer) trägt, und auf dem längeren Schenkel (b) ein durch Schraubenspindel (c) mit Kurbel (A) verschiebbarer Schieber (g) lagert, welcher ebenfalls eine durch Schraube (f) abnehmbare Scheibe iß) (segmentartig gestaltete Messer) besitzt, während eine in Schraubenlöchern (/) des Schenkels (b) geschraubte Schraube (k) zur Zentrierung dient, indem zum öffnen eines Glases mit stumpfen Rändern versehene ■ Scheiben (d) unter den Gummiring des Glases greifen und durch Drehung der Kurbel (A)" die Schraubenspindel die am Schieber (g) befestigte Scheibe unter den Gummiring gleitet und ohne Beschädigung' des Gummi- " ringes der Glasdeckel abnehmbar ist und zum Öffnen von Büchsen durch Abnahme der Scheiben (d) scharf schneidige Scheiben (m) durch die Schrauben (f) befestigt werden, um bei Drehung des Büchsenöffners um den Mittelpunkt der Büchse den Deckel gleichmäßig abzuschneiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2515362A (en) * 1947-02-03 1950-07-18 Lieth Harry Von Der Can opener

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2515362A (en) * 1947-02-03 1950-07-18 Lieth Harry Von Der Can opener

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