DE3161C - Vorrichtung zum Lösen des Hemmschuhes während der Fahrt - Google Patents

Vorrichtung zum Lösen des Hemmschuhes während der Fahrt

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DE3161C
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Germany
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DENDAT3161D
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Original Assignee
R. VOGEL, Maschinenmeister in Ibbenbüren
Publication of DE3161C publication Critical patent/DE3161C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T1/00Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles
    • B60T1/12Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting otherwise than by retarding wheels, e.g. jet action
    • B60T1/14Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting otherwise than by retarding wheels, e.g. jet action directly on road

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

1878.
Klasse 63.
RICHARD VOGEL in IBBENBÜREN. Vorrichtung zum Lösen des Hemmschuhes während der Fahrt.
Patentirt im Deutschen JReiche vom 27. Februar 1878 ab.
Der Hemmschuh, dessen Verwendung sich wohl ausschliefslich nur an Kriegsfahrzeugen erhalten hat, leidet in seiner gegenwärtigen Verbindung an dem gerade im Felddienst fühlbarsten Mangel, dafs er sich ohne Unterbrechung der Fahrt nicht auslösen läfst. Es erklärt die nachstehende Beschreibung einen durch beiliegende Zeichnung dargestellten Mechanismus, welcher diesem Mangel vollständig abhelfen soll.
In der Hauptdarstellung ist für die Anbringung des Mechanismus ein Feldgeschütz gewählt, weil an diesem die gegenwärtige Disposition zur Einführung des zu beschreibenden am vorbereitendsten erscheint; aufserdem sind die zur Betrachtung kommenden Theile des besseren Verständnisses wegen besonders in vergröfsertem Maafsstabe herausgezeichnet.
Wenn während der Thätigkeit des Hemmschuhes die Hemmschuhkette reifst, so wird das gebremste Rad frei, rollt über den Hemmschuh hinweg und läfst denselben hinter sich ' liegen.
Hierauf gründet sich im Princip die zu beschreibende Lösevorrichtung.
In zwei Glieder einer gewöhnlichen, jedoch zu langen Hemmschuhkette sind in gewisser Entfernung von einander Bügel m und η eingeschaltet, von denen der eine m den mittelst Hebel um den Bolzen b drehbaren Haken h, der andere 11 einen Bolzen α trägt. Soll der Hemmschuh arbeiten, so wird der Bolzen a in den Haken h eingehängt, wodurch die Kettenlänge auf das richtige Maafs gebracht und der zwischen beiden Bügeln liegende Kettentheil zusammengefafst wird; soll der Hemmschuh während der Fahrt gelöst werden, so bewegt der Artillerist mittelst einer an der Lafette hängenden Kette das Hebelende vom Sitzplatz aus in der Richtung nach der Geschützmündimg.
Es löst sich dann der Bolzen α aus dem Haken, die Kette wird schlaff, das Rad rollt bei hinreichender Länge des vorher zusammengefafsten Kettentheils über den Hemmschuh ganz hinweg und schleift denselben in der Bewegungsrichtung der Kettenaufhängung, also neben der Radspur weiter. Hierauf kann der so freigewordene Hemmschuh leicht vom Sitzplatz aus aufgenommen und aufgehängt werden.
Der Bolzen α mufs abgedreht und zur Verringerung des Reibungswiderstandes zwischen den Bügelschenkeln mit einer innen ausgebohrten und aufsen abgedrehten Stahlhülse umgeben sein; die innere Curve des Hakens, an welcher dieser Stahlring beim Ausrücken hinrollt, mufs nach einer Kreislinie gekrümmt sein, deren Mittelpunkt mit dem Mittelpunkt des Bolzens b zusammenfallt, um die Entfernung des Hemmschuhes vom Aufhängepunkt der Kette während des Ausrückens indifferent zu erhalten. Ferner mufs die Aufhängung der Hemmschuhkette seitlich der Radspur liegen, damit sich die Kette nach Lösung des Hemmschuhes neben das Rad legt und nicht von dem folgenden Rade wieder ergriffen wird. Zuletzt mufs das mit der Kette verbundene Ende des Hemmschuhes etwa nach der in der Zeichnung angegebenen Weise seitlich aus der Radspur gekröpft sein, damit kein Kettenglied vom Rad getroffen wird.
Für andere Fahrzeuge, z. B. Munitionswagen, würde die Disposition im wesentlichen dieselbe bleiben, nur müfste die Kette zur Handhabung des Hebels länger werden, damit die Ausrückung durch einen hinter dem Fahrzeug gehenden Mann besorgt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Diese auf Radüberlauf basirte Vorrichtung zum Lösen des Hemmschuhes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT3161D Vorrichtung zum Lösen des Hemmschuhes während der Fahrt Active DE3161C (de)

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