DE315286C - - Google Patents

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DE315286C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed
    • H01H43/24Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a non-rotatable moving part

Landscapes

  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

Die bekannten Treppenbeleuchtungsautomatenr arbeiten so, daß durch Drücken auf einen der in dem Treppenhaus angebrachten Druckknöpfe der Stromkreis eines Elektromagneten geschlossen wird, welcher ein Laufund Schaltwerk aufzieht, durch welches die Glühlampen eingeschaltet und nach einer gewissen einstellbaren Zeit wieder ausgeschaltet werden. Ist diese Zeit überschritten, so befindet man.sich auf der Treppe im Dunkeln und muß sich nach dem nächsten Druckknopf zurecht tasten, um den Automaten wieder einzuschalten. Um diesen Übelstand zu beseitigen, hat man auch schon vorgeschlagen, die Autor maten so auszubilden, daß einige Zeit vor dem Erlöschen der Lampen ein Zeichen gegeben wird und gleichzeitig mit dem Erscheinen dieäes Zeichens der Automat so eingestellt wird, daß durch nochmalige Betätigung des Druckknopfes das Schaltwerk von neuem aufgezogen werden kann. Insbesondere hat man an eine Dunkelschaltung der Lampen als ein solches Zeichen gedacht, und zwar durch rechtzeitiges Einschalten eines Widerstandes in den Stromkreis der Lampe kurz vor dem Erlöschen. Zur Herbeiführung dieser Dunkelschaltung hat man die Verwendung von Doppelautomaten mit Laufwerk vorgeschlagen oder die Verwendung von derartigen Automaten in Verbindung mit Zeitschaltern anderer Art. Diese Einrichtungen sind aber sehr umständlich und teuer. Insbesondere lassen sie sich auf vorhandene Automaten nicht ohne weiteres übertragen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Treppenbeleuchtungsautomat, der die Aufgäbe hat, nach einer bestimmten Zeit eine Dunkelschaltung der Lampen herbeizuführen, derart, daß dann und nur dann erst durch neue Betätigung eines Druckknopfes im Treppenhaus der Automat wieder aufgezogen wird und die Hellbeleuchtung von neuem mit einfachsten Mitteln erfolgt. Durch die besondere Lösung wird der weitere- Vorteil erreicht, daß eine Abnutzung der Kontakte, welche bei den sonst üblichen Walzenkontakten auftritt und zu großen Mängeln und Reparaturen der bekannten Automaten Anlaß gibt, völlig vermieden wird.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß von dem durch den Elektromagneten aufzuziehenden Laufwerk ein Hebel umgelegt wird, mit dem ein nach Art eines Kippgesperres ausgebildeter Schalter so verbunden ist, daß zunächst die Einschaltung der Lampen auf »Hell« erfolgt, dann nach Ablauf einer bestimmten Frist, die durch die Laufzeit des Werks bedingt ist, eine Umschaltung auf »Dunkel« und wieder nach Ablauf einer kurzen Zeit die Ausschaltung, falls nicht inzwischen durch weitere Betätigung eines Druckknopfes die neue Einschaltung des Elektromagneten und damit .das neue Aufziehen des Werkes stattgefunden hat.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch veranschaulicht. Es sind 1 die Lampen im Treppenhaus, 2 die zur Larnpenschaitung im Treppenhaus angeordneten Druckknöpfe. Lampen ι und Druckknöpfe 2 liegen
beispielsweise unmittelbar an der Plusleitung 3. Die Minusleitung 4 führt in der Stellung des Schalters 5 auf Nachtbeleuchtung zu dem festen Drehpunkt 6 des Schalterhebels 7, der seinerseits mit dem um den festen Drehpunkt 8 schwingenden Hebel 9 mittels Schlitz 10,. in welchen ein Stift des Hebels 9 isoliert eingreift, gekuppelt ist. Am Schalterhebel 7 ist um Zapfen 11 drehbar der Kontakthebel 12 befestigt, wobei eine Spiralfeder 13 zwischen dem Drehpunkt 6 und einem Punkte des Hebels 12 die Hebel 7 und 12 zu knicken sucht. In der Normalstellung nehmen die Hebel 7 und 12 die ausgezogene Lage ein, bei welcher einerseits ein festes Anschlagstück 14, andererseits der feste Kontakt 15 die Hebellage begrenzt. Wird nun einer der Druckknöpfe 2 betätigt, so erfolgt der Stromverlauf von der Plusleitung 3 über, den betätigten Druckknopf 2 durch Leitung 16 zum Elektromagneten 17, durch Leitung 18 weiter zum Kontakt 15, durch Kontakthebel 12 und 7 zur Minusleitung 4 über den Schalter 5 zurück, d. h. der Elektromagnet ist in den Stromkreis eingeschaltet, zieht den Anker 19 an und damit den Laufwerkshebel 20, so daß das Laufwerk aufgezogen wird. Am Ende der Aufzugsbewegung des Laufwerkes wird der Hebel 9 durch Hilfshebel 21, der in einem Maule 22 dieses Hebels 9 mit einstellbarer Maulweite arbeitet, in die punktierte Lage umgelegt. Hierbei, nimmt er den durch Schlitz 10 mit ihm gekuppelten Schalterhebel 7 in die punktierte Lage mit, wobei der Kontakthebel 12 (durch die Spiralfeder 13 nach Durchgang durch die größte Spannungslage der Spiralfeder 13 so geknickt wird, daß er zunächst den Kontakt 23 berührt. Dadurch ist, nachdem der Elektromagnet 17 abgeschaltet worden war, die Nachtbeleuchtung nunmehr über Leitung 24, wie aus dem Schaltungsschema ersichtlich, eingeschaltet. Diese Einschaltung dauert so lange, wie der Kontakthebel 12 den Kontakt 23 berührt. Das geschieht während des Ablaufes des gespannten Laufwerkes in einer Zeit, die der Maulweite des in die punktierte Lage gelegten Hebels 9 entspricht. Schlägt Hebel 21 kurz vor Ablauf des Laufwerkes gegen die eine Seite des Maules 22 des Hebels 9, so wird wieder der Hebel 7 mitgenommen, der Hebel 12 infolgedessen zunächst etwas gedreht, so daß er außer Kontakt mit Kontakt 23, dagegen in Kontakt mit den Kontakten 25 und 25' kommt. Hierdurch wird die Nachtbeleuchtung nunmehr über Leitung 25" und den Widerstand 26, der auch aus Lampen bestehen kann, geschaltet, also wegen des erhöhten Widerstandes dunkel geschaltet. Da aber Kontakt 25 mit dem Kontakt 15 durch eine Verbindungsleitung 27 verbunden ist, kann nunmehr durch Betätigung eines der Druckknöpfe 2 wieder eine Neueinschaltung des Elektromagneten in den Stromkreis und ein : neues Aufziehen des Laufwerkes erfolgen, d. h. \ eine neue Schaltung der Lampen auf »Hell«. \ Der Vorteil der. Verwendung des Hebelschal- : ters 7 und 12 in Verbindung mit den festen Kontakten 15, 25, 25' und 23 besteht abgesehen von der überaus einfachen Art der Herbeiführung der Dunkelschaltung und der neuen ] Einschaltbarkeit des Aufzugselektromagneten j darin, daß Schleifkontakte mit Walzen, wie sie Ί sonst bei Treppenautomaten üblich waren, in Wegfall kommen und damit die Lebensdauer der Automaten wesentlich erhöht wird. Auch die Funkenbildung bei der Abschaltung der ! Kontakte ist unterdrückt, weil ja die Abschaltung der Nachtbeleuchtung stufenweise j erst über Dunkelschaltung hinweg erfolgt.
Die Regelung der Einstellzeit kann durch ! Regelung der Weite des Maules 22 des Hebels 9 etwa mittels Stellschrauben 28 stattfinden. Es kann aber außerdem in bekannter Weise der Anker 19 des Elektromagneten 17 mit dem Uhrwerkshebel 20 durch einen etwa um Zapfen des Ankers schwingenden Arm 30 gekuppelt sein, der den Hebel 20 dann mitnimmt, wenn seine Fläche 31 gegen den Zapfen 32 des Hebels 20 stößt, ihn aber freigibt, wenn diese Fläche 31 seitlich aus der Bahn des Zapfens'32 geschoben wird, was z. B. mittels Schrägarmes 33 geschehen kann, der gegen einen in der Höhe einstellbaren Anschlag 34 nach einer be- ; stimmten Aufzugszeit stößt. .

Claims (2)

  1. P ATENT-AN SPRÜCHE:
    i. Zeitfernschalter für Treppenbeleuchtung mit Laufwerk und Einrichtung zur Dunkelschaltung der Lampen, bei welchem nach eingetretener Dunkelschaltung, jedoch schon vor Erlöschen der Lampen, durch Betätigung eines der Druckknöpfe das Laufwerk wieder aufgezogen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufwerkshebel (21) sich mit einstellbarem Spiel. in dem Maul (22) eines um einen festen Zapfen (8) schwingenden Hebels (9) bewegt, mit welchem ein mit einer Kippspannfeder (13) versehener Schalter (7, 12) so zusammenarbeitet, daß sein Kontaktarm (12) nach Aufziehen des Laufwerkes mit dem Nacht-. beleuchtungskontakt (23) für Hellbeleuchtung kurz vor Ablauf des Laufwerkes mit dem Nachtbeleuchtungskontakt (25') für Dunkelbeleuchtung und dem Hilfskontakt (25) zum Einschalten des Elektromagneten (17) und nach vollständigem Ablauf des Laufwerkes wieder mit dem Haupteinschaltkontakt (15) des Elektromagneten in Verbindung steht, wobei der Kontakt (25) des Doppelkontaktes (25, 25') und der Kontakt (15) durch Leitung (27) unmittelbar miteinander verbunden sind, um während der
    Periode der Dunkelbeleuchtung den Magneten wieder betätigen zu können.
  2. 2. Zeitfernschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem um einen festen Zapfen (8) schwingenden Hebel (9), in dessen Maul (22) mit einstellbarer Maulweite der Laufwerkshebel (21) arbeitet, ein um einen Zapfen (6) schwingender Schalthebel (7) mittels eines Schlitzes (10) und eines isolierten Stiftes so gekuppelt ist, daß er die Schwingbewegung des Hebels (9) mitmachen muß, und an dem Hebel(7) der Kontakthebel (12) angelenkt und mit ihm durch Spiralfeder (13) so verbunden ist, daß er beim Durchziehen des Hebels (7) aus der einen Schaltlage (für ausgeschaltetes Licht) in die zweite Schaltlage (für eingeschaltetes licht) umkippt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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