DE3152151C2 - - Google Patents

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DE3152151C2
DE3152151C2 DE19813152151 DE3152151A DE3152151C2 DE 3152151 C2 DE3152151 C2 DE 3152151C2 DE 19813152151 DE19813152151 DE 19813152151 DE 3152151 A DE3152151 A DE 3152151A DE 3152151 C2 DE3152151 C2 DE 3152151C2
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roller
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Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
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Wilhelm Ecken Kupferschmiede Apparate-Und Maschinenbau & Co Kg 5000 Koeln De GmbH
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Wilhelm Ecken Kupferschmiede Apparate-Und Maschinenbau & Co Kg 5000 Koeln De GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/10Arrangements of rollers
    • B65G39/12Arrangements of rollers mounted on framework
    • B65G39/16Arrangements of rollers mounted on framework for aligning belts or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

In der Fördertechnik sind als Stetigförderer Transportbänder bekannt. Zum Antrieb dieser Transportbänder bedient man sich im allgemeinen einer Antriebswalze, die je nach Eigenart des Förderbandsystems bombiert oder zylindrisch ausgeführt wird. Die Ausführung der Antriebswalze bestimmt sich aus der Eigen­ art des Fördergurtes und der nachfolgenden Tragelemente, zum Beispiel Tragrollen oder Gleitflächen. Am anderen Ende des Förderbandes befindet sich dann eine Umlenkwalze die nicht an­ getrieben ist. Der Bandlauf wird im allgemeinen durch die Posi­ tion der Antriebs- und der Umlenkwalze zueinander bestimmt.
Es ist bekannt, beispielsweise eine der beiden Trommeln oder beide über Stellschrauben gegenüber der Mittelachse des Förder­ bandes einzustellen. Dabei kann es durchaus möglich sein, daß eine korrekte Stellung im rechten Winkel zur Mittelachse nicht den gewünschten Bandlauf gewährleistet. Eine entsprechende Justierung, deren Zeitaufwand oft von der Erfahrung und der Handfertigkeit der ausführenden Person bestimmt ist, muß vor­ genommen werden. Die Erfahrung lehrt, daß nach erfolgreicher Durchführung dieser Arbeiten Förderbänder dann wartungsfrei laufen.
Es gibt Anwendungsfälle, in welchen Bänder neben der Funktion zur Förderung eines Gutes auch eine Behandlung des Transport­ gutes ermöglichen sollen. Ein Anwendungsbeispiel hierfür sind beispielsweise Bänder, die über geheizte oder gekühlte Platten geführt werden, um eine thermische Behandlung des Fördergutes vornehmen zu können. Anwendungsbeispiele gibt es etwa in der Trockentechnik. Es zeigt sich, daß Bänder die in solchen Systemen benutzt werden, insbesondere wenn sie wegen des Wärmedurchganges extrem dünn sind, durch Verwerfung der Auflageflächen im Verlauf gestört werden. Je nach Anordnung des Bandes genügt zur Justierung eines stetige Einstellung einer Einzelwalze nicht; vielmehr ist auch die Einstellung der Gegenwalze erforderlich. Besonders bei solchen Bändern, die in geschlossenen Apparaturen, zum Beispiel Vakuumkam­ mern betrieben werden, ist es schwierig die über eine Drehdurch­ führung angetriebenen Walzen in ihrer Position zur theoretischen Achse zuverändern.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, mit einfachen konstruktiven Maßnahmen diese Schwierigkeiten zu lösen.
Eine oder beide der Umlenkwalzen wird in Richtung der Längsachse halbiert. An einer der beiden Hälften befinden sich die tragenden Wellenstümpfe. Die andere Hälfte der Walze wird auf den Wellen­ stümpfen so befestigt, daß sie in axialer Richtung bewegt werden kann. Setzt man eine Umschlingung von 180 Grad der Walze voraus, andere Umschlingungswinkel würden andere Teilungen der Walze als eine Halbierung bedingen, so kommt bei der Umdrehung der Walze einmal eine Stellung zustande, bei der das Band voll auf der losen Hälfte der Walze zur Anlage kommt. In diesem Augenblick kann die Walzen­ hälfte durch äußere Kräfte, die in Axialrichtung wirken, einer Verschie­ bung der Walzenhälfte zur einen oder anderen Seite in Achsrichtung folgen. Bei der weiteren Drehung der Walze kommt das Band auf die feste, mit der Welle starr verbundene Seite zur Auflage und damit ergibt sich automatisch eine Korrektur des Bandlaufes in Richtung der vorgenommenen Verschiebung der losen Walzenhälfte. Dieser Vor­ gang kann je nach Erfordernis mit jeder Walzenumdrehung wiederholt werden.
Es versteht sich, daß die Verschiebungsgeschwindigkeit abhängig ist von der Laufgeschwindigkeit des Bandes; bei sehr schnell­ laufenden Bändern ist ein größerer Winkel als 180 Grad für die Walzenteilung erforderlich.
Insbesondere bei langsamlaufenden Bändern, und besonders bei einer elastischen Spannvorrichtung bzw. bei Einbau eines ela­ stischen Bandes kann die Einrichtung auch aus einem Halbrohr bestehen, welches an Stelle der Walzenhälfte verschiebbar auf der Vollwalze eingesetzt wird.
Den Erfindungsgedanken verdeutlichen die Abbildungen: Die
Abb. 1 zeigt eine Walze, die aus der Walzenhälfte 1 mit den starr angesetzten Achsschenkeln 4 besteht. Über einen Haltering ist die Walzenhälfte 2 der Walzen­ hälfte 1 zugeordnet. Dieser Haltering 5, gestattet durch seine Anordnung eine axiale Verschiebung der Walzenhälfte 2. Die
Abb. 1a zeigt den Schnitt durch die Walze mit dem Wellen- Stumpf 4, der Walzenhälfte 1 und die bewegliche Walzenhälfte 2. Die
Abb. 2 zeigt die Anordnung einer starren Walze 1 mit den Wellenstümpfen 4 und dem als Halbschale ausgebil­ deten Halbelement 2. Die Schnittzeichnung
Abb. 2a zeigt wieder Walze 1 mit Achsstümpfen 4 und der Halbschale 2. In allen Abbildungen ist das Band 3 mit der Walzenposition gezeigt, in welcher die Ver­ schiebung momentan durchgeführt werden soll.
Die axiale Verschiebung kann realisiert werden durch äußere Kräfte, wie sie beispielsweise von Pneumatik- oder Hydraulikzylindern, Hebel­ systemen oder andere bekannte Maschinenelemente erbracht werden. Es entspricht ebenfalls dem erfindungsgemäßen Gedanken, wenn statt der beschriebenen Halbschale oder Walzenhälfte in Nuten eingebette­ te Profile verwandt werden, die in der Axialrichtung beweglich sind und mit geringem Vorsprung gegenüber der Walze eingebaut werden. Sollten diese Profile aus elastischem Material bestehen, z. B. Zug­ federn oder gummielastischem Werkstoff, so würde bei der Reckung zur Seite, zu welcher die Korrektur erfolgen soll, eine Vergrößerung des Weges zur Bewegungsrichtung hin erfolgen. Dabei tritt als Neben­ wirkung ein, daß der Weg jeder einzelnen Auflagestelle zum Walzenende in Bewegungsrichtung hin größer wird. Dieses bedeutet, daß das Band gleichzeitig eine zur Korrekturrichtung größere Ablenkkraft erfährt und damit eine seitliche Streckwirkung erzielt wird. Dieses ist ins­ besondere bei extrem dünnen Bändern von Bedeutung.

Claims (6)

1. Einrichtung zur Laufjustierung von Förderbändern, welche mit einer Antriebs- und einer Umlenkwalze ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden Walzen in Axialrichtung geteilt ist und das nicht mit den Wellenstümpfen verbundene Walzenstück (1, 2) in axialer Richtung verschiebbar angeordnet ist und die Verschiebung im Augenblick der Bandauflage in der zur Justierung erforder­ lichen Richtung erfolgt.
2. Einrichtung zur Laufjustierung von Förderbändern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Verschiebung genutzte Walzenstück (2) schalenförmig ausgebildet ist und auf einer inneren Walze aufliegt und auf dieser Walze in Axialrichtung verschiebbar angeordnet ist.
3. Einrichtung zur Laufjustierung von Förderbändern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Walzenstück (2) aus Profilen besteht, die auf der inneren Walze aufliegen.
4. Einrichtung zur Laufjustierung von Förderbändern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Walzenstück (2) aus Profilen besteht, die in geringem Abstand zu diesem angeordnet sind.
5. Einrichtung zur Laufjustierung von Förderbändern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Walzenstück (2) aus Profilen besteht, die teilweise in Nuten dieses Walzenstücks mit geringem Vorsprung angeordnet sind.
6. Einrichtung zur Laufjustierung von Förderbändern nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebenen Profile in Axialrichtung elastisch sind.
DE19813152151 1981-12-24 1981-12-24 Einrichtung zur laufjustierung von foerderbaendern Granted DE3152151A1 (de)

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DE3152151A1 DE3152151A1 (de) 1983-07-07
DE3152151C2 true DE3152151C2 (de) 1988-05-11

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19816466A1 (de) * 1998-04-14 1999-10-21 Bucher Guyer Ag Masch Fördereinrichtung
DE19922245A1 (de) * 1999-05-14 2000-11-16 Frisse Richard Maschf Metallförderbandanordnung
DE20313491U1 (de) * 2003-08-30 2005-01-05 Transnorm System Gmbh Angetriebene Rolle

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DE19922245A1 (de) * 1999-05-14 2000-11-16 Frisse Richard Maschf Metallförderbandanordnung
DE20313491U1 (de) * 2003-08-30 2005-01-05 Transnorm System Gmbh Angetriebene Rolle

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