DE31426C - Neuerung an Nagelmaschinen zur Fabrikation von Packkisten - Google Patents
Neuerung an Nagelmaschinen zur Fabrikation von PackkistenInfo
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- DE31426C DE31426C DENDAT31426D DE31426DA DE31426C DE 31426 C DE31426 C DE 31426C DE NDAT31426 D DENDAT31426 D DE NDAT31426D DE 31426D A DE31426D A DE 31426DA DE 31426 C DE31426 C DE 31426C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27F—DOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
- B27F7/00—Nailing or stapling; Nailed or stapled work
- B27F7/02—Nailing machines
- B27F7/13—Nail feeding devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27F—DOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
- B27F7/00—Nailing or stapling; Nailed or stapled work
- B27F7/02—Nailing machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt Im Deutschen Reiche vom ig. September 1884 ab.
Die Erfindung hat den Zweck, durch verbesserte Construction, Anordnung und Verbindung
von Theilen eine einfache, billige und kräftig wirkende Kistennagelmaschine herzustellen
und bezieht sich auf die Klasse von Maschinen, in welcher die Nägel in horizontaler
Richtung in das Holz getrieben werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein verticaler Längsschnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Vorderansicht,
Fig. 4 ein Grundrifs, der Speiseapparat weggelassen.
Fig. 5, 6, 7, 8, 9 und 10 sind Details, in gröfserem Mafsstabe gezeichnet.
Fig. 11 und 12 sind Details, kleine Veränderungen
darstellend.
Fig. 13 und 14 zeigen solche Veränderungen,
welche in Anwendung kommen, wenn die Maschine durch irgend welche Kraftmaschine getrieben wird.
Bis jetzt sind in der oben erwähnten Klasse von Maschinen die Nägel dadurch in das Holz
getrieben, dafs man den Tisch oder die Platte, die das Holz trug, in Bewegung setzte und
dadurch letzteres gegen die Nägel drängte.
In der vorliegenden Erfindung ist das entgegengesetzte Arrangement getroffen. Das Holz
wird auf einem feststehenden Tisch oder einer Platte a\ getragen durch die Gestellwände a,
placirt und die Nägel in dasselbe vermittelst beweglicher Stöfser oder Treiber b, welche,
wie weiter unten beschrieben, auf die Nägel wirken, getrieben. Die Anordnung der Nagelführer
c ist so getroffen, dafs die Nägel an jeder Seite des Mittelnagels in schräger Richtung,
entweder einwärts (wie die Zeichnung zeigt) oder auswärts gerichtet, in das Holz getrieben
werden, mit Ausnahme des Mittelnagels, welcher zur Oberfläche des Holzes
senkrecht steht. Durch diese Anordnung erreichen die Nägel im Holz einen bedeutend
festeren Halt, als wenn sie senkrecht eingetrieben werden.
Die Nägel werden den Nagelführern c in folgender Weise zugeführt. Ein horizontaler
Cylinder d ist mit Reihen von Löchern oder Oeffnungen d1, in passenden Zwischenräumen
von einander abstehend und in Reihen querüber arrangirt, versehen. Ein Arbeiter versieht
diese Oeffnungen d1 mit Nägeln, welche mit den Köpfen nach unten eingesetzt werden.
Ueber jede Löcherreihe längs des Cylinders d ist eine verschiebbare Leiste d2 angebracht,
welche correspondirend mit den Oeffnungen άλ
des Cylinders d durchlöchert ist. Nachdem eine Reihe von Oeffnungen dl mit Nägeln versehen
ist, schliefst der Arbeiter dieselben dadurch, dafs er die Leiste d'2 seitwärts schiebt
und so mit den soliden Theilen derselben die Oeffnungen dl bedeckt. Das Schliefsen der
Löcherreihe durch den Arbeiter geschieht, um ihm zu bezeichnen, welche derselben er bereits
mit Nägeln versehen hat, und um zu verhindern, dafs bei jeder Umdrehung des Cylinders
mehr als ein Nagel in jede Oeffnung d1 gesteckt wird.
Bei der Umdrehung des Cylinders d passiren die Enden der Leisten d2 einen feststehenden
Daumen e, welcher an einer der oberen Gestellwände a2 befestigt ist und jede offene
Löcherreihe automatisch durch das Abgleiten der Leiste d2 an ihm verschliefsen würde, falls
der Arbeiter zufällig versäumt hätte, dies zu thun. Der Daumen e ist so angebracht, dafs
die Löcherreihen bereits verschlossen sind, ehe sie nach unten gerichtet sind, um das Herausfallen
der Nägel zu verhindern. Um nun die Nägel aus den Oeffnungen d1 loszulassen,
wenn sie sich über den Trichtern f1 befinden,
welche durch Röhren f mit den Nagelführungen c verbunden sind, werden die verschiebbaren
Leisten d2 vermittelst eines gleitenden Anlaufes g, welcher auf einen Hebel g1 wirkt,
ruckweise so weit verschoben, dafs ihre Löcher wieder mit den Oeffnungen d1 übereinstimmen,
die Nägel also heraus und in den Trichter f1
fallen.
Die Nagelführungen bestehen aus einer mit Einschnitten versehenen Platte c, welche durch
Schrauben c1 c2 sowohl in der Höhe, als in
der Neigung in Bezug auf den Tisch oder die Platte a1 verstellbar ist, um die Maschine
für die verschiedene Dicke des Holzes und für die erforderlichen Winkel, unter denen die
Nägel eingetrieben werden sollen, zu reguliren. Auf diese Weise ist es ermöglicht, Nägel mit
grofsen oder kleinen Köpfen anzuwenden und dieselben, je nach der Neigung der Platte c,
parallel oder geneigt zu den Seitenflächen des Holzes einzutreiben. Ueber dieser Platte c ist
eine Reihe von Führungen c4 befestigt, an welchen wiederum die Röhren f befestigt sind.
Diese Führungen c4 sind unterhalb ihrer Vereinigung mit den Röhren f an ihrer Unterseite
offen, um das Fallen der Nägel in die Einschnitte der Platte c zu gestatten, und sind
mit Oeffnungen c5, Fig. 7, versehen zum Durchlassen der Stöfser oder Treiber b. An
der Front der Nagelführungen ist eine Sicherheitsplatte h angebracht, welche, wenn die
Stöfser oder Treiber b in ihrer zurückgezogenen Lage sind, mit ihren gezahnten Ecken
in den Einschnitten der Platte c ruht und dadurch verhindert, dafs die Nägel aus den
Einschnitten fallen oder springen. In dieser Ruhelage verbleibt die Sicherheitsplatte /z, bis
die Stöfser oder Treiber anfangen vorzugehen, zu welcher Zeit sie dann, wie weiter unten
beschrieben, automatisch gehoben wird. Beim Zurückziehen der Treiber b senkt sich die
Sicherlieitsplatte h wieder.
Die Stöfser oder Treiber b sind in einer Achse befestigt, die in den Querbalken bl gelagert
ist, welche mit Ansätzen in den Führungsschiitzen as der Platte ax in der gewünschten
schrägen Richtung geführt werden. Auf die Querbalken b1 wirkt ein anderer Querbalken £2,
dessen breite Stirnflächen convergirend oder divergirend gerichtet sein können und welcher
durch den Tritt i vermittelst der an der Achse j befestigten Hebel j1 und j2, verbunden
durch die Gelenkstange i1 und Gelenk j3, in
Bewegung gesetzt werden kann. Federn b3, an den Ansätzen von b1 und dem Tisch al
befestigt, bewirken die Rückbewegung des Querbalkens b1. Wenn gewünscht, können
Rollen zwischen den beiden Querbalken b1 und δ2 zur Verminderung der Reibung angebracht
werden. Auf der Achse j ist auch ein Hebel j4 befestigt, welcher auf das andere
Ende eines um einen festen Zapfen k1 schwingenden
Hebels k wirkt. Das obere Ende des Hebels k ist mit einem Sperrkegel k2 versehen,
welcher auf ein auf der Welle·, des Cylinders d angebrachtes Sperrrad d3 wirkt und
dem Cylinder d die ruckweise drehende Bewegung ertheilt. An diesen Hebel k ist auch
der gleitende Anlauf g- angelenkt, welcher bei erforderlicher Zeit auf den Hebel g1
wirkt.
Die Sicherheitsplatte h wird durch Gelenke h1
aufgehoben, welche an die auf der Achse h3 befestigten Hebel h2 angelenkt sind. Auf der
Achse h3 sind auch Hebel h*, welche durch
die Gelenke h5 mit dem beweglichen Querbalken b2 verbunden sind; durch die Bewegung
des letzteren wird also die Sicherheitsplatte zur entsprechenden Zeit gehoben oder
gesenkt werden.
Der Tisch oder die Platte a1 ist mit beweglichen
Anschlägen oder Führungen 111 versehen, welche rechtwinklig zu einander wirken.
Die Führung / wird vermittelst einer Schraube m mit Handrad ml und in Schlitzen des Tisches al
geführten Mutter P eingestellt; die Führungen Z1 dagegen durch Flügelmuttern oder
Bolzen und Schraubenmuttern I3, wie in der Zeichnung gezeigt ist, geregelt.
Ein Gegengewicht z'2 bewirkt die Rückbewegung des Trittes i und dadurch auch des
Querbalkens b2. Statt des Gewichtes i2 können
auch zur Erreichung desselben Zweckes Federn angebracht sein.
Anstatt, wie vorstehend beschrieben, die
Nägel in schräger Richtung einzutreiben, kann man dieselben auch im rechten Winkel zu
dem zu nagelnden Holz eintreiben. In diesem Falle wird der bewegliche Querbalken b1 unmittelbar
mit den Gelenken j3, durch welche er bewegt wird, verbunden, wie in Fig. 11
und 12 gezeigt ist.
Der horizontale Theil der Schachtel oder Kiste wird durch den Arbeiter vermittelst der
Führungen / / 1 adjustirt, der aufrecht stehende Theil wird unten zwischen den horizontalen
Theil und die Front der Nagelführung c gebracht; "damit er im rechten Winkel zum
horizontalen Theil gehalten wird, ist eine FUh-
rungsstange w, welche in den Gestellwänden a2
verschiebbar befestigt ist, angebracht, an welche er sich mit der oberen Seite anlehnt.
Zwischen den Gestellwänden a2 ist auch
eine Speisemulde ο zur Aufnahme der Nägel, mit welchen der Cylinder d versehen wird,
angebracht. Ueber dem Tisch α sind passende Führungen q und eine Mulde ρ zur Aufnahme
der bei der Arbeit etwa aus der Maschine gefallenen Nägel angebracht. Beim vorstehend
beschriebenen Speise- und Führungsmechanismus kann jede Art von Nägeln angewendet
werden.
Soll die Maschine durch Motorenkraft getrieben werden, so wird das in Fig. 13 und 14
gezeigte Arrangement in Anwendung gebracht. Bei diesem Arrangement ist der Tritt i durch
ein Gelenk P mit einem Hebel r1, welcher
auf der Achse r befestigt ist, verbunden. An der Achse r sind aufserdem zwei Gabelarme r2 befestigt, welche in eine Nuth des
auf der Welle s lose aufgeschobenen und mit Klauen oder Zähnen versehenen Triebes sl
eingreifen und dieses längs der Welle verschieben können. Gleiche Klauen oder Zähne
befinden sich an dem auf der Welle s festsitzenden und mit der Riemscheibe bezw. Seilscheibe
s2 gekuppelten Schwungrad s3. Wird
der Trieb s1 mit dem Schwungrad s3 in Eingriff
gebracht, so wird er das auf der Welle ί befestigte Zahnrad tl in Bewegung setzen. Auf
der Welle t ist eine mit Nuth versehene Führungsscheibe t2 befestigt, welche vermittelst
eines Zapfens den auf der Achse j befestigten Hebel j 5 in stofsende Bewegung setzt, welcher
Hebel seine Bewegungen wieder den bei Fig. 1 bis 12 beschriebenen Mechanismen der Maschine
mittheilt.
Durch Niederdrücken des Trittes i wird die Maschine durch die Treibwelle s in Bewegung
gesetzt, während durch Nachlassen des Trittes i das Gewicht i2 die Ausrückung des Triebes s1
aus dem Schwungrad s2 bewirkt und die Maschine aufser Thätigkeit setzt.
Claims (5)
1. Die Anwendung sich horizontal bewegender Stöfser oder Treiber b in Verbindung
mit einem feststehenden Tisch a1, auf dem
die zu nagelnden Kisten etc. in ihrer richtigen Lage durch die Anschläge oder Führungen
I ll an der Vorderseite der Nagelführungsplatte
c und Führungsstange η eingestellt und gehalten werden.
2. Die durch die Schrauben clc2 einstellbaren
Nagelführungen c, gespeist durch einen horizontalen Cylinder d, welcher mit
Löchern oder Oeffnungen dl und gleitenden, durchbrochenen Leisten d2 versehen ist,
welche letzteren an einem Ende durch den feststehenden Daumen e regulirt, am anderen
Ende mit dem durch Anlauf g bewegten Hebel g1 in Thätigkeit gesetzt
werden, in Verbindung mit den Trichtern/1 und Führungsröhren f.
3. In Verbindung mit den Nagelspeisungsund Führungsvorrichtungen die mit ihren
Zähnen in die Rinnen der Nagelführungen c eingreifende Schutzleiste h.
4. Die Anbringung der Stöfser oder Treiber b in den gleitenden Querbalken b\
welche in einem Winkel zu beiden Seiten von der Mitte des Querbalkens b2 von
letzterem bewegt werden.
5. Die Nagelführungsplatte c, mit einer grofsen Anzahl von Führungsausschnitten oder
Rinnen versehen, in Verbindung mit ebenso vielen Stöfsern oder Treibern b und mit
einer kleineren Anzahl von Speiselöchern dl, Führungsröhren / und Trichtern f\ um
die Regulirung. der Anzahl und das Arrangement der einzutreibenden Nägel leicht ausführen zu können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31426C true DE31426C (de) |
Family
ID=307504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31426D Expired - Lifetime DE31426C (de) | Neuerung an Nagelmaschinen zur Fabrikation von Packkisten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31426C (de) |
-
0
- DE DENDAT31426D patent/DE31426C/de not_active Expired - Lifetime
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