DE314048C - - Google Patents

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DE314048C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/20Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of lasts; of shoes, e.g. sabots; of parts of shoes, e.g. heels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

Fast alle bekannten Holzsohlen besitzen infolge ihrer geraden oder . Unzweckmäßig gestalteten Innenseite den Nachteil, daß ihre Benutzung für den Träger nicht nur unbequem und schmerzhaft ist, sondern mit der Zeit sogar Plattfußleiden usw. verursacht. Man hat schon versucht, diesem Übelstande dadurch abzuhelfen, daß man die Innenfläche der Holzsohlen der natürlichen Form der Fußsohle entsprechend, und zwar von Hand oder durch recht komplizierte Maschinen ausarbeitete; ersteres ist aber zu zeitraubend, während die bekannten Leistenmaschinen für eineRentabilität in der Sohlenherstellung viel zu teuer sind.
Durch die den Gegenstand der Erfindung bildende, äußerst einfache Vorrichtung' wird nun ein vollwertiger Ersatz für die teuren Leistenmaschinen geboten, indem mit ihrjdie Innenseite von Holzsohlen in sehr kurzer Zeit
so und vollständig gleichmäßig der natürlichen Form und Größe der jeweiligen Fußsohle entsprechend mechanisch ausgearbeitet wird.
Bekannt sind jedoch schon Vorrichtungen zur mechanischen Bearbeitung der Innenseite von Holzsohlen, die· aus einem über die Tischplatte eines festen Gestelles drehbar angebrachten tonnenförmigen Fräskörper und einem gegen denselben zu drückenden und an ihm lose verschiebbaren Sohlenträger bestehen..
Demgegenüber ist das Wesen der Erfindung darin zu sehen, daß an dem Sohlenträger unten , und oben je eine in seiner Querrichtung verschieb- und feststellbare Führungsleiste befestigt ist, deren freie gegen einen Bund des Fräskörpers schleifende Längskanten der Form der inneren Sohlenfläche entsprechend verschieden geschweift sind, so daß der Sohlenträger bei seiner Verschiebung zeitweise etwas verkantet wird.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung und ihre Anwendungsweise veranschaulicht, und zwar stellt Fig. i die in Gebrauch befindliche Vorrichtung in Vorderansicht dar, während Fig. 2 sie von der Seite gesehen, teilweise im Längsschnitt nach Linie A-B zeigt; Fig. 3 ist Grundriß im Schnitt naqh Linie C-D der Fig. i. ■ \
Die Vorrichtung besteht.aus dem auf der Welle ä auswechselbar befestigten Fräskörper b, dessen tonnenförmiger Umfang in der Art eines Fräsers ausgebildet oder in der Art einer Raspel feilenartig aufgerauht ist, und dem zur Aufnahme der zu bearbeitenden Sohle s dienenden , mittels seiner beiden verstellbaren. Führungsleisten e und e1 an dem Fräskörper δ längsverschiebbaren Körper d. Die in dem Ausführungsbeispiel der Erfindung senkrecht dargestellte Welle a, welche unter Vermittlung eines Riemens o. dgl. durch einen beliebigen Motor in rasche Drehung versetzt wird, ist-in einem Gestell derart untergebracht, daß ihr Fräskörper b oben aus der festen Tischplatte t frei herausragt. .
Der auf letzterer lose verschiebbare Sohlenträger^ besitzt eine der äußeren Form und Größe der jeweiligen Sohle entsprechend ausgearbeitete Aussparung, in welche die von außen fertige -Sohle s hineingelegt und durch kleine Schieber i o. dgl. 'derart festgehalten wird, daß ihre noch zu bearbeitende Innenseite ein kleines Stück
vorsteht. Damit die Innenseite der Sohle beim Gegendrücken und gleichzeitigen Vorbeiführen des Sohlenträgers d an dem Fräskprper b (vgl. Pfeilrichtung der Fig. 3) durch diesen nicht einfach' gleichmäßig ausgehöhlt, sondern der natürlichen Form der Fußsohle angepaßt und ausgearbeitet wird, ist an der Ober- und Unterseite des Sohlenträgers d je eine Führungsleiste e und e1 verstellbar befestigt, deren freie Längskanten der gewünschten Sohlenform entsprechend verschieden geschweift sind.
Mit diesen beiden oben und unten über die zu bearbeitende Sohle s ein bestimmtes Stück vorspringenden Leisten wird der Sohlenträger d gegen einen unter und über dem Fräskörper b befindlichen zylindrischen Bund c gedrückt und gleichzeitig in der Pfeilrichtung der Fig. 1 und 3 auf der Platte t verschoben, wodurch die gegen den Fräser δ gedrückte Innenseite der Sohle s bearbeitet wird. Hierbei wird der zweckmäßig unten etwas gewölbte Sohlenträger d infolge der verschiedenen Form seiner Führungsleisten β und e1 oder deren verschieden geschweiften, je an einen Bund c schleifenden Kante zeitweise etwas verkantet, so daß die eine Seite der Sohle s mehr oder weniger wie ihre andere Seite gegen den Fräskörper gedrückt wird, wodurch die gewünschte Form der Sohle entsteht. · ,
Die Leisten e und e1 können in der Querrichtung des Sohlenträgers d verschoben und mittels in Schlitzen geführter Schrauben so eingestellt werden, daß die zu bearbeitenden Sohlen eine genaue gleichmäßige Stärke erhalten. - ;

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: <
    Vorrichtung zur mechanischen Bearbeitung' der Innenseite von Vollholzsohlen, bestehend aus einem über der Tischplatte eines festen Gestelles drehbar angebrachten tonnenförmigen Fräskörper und einem gegen denselben zu drückenden und an ihm lose zu verschiebenden Sohlenträger, dadurch gekennzeichnet, daß an letzterem unten und oben je eine in seiner Querrichtung verschieb- und feststellbare Führungsleiste (e, e1) befestigt ist, deren freie je gegen einen zylindrischen Bund(c) des Fräskörpers schleifende Längskanten der Form der inneren Sohlenfläche entsprechend verschieden geschweift sind, so daß der Sohlenträger bei seiner Verschiebung zeitweise etwas verkantet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen..
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