DE313273C - - Google Patents
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- DE313273C DE313273C DENDAT313273D DE313273DC DE313273C DE 313273 C DE313273 C DE 313273C DE NDAT313273 D DENDAT313273 D DE NDAT313273D DE 313273D C DE313273D C DE 313273DC DE 313273 C DE313273 C DE 313273C
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- 230000004888 barrier function Effects 0.000 claims description 26
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 3
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/20—Audible signals, e.g. detonator audible signalling
- B61L5/22—Devices for initiating the release of detonators in a certain position of a signal
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
Viele Unglücksfälle entstanden bei Bahnübergängen durch Überschreiten der Geleise bzw.
- des Bahnkörpers, weil trotz Überfahrt eines Eisenbahnzuges die Schranke nicht geschlossen
wurde. In den meisten Fällen hörte der die Schranke bedienende Schrankenwärter den
heranfahrenden Zug nicht, oder er konnte infolge unsichtiger Luft den Zug nicht sehen,
auch durch Unachtsamkeit o. dgl. blieb die
ίο Schranke offen, also in ihrer hochgestellten
Lage bei Durchfahrt des Zuges.
! Die vorliegende Erfindung beseitigt vollständig
diese großen Übelstände, und es "ist eine Sicherungsvorrichtung geschaffen, die den Zugführer
der Lokomotive mehrere hundert Meter vor der noch hochgestellten Schranke durch einen lauten Ton, ζ. Β. Knall, aufmerksam
macht. Der Zugführer kann nun nach dem Warnungssignal den Zug noch vor dem Bahn-Übergang
zum Halten bringen. Die Ertönung erfolgt, wenn der Zug bzw. die Lokomotive über einen zwischen einer Schiene hervorragenden
gelagerten Keil fährt, diesen herunterdrückt und die Spitze des Keiles in eine darunter
befindliche Knallschachtel dringt, wodurch, ein Knall erzeugt wird. Bei geschlossener
Schranke bildet die obere Kante des Keiles mit der Schiene eine Ebene, es erhält
daher der Keil von dem darüberfahrenden Zug keine Abwärtsbewegung. Das Schrankendrehrad
steht mit dem Keil durch über Rollen geführte Drähte in Verbindung.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht schematisch eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar zeigt:
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht schematisch eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht einer Schranke in Verbindung mit der Sicherungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht der Fig. 1,
Fig., 3 einen Schnitt nach der linie A-B der Fig. ι in größerem Maßstabe,
Fig. 4 eine Draufsicht der Fig. 3,
Fig. 5 eine Einzelheit.
Im wesentlichen besteht die Sicherungsvorrichtung aus zwei miteinander kämmenden
Kegelzahnrädern a, b, welche mehrere hundert Meter von einer Schranke c entfernt sind und
in der Nähe des Geleises sich befinden. Zweckmäßig müssen auf jeder Seite der Schranke
die Kegelräder a, b mit den zugehörigen Sicherüngsteilen in entsprechender Entfernung von
der Schranke angebracht werden, so daß die Schranke ungefähr in der Mitte der Sicherungsvorrichtung
sich befindet. Zwischen dem Schienenstoß oder einem Ausschnitt einer Schiene d
lagert um einen Zapfen e durch Schlitz f verschiebbar ein Keil g, welcher bei offener
Schranke senkrecht steht, wie die Zeichnung zeigt, und über die Schiene d ragt. Am Kegelzahnrad
b ist eine Stange h drehbar ange-' schlossen, die wieder gelenkig durch Kugelgelenk
i o. dgl. mit einer an dem Keil g drehbar angebrachten Stange k verbunden ist.
Federnde Lager k1, &2 gestatten der Stange h
eine Nachgiebigkeit, wenn der Keil g eine Bewegung nach unten ausführt. Unter dem Keil
ist ein Raum zur Aufnahme einer Knall-
schachtel I vorgesehen. Das Kegelzahnrad a
steht mit den Schrankenrädern m, m1 derart
durch die Leitungsdrähte η in Verbindung, daß· bei Abwärtsbewegung der Schranke die
Kegelräder sich drehen, erst nachdem die gebräuchliche Schrankenglocke beim Niedergang
der Schranke ertönt ist, so daß also Senken der Schranke c und Drehen der Kegelräder a, b
gleichzeitig geschieht. Dies kann nun auf verschiedene Art geschehen, in dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung Fig. 3 und 4 besitzt das
Kegelrad α ein Kettenrad 0. Eine über das Kettenrad 0 gelegte Kette q schließt sich an
die Leitungsseile η an. Das Kegelzahnrad b besitzt an der Unterseite einen Stift s, welcher
nach genügender Drehung des Zahnrades b gegen einen Anschlagsstift t stößt, und es wird
dadurch eine Überdrehung der Zahnräder vermieden.
Fährt nun ein Zug bei offener Schranke c " über das Geleise, und erreicht dieser die Stelle
des über den Schienen hervorragenden Keiles,
' dann wird die Last der Lokomotive den Keil g.
herunterdrücken. Der Keil dringt dann in die Knallschachtel ein, diese wird zur Entzündung
gebracht und ein lauter Knall verursacht. Durch dieses Warnungszeichen kann nun der
Zugführer den Zug vor der offenen Schranke zum Halten bringen.
Soll dagegen die Schranke heruntergelassen werden, so bringt man die Kurbel tn? in Umdrehung.
Die Seile η bewegen sich dann in Pfeilrichtung (Fig. 1), und das Kettenrad 0 vollzieht
dann seine Umdrehung unter Mitnahme der Kegelräder a, b. Gleichzeitig durch Drehung
des Zahnrades b wird die Stange k angezogen und der Keil g in die in Fig. 5 gezeigte Lage
geschwungen. Der Keil überragt die Schiene dann nicht und kommt deshalb mit der Knallschachtel
nicht in Berührung. Demnach kann ein Zug bei geschlossener Schranke über das Geleise fahren, ohne Warnungssignal.
Wird die Schranke wieder hochgekurbelt, dann werden die Seile in umgekehrtem Sinne,
wie die Pfeile. angeben, angezogen und der Keil ragt wieder über die Schiene.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sicherungsvorrichtung für Eisenbahnzüge bei offener Schranke, dadurch "gekennzeichnet, daß sich zwischen einem Schienenstoß oder einer Schienenaussparung ein Zapfen (e) befindet, auf dem ein keilförmiger Hammer (g) derart gelagert ist, daß er bei geöffneter Schranke senkrecht mit der Spitze über einer Knallschachtel steht, mit seinem Rücken die Schiene etwas überragt und mit der Wegeschranke derart in" mechanischer Verbindung steht, daß er beim Herablassen der Schranke aus seiner senkrechten in schräge Lage geschwungen wird, derart, daß der Rücken des Hammers verschwindet und seine Spitze neben die Knallschachtel zu liegen kommt (Fig. 5), dagegen beim Öffnen der "Schranke der Hammer sich wieder senkrecht über der ■ Knallschachtel aufstellt. Das Verschieben des Hammers wird bewirkt durch einen senkrecht zum Rücken des Hammers in demselben befindlichen Schlitz (f), durch welchen der feststehende Zapfen (e) hindurchragt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313273C true DE313273C (de) |
Family
ID=566150
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313273D Active DE313273C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313273C (de) |
-
0
- DE DENDAT313273D patent/DE313273C/de active Active
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