DE31255C - Vorrichtung an Flecht- und Klöppelmasehmen zum zeitweiligen Stillsetzen der Spulen - Google Patents
Vorrichtung an Flecht- und Klöppelmasehmen zum zeitweiligen Stillsetzen der SpulenInfo
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- DE31255C DE31255C DENDAT31255D DE31255DA DE31255C DE 31255 C DE31255 C DE 31255C DE NDAT31255 D DENDAT31255 D DE NDAT31255D DE 31255D A DE31255D A DE 31255DA DE 31255 C DE31255 C DE 31255C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/38—Driving-gear; Starting or stopping mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2B: Flecht- und Strickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1884 ab.
Verschiedenartige Vorrichtungen zum Stillsetzen der Spulen in ihrer Bewegung im Spulenlauf
sind in Anwendung gekommen: lange und kurze Flügel, Flügel, die gehoben und gesenkt
werden, also den Spulenstift zeitweilig verlassen, Umführung der Spulen aufserhalb des gewöhnlichen
Spulenlaufes u. dergl. m., und durch alle Constructionen soll bezweckt werden, dafs
die Klöppel beim Zurücklaufen oder Kreuzen nicht zusammenstofsen. Sobald aber ein
Klöppel seine Lücke im Flügelrad verläfst, ist mehr öder weniger Gefahr des Verlaufene der
Klöppel vorhanden. Dieses suche ich in der nachstehend dargestellten Vorrichtung zu vermeiden.
Ich trenne den eigentlichen Flügel, der die Klöppel oder Spulen führt, von dem Zahnrad,
durch welches die Bewegung vom Motor oder der Transmission aufgenommen und weiter
übertragen wird. Die Vorrichtung ist beispielsweise an einem Theil einer Maschine mit zwei
Flügeln veranschaulicht; jedes zweitfolgende Flügelrad ist ausrückbar. Diese Flügelräder
A A1 A2. , . unterscheiden sich von den anderen
BB1... zunächst dadurch, dafs bei jenen die
Flügelteller C C1 C* . . . mit den Stirnrädern
AA1A1... nicht aus einem Stück gegossen
sind, sondern mittelst Klauenverkupplung mit einander verbunden werden. Die Stirnräder A
sind daher um die Naben der Flügelscheiben gelegt' und mit entsprechenden Vertiefungen D
in ihrem Kranze versehen, in welche die Klauen oder Arme E der Flügelscheibe eingreifen,
wenn die Stirnräder hochgehoben sind, und aus denen die Klauen freiwerden, wenn die
Stirnräder niedergedrückt sind.- Dabei ist die Breite der Stirnräder A und B so grofs, dafs,
die ersteren mögen hoch oder niedrig stehen, diese Räder selbst nicht aufser Eingriff kommen
und also nur die Flügelscheiben C von den Stirnrädern A freiwerden, bei tiefem Stand
derselben. Die Naben der Stirnräder A sind deshalb mit Angüssen F und G versehen, welche
sich in entsprechendem Verhaltnifs in den Umfang des Rades theilen und zum Theil mit abbezw.
aufsteigenden schiefen Flächen versehen sind, Fig. r.
Jedem solchen Rade gegenüber ist auf der Unterplatte ein feststehender Ausrücker HH1
H2 . . . aufgestellt, der aus einem segmentartigen
Doppelkeil besteht und zwischen die abgeschrägten Angüsse F und G an den Rädern A
so hineinragt, dafs die Räder in ihrem Lauf durch den Doppelkeil gehoben oder gesenkt
werden, je nachdem der Angufs F oder G gegen den Keil anläuft.
Damit werden dann auch jeweilig die Flügelteller CC1C2... in oder aufser Eingriff gebracht
mit den Rädern selbst, und in letzterem Falle werden die Flügel also mit den von
ihnen geführten Spülen still stehen bleiben.
Damit dieser Stillstand aber auch ganz sicher und sofort erfolge, was wegen des späteren
richtigen Wiedereingriffes wichtig ist, setze ich mit jedem Rad B B1 B2. . . ein gleich grofses
Rad I1 I2 in Eingriff, und dieses läuft in entgegengesetzter
Richtung mit dem ihm correspondirenden A1 A2 . . .
Ferner sind in derselben - Absicht die Flügel CC C2... nicht wie gewöhnlich geformt,
sondern sie haben zahn- oder daumenartige Vorsprünge K1 K2.. . Auf den Rädern I in
gleicher Höhe mit den Flügeln CC1... sitzen
die unrunden Scheiben L1L2, und diese treffen
im gewünschten Momente mit den Daumen K der Flügel C zusammen und lassen sie ebenso
wieder frei, sobald die Räder A wieder hochgerückt und mit den Flügelscheiben verkuppelt
sind.
Durch diese Construction wird ein sicheres Stillsetzen der Spulen bezw. Flügelteller und
deren Wiederingangsetzung bewirkt, ohne dafs die Spule aus dem Flügel ausliefe, und eine
Gefahr des Verlaufene ist gänzlich vermieden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Vorrichtung zum Aus- und Einrücken des Flügeltellers an Flecht- und Klöppelmaschinen bezw. zum zeitweiligen Stillsetzen der Spulen, welche sich dadurch kennzeichnet, dafs:a) die treibenden Stirnräder lose um die Nabe des Flügeltellers gelegt werden;b) die Nabe der Flügelteller mit Klauen versehen werden, welche in entsprechende Vertiefungen in der Armscheibe der Stirnräder eingreifen;c) die Nabe der Stirnräder oben und unten mit zum Theil auf- und absteigenden Flächen versehen wird, in welched) an Lägerchen der Unterplatte befestigte, frei vorstehende, doppelkeilförmige Ausrücker eingreifen, wodurch die Räder gehoben und gesenkt werden und so mit den Flügeltellern verkuppelt oder aus denselben gelöst werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31255C true DE31255C (de) |
Family
ID=307340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31255D Expired - Lifetime DE31255C (de) | Vorrichtung an Flecht- und Klöppelmasehmen zum zeitweiligen Stillsetzen der Spulen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31255C (de) |
-
0
- DE DENDAT31255D patent/DE31255C/de not_active Expired - Lifetime
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