DE310358C - - Google Patents
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- DE310358C DE310358C DE1914310358D DE310358DA DE310358C DE 310358 C DE310358 C DE 310358C DE 1914310358 D DE1914310358 D DE 1914310358D DE 310358D A DE310358D A DE 310358DA DE 310358 C DE310358 C DE 310358C
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- bearing
- bearing according
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- 238000005422 blasting Methods 0.000 description 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C41/00—Other accessories, e.g. devices integrated in the bearing not relating to the bearing function as such
- F16C41/02—Arrangements for equalising the load on a plurality of bearings or their elements
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C17/00—Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
- F16C17/04—Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for axial load only
- F16C17/06—Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for axial load only with tiltably-supported segments, e.g. Michell bearings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
- Sliding-Contact Bearings (AREA)
Description
KAISERLICHES
S|PAT
ENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 310358 KLASSE Α7ΰ. GRUPPE
Der Gegenstand vorliegender Erfindung stellt eine weitere Ausbildung der Bauart von Drucklagern
dar, bei denen zur gleichmäßigen Verteilung des Druckes über die Tragflächen diese
in eine leicht zu verdrängende Masse eingebettet sind, insofern, als die die Tragflächen
unterstützenden und die Belastung' verteilenden
Zwischenglieder nicht regellos zusammenliegen, sondern bedacht aufgebaut sind, und
ίο zwar nach einer Zickzacklinie oder auch anders
ausgedrückt durch eine zusammenhängende Aneinanderreihung einfacher Sprengwerke, wie
sie einzeln zur Unterstützung beispielsweise von Balken bekannt sind, mit dem Unteres.
schied jedoch, daß nach der Erfindung die Starrheit des Zusammenbaues aufgehoben ist-
und eine gewisse Verschiebbarkeit sämtlicher; oder eines Teiles der Stützpunkte sowie eine
Scbrägstellung der Tragflächen möglich ist. ao Solche Sprengwerke sind zwar schon zum
Ausgleich der Belastung nebeneinander angeordneter Laufrine von Kugellagern bekannt, jedoch bei Gleitlagern mit in der Umfangsrichtung
unterteilter Tragfläche neu und wegen; der Möglichkeit einer Kippung der einzelnen
Tragflächen besonders vorteilhaft.
In der Zeichnung sind eine Anzahl beispielsweiser Ausführungsformen dargestellt.
Die Fig. ι bis 3 sind rein schematische Beispiele
zur Erläuterung des Wesens und seien deshalb zuerst besprochen. Fig. 1 stellt die
Abwicklung der Einrichtung nach Fig. 2 dar,
die ein Halslager zeigt. Fig. 3 stellt eine der , Tragflächen eines Kammlagers dar.
■ In der Fig. 1 sind d die bekannten einzelnen
Teile, einer aufgeteilten Tragfläche" des Lagers und f ist der Lagerkörper. Zwischen
den Teilend und der Wand f befindet sich die Abstützungsvorrichtung g. Man kann
letztere in ihrer dargestellten Grundform wohl 4» . eine Aneinanderreihung von Sprengwerken
nennen, wenn man z. B. in Fig. 1 den Teil zwischen
den Linien .4 -A und B-B betrachtet,
liier ist jedoch der unterstützte Tragteil d an den Enden nicht eingespannt, auch sind die
auf der Wand f ruhenden Widerlager nicht feststehend,
sondern verschiebbar. Wird also zj B. ein Lagerteil d etwa infolge der Abweichung
der Welle aus der richtigen Lage · (z. B. durch Abnutzung) im ersten Augenblick mehr belastet als die übrigen, so pflanzt
sich der Druck sofort derart durch die Unterstützungsglieder fort, daß ein entsprechendes
Nachdrücken der übrigen Tragkörper an die Welle und damit eine gleichmäßige Belastungsverteilung
auf alle Tragkörper stattfindet. .
Die Anwendungen beispielsweise auf ein gewöhnliches Halslager nach Fig. 2 oder auf
ein Kammlager mit Tragflächen etwa nach Fig. 3 sind hiernach ohne weiteres verständlich.
In baulicher Hinsicht sind nun viele Ausführungsmöglichkeiten
vorhanden, von denen in den folgenden Beispielen nach den Fig. 4 bis 23 einige dargestellt sind.
Fig. 4 stellt /ine Abwicklung nach Fig. 5 65'
dar, äte wiederum der Fig. 3 entspricht, nur bestehen die Glieder g zur Unterstützung der
Tragkörper ti und zur Übertragung und Fort-
leitung des Druckes aus Kugeln. Diese sind jedoch regelrecht nach der Fig. ι aufgebaut.
Damit dieser Aufbau beim Einfüllen, erleichtert wird, sind Zwischenstücke s zwischen den
Kugeln angeordnet. Auch die oberen Kugeln sind in den Tragkörpern d gelagert.
Die Fig. 6 zeigt eine einfache, in eine Zick-,
zacklinie gelegte Gliederkette als Unterstützungs- und Drucküberträgungs: oder Fortleitungskörper.
Wie die Fig. 7 und 8 zeigen,; können auch Kugeln init Stützen t abwechseln,
-:'■■[■■ auch.können die Kugeln, wie in Fig. 8, noch
in besonderen Gleitschuhen u gelagert sein.
'Die den Tragkörpern d benachbarten Schuhe u können auch fest mit diesen. verbunden sein, '
so daß nur die auf der Wand/" sitzenden
'■. gleiten.. ■ »;
Die Fig. 9 und 10 zeigen Ausführungsformen
■ mit mehreren, auch beliebig verteilten Stützao punkten unter einem Tragkörper; so werden
die Tragkörper d der Fig°. 9 durchweg von
'■'.-.■zwei Kugeln, die der Fig. 10 dagegen teilweise
von zwei und teilweise von drei Kugejn ge-. ;. tragen. '■■...·*. .
Nach Fig. 11 ist ein elastisches Abdeck;-
■■', blech r zwischen Tragkörper „und Kugeln ge-legt,
deren Anordnung unter den Tragkörpern nach diesem Beispiel eine ganz beliebige ist,
■'. d. h. die Lage der Stützpunkte unter den Tragkörpern ist dem Zufall überlassen.
In den zusammengehörenden Fig. 12 (Ab-
• wicklung oder Längsschnitt), 13 (Querschnitt)
und 14 (Draufsicht) sind die Tragkörper d als
runde, geführte Bolzen ausgebildet, die unmittelbar auf den Kugeln stehen. Der Stift ν
dient zur Begrenzung, damit der Aufbau der
Kugeln nicht gestört wird. '·'
Das Beispiel nach den entsprechenden Fig. 15,
16, 17 unterscheidet sich von dem vorigen nur
dadurch, daß die Bolzen mit den bekannten.
Tragteilen zu Tragkörpern d vereinigt sind.
Die Fig. 18, 19,20 zeigen die Anwendung
von Kugeln verschiedener Größe. Zwei kleinere Kugeln liegen in diesem Beispiel hintereinander
unmittelbar unter den Tragkörpern d und 45 stützen sich auf bedeutend größere Kugeln. ■
Längere schmale Tragkörper d kann. man. auch gemäß den Ausführungsformen nach den
Fig. 21 bis 23 mit besonderen', zwischen die ,
oberen Kugeln greifenden Vorsprüngen w ver- 50
sehen.
Statt Kugeln kann man natürlich auch; Rollen oder sonstige Drehkörper wählen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:55.■■.'■ i. Drucklager mit unterteilter Tragfläche 1 in nachgiebiger Bettung, dadurch gekenn- ; zeichnet, daß die Glieder zur Unterstützung '. • der Tragflächen und zur Verteilung der 60 . Belastung nach Art von Sprengwerken auf- . /gebaut und in ständiger Wiederholung an- · ;' einandergereiht sind (Zickzacklinie), jedoch .· '!'derart, daß die Stützpunkte ganz oder " :;': zum Teil verschiebbar gelagert sind, das 65' 'Ganze zum Zwecke einer gleichmäßigen — f Verteilung der Belastung auf die Tragfläche /des Lagers.■; 2. Lager nach Anspruch 1, dadurch ge- ■?. kennzeichnet, daß die Unterstützungsglieder 70 ,in einer Zickzacklinie aufgebaute Kugeln/Rollen o. dgl. Drehkörper sind. . . ;'■;■■■:■... 3. Lager nach Anspruch 1 und 2, da- ■ · '·' durch gekennzeichnet, daß die Kugeln, ;'; Rollen usw. durch entsprechend ausge- 75' rundete Zwischenglieder gegeneinander und gegen die Wände abgestützt sind (Fig. 7 ; und 8). \; ' ' ' , Γ4. Lager nach Anspruch 1 bis 3, da- · ;' durch gekennzeichnet, daß mehrere kleinere, 80 v'Kugeln über den Lücken zweier benach-...' .-: ,barter größerer Kugeln liegen. · :; 5. Lager nach Anspruch i, gekennzeich- 'net durch einen Zusammenbau der Unter-, Stützungsglieder nach Art einer in Zick--8s ■·; zacklinie gelegten Gliederkette.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.UUHJK. CtJ)Rt CH IN I·»
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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|---|---|
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Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1914310358D Expired - Lifetime DE310358C (de) | 1913-11-03 | 1914-01-26 |
Country Status (3)
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-
1914
- 1914-01-26 DE DE1914310358D patent/DE310358C/de not_active Expired - Lifetime
- 1914-09-15 GB GB191419801D patent/GB191419801A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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