DE180191C - - Google Patents

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DE180191C
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balls
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ball bearing
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DENDAT180191D
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    • F16C19/02Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows
    • F16C19/04Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows for radial load mainly
    • F16C19/08Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows for radial load mainly with two or more rows of balls
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
180191 KLASSE 47b. GRUPPE
ALBERTHIRTH in CANNSTATT. Kugellagerkäfig für doppelreihige Kugellager.
Zusatz zum Patente 156691 vom 29. März 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1905 ab. Längste Dauer: 28. März 1919.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 29. Dezember 1904 anerkannt.
— die Priorität
Gegenstand der Erfindung ist eine Abänderung des federnden Kugellagerkäfigs nach Patent 156691 für doppelreihige Kugellager, bei denen bisher die Käfigformen des Hauptpatents für jede Kugelreihe gesondert angewendet werden mußten. Der neue Käfig erfüllt den Zweck, die Kugeln nur in ihrem Drehpunkt zu fassen und zu führen, für beide Kugelreihen zugleich, und zwar dadurch, daß er die Kugeln jeder Reihe einseitig faßt und auf jede Reibe in entgegengesetzter Richtung drückt. Der geringe Seitendruck beider Kugelreihen wird hierbei zweckmäßig durch Laufrillenschultern bekannter Art aufgenommen.
Der Käfig wird am einfachsten als ein zwischen den beiden Kugelreihen angeordneter, in sich federnder und zu diesem Zwecke vorteilhaft gewellter Blechring ausgebildet. In dieser Ausführungsform eignet er sich insbesondere für Kugellager mit ungeteilten Laufringen, bei denen die Kugeln durch Exzentrischstellen beider Laufringe eingebracht werden und nach dem Konzentrischstellen beider Laufringe in richtigem Abstand voneinander gehalten werden. Dem Nachteil, daß bei einem derartigen geschlossenen Kugellager nur etwa halb so viel Kugeln eingeführt werden können, als zwischen den konzentrisch liegenden Laufringen Raum hätten, wird durch den neuen Käfig dadurch begegnet, daß zwei dicht nebeneinander versetzt angeordnete Kugelreihen zu einem zusammenhängenden Kugelsystem vereint werden, wobei zum Zwecke der Exzehtrischstellung der Lagerteile beim Einfüllen der Kugeln in dem einen oder in beiden Laufringen Nuten zur Aufnahme des Käfigs angeordnet sind.
In der Zeichnung ist der Käfig für ein Kugellager mit ungeteilten Laufringen dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch das Lager.
Fig. 2 ist eine Ansicht eines Teiles des Käfigs.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht eines Teiles des Käfigs in aufgerollter Darstellung, und
Fig. 4 ist eine Vorderansicht des in Fig. 1 dargestellten Lagers, wobei der innere Laufring und der Käfig zwecks Einführung oder Herausnahme der Kugeln exzentrisch zum äußeren Laufring verstellt sind.
In Fig. ι trägt die Welle α den Innenlaufring b mit einem Paar von Laufrillen c und c1, welche die beiden Kugelreihen d und dl aufnehmen. Der Außenlaufring β ist mit entsprechendem Laufrillenpaar f, fl versehen.
Für sich betrachtet verhält sich jede Reihe von Kugeln wie ein gewöhnliches geschlossenes Kugellager. Infolge der Verbindung beider
(2. Auflage, ausgegeben am 6. April igii.)
Kugelreihen durch einen gemeinschaftlichen, zusammen mit den Kugeln in das Lager einzusetzenden und zwischen beiden Kugelreihen federnden Käfig stellen jedoch die beiden Kugelreihen ein einziges geschlossenes Kugellager dar, welches den Vorzug bietet, daß die Last auf eine größere Anzahl von Kugeln verteilt ist, als dies in den gewöhnlichen geschlossenen Kugellagern mit nur einer Kugelreihe möglich ist.
ίο Der die Kugelreihen verbindende federnde Käfig kann selbstverständlich in verschiedener Art ausgeführt werden. Eine vorteilhafte Ausführungsform ist beispielsweise die in der Zeichnung dargestellte.
Der. Käfig besteht hier aus einem in sich federnden Ring g, welcher zwischen den beiden Kugelreihen d und d1 angeordnet und so gestaltet ist,' daß er die Kugeln beim Umlaufen in ihrer Drehachse federnd stützt. Hierbei wird der Achsialdruck des Käfigs nach beiden Seiten von den äußeren Schultern der Kugellauf ringe aufgenommen. An den Berührungsstellen mit den Kugeln ist der Käfigring mit leichten Einbeulungen g1 versehen, die abwechselnd nach der einen oder anderen Richtung zeigen, um die Kugeln beider Reihen in versetzter Lage zueinander zu halten.
Der Ring g ist zur Erhöhung seiner Nachgiebigkeit im Umfang gewellt, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, wobei die Einbeulungen g·1 auf den Wellenbergen angebracht sind. Wenn das Lager zusammengesetzt ist, so werden die Kugeln der beiden Reihen mit nur leichtem Druck auseinander- und gegen die äußeren Schultern der Kugellaufringe gedrückt.
Um die Kugeln in das Lager einbringen zu können, ist es nötig, daß der ringförmige Käfig g, dessen radiale Höhe etwas geringer ist als die lichte Weite zwischen den konzentrisch gestellten Laufringen, noch eine exzentrische Verschiebung des inneren Laufrings ermöglicht. Zu diesem Zwecke ist in dem inneren oder äußeren Laufring oder in beiden eine umlaufende Aussparung h vorgesehen. Der leichteren Herstellbarkeit halber ist bei dem dargestellten Beispiele diese Aussparung h teilweise in dem äußeren Laufring, teilweise in dem inneren angeordnet, so daß der Käfigring g von beiden Ringnuten aufgenommen werden kann, wenn der innere Laufring, wie in Fig. 4 dargestellt, exzentrisch gestellt wird.
Das Lager wird auf folgende Weise zusammengebaut : Bei konzentrisch eingestellten Laufringen wird zunächst der Käfigring eingeführt und darauf der innere Laufring, wie in Fig. 4 dargestellt, exzentrisch verschoben. Alsdann werden die Kugeln zu beiden Seiten des Käfigrings in den halbmondförmigen Zwischenraum zwischen den beiden Laufringen eingebracht. Gewöhnlich findet hierbei eine Kugel mehr als die Hälfte der zwischen konzentrischen Laufringen unterbringbaren Kugeln Platz. Unter allmählicher Überführung des Innenlaufrings in konzentrische Lage zum Außenlaufring werden die Kugeln alsdann verteilt, bis sie bei konzentrisch gestellten Laufringen in der richtigen Lage zwischen dem Käfigring einerseits und den Außenschultern der Laufringe andererseits leicht eingezwängt sind.

Claims (3)

Patent-An Spruch E:
1. Kugellagerkäfig nach Patent 156691 für doppelreihige Kugellager, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Käfig die Kugeln einseitig und für jede Kugelreihe in entgegengesetzter Richtung faßt.
2. Kugellagerkäfig nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zwischen den beiden Kugelreihen angeordneten, in sich federnden und zweckmäßig im Umfang gewellten Ring g.
3. Doppelreihiges Kugellager mit ungeteilten Laufringen und Kugellagerkäfig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Nuten in dem einen oder in beiden Laufringen angeordnet sind zur Aufnahme des Käfigs beim Exzentrischstellen der Lagerteile zueinander.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT180191D Expired DE180191C (de)

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