DE710103C - Axiallager - Google Patents
AxiallagerInfo
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- DE710103C DE710103C DEJ63839D DEJ0063839D DE710103C DE 710103 C DE710103 C DE 710103C DE J63839 D DEJ63839 D DE J63839D DE J0063839 D DEJ0063839 D DE J0063839D DE 710103 C DE710103 C DE 710103C
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- Germany
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- bearing
- sliding surface
- support plate
- sliding
- stationary
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C17/00—Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
- F16C17/04—Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for axial load only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Support Of The Bearing (AREA)
Description
- Axiallager Die Erfindung betrifft ein Axiallager mit ungeteilter Druckfläche, insbesondere für hohe Umdrehungsgeschwindigkeiten. , Es sind Axiallager bekannt, deren tragender Teil aus einzelnen Segmenten besteht. Die Gleitfläche dieser Segmente ist in der dem Drehsinn des "Lagers abgekehrten Richtung keilförmig angeschliffen. Durch die so gebildeten keilförmigen Zwischenräume zwischen den Gleitflächen wird die Möglichkeit geschaffen, Öl zwischen die Gleitflächen zu bringen, um so den für das einwandfreie Arbeiten des Lagers unbedingt notwendigen Ölfilm zu schaffen. Solche Axiallager haben den Nachteil, daß sie insbesondere bei kleinen Auflageflächen schwierig herzustellen und teuer in der Anschaffung sind. Ein wesentlicher Nachteil ist ferner die Tatsache, daß es unmöglich ist, bei sehr hohen Drehzahlen den Keilwinkel so klein zu halten, wie dies nötig ist. Dadurch sind derartige Segmentsspurlager für sehr hohe Drehzahlen unbrauchbar. Eine Aufteilung der Druckfläche hat außerdem ,den Nachteil der Ungenauigkeit, besonders wenn die Tragstücke einzeln eingestellt werden müssen. Werden ein oder mehrere Tragstücke verschieden hoch verstellt, so «erden, sie nicht nur verschieden groß belastet, sondern das ganze Lager nimmt die axialen Schubkräfte schief auf und läuft aus.
- Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Axiallager mit ungeteilter Druckfläche, insbesondere für hohe Umdrehungsgeschwindigkeiten zu schaffen, welches die eben beschriebenen Nachteile derartiger Lager bisheriger Bauart vermeidet. Dies wird gemäß der Erfindung durch einstellbare Mittel, z. B, Schrauben, Keile o. dgl., erreicht, die eine in ihrer Größe einstellbare Deformierung der Gleitfläche eines (z. B. ruhenden) Lagerteiles oder der zusammenwirkenden Gleitflächen zweier
angezogen werden. - Ein Axiallager nach der Erfindung hat den Vorteil leichter Herstellungsmöglichkeit. Die Einstellung der notwendigen keilförmigen Räume zwischen den beiden zusammenwirkenden Gleitflächen kann in jedem beliebigen Maße und auch während des Betriebes erfolgen. Es ist ein solches Lager daher auch für hohe Drehzahlen bestens geeignet.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt. Es -neigt Abb. i den Mittellängsschnitt durch ein Axiallager, Abb. 2 den Querschnitt II-II durch eine Einrichtung nach Abb. i, Abb. 3 die Abwicklung der Berührungslinien der beiden Gleitflächen nach Abb. i längs des Teilkreises der Schrauben.
- Gemäß Abb. i besteht das Axiallager aus einem ruhenden (tragenden) Teil i und einem bewegten. (getragenen) Teil e, der mit der Welle 3 verbunden ist. Der ruhende Lagerteil i besteht aus einer scheibenförmigen Tragplatte d., auf der sich die Gleitfläche 5 befindet. Im Abstand a ist eine ebenfalls scheibenförmige Gegenplatte 6 angeordnet. Der Abstand a zwischen der Tragplatte 4. und ihrer Gegenplatte 6 wird durch Distanzrippen 7 gewahrt. Diese Distanzrippen 7 sind, wie aus Abb. 2 ersichtlich, gleichmäßig über den Umfang verteilt. Zwischen den Distanzrippen werden Stiftschrauben 8 vorgesehen, deren Köpfe 9 sich gegen die Gegenplatte 6 abstützen und die in der Tragplatte 4. ihr Gegengewinde finden. Mit der Gegenplatte 6 ist ferner der Lagerhals i i fest verbunden, der zur Zentrierung der Welle 3 dient.
- Durch Anziehen der Stiftschrauben 8 wird die Tragplatte q. und ihre Gleitfläche 5 so deformiert, daß zwischen der Gleitfläche 5 des ruhenden tragenden Teils .1. und der Gleitfläche 12 des bewegten (getragenen) Teiles :2 des Lagers keilförmige in ihrer Größe einstellbare Zwischenräume entstehen.
- Diese Zwischenräume sind aus Abb. 3 ersichtlich. Diese Abbildung zeigt die Abwicklung 511 der Gleitfläche 5 und 1211 der Gleitfläche 12 längs des- Teilkreises D (s. Abb. I, 2) der Stiftschrauben.
- Durch die Zugkraft P der Schrauben 8 wird die Gleitfläche 5 entsprechend der Linie 5a deformiert, so daß die Zwischenräume 13 mit ihren keilförmigen Enden 14 entstehen. Das in die Zwischenräume 13 gebrachte Öl wird in Richtung der Umfangsschwindigkeit u in den entsprechenden keilformigen Raum Id und von diesem zwischen ?e beiden Gleitflächen gebracht. Mit Hilfe der Schrauben 8 kann jede beliebige Kraft und damit jeder praktisch notwendige Keilwinkel x erzeugt werden. Die Einstellung der Keilwinkel kann auch während des Be-, triebes erfolgen, so daß der jeweils günstigste Betriebszustand in Abhängigkeit von den verschiedenen Schmierbedingungen genauestens eingestellt werden kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Axiallager mit ungeteilter Druckfläche, gekennzeichnet durch einstellbare Mittel (z. B. Schrauben), die eine in ihrer Größe einstellbare Deformierung der Gleitfläche eines (z. B. ruhenden) Lagerteiles oder der zusammenwirkenden Gleitflächen zweier Lagerteile gestatten, so daß zwischen den beiden Gleitflächen keilförmige Zwischenräume gebildet werden können. die in an sich bekannter Weise zur Bildung eines Ölfilms zwischen den beiden zusammenwirkenden Gleitflächen herangezogen werden.
- 2. Axiallager nach Anspruch i mit vorzugsweise einem ruhenden (tragenden) und einem bewegten (getragenen) Lagerteil, dadurch gekennzeichnet, daß der ruhende Lagerteil (i) aus einer die Gleitfläche (5) tragenden ringförmigen Tragplatte (q.) und einer achsgleichen in einem Abstande (a) angeordneten Gegenplatte (6) besteht, wobei der Abstand (a) zwischen der Tragplatte und ihrer Gegenplatte durch Distanzrippen (7), die vorteilhaft gleichmäßig über den Umfang verteilt sind, gewahrt wird, und dal3 durch die Räume zwischen den Distanzrippen (7) Stiftschrauben (8) hindurchgeführt sind, deren Köpfe (9) sich gegen die Gegenplatte (6) abstützen und die in der Tragplatte (4.) ihr Gegengewinde (io) finden, so daß durch Anziehen dieser Stiftschrauben (8) die Tragplatte (.I) und ihre Gleitfläche (5) so deformiert werden, daß zwischen der Gleitfläche (5) des ruhenden (tragenden) Teiles (i) und der Gleitfläche (12) des bewegten (getragenen) Teiles (2) des Lagers keilförmige in ihrer Größe einstellbare Z@@ischenräume (13) entstehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ63839D DE710103C (de) | 1939-02-19 | 1939-02-19 | Axiallager |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ63839D DE710103C (de) | 1939-02-19 | 1939-02-19 | Axiallager |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE710103C true DE710103C (de) | 1941-09-04 |
Family
ID=7207708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ63839D Expired DE710103C (de) | 1939-02-19 | 1939-02-19 | Axiallager |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE710103C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921490C (de) * | 1953-03-18 | 1954-12-20 | Schloemann Ag | Hochbelastetes Gleitlager, insbesondere fuer die Lagerung von Walzen |
| DE963063C (de) * | 1954-02-16 | 1957-05-02 | Arnold Tross Dr Ing | Gleitlager, insbesondere Eisenbahnachslager |
| DE1021655B (de) * | 1952-04-18 | 1957-12-27 | Johannes Huebner | Kreiselpumpe od. dgl. mit einem an- bzw. eingebauten, unter Fluessigkeitsspiegel arbeitenden und mit Fluessigkeit gefuellten Elektromotor |
| DE1059249B (de) * | 1957-02-26 | 1959-06-11 | Motoren Werke Mannheim Ag | Spurlagerung fuer Maschinenwellen, insbesondere fuer Nockenwellen von Brennkraftmaschinen |
-
1939
- 1939-02-19 DE DEJ63839D patent/DE710103C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1021655B (de) * | 1952-04-18 | 1957-12-27 | Johannes Huebner | Kreiselpumpe od. dgl. mit einem an- bzw. eingebauten, unter Fluessigkeitsspiegel arbeitenden und mit Fluessigkeit gefuellten Elektromotor |
| DE921490C (de) * | 1953-03-18 | 1954-12-20 | Schloemann Ag | Hochbelastetes Gleitlager, insbesondere fuer die Lagerung von Walzen |
| DE963063C (de) * | 1954-02-16 | 1957-05-02 | Arnold Tross Dr Ing | Gleitlager, insbesondere Eisenbahnachslager |
| DE1059249B (de) * | 1957-02-26 | 1959-06-11 | Motoren Werke Mannheim Ag | Spurlagerung fuer Maschinenwellen, insbesondere fuer Nockenwellen von Brennkraftmaschinen |
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