DE30975C - Selbsttätiger Deckelverschlufs für Bierseidel - Google Patents

Selbsttätiger Deckelverschlufs für Bierseidel

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DE30975C
DE30975C DENDAT30975D DE30975DA DE30975C DE 30975 C DE30975 C DE 30975C DE NDAT30975 D DENDAT30975 D DE NDAT30975D DE 30975D A DE30975D A DE 30975DA DE 30975 C DE30975 C DE 30975C
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Germany
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DENDAT30975D
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English (en)
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M. SACHS in Nürnberg
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/02Loosely-engaging lids or covers for jars, cans or like containers for liquids without means for effecting sealing of container
    • B65D51/10Loosely-engaging lids or covers for jars, cans or like containers for liquids without means for effecting sealing of container opening automatically when container is tilted for pouring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1884 ab.
Das mit meinem Deckelverschlufs versehene Gefäfs wird, indem man dasselbe am Deckel fafst und hebt, selbstthätig geöffnet und durch Niederstellen auch wieder selbstthätig geschlossen.
Der in den Fig. 1, 2, 3 und 4 dargestellte Deckelverschlufs ist wie folgt construirt: Der Deckel A ist in dem gabelförmigen Träger B um die Achse C leicht drehbar gelagert und an seinem hinten über den Drehpunkt hinausragenden Theile mit einem Gewicht D beschwert, welches den verhältnifsmäfsig leichten Deckel vollständig heben kann. An dem Gefäfs R selbst bezw. an dem Henkel S ist eine Stange E angeordnet, welche mit den um den Henkel liegenden Führungen E1 versehen und innerhalb der durch diese Führungen gegebenen Grenzen leicht auf- und abwärts schiebbar ist. Diese Stange E geht mit ihrem oberen abgebogenen Theile durch den gabelförmigen Ausschnitt des Trägers B bis hinter den Deckeldrehpunkt C, bildet hier an ihrem aufwärts gerichteten Ende ebenfalls eine kleine Gabel E2 und ist an ihrem unteren Ende mit einem dem Henkel zugekehrten Abbug Es versehen. Wird das Gefäfs mit der Hand gehalten, so wird der Deckel A durch das Uebergewicht D selbstthätig gehoben; zugleich gleitet die Stange E entweder durch die eigene Schwere abwärts oder wird, falls eine Reibung stattfindet, an ihrem Ende E2 durch das Gewicht D niedergedrückt. Hierbei tritt (was bei der Einrichtung von besonderer Wichtigkeit ist) die Stange E mit ihrem unteren, mit dem Abbug Es versehenen Ende über die äufsere Bodenfläche des Gefäfses hinaus, Fig. 1. Wird nun das Gefäfs auf einen Tisch oder anderen Untersatz niedergestellt, so wird infolge der Schwere des Gefäfses die Stange E an ihrem unten hervortretenden Ende nach oben zurückgeschoben. Hierdurch wird mit dem hinter dem Drehpunkt C liegenden oberen Stangenende das Gewicht D gehoben, der Deckel A niedergedrückt und das Gefäfs geschlossen, Fig. 4. Fig. 2 giebt eine Vorderansicht der Stange E, Fig. 3 eine Ansicht des Trägers B. Der am unteren Ende der Stange E befindliche Abbug E3 hat den Zweck, das Zerkratzen des Tisches oder bei einem weichen Untersatz das Einbohren der Stange E zu verhindern. Derselbe dient in seiner abgerundeten Form auch als Halter für Cigarren. An der Stange E befindet sich auch ein kleiner Hammer mit federndem Stiel T, um durch Anschlagen an das Gefäfs die Bedienung herbeirufen zu können. Das Gewicht -D kann auch aus zwei Theilen bestehen, welche sich bei aufgerichtetem Deckel seitlich um die Träger B oder um den Henkel S legen.
Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen zwei Modifikationen der oben beschriebenen Einrichtung.
Bei Fig. 5 ist der Deckel A ebenfalls in dem gabelförmigen Träger B drehbar gelagert, aber hinter dem Drehpnnkt C nicht beschwert, sondern daselbst mit der Stange E durch das Gelenk E^ oder auf andere geeignete Weise so verbunden, dafs beim Niederdrücken der Stange E das hinter dem Drehpunkt C liegende Deckelende A1 eine solche kreisförmige Bewegung machen kann, wie sie zur Aufrichtung des Deckels erforderlich ist. Das Niederdrücken der Stange E und somit auch das Aufrichten des Deckels A wird hier durch ein an der Stange
selbst angebrachtes Gewicht U bewirkt, welches beim Niederstellen des Gefäfses mit der Stange gehoben wird.
Bei den Fig. 6 und 7 ist die Verbindung des oberen Stangenendes mit dem Deckel dieselbe wie bei Fig. 5. Bei Fig. 6 wird jedoch das Gewicht U durch eine Flachfeder M und bei Fig. 7 durch eine Spiralfeder N ersetzt. Die Federn M und N drücken beim Heben des Gefäfses die Stange E nieder und öffnen hierdurch das Gefäfs. Beim Niederstellen des Gefäfses werden dieselben gespannt, schnellen dann, wenn das Gefäfs wieder gehoben wird, in ihre ursprüngliche Stellung zurück und richten durch Niederdrücken der Stange den Deckel wieder auf.
In Fig. 5 sind statt der Führungen E1 an der Stange die Führungen am Henkel angebracht; in den Fig. 6 und 7 hat die Stange in den im Henkel angebrachten Oeffnungen ihre Führung.

Claims (1)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    ι . Der hinter seinem Drehpunkte C mit einem Uebergewichte D beschwerte Deckel A, welcher sich bei gehobenem Gefäfs R infolge des Uebergewichtes D selbstthätig aufrichtet, in Verbindung mit der am Gefäfse R bezw. am Henkel S angeordneten, mit dem oberen Ende hinter den Drehpunkt C geführten, in verticaler Richtung leicht verschiebbaren Stange E, welche bei Aufrichtung des Deckels abwärts gleitet, so dafs ihr mit dem Abbug EB versehenes unteres Ende über die äufsere Bodenfläche des Gefäfses R hinaustritt und, wenn das Gefäfs niedergestellt wird, sich nach oben zurückschiebt, hierbei mit ihrem oberen Ende das hinter dem Drehpunkt C liegende Gewicht D hebt, den Deckel A niederdrückt und so das Gefäfs mit dem Deckel selbstthätig schliefst, Fig. 1 und 4.
    An der hinter dem Drehpunkt C mit dem Deckel A durch das Gelenk E1 oder auf andere geeignete Weise verbundenen Stange E die Anordnung eines Gewichtes U, welches bei gehobenem Gefäfs die Stange E niederdrückt und den Deckel A hebt, Fig. 5.
    An Stelle des Gewichtes U die Anordnung einer Flachfeder M oder Spiralfeder N an der Stange E, welche Federn bei gehobenem Gefäfse die Stange E niederdrücken und den Deckel aufrichten, beim Niederstellen und Schliefsen des Gefäfses R gespannt werden, dann beim Heben des Gefäfses wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückschnellen und hierbei durch Niederdrücken der Stange E den Deckel A wieder heben, Fig. 6 und 7.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3937581A1 (de) * 1989-11-11 1991-05-16 Gerhard Arnold Kanne mit einer ausgusstuelle
DE4042113A1 (de) * 1990-12-28 1992-07-02 Wulf & Co Emsa Werk Behaeltervorrichtung mit kippbarem aufnahmebehaelter
DE9404132U1 (de) * 1994-03-13 1994-08-25 Othmer, Hans-Günter, 53809 Ruppichteroth Verschluß für Tierfutterdosen

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DE9404132U1 (de) * 1994-03-13 1994-08-25 Othmer, Hans-Günter, 53809 Ruppichteroth Verschluß für Tierfutterdosen

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