DE309540C - - Google Patents

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DE309540C
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DENDAT309540D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/20Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure
    • F16D43/202Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSGHRIFT
- JVr 309540 -KLASSE 49«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vc|m 22. September 1917 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung gehört jener Art Sicherheitsvorrichtungen für Drehbänke u. dgl. an, die aus einer Kupplung bestehen, welche derartig in die xReihe der kraftvermittelnden Organe des Leit- oder Zugspindeltriebwerkes eingebaut sind, daß die unter der Wirkung einer Federspannung stehende Kupplung bei einem größten gewollten Drehmoment selbsttätig ausgerückt wird.
Die Erfindung besteht in der in den Ansprüchen näher gekennzeichneten .Ausführungsform, die sich für verschiedene Drehmomente einstellen läßt. Diese A^orrichtung ist äußerst einfach und kann auch in die gewöhnlichen Maschinen leicht und schnell eingebaut wer-■ den. Sie eignet sich für beide Drehrichtungen, ohne einen nennenswerten Raum einzunehmen.
Die Zeichnung stellt schematisch ein Ausführungsbeispiel dar. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt und Fig. 2 eine Seitenansicht.
Auf dem Zapfen 2 der Leitspindel 1 sitzt
lose das Steuerrad 3, dessen Nabe linksseitig den Ringwulst 4 trägt. Letzterer ist oben an einer Stelle ausgespart, so daß er eine Hufeisenform bildet. In die Aussparung ist der an einer offenen Ringfeder befestigte Kupplungsschieber 5 lose eingesetzt, welcher dortselbst seine Führung findet und ein- und ausgerückt werden kann. Auf den Zapfen 2 ist der Ring 7 aufgekeilt, welcher einen Nokken 6 als einzigen Mitnehmer hat, der in den mit einer Ausnehmung zur Aufnahme des Nockens 6 versehenen Schieber 5 greift. Die ringförmige, jedoch exzentrisch gestaltete Feder 8, welche den Wulst 4 mit Belassung eines kleinen Zwischenraumes : umschlingt, ist bestrebt, den Schieber 5 in. seiner Schließstellung zu halten. Eine Fixierschraube 9 sichert die Feder 8 gegen Verdrehung. Der Schieber 5 kann auf der Feder 8 befestigt sein und ist mit .dem Deckel 10 abgedeckt. Letzterer ist bei Fig. 2 entfernt gedacht.
Die Feder 8 ist bei 11 aufgeschnitten, und gegenüber dem Schlitz liegt der Putzen 12, welcher mittels der kleinen Blattfeder 13 und der bereits erwähnten Schraube 9 an der Ringfeder 8 befestigt ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Der gewöhnliche Antrieb erfolgt von dem losen Steuerrad 3 aus durch Schieber 5, Mitnehmer 6 und Rad 7 auf die Spindel 1. Sobald aber die letztere während des Betriebes —- sei es bei Vorwärts- oder Rückwärtsdrehung — in einem Maße überangestrengt wird, welches die Spannung der Feder 8 übersteigt, so bewegt der Mitnehmer 6 den Schieber 5 entgegen der Wirkung der Feder 8, welche sich bei 11 weiter öffnet. Der Putzen
12 schnappt dann sofort in den Schlitz und hält die Feder 8 in geöffneter Stellung.
Sobald der Schieber 5 ausgerückt ist, bleibt die 'entkuppelte Spindel 1 stehen, und das Antriebsrad 3 dreht sich lose weiter. Der Mitnehmer 6 ist derart bemessen, daß er innerhalb der lichten Weite des Wulstes 4 bleibt, so daß die lose Drehung des Rades 3 unbehindert erfolgt. Mittels einer Stellschraube 14 kann die Spannung der Feder 8 beliebig geregelt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: . .
    i. Aus einer unter Federspannung gestellten und in den Leit- oder Zugspindelantrieb eingebauten Kupplung bestehende Sicherheitsvorrichtung für Drehbänke u. dgl., die bei einem größten gewollten Drehmoment selbsttätig ausgerückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kupplungshälfte einen an einem -antreibenden Teil gelagerten, unter Federwirkung stehenden Schieber (5) trägt, der mit der anderen, an dem getriebenen Teil befestigten Kupplungshälfte (7) im Mitnehmereingriff steht.
  2. 2. Sicherheitsvorrichtung laut Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsschieber (5) an einer offenen Ringfeder (8) sitzt, die einen mit einem Schlitz zur Aufnahme des Schiebers versehenen ringförmigen Vorsprung (4) eines Antriebrades umgibt und einen federnden, ihrem Schlitz gegenüberliegenden Putzen (12) trägt, der bei Zurückdrängung des Schiebers durch die an einer Spindel befestigte Kupplungshälfte in den Schlitz der Ringfeder einfällt und so die Kupplungsteile außer Eingriff hält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878586C (de) * 1943-05-09 1953-06-05 Schuette Fa Alfred H Sicherungseinrichtung an selbsttaetigen Stangendrehbaenken
DE2025141A1 (de) * 1970-05-22 1971-12-02 The Warner & Swasey Company, Cleve land, Ohio (V St A ) Werkzeugmaschinenantneb
DE2706352A1 (de) * 1977-02-15 1978-08-17 Driescher Eltech Werk Motorantrieb fuer ein schaltgeraet

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878586C (de) * 1943-05-09 1953-06-05 Schuette Fa Alfred H Sicherungseinrichtung an selbsttaetigen Stangendrehbaenken
DE2025141A1 (de) * 1970-05-22 1971-12-02 The Warner & Swasey Company, Cleve land, Ohio (V St A ) Werkzeugmaschinenantneb
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