DE309014C - - Google Patents

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DE309014C
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wire
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/26Special arrangements with regard to simultaneous or subsequent treatment of the material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
-PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— ΛΙ 309014 KLASSE 7b. GRUPPE
in KABEL i.Westf.
Drahtwäsche. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1917 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Drahtwäsche. Die bisherigen Draht waschen, bei welchen die die Drahtringe tragenden Tragbäume mittels Daumenscheiben angehoben werden, konnten nicht mehr als 20 Spiele in der Minute machen, weil" bei größerer Geschwindigkeit die Daumenscheibe den Hebebaum hochhalten würde, so daß die Drahtringe nicht zum Aufschlägen kämen. Diese könnten auch nicht festgehalten werden, sondern würden nach oben fortgeschleudert.
Demgegenüber besteht die Neuheit darin, daß zwei in gewisser Entfernung voneinander an den Armen von zweiarmigen Hebeln b, b angeordnete Tragbäume durch ein Kurbelgetriebe wechselseitig senkrecht auf und ab bewegt werden und dabei den aufgelegten Draht beim Niedergehen auf zwei mit Platten belegten Balken schleudern.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in Ansicht, in Fig. 2 im Querschnitt.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus einem Lagergestell mit zwei Lagerböcken a an jedem Ende, auf denen je ein zweiarmiger Hebel δ schwenkbar gelagert ist. Zu den Seiten der Lagerböcke α sind zwei Tragbäume c angeordnet, welche durch eine Zugstange d mit den Hebeln b verbunden sind und in Führungen e senkrecht geführt werden. Die Tragbäume senken sich beim Niedergehen etwas tiefer als die Oberkante der Aufschlagbäume f. Die Tragbäume sind mit Stangen oder.. Stäben g versehen, über welche die Drahttinge gelegt werden, so daß sie nicht herunterfallen können.
Die Hebel δ werden durch angelenkte Zug- * stangen h, Kurbeln i, Zahnradvorgelege k und Achse m von der Riemenscheibe η aus in schwingende Bewegung gesetzt oder in anderer Weise angetrieben.
Die Enden der Hebel δ machen eine fortlaufende Auf- und Abbewegung, so daß die Tragbäume c abwechselnd gehoben und gesenkt werden. Die auf die Tragbäume gelegten Drahtringe werden durch erstere gehoben und wieder fallengelassen, wobei sie auf die Aufschlagbäume f kräftig aufschlagen, weil die Tragbäume tiefer gesenkt werden als die Oberkante der Aufschlagbäume f liegt. Die niedergehenden Tragbäume mit ihren Drahtringen bilden einen Gewichtsausgleich gegen die hochgehenden Bäume, wodurch der Kraftverbrauch sehr gering wird.
Die Tragbäume c können verhältnismäßig hoch gehoben werden, so daß die Drahtringe aus größerer Höhe fallen und der Schlag auf die Aufschlagbäume f wesentlich stärker ist als bei den bekannten Drahtwäschen. Infolgedessen ist die Wirkung bedeutend besser. Die Tragbäume können außerdem viel schneller gehoben und gesenkt werden als bei den bekannten Drahtwäschen, daher geht die Arbeit viel schneller vor sich.
Die Drahtwäsche nach der Zeichnung mit 5 Drahtringauflagen an jedem Tragbaum leistet so viel als etwa 40 der bisher gebrauch-
lichen Hebebaumdrahtwäschen und braucht nur den vierten Teil der Kraft, während der Raumbedarf höchstens den zehnten Teil in Anspruch nimmt. Die Erfindung stellt somit in bezug auf die Leistung, den Kraft- und Raumbedarf, sowie auf die Anzahl der Bedienungsmannschaften einen wesentlichen FortT schritt dar.
Ein weiterer erheblicher Fortschritt besteht
ίο in der Ersparnis an Unterhaltungskosten. Bei der neuen Drahtwäsche schlagen die Tragbäume nicht auf, während bei der alten Wäsche die Hebebäume mit ihren vorderen Enden dauernd und heftig auf einen zu diesem Zweck untergelegten Holzbalken sehlugen. Dadurch nutzte sich der Aufschlagbaum an beiden Enden, und zwar einesteils durch die Daumenscheibe, andernteils durch das Aufschlagen ab, ebenso auch der Unterlagbalken.
Hierdurch mußte bei dauerndem Tagesbetrieb alle 20 bis 25 Arbeitstage ein neuer Baum aus bestem Buchenholz eingesetzt werden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Drahtwäsche, dadurch gekennzeichnet, , daß zwei an den Armen von zweiarmigen Hebeln (b, b) angeordnete Tragbäume (c, c) durch ein Kurbelgetriebe (h, i, k) wechselseitig senkrecht auf und ab bewegt werden.
2. Drahtwäsche nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch beiderseits jedes Tragbaumes (c) liegende Aufschlagbalken '(f,f), deren Oberkante höher liegt als die Oberkante der Tragbäume in ihrer tiefsten Lage.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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