DE30862C - Maschine zur Anfertigung von Kapselverschlüssen an Sprungfedern - Google Patents

Maschine zur Anfertigung von Kapselverschlüssen an Sprungfedern

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Publication number
DE30862C
DE30862C DENDAT30862D DE30862DA DE30862C DE 30862 C DE30862 C DE 30862C DE NDAT30862 D DENDAT30862 D DE NDAT30862D DE 30862D A DE30862D A DE 30862DA DE 30862 C DE30862 C DE 30862C
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
capsule
die
spring
punch
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30862D
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English (en)
Original Assignee
C. FOL-LESTAD und O. J. OLSEN in Christiania
Publication of DE30862C publication Critical patent/DE30862C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F33/00Tools or devices specially designed for handling or processing wire fabrics or the like
    • B21F33/04Connecting ends of helical springs for mattresses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F35/00Making springs from wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Color Printing (AREA)

Description

Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1884 ab.
    Mittelst dieser Maschine werden die zu pressenden Kapseln vollständig selbstthä'tig, ohne dafs ein Vorarbeiten des Bandeisens, aus welchem die Kapseln gebildet werden, nöthig ist, hergestellt und um die Sprungfederwindungen geprefst.
    Fig. ι beiliegender Zeichnung stellt die ganze Maschine mit dem Arbeitsmechanismus in Aufrifsansicht, Fig. 2 eine Kapsel in der Matrize nach der ersten Phase der Pressung, Fig. 3 eine vollständig fertig um die Spiralfeder geprefste Kapsel in der Matrize und Fig. 4 den Grund- und Aufrifs der Matrize mit den Stempeln dar, während Fig. 5 und 6 die Benutzungsart der Kapselverschlüsse an Sprungfedern zum Ausdruck bringen.
    In dem Gestell A der Maschine können die beiden Druckstempel b und d, gehalten durch die vorgeschraubte Platte B, abwechselnd auf- und niedergleiten, was durch eine Drehung des Hebels L um den festen Drehpunkt k bewirkt wird, und zwar geht beim Niedergange des Hebelendes Z der Stempel d nieder und b in die Höhe, während umgekehrt beim Niedergange des Hebelendes Z1 der Stempel b niedergeht und d in die Höhe gehoben wird. Die unteren arbeitenden Theile der Stempel verschieben sich hierbei in einander und ist zu diesem Zwecke b mit einem punktirt angedeuteten Schlitz versehen, in den das untere Ende von d hineinragt, Fig. 1 und 4.
    Die Anfertigung der Kapseln geschieht nun folgendermafsen:
    Ein Stück Bandeisen m von der gewünschten Kapselbreite wird durch die Führungsöffnung 0 über die untere Feder e und zwischen die seitlichen Federn/ so weit unter die Stempel b und d geschoben, dafs es gegen den Anschlag oder das Längenmafs η stöfst. Sodann wird durch einen Druck auf das Hebelende I1 des Hebels L der Stempel b abwärts bewegt, wobei das an dem Stempel b angebrachte Messer a in Verbindung mit der ihm gegenüberstehenden Schneide h der Matrize c das Bandeisen m auf richtige Länge i schneidet und letzteres etwas in die Höhlung der Matrize c gedrückt wird; beim vollständigen Niederdrücken des Stempels b wird von demselben dieses abgeschnittene Stück i bis auf den Grund der Matrize c gedrückt und nimmt die in Fig. 2 dargestellte Form an.
    Hierauf bringt man die einzukapselnde Sprungfeder in die Maschine so ein, dafs sich das letzte Ende der Feder gegen den Stab g stützt nnd die beiden zu vereinigenden Drähte der Feder sich in die bereits gebildeten Rundungen der halb fertigen Kapsel i legen. Sodann wird das andere Hebelende / des Hebels L abwärts bewegt, wobei der Stempel d sich niederdrückend gegen die beiden aufrechtstehenden Enden der Kapsel i legt und dieselbe um die Drähte der Sprungfeder herumbiegt, wodurch die vollständige, in Fig. 3 dargestellte Kapselung erreicht wird.
    Patenτ-AnspRucη:
    Bei einem Apparat zur Anfertigung von Kapselverschlüssen die Combination der beiden durch einen Hebel L abwechselnd auf- und niederbewegten Druckstempel b und d, welche ein von dem Messer α und der Schneide h auf richtige Länge geschnittenes Stück Bandeisen i in die Matrize c und um eine Sprungfeder herumpressen.
DENDAT30862D Maschine zur Anfertigung von Kapselverschlüssen an Sprungfedern Expired - Lifetime DE30862C (de)

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