DE30828C - ' Streckwerks-Oberwalze für Spinnereimaschmen - Google Patents
' Streckwerks-Oberwalze für SpinnereimaschmenInfo
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Claims (1)
- KAISERLICHESPATENTAMTKLASSE 76: . Spinnerei.Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung elastischer und dauerhafter Druckwalzen, welche in Baumwoll-, WoIl-, Seide-, Leinen-, Hanf-, Jute- und ähnlichen Spinnereien für die Vorbereitungsmaschinen Anwendung finden.Bekanntlich höhlen sich die bisherigen aus Tuch hergestellten Ueberzüge der Druckwalzen beim Durchgange der Faser oder des Fadens sehr schnell aus und das zum Schmieren der Walze benutzte OeI verbreitet sich durch die Unachtsamkeit des Arbeiters sehr leicht auf den Ueberzug.Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diesen Uebelständen durch Anwendung eines neuen Ueberzuges abzuhelfen.Der Erfinder stellt diesen Ueberzug aus einem mehr oder weniger vulcanisirten und eventuell lackirten Kautschukhohlcylinder her, welcher mit auf der Innenseite, d. h. auf der Fleischseite lackirtem Leder bezogen wird.Der auf der Fleischseite des Leders angebrachte Lack verhindert die sonst' bei dem Durchgange des Fadens erzeugten Eindrücke, ohne die Geschmeidigkeit des Leders zu beeinträchtigen; . er isolirt das Leder von dem Kautschuk und beugt so einer sonst möglichen Feuchtigkeitsabgabe des Kautschuks an das Leder und der oben erwähnten Verbreitung des Schmieröles vor.Nachdem man die Kautschukhohlcylinder auf die Druckwalze gezogen hat, bestreicht man die äufseren Enden desselben, sowie die Walzenansätze mit Firnifs, damit das OeI nicht durch diese Enden in den Ueberzug der Walzen dringen kann. Darauf bringt man den oben erwähnten Lederüberzug an.Man kann auch die Druckwalzen erst mit einem nur halbelastischen Kautschuküberzug versehen, auf dem man dann eine andere rothe Schicht besonderer Qualität anbringt, die spiegelblank und sehr leicht ist und niemals hart wird. ' .Wenn man dieses Verfahren anwendet, können Tuch- oder Lederbezüge ganz wegfallen.Ferner kann man, wenn Tuch oder Stoff für die untere Schicht des Ueberzuges benutzt wird, diese erste Schicht mit aufgelöstem Kautschuk oder elastischem Firnifs bestreichen, welche dann eine sehr vortheilhafte Schicht zwischen dem Tuch und dem darüber zu ziehenden Leder bilden, denn der gröfste Uebelstand der bisher verwendeten Tuchüberzüge besteht namentlich darin, dafs das Tuch sehr schnell die für das Spinnen nöthige Elasticität verliert, weil selbst das beste zur Verwendung gelangende Tuch beim Durchgang der Fasern oder Fäden eine Sackung oder Senkung erleidet, welche sich dem Lederüberzüg mittheilt. Die auf dem Tuch angebrachte Schicht macht dieses elastischer und dauerhafter und läfst das OeI nicht nach aufsen dringen, welches beim Durchgang der Fasern oder Fäden schnell und leicht. Höhlungen verursacht.Patenτ-Anspruch:Eine Streckwerks - Oberwalze, bei welcher zwischen die aus Tuch oder Kautschuk bestehende weiche Unterschicht und den Lederbezug eine Lack- oder Firnifsschicht eingebracht ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30828C true DE30828C (de) | 1900-01-01 |
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ID=306936
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30828D Expired DE30828C (de) | ' Streckwerks-Oberwalze für Spinnereimaschmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30828C (de) |
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