DE99158C - - Google Patents

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DE99158C
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Germany
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DENDAT99158D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/74Rollers or roller bearings
    • D01H5/80Rollers or roller bearings with covers; Cots or covers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/245Conception or fabrication of drafting cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Bekleidung der oberen Streckwalzen von Spinn- und Vorspinnmaschinen, welche aus zwei Lagen Gummi besteht, um die bisher bei der Verwendung von Leder auftretenden Uebelstände zu vermeiden. Beim Nafsspinnen wie auch beim Färben passirt das Vorgarn, bevor es zu den Streckwalzen gelangt, verschiedene Rinnen mit Wasser und Farbe. Obwohl nun das Vorgarn, bevor es zum Spinnen kommt, durch Quetschwalzen ausgequetscht wird, ist es doch noch nicht völlig trocken, wenn es auf das Streckwerk gelangt, so dafs während des Streckens die zusammengeklebten Lederhülsen durch Aufleimen unbrauchbar werden. Aufserdem wird die Lederbekleidung durch die Nässe weich und die Fäden drücken sich in das Leder ein. Da sich aufserdem das Leder dehnt und infolge dessen auf der Walze locker wird, so bilden sich beim Strecken Falten in der Lederbekleidung, was man in der Technik als das Zurückschlagen des Leders bezeichnet. Eine solche Faltenbildung stört die Fabrikation und giebt zum Reifsen der Fäden beim Durchgang durch die Walzenpaare Anlafs. Um nun diese namentlich beim Nafsspinnen so fühlbaren Uebelstände zu vermeiden, welche bei belederten Walzen auftreten und dieses Material daher zum Nafsspinnen und Färben von Vorgarn vollkommen unbrauchbar machen, ist schon vorgeschlagen worden, die Bekleidung aus Gummi anzufertigen, doch würden die so hergestellten Streckwalzen sich als vollkommen unanwendbar für die Spinnerei erweisen. Wohl wird das lästige Aufleimen der Lederhülsen verhindert, aber nicht der Faden gegen das Eindrücken und Zerreifsen geschützt werden, da solche Bekleidungen nicht die genügende Elasticität besitzen, der Spannung des über sie hingehenden Fadens nachzugeben. Solche Walzen, ebenso wie die bekannten mit Gummi überzogenen Walzen der Wring- und Baumwollreinigungsmaschinen sind wohl zum Reinigen und Ausquetschen von Wolle geeignet, sie sind jedoch bei Baumwollfäden zum Ausstrecken des in die Streckwerke eintretenden dicken Fadens nicht zu verwenden, da hierzu die Walzenbekleidung eine grofse Elasticität besitzen mufs, und zwar mufs dieselbe bei den vorderen Reihen gröfser sein als bei den hinteren. Es würde auch das Auslaufen des Ueberzugs hier ebensowenig, wie bei den früheren Lederbekleidungen verhindert werden können, während die zur Sicherung dieser Bekleidung über dieselben gezogenen Walzringe (Polytechnisches Centralblatt 185 1, S. 279) den Faden schwächen und das Reifsen desselben, welches durch die Gummibekleidung verhindert werden sollte, nur noch befördern. Allen diesen Uebelständen soll nun bei der vorliegenden Erfindung dadurch abgeholfen werden, dafs die auch hier aus Gummi gefertigte Bekleidung der Streckwalzen, wie aus der. beiliegenden Zeichnung ersichtlich, aus zwei verschiedenen, mit einander verbundenen Gummischichten besteht, und zwar aus einer weichen, zweckmäfsig weifsen Gummischicht α und einer
harten, zweckmäfsig schwarzen b, so dafs die Bekleidung unter dem Druck des Fadens federnd nachgeben kann und denselben nicht weiter beschädigt, sondern ihn auszieht, statt ihn zu quetschen. Die neue Bekleidung wird zweckmäfsig derart angebracht, dafs die hinteren Streckwalzen (Fig. i) erst mit der weichen, weifsen Gummischicht versehen werden, welche man alsdann nach aufsen mit der harten, schwarzen Schicht überzieht, während umgekehrt die vordere. Streckwalze, welche den theilweise bereits gestreckten und geglätteten Faden empfängt, die weiche weifse Gummischicht aufsen und die schwarze Gummischicht innen erhält. Es können auch die hinteren Reihen, statt die schwarze harte Gummischicht aufsen zu enthalten, mit einer mittelharten Bekleidung versehen sein. Die Enden der Bekleidung werden konisch abgedreht, um die Aufwickelung des Rohmaterials, falls die Maschine mit flüssigem Mineralöl geschmiert ist, an den Enden zu verhindern. Um nun den schädlichen Einflufs des mineralischen Schmieröls auf die weiche obere Schicht der vorderen Walze zu verhindern, wird die innere harte Gummischicht b, wie in Fig. 2 veranschaulicht, derart ausgebildet, dafs die Enden der Streckwalze auch aufsen eine harte Gummischicht aufweisen.
Die neue Bekleidung soll nun gegenüber den bisher angewendeten noch den Vortheil haben, dafs sie dauerhafter ist und viel leichter nach blofsem Anwärmen auf die eisernen Walzenkörper aufgezogen werden kann. Auch bei grofser Belastung der Streckwalze werden sich in der Bekleidung keine Falten bilden, so dafs die oberen, mit der Bekleidung versehenen Walzen stets gleichmäfsig gegen die unteren geriffelten eisernen drücken und ein stets gleichförmiges Product herzustellen gestatten, während die federnde Beschaffenheit der Oberfläche der Streckwalze das Reifsen des durchgehenden Fadenbandes verhindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gummibekleidung für die oberen Streckwalzen von Feinspinn- und Vorspinnmaschinen, bestehend in der Verbindung einer weichen und harten Gummischicht bezw. in der Verbindung einer weichen und halbharten Gummischicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT99158D Expired DE99158C (de)

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DE99158C true DE99158C (de) 1900-01-01

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Country Status (1)

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DE (1) DE99158C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2629119A1 (de) * 1976-06-29 1978-01-05 Armstrong Cork Int Gmbh Walze fuer textilmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2629119A1 (de) * 1976-06-29 1978-01-05 Armstrong Cork Int Gmbh Walze fuer textilmaschinen

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